Wie gesagt, ich verfolge die Lage jeden Tag und prüfe was demnächst kommen wird: inflation oder deflation.
Es spricht gar nichts für eine Inflation. Bis auf "bisschen" neues Geld und Aktieneuphorie.
Sollten aber merklich die Preise anziehen und z.B. 1L Super über 1,80 kosten, dann gebe ich meine Deflaions-These sofort auf.
Dazu sollten im übrigen auch andere Preise wie z.B. bei uns im Unternehmen ansteigen - das ist jetzt nicht zu erkennen.
Dass die Restaurants auf fehlende Kunden mit Preisanstieg reagieren ist lächerlich. Diese werden schon bald schließen MÜSSEN.
Der Markt und die Konkurrenz werden die Preise noch korrigieren.
Jedes Produkt und jede produktgruppe wird in der kommenden Zeit ihren eigenen Weg durch die deflatorisch/inflatorische Zeit nehmen.
Manche Produkte werden zwischenzeitlich wahrscheinlich sogar als "wertanlage" gesehen werden.
Da die Leute nicht wissen, wieviel MWst, Marketing und Marge in dem produkt steckt.
Wenn Billionen von Papiergeld geschaffen werden und Billionen von fiktiven Werten aus Schrottpapieren in M1-geld umgewandelt werden,
dann geistert dieses Geld durch die Welt auf der Suche nach Anlagen.
Und so lange es die Aktienmärkte sind, ärgert uns dass nicht.
Aber sobald es wieder in Öl, Kupfer und Aluminium geht, dann gehen die Preise hoch.
Es gibt 80 Billiarden in Derivaten: was ist, wenn Goldman sachs nur 1 Billiarde aus diesem Markt rauslöst, ohne dass der wert der Derivate zusammenbricht und für 1 Billiarde dann Kupfer, Uran, Öl kauft.
Goldman Sachs hat sich vor einem Jahr für den Uran-Handel zertifizieren lassen: dann können sie mal locker 50% des vorhandenen Urans kaufen und nach Bedarf an Kraftwerksbetreiber weiterverkaufen.
Irgendwo werden die Unsummen die aus M3 in M1 geflossen sind, ihren Weg in die realwirtschaft finden.
In den USA wurden Beschränkzungen an der Comex eingeführt: die Zahl der Kontrakte wurde limitiert.
Damit kann nicht mehr 1 Fond ein Drittel aller Erdgaskontrakte halten.
Das ist sowas wie die preiskontrollen während des 1. Weltkriegs.
Das sind auswirkungen der Inflation.
Derzeit versucht Dollar-geld aus in die Eurozone und in Schweizer-Franken einzudringen.
Und was passiert; die Schweizer Notenbank und die EZB halten ihre Währungen künstlich niedrig:
die denken nur daran, dass ein zu teurer Euro Airbus daran hindert, billige Flugzeuge zu verkaufen.
Der Dollar müsset bei 2,50 stehen.
Dann kann zwar Airbus den Amis keine Flugzeuge mehr verkaufen, aber ehrlich:
wir versuchen auch nicht den Menschen im Kongo Airbusse und Mercedes zu verkaufen.
Mit gewaltigen Stützungskäufen, könnte man die Währung des Kongo soweit aufwerten, dass die Leute dort sich einen Mercedes leisten können.
Und die EZB hätte dann Billiarden von Kongo-Dollar als "Reserve" in ihren Kellern.
Alchemie funktioniert nicht.
Um es abzukürzen: auch wenn in der eurozone noch etwas weniger geld gedruckt wurde als in UK und USA, glaube ich nicht,
dass uns eine Hyperinflation im Dollarraum nicht tangieren wird. dazu ist die Welt heute zu global vernetzt.
Durch die Geschichte weg, wurde es Dutzende male versucht, durch Geld drucken, Wert zu erschaffen.
Es hat einfach nie funktioniert. Auch das verschlechtern der Münzen endete immer im Fiasko.
Unser Glück ist, dass das Goldkartell des "Fieberthermometer" Goldpreis unten hält und damit eine Menge vorsichter Menschen
einen Teil ihrer Arbeitsleistung zum subventionoierten Preis in "hartes Geld" umtauschen können.
Big Money kann das nicht tun: denn sobald Big Money das tut, wäre der Goldpreis durch die Decke.