Beiträge von Dr_Meyer

    Wie gesagt, ich verfolge die Lage jeden Tag und prüfe was demnächst kommen wird: inflation oder deflation.
    Es spricht gar nichts für eine Inflation. Bis auf "bisschen" neues Geld und Aktieneuphorie.
    Sollten aber merklich die Preise anziehen und z.B. 1L Super über 1,80 kosten, dann gebe ich meine Deflaions-These sofort auf.
    Dazu sollten im übrigen auch andere Preise wie z.B. bei uns im Unternehmen ansteigen - das ist jetzt nicht zu erkennen.


    Dass die Restaurants auf fehlende Kunden mit Preisanstieg reagieren ist lächerlich. Diese werden schon bald schließen MÜSSEN.
    Der Markt und die Konkurrenz werden die Preise noch korrigieren.


    Jedes Produkt und jede produktgruppe wird in der kommenden Zeit ihren eigenen Weg durch die deflatorisch/inflatorische Zeit nehmen.


    Manche Produkte werden zwischenzeitlich wahrscheinlich sogar als "wertanlage" gesehen werden.
    Da die Leute nicht wissen, wieviel MWst, Marketing und Marge in dem produkt steckt.


    Wenn Billionen von Papiergeld geschaffen werden und Billionen von fiktiven Werten aus Schrottpapieren in M1-geld umgewandelt werden,
    dann geistert dieses Geld durch die Welt auf der Suche nach Anlagen.
    Und so lange es die Aktienmärkte sind, ärgert uns dass nicht.
    Aber sobald es wieder in Öl, Kupfer und Aluminium geht, dann gehen die Preise hoch.


    Es gibt 80 Billiarden in Derivaten: was ist, wenn Goldman sachs nur 1 Billiarde aus diesem Markt rauslöst, ohne dass der wert der Derivate zusammenbricht und für 1 Billiarde dann Kupfer, Uran, Öl kauft.


    Goldman Sachs hat sich vor einem Jahr für den Uran-Handel zertifizieren lassen: dann können sie mal locker 50% des vorhandenen Urans kaufen und nach Bedarf an Kraftwerksbetreiber weiterverkaufen.
    Irgendwo werden die Unsummen die aus M3 in M1 geflossen sind, ihren Weg in die realwirtschaft finden.


    In den USA wurden Beschränkzungen an der Comex eingeführt: die Zahl der Kontrakte wurde limitiert.
    Damit kann nicht mehr 1 Fond ein Drittel aller Erdgaskontrakte halten.


    Das ist sowas wie die preiskontrollen während des 1. Weltkriegs.
    Das sind auswirkungen der Inflation.



    Derzeit versucht Dollar-geld aus in die Eurozone und in Schweizer-Franken einzudringen.
    Und was passiert; die Schweizer Notenbank und die EZB halten ihre Währungen künstlich niedrig:
    die denken nur daran, dass ein zu teurer Euro Airbus daran hindert, billige Flugzeuge zu verkaufen.


    Der Dollar müsset bei 2,50 stehen.
    Dann kann zwar Airbus den Amis keine Flugzeuge mehr verkaufen, aber ehrlich:
    wir versuchen auch nicht den Menschen im Kongo Airbusse und Mercedes zu verkaufen.


    Mit gewaltigen Stützungskäufen, könnte man die Währung des Kongo soweit aufwerten, dass die Leute dort sich einen Mercedes leisten können.
    Und die EZB hätte dann Billiarden von Kongo-Dollar als "Reserve" in ihren Kellern.


    Alchemie funktioniert nicht.


    Um es abzukürzen: auch wenn in der eurozone noch etwas weniger geld gedruckt wurde als in UK und USA, glaube ich nicht,
    dass uns eine Hyperinflation im Dollarraum nicht tangieren wird. dazu ist die Welt heute zu global vernetzt.


    Durch die Geschichte weg, wurde es Dutzende male versucht, durch Geld drucken, Wert zu erschaffen.
    Es hat einfach nie funktioniert. Auch das verschlechtern der Münzen endete immer im Fiasko.


    Unser Glück ist, dass das Goldkartell des "Fieberthermometer" Goldpreis unten hält und damit eine Menge vorsichter Menschen
    einen Teil ihrer Arbeitsleistung zum subventionoierten Preis in "hartes Geld" umtauschen können.


    Big Money kann das nicht tun: denn sobald Big Money das tut, wäre der Goldpreis durch die Decke.


    ne, aber man kann sie halt bei der Sparkasse ohne Spreadverlust schnell wieder zu Papiereuros machen.
    Versuch das mal mit anderem Silber,
    Außerdem perfekt für die Sparbüchsen der Kinder:
    bis wir die Sparbüchsen aufmachen, haben wir wahrscheinlich schon den Renten-euro.


    Ich würde niemals viel davon anlegen, aber ein paar von den Dingern haben wir auch.

    as irgendwann auch auf Löhne zurückfallen wird und dann weniger gekauft wird. Eine Hyperinflation ist nach jetzigen Standpunkt UNMÖGLICH.


    Wir sind - anders als 1922 und anders als 1929 - in einer sehr reichen, sehr entwickelten Konsumgesellschaft.
    Ich denke 80% der Produkte könnte man weglassen, ohne dass einem da richtig was fehlen würde:
    Man denke an vollsynthetisches Hochleistungsöl, Ipods, Insekten-Ablösespray für Autoscheiben, den Bertelsmann-Original-Benutzer, Teleshopping-Nonsens, Schweizer Messer mit 124 Klingen, Kinderrutschen für den Garten für 300 Euro (hat meine Schwester gerade gekauft),
    Car-Ports.
    Was wäre eine Welt ohne Carport, Kamine, Klima-Anlagen und Schweizer Taschenmesser?
    Klare Anwort: wenn es eine depression gibt, dann werden solche produkte fast verschwinden.
    Den letzten Sell Off würde ich nicht als klassisch deflatorisch beschreiben. Das ist einfach ein Sell-Off von Produkten, für die es keinen Markt mehr gibt.


    Sobald die inflatorischen über die deflatorischen tendenzen gesiegt haben, wird alles, was man braucht (Benzin, dringende Ersatzteile,
    Krankenkasse, Wasser, Strom, Nahrung) sehr viel teurer werden,
    während alles was man nicht braucht (siehe oben) im großen Sell Off zu haben wird.


    Die Produkte meiner beiden Firmen rechne ich obigem Bereich zu.
    Nachdem ich bei meinem wichtigsten produkt den Preis um 30% gesenkt und 2 Zusatzprodukte dazu gegeben habe,
    macht dieses Bundle 80% des Umsatzes aus und ich sehe sogar wieder Bestellungen aus UK und USA.


    Aber ich glaube in den meisten Bereichen können Firmen eine solche mörderische Preispolitik nicht durchhalten.
    Und mit jedem verkauften produkt verdränge ich einen Kauf eines Wettbewerbers,
    der mit mehr Personal als ich arbeiten muss.


    Sobald Krankenkassenbeiträge, Autoversicherung, Benzin und Erdgas wieder beim Preis von 2006 sind, lasse ich mit mir
    über das Thema Deflation reden.


    By the Way: die Deutsche Bahn hat einen Rieseneinbruch im Geschäft: und? Sie planen Preiserhöhungen.
    Bei Restaurant und Gaststätten gab es einen Absatzeinbruch von 10% - der dadruch ausgeglichen wurde, dass die preise erhöht wurden.


    Viele Preiserhöhungen wird man gar nicht merken:
    Es gibt sehr findige Pricingstrategien:
    Lies mal "Power Pricing" von Prof. Hermann Simon, das ist das Standard-Werk über Preisgestaltung.
    Der hat eine Beratungsfirma in Bonn, die nichts anderes macht, als für Produkte und Tarife Preisstrukturen zu entwerfen,
    die für die Endkunden billig aussehen, aber trotzdem mehr einbringen.
    Die haben für die polnische telekom vor ein paar Jahren eine Tarifstrultur gemacht, wo alle Kunden glaubten, dass sie weniger bezahlen,
    aber die Firma am Ende mehr dran verdient.
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    Derzeit haben wir eigentlich noch eine schöne Situation: man kann immer noch Papiergeld ohne probleme in echte Werte eintauschen.
    Gerald Celente forcastet für die USA im Jahre 2012, dass das zentrale Thema einer Familie das tägliche Beschaffen von genügend Nahrung sein wird.


    Ich würde nicht alles unterschreiben, was er sagt. Aber der Mann macht seit 30 Jahren Forcecasts
    und lag extrem oft richtig. (Coffeeshop Boom, 1987er Crash, Zusammenbruch der Sowjetunion)


    Wie dem auch sei: mit Gold liegt man sowohl in einem Inflationsszenario, als auch in einem Deflationszenario richtig.

    Das war an einer Stelle auch in dem historischen Arztikel zu lesen, den ich hier irgendwo gepostet habe;


    Der Autor war 1922/1923 VWL-Student und sein Professor hat errechnet, dass die Geldmenge verdoppelt werden müsste,
    um die Wirtschaft am zirkulieren zu halten.


    Wir stellen uns Inflation immer so vor, dass wir kiloweise Papiergeld bekommen, ist aber eher anders:
    Während die Löhne und Einkommen nur auf das Doppelte steigen, steigen die preise auf das 5-fache.


    Da Geld nur noch Bezahl-Funktion (Liquidität), aber keine Hortungsfunktion mehr hat (siehe Thread zu geld-Theorie)
    braucht es auch weniger Geldmenge M1, die dann mit einer irren Umlaufgeschwindigkeit durchs Land zirkuliert:
    Jeder will sein Geld so schnell wie möglich in Sachwerte bringen.

    Ist euch schon aufgefallen, dass Leitzinsen falsch funktionieren?


    Normal müssten die Zinsen der Wirtschaftsentwicklung folgen.
    Was aber mit Leitzinsen bewirkt wird: die Leitzinsen sollen die Wirtschaft kontrollieren.


    Jeder mit etwas Verstand sollte erkennen, dass es irgendwann im Chaos enden wird.
    Darüber hinaus, hat eine kleine Gruppe eine große Macht über die Wirtschaftsentwicklung.
    Absolut unnormal und ungesund. Der Markt wird manipuliert - aber irgendwann kehrt sich das ins Gegenteil um - und es hilft dann gar nix mehr.

    Ja klar: Nach dem Ende der DDR wurde uns immer erklärt: Ihr Deppen habt nicht verstanden, dass man eine Wirtschaft nicht planen kann,
    nur das natürliche Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage können eine Wirtschafts ausbalancieren und Wohlstand schaffen.


    Eigentlich müssten Zinsen aus einem Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage entstehen.
    Die geldbesitzer und die geldsucher müssten sich auf einen Zins einigen, der auch das Risiko des Ausfalls mit einschliest.


    Damit wirkt in schlechten Zeiten natürlich der Zins prozyklisch.
    Aber er verhindern den Wahnsinn, in schlechten Zeiten nicht genutzte Kapapazitäten aufzubauen und auszuweiten.


    Die Notenbanker stellen sich praktisch über Gott und ersetzen im Kapitalismus der heutigen Staaten beim Zins die Balance von Angebot und Nachfrage.


    ich stelle nicht in Frage, dass aus der Balance von Angebot und Nachfrage Rezessionen entstehen.
    Aber diese korrigieren vorherige Fehlentwicklungen.


    Das künstliche System hat immer niedrigere Zinsen generiert - und die haben immer mehr Fehlallokation von Kapital generiert.
    Nicht der Kapitalismus ist am Ende, sondern der sozialistische Eingriff an einer der Kernstellschrauben des Systems.


    Bei den letzten krisen 1872 und 1929 gab es noch einen Goldstandard. Der war zwar nicht toll, aber so wie ein KGV von 120 klar macht,
    dass in den Aktienkursen gerade die Aufwärtsentwicklung der nächsten 100 Jahre eingepreist ist - und eine Korrektur einleitet,
    so hat der Goldstandard dem ungezügelten Wachstum Zügel angelegt.


    1986 war das Verschuldungniveau in den USA so hoch wie 1929. Und viele Anleger bekamen kalte Füße. Niemand hätte sich wohl träumen lassen,
    dass man in einem Papiergeld-Universum nochmal so viele Schulden draufsatteln kann, bevor das System kippt.


    Die Notenbanker glauben, man könne auf die Bremsen treten, sobald es eine spürbare Erhöhung der Endkundepreise gibt.
    Wie sagte peter Schiff mal: wenn man dass merkt, dann ist das Auto schon über die Klippe gerutscht,
    da kann man dann nicht mehr auf die Bremse treten.

    Geldentwertung in Österreich 1922 - Wissenschaftliche Arbeit



    http://www.ihs.ac.at/publications/ihsfo/fo111.pdf


    Wer an Geschichte interessiert ist und wissenschaftlichen Stoff verdauen kann, dem empfehle ich diesen österreichischen Aufsatz aus den 70er Jahren über die österreichische Inflation von 1922, die ähnlich wie in Deutschland zu einer Zerstörung der Währung und einer Enteignung der Mittelschicht führte.


    Ich habe das Dokument einmal kurz durchgearbeitet, um die für mich entscheidenden Fragen zu klären:


    Ist das derzeitige Geld-Drucken und Verschulden schon in den gleichen Dimensionen wie 1914-1922 ?
    Droht heute wieder eine Hyperinflation und eine Zerstörung der Währung?



    Zu den Details:



    Die Länder Europas befanden sich 1914 in einer finanziell komfortablen Situation: die Wirtschaft prosperierte seit Jahren, es gab praktisch kaum Staatsschulden.


    Die Rüstungsausgaben hatten sich im Vorfeld des 1. Weltkriegs vervielfacht. Im Zuge des allgemeinen Wettrüstens stiegen sie auf:


    GDP = Gross domestic product / Bruttosozialprodukt


    3,5% des GDP (Deutschland)
    3,8% des GDP (UK)


    Zum Mitschreiben: 3% vom GDP gelten heute als Maastricht-Grenze für die Neuverschuldung. 1914 galten Rüstungsausgaben von 3,5% des GDP als Exorbitant.


    Verschuldung:


    Österreich Ungarn hatte 1914 ein GDP von 15,5 Mrd Goldkronen
    Nach einem mit aller Erbitterung geführten, nie dagewesenen Krieg stieg die Staatsverschuldung von Null auf 30 mrd Goldkronen, also 200% des Vorkriegs-GDP


    Zum vergleich heute:
    Staatsverschuldung Japan:
    200% vom GDP


    Deutschland: nach einer Studie der Volksbanken wird Deutschland
    Ende des Jahres mit 90% des GDP verschuldet sein.


    USA hatte zwar immer schon hohe Schulden, aber erst jetzt haben sie einen großenh Sprung gemacht, ich glaube auf so was wie 60 oder 70% vom GDP?


    Man beachte: das amerikanische und britische GDP ist durch eine papierhaus-Finanzindustrie kündtlich aufgebläht,
    das amerikanische GDP besteht zu 60% aus Konsum, der sich schon derzeit dramatisch verringert (z.B. -25% Verkäufe von Videospielen im Juli 09)


    Die Zunahme der Britischen Schulden in diesem Jahr sollten 25% vom GDP sein,
    nach neuesten Schätzungen auf telegraph.co.uk werden es wohl 35% vom GDP werden.


    UK wird wahrscheinlich sehr schnell eine Verschuldung von 100% des GDP erreichen.





    Besonders interessant der folgende Fakt:


    Immer wieder wird ja betont, dass die Notenbanken kein geld drucken, sondern dass Staatspapiere aufgekauft und Schrottpapiere beliehen werden.


    Als eine der entscheiden Ursachen des finaziellen Zusammenbruchs in Österreich stellt der Autor heraus, dass in Österreich die exorbitanten Gewinne der Rüstungsindustrie nicht durch besteuerung abgeschöpft wurden, sondern dass die Konzerne ihr geld behalten – und in Staatsanleihen anlegen konnten.
    Diese Staatsanleihen konnten danach wieder mit 75% beliehen werden, um Papier-Bargeld für Löhne und Investitionen zu bekommen.


    Durch Preiskontrollen konnten in D, GB und USA die Großhandelspreise in Zaum gehalten werden: von 1914-18 stiegen sie um etwas mehr als das Doppelte.
    In Österreich war es mehr, da hier die Preiskontrollen weniger effektiv waren.


    Während Mieten festgelegt wurden und gar nicht stiegen, stiegen z.B die Lebensmittelpreise um das 10-18 fache bis 1918.


    (wir haben den Preisanstieg von 2008 in Deutschland nicht so mitbekommen, da bei uns das hohe Steuerniveau glättend gewirkt hat: In den letzten 5 Jahren vor 2008 haben sich die Weltmarktpreise für Öl, Weizen etc verdoppelt, verdreifacht, verzehnfacht, aber die den geringen Materialanteile und den hohen Steueranteil haben den Endverkaufspreis künstlich niedrig.)


    Nach den Quellen des Autors hat sich 1914 bis 18 in Deutschland die Geldmenge vervierfacht, in den USA verdoppelt und in Österreich Ungarn vervierzehnfacht:
    Durch die ständige Aufblähung der Staatsanleihe-Menge und der durch Beleihung an Staatsanleihen geschöpften Kredite, entstand am Ende eine fiktive Geldmenge, die noch mehr als in Deutschland, keinen Bezug mehr zu Realität hatte.
    (Dabei muss ich dauernd an die Derivate-Blase von 80 Billiarden Dollar denken).









    Was die Vermeidung der Inflation betrifft, ist der Autor pessimistisch:
    Er hat die Handlungsspielräume der Notenbanken und Politiker NACH 1918 untersucht und ist zu dem erschütternden Ergebnis gekommen, dass unter den gegebenen Umständen eine Inflation unvermeidlich war.
    Was nicht ganz stimmt: statt einer wilden Inflation mit Gewinnern und Verlierer gibt es natürlich immer noch die Möglichkeiten einer Währungsreform, d.h. einer kontrollierten Entwertung aller Vermögen.


    Zu den eingangs erwähnten Fragestellungen:
    ja, in Deutschland ist das Schuldenmachen schon in historischen Dimensionen wie 1914-1918,
    in UK ist das Schuldenmachen UND Gelddrucken wie 1914-1918,
    in den USA ist das Schuldenmachen etwas weniger als 1914-1918,

    es wird offiziell etwas weniger geld gedruckt, die zahlreichen Kredite, die mit Schrottpapieren gedeckt sind und
    die Derivate-Blase haben aber einen Geld-Überhang geschaffen, der sehr an den 18-fachen Geldüberhang in Österreich / Ungarn erinnert.


    Geschichte wiederholt sich nicht einfach so, aber ein Blick auf die ökonomischen Kennziffern, die der hyperinflation von 1922/23 vorausgingen,
    zeigt dass es vernünftig und ratsam ist, bei Zukunftplanungen ein Hyperinflationsscenario mit einzuplanen.
    UK, USA und Japan sind deutlich gefährdeter, als Deutschland.


    Das schwächste Glied in der Kette ist das Pfund. Eine Zerstörung des Pfund würde auch den Dollar mitreißen.
    Der Euro ist weniger inflationsgefährdet - einfach weil weniger Geld gedruckt wurde.
    Aber 2-3 Staatsbankrotte in der Eurozone (man achte z.B. auf die exorbitant ansteigende Verschuldung Frankreichs und die Unmöglichkeit von Steuererhöhungen in Frankreich) würden auch den Euro pulverisieren.

    Ich mach mal einen Sammel Thread zur Geld-Theorie auf, damit man interessante Sachen hier posten kann.


    Ich habe ein interessantes Buch zur Geldtheorie von 1952 gefunden: manches mutet geradezu prophetisch an.

    Prof. Heinrich Rittershausen

    1898-1984


    Das Buch wurde als Manuskript 1952 geschrieben, aber nie veröffentlicht.


    hier der Link:


    hierr ein paar interessante Auszüge:

    Ein Jahrhundert der Goldwährung, der Heiligkeit der Sparerrechte und der Indiskutierbarkeit von Eingriffen in diese auch auf Seiten der politischen Opposition hat das Sicherheitsbedürfnis, das die "Währung" erfüllen soll, wie im Deutschen schon der Name sagt, derartig vollkommen gedeckt, daß man es in der neueren Geldtheorie vergessen hat. Unbegrenzt angebotene Güter rechnen zu den freien Gütern und werden wertlos, so nützlich, ja unent­behrlich sie auch sein mögen, wie z.B. die Luft zum Atmen. Die Hortungsfunktion des Geldes besteht nicht nur aus der Erfüllung des Liquiditätsbedarfes, wie Keynes, Veit u.a. es ein wenig ein­seitig darzustellen scheinen, sondern sie ist komplizierter zusammengesetzt, wie ja überhaupt die Psychologie in unserer Wissenschaft bisher überhaupt nur "punktuell" zu Worte gekommen ist, nicht durchgehend. Mindestens ist im Hortungsbedürfnis, das wir hier weiter begreifen, als die “moderne Geldtheorie", noch das Bedürfnis nach Sicherheit und Dauer der Wertaufbewahrung zu finden. Auf längere Sicht kann eine Währung nicht existieren, wenn sie die Wertaufbewahrungsbedürfnisse der Bevölkerung in keiner Weise erfüllt; sie verfällt dann der Ablehnung. (Repudiation). Die Lehre von sehr gefährlichen Repudiation, die, wie alle Theoretiker zugeben, das Leben der Währung beenden kann, ist immer anerkannt gewesen, ohne daß man ihre Voraussetzungen richtig in die Theorie eingebaut hat.


    Daraus folgt, daß bei einer starken Geldentwertung, z.B. durch starke zusätzliche Notenausgabe, die “Menge” (1) des Geldes, das Zahlungsgut und Thesaurierungsgut zugleich ist, abnimmt, anstatt zuzunehmen. Zwar steigt zunächst die Menge der im Verkehr befindlichen Zahlungsmittel (um den Betrag der zusätzlichen Notenausgabe zuzüglich der aufgelösten Geldhorte), aber dieses "Geld” ist nur noch “hinkendes” Geld, es vermag nicht mehr die eine entscheidende Funktion, die Sicherheitsfunktion zu erfüllen, sondern nur noch die Zahlungsfunktion. Wegen seiner Entwertung wird also das Papiergeld und Giralgeld, soweit es bisher als Thesaurierungsgut diente, als solches unbrauchbar und ist nicht mehr gefragt; diese Geldarten verlieren mit der Hortungsfunktion schließlich auch die Zahlungsfunktion und damit die Geldeigenschaft selbst…


    e) Das verdrängte Sicherheitsbedürfnis.
    Die falsche theoretische Entwicklung der letzten 2 Jahrzehnte hat versucht, die durchaus erkannte Hortung einseitig als Liquiditätsstreben aufzufassen, die Sicherheitsbedürfnisse zu verdrängen und auf das Papier- und Giralgeld ab­zulenken, wobei man die Stärke des irrationalen Urtriebes nach Sicherheit in Metall unterschätzte. Am stärksten kommt dem Thesaurierungsbedürfnis das Metallgeld mit dem effektiven Um­lauf vollwertiger Münzen entgegen. Das Papiergeld vermag erfahrungsgemäß der Hortung nur in geringerem Umfang zu dienen. Durch Verdrängung erreichte man psychologisch nur eine Fehlleitung, die sich störend auswirkte. Man bezeichnete den effektiven Goldumlauf z.B. allgemein als eine Verschwendung, weil man nicht erkannte, welches Element der allgemeinen Sicherheit und Beruhigung ein solcher effektiver Metallumlauf darstellt. Er stellt vielleicht die Kapitalanlage mit der überhaupt höchsten Effizienz dar. Indem man das Gold zunehmend aus dem Verkehr nahm und das Silber (Silber-Münzgeld? – J.Z.) durch falschmünzerische Unterwertigkeit diffamierte, nahm man den Völkern die Gegenstände ihrer urtümlichen, in den tiefsten Bewußtseinsschichten (1) verankerten Hortungsbedürfnisse und verwies sie auf die planlose Suche nach neuen Hortungsgütern, ohne ihnen unklugerweise geeignete zu bieten. Die ersatzweise angebotene Kapitalanlage in Börsenwerten enttäuschte zu oft, befriedigte nicht das Sicherheitsbedürfnis, vermehrt im Gegenteil die Un­sicherheit, umsomehr, als eine auf Papierwährung aufgebaute Wirtschafts- und Börsenverfassung besonders große Kursschwankungen ausgesetzt ist. Übermäßige internationale Kapitalwanderungen, Kapitalflucht, politische Unsicherheitspsychosen und Flucht in die Ware waren die Folgen, die dann eine noch größere Unsicherheit zur Folge hatten.
    Dagegen ist das Vorhandensein vollwertigen Geldes im tatsächlichen Umlauf eines Landes, solange sich die massenpsychologischen Einstellungen nicht ändern, günstig zu beurteilen.

    teil 2

    Sie (die Inflation) war die unmittelbare Fortsetzung der im Krieg betriebenen Geldvermehrung, die bei Kriegsende
    schon zu einer Halbierung des Außenwerts der deutschen Mark geführt hatte. Es ist eine
    falsche Darstellung, die Inflation erst 1922, etwa in Verbindung mit dem Ruhrkampf, beginnen
    zu lassen oder gar erst 1923. An den Dollarkursen gemessen war schon im Verlauf des Jahres
    1919 eine Entwertung der Mark auf ein Fünftel ihres Januar-Werts 1919 eingetreten. Am
    Dollar gemessen, noch nicht im gleichen Umfang an den inländischen Preisen, die langsamer
    nachzogen, hatten alle deutschen Geldvermögen bereits Ende 1919 über 90 Prozent ihres
    Vorkriegswertes verloren. Die Inflation setzte sich dann im Jahre 1920 bis auf einen Dollarkurs
    von 72,20 Mark, im Jahre 1921 auf einen Dollarkurs von 173,- Mark, im Jahre 1922 auf einen
    Dollarkurs von 7500,- Mark und im Jahre 1923 auf einen Dollarkurs von 4,2 Billionen Mark
    fort. Das bedeutete, daß die bürgerlichen Familien, soweit sie auf der Grundlage von
    Spargeldern, Bankguthaben, Versicherungsvertragen, Pfandbriefen, Hypotheken und der
    reichlich gezeichneten Kriegsanleihe (insgesamt rund 100 Milliarden Mark)
    Vermögensbesitzer und Rentner waren, schon Ende 1919 völlig verarmt waren.


    In diesem Zustand - noch nicht begriffen und hinsichtlich der Folgen, nunmehr
    Almosenempfänger anstatt ein angesehener Bürger zu sein, gänzlich verwirrt - fand die aus
    dem Kriege und aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrte bürgerliche Jugend die
    Elternhäuser vor, soweit sie auf den Geldbesitz angewiesen waren. An eine normale
    Bezahlung eines Studiums der Söhne war in diesen Fällen nicht mehr zu denken. Der
    Nebenberuf eines Börsenspekulanten und des Ware-gegen-Ware-Tauschers sprach sich unter
    der kriegsentlassenen Jugend erst langsam herum. Ein Honnefer-Modell zur Erleichterung der
    akademischen Berufsausbildung gab es nicht. Wer konnte, blieb als junger Offizier bei der
    Truppe oder ging zum Grenzschutz und zu den Freikorps. ...
    (S. 71 / 73)
    GZ 29)

    Aus einem Fachaufsatz über die Geschichte der Hyperinflation, geschrieben von einem Historiker und zeiteugen


    http://www.tristan-abromeit.de…szuege%20Ziemer%20pur.pdf


    Besonders interessant ist, dass Wirtschaftswissenschafter über Geldmenge und Wechselkurse räsonierten,
    das Wesen der Inflation aber nicht erkannten


    Wie sah es die Reichsbank? Reichsbankpräsident Havenstein und mit ihm das
    Reichsbankdirektorium, zumeist noch Geheimräte aus der kaiserlichen Zeit, hielten es für die
    vaterländische Pflicht der Reichsbank, auf gesetzlicher Grundlage das Reich und die deutsche
    Wirtschaft mit Geld zu versorgen. Die Reichsbank gab also, da die in Kraft gebliebenen
    Kriegsgesetze vom 4. August 1914 dies erlaubten, dem Reich gegen Schatzanweisungen die
    Reichsbanknoten, die das Reich anforderte, um den Haushalt auszugleichen und Devisen für
    Reparationszahlungen zu kaufen. Ebenso gab die Reichsbank der Wirtschaft in
    Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Reichsbankgesetzes gegen Wechsel mit drei
    Unterschriften die Reichsbanknoten, die die Wirtschaft für ihre Inlandszahlungen und auch zum
    Ankauf der Devisen für Importe anforderte. Beides war nach Auffassung des
    Reichsbankdirektoriums lebenswichtig und beides mußte geschehen. Ein Quantitätsgesetz des
    Geldes, nach dem eine solche Notenausgabe unbedingt beschränkt bleiben muß, weil
    Geldmenge und Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes im Verhältnis zum Güter- und
    Dienstleistungsangebot die Preise, das heißt den Geldwert bestimmen, kannte man nicht.
    Reichsbankpräsident Havenstein war auf das höchste verwundert, daß der Reichsbank die
    Geldversorgung des Staates und der Wirtschaft trotz aller technischen Anstrengungen der
    Reichsbank immer weniger gelang. Man druckte und druckte und es wurde zunehmend
    schwieriger, dem Bedarf nachzukommen. Im August 1923, als man für den Erwerb eines USDollars
    schon über eine Million Mark zahlen mußte und als ein Pfund Butter im Inland mehrere
    100 000,- Mark kostete, veröffentlichte Reichsbankpräsident Havenstein in der »Deutschen
    Allgemeinen Zeitung« eine Erklärung folgenden Inhalts:
    GZ 23)
    »Die ganz außerordentliche Entwertung der Mark hat naturgemäß einen enorm steigenden
    Zahlungsmittelbedarf hervorgerufen, dem zeitweise von der Reichsbank nicht in vollem Umfang
    genügt werden konnte. Eine vereinfachte Herstellung der großen Notenabschnitte setzte
    uns in den Stand, immer größere Beträge in den Verkehr zu bringen. Diese Summen reichen
    indes knapp hin, den ungeheuer gestiegenen Zahlungsmittelbedarf zu decken, der ganz
    neuerdings infolge der außerordentlichen Gehalts- und Lohnerhöhungen eine geradezu
    phantastische Höhe erreicht hat. Die Organisation des ins Ungeheuere gewachsenen
    Notendruckunternehmens der Reichsbank stellt an unser Personal Anforderungen, die jedes
    Maß übersteigen. Die Versendung der Barbeträge muß der Eile halber durch persönliche
    Transporte geschehen. Es sind täglich zahlreiche Geldtransporte von Berlin in die Provinz
    unterwegs. Die Belieferung einer Reihe von Bankanstalten kann, da die Zugverbindungen
    frühpostliche Sendungen nicht zulassen, nur mit Hilfe von Luftfahrzeugen erfolgen.«
    GZ 24)
    Der heutige Leser, auch wenn er kein Sachverständiger in Währungsfragen ist, wird meinen,
    es handele sich bei dieser Veröffentlichung, in der Ursachen und Wirkungen auf dem Kopf
    stehen, um den bitteren Spott der Zeitungsredaktion, durch den Havensteins Unfähigkeit
    lächerlich gemacht werden sollte. Davon ist aber keine Rede. Es war dies die offizielle
    - 9 -
    Meinung der Reichsbank, die auch an den Universitäten von Professoren der
    Finanzwissenschaft vertreten wurde. Als der Verfasser im Sommer 1923 an der Universität
    Jena Rechts- und Finanzwissenschaft studierte, erklärte der damalige Inhaber des Lehrstuhls
    für Finanzwissenschaft, Professor Gutmann, in seiner Vorlesung, wir hätten in Deutschland
    nicht zuviel, sondern zuwenig Geld im Umlauf. Auch er maß, wie die Reichsbank, die
    Umlaufsmenge der Mark am Dollarkurs und kam dann zu der gleichen erstaunlichen
    Feststellung, daß der Geldumlauf vermehrt werden müsse. Es war in der Tat so, daß Ende
    1922 bei dem damaligen Bargeldumlauf von rund 1300 Milliarden Mark und einem damaligen
    Dollarkurs von 6750,- Mark der deutsche Bargeldumlauf in Dollar umgerechnet nur rund 200
    Millionen Dollar betrug, nach altem Paritätsverhältnis von Mark und Dollar (4,2 :1) also rund
    800 Millionen Ursprungsmark, während Deutschland in den letzten Jahren vor dem Ersten
    Weltkrieg einen Bargeldumlauf von rund 6,5 Milliarden Mark hatte. Wir hatten also nach
    dieser Logik nicht zu viel, sondern zu wenig Papiergeld im Umlauf.
    GZ 25)
    Die veröffentlichte Erklärung des Reichsbankpräsidenten, die wegen des unerträglich
    gewordenen Währungschaos sicherlich sorgfältig mit dem Reichsbankdirektorium abgestimmt
    worden war, läßt auch nicht hintergründig eine Einsicht in die Marktgesetze des Geldes und
    damit in die eigene Verantwortung der Reichsbank für die eingetretene uferlose Inflation
    erkennen. Es werden zwar die Ausdrücke »außerordentlich, enorm, ungeheuer und
    phantastisch« gebraucht, aber nicht in bezug auf die von der Reichsbank betriebene
    Geldvermehrung, sondern in bezug auf den angemeldeten Geldbedarf, der in Wahrheit doch
    erst durch die vorhergegangene Geldvermehrung und die damit notwendigerweise verbundene
    Kaufkraftminderung des Geldes hervorgerufen war. Hierbei war es allerdings so, daß beim
    Wechselkurs der Mark vom Ausland die erwartete weitere Geldvermehrung und
    Kaufkraftminderung der Mark in immer größerem Umfang vorweggenommen wurde. Aber
    diesen Vertrauensschwund des Auslands hatte die Reichsbank durch die jahrelang betriebene
    Papiergeld-Vermehrung selbst verschuldet. Die Kreise in Deutschland, die das Spiel der
    Inflation begriffen hatten, wonach man seine Kredite schon nach kurzer Zeit entwertet
    zurückzahlen konnte, kauften nicht nur Waren, Häuser, Güter und Fabriken, sondern bei der
    freien Konvertierbarkeit der Mark auch ausländische Devisen auf Vorrat, also über den Betrag
    hinaus, den Deutschland für die Bezahlung seiner Importe gebrauchte. ...
    GZ 26)
    Fußnote 8) Diese Berechnung ergibt sich aus folgenden Gegenüberstellungen:
    Bargeldumlauf Dollar-Kurs
    Ende 1919 = rd. 51 Milliarden 48,90 Mark
    Ende 1920 == rd. 81 Milliarden 72,20 Mark
    Ende 1921 = rd. 123 Milliarden 173-— Mark
    Ende 1922 = rd. 1307 Milliarden 6750,— Mark
    (S. 66 / 70)
    Gz 27)
    Die Warenbesitzer aber, die in den ersten Jahren der Inflation nur ungleichmäßig und auch
    zögernd die Preise heraufgesetzt hatten - die redlichen unter ihnen richteten sich, zumal in den
    kleinen Städten, noch oft danach, zu welchen Preisen sie selbst die weiterverkaufte Ware
    eingekauft hatten -, waren in den beiden letzten Jahren der Inflation zunehmend gesonnen wie
    die ausländischen Devisenverkäufer. Was sie zuvor versäumt hatten, wollten sie jetzt mit
    vorweggenommenen Preisaufschlägen nachholen, wenn man überhaupt noch gegen Bargeld
    - 10 -
    und nicht im Ware-gegen-Ware-Tausch etwas hergab. Die deutsche Landwirtschaft weigerte
    sich, die im Sommer und Herbst 1923 eingebrachte Ernte gegen das völlig wertlos gewordene
    Papiergeld zu verkaufen. Es drohte für den Winter 1923 die allgemeine Hungersnot und das
    »Wunder der Rentenmark« war nunmehr wirklich fällig....
    (S.71)
    GZ 28)

    Um mal eine Vorstellung zu haben, wie schnell Inflation entstehen kann,
    hier die Facts von der Russlandkrise 1998:


    Russland hatte vorher zwei Jahre lang hohe Schulden gemacht ( 8% des Bruttoinlandsproduktes,
    westliche Staaten liegen derzeit deutlich höher)


    "In der ersten Hälfte des Jahres 1998 lag die Inflation nur bei ein paar Prozent, im August aber stieg sie auf 15% und lag in den ersten drei Wochen des September bei 45%. "



    Innherhalb eines dreiviertel Jahre von wenigen Prozent auf 45%


    http://www.internationalepolit…rise-fuhrt-ins-chaos.html

    Crash der U.S. Staatsanleihen:


    ich wollte mir mal selbst ein Bild machen:


    also: am 13. August standen die Versteigerungen der gefürchteten 30jährigen US Staatsanleihen an:


    Angeblich sollen die 30jährigen super weggegangen sein;
    http://www.bloomberg.com/apps/…20601087&sid=aT7NRK.uhuC8


    also:


    Hier ist die Original-Site beim US Schatzamt: hier kann man sehen, welche Anleihen verkauft wurden:
    http://www.treasurydirect.gov/RI/OFGateway


    auf der Seite hier kann man sehen, welche US Staatsanleihen von der New York FED im Rahmen des Quantitative Easings aufgekauft wurden:
    http://www.newyorkfed.org/mark…?showmore=1&opertype=orig


    Also: am 13.7.2009 wurden 30 jährige Anleihen für 15 Mrd dollar versteigert,
    2 tage davor die 10 jähreigten für 22,7 Mrd Dollar


    die Fed hat sich die peinlichkeit erspart, die 30jährigen gleich komplett aufzukaufen:
    von den 30 jährigen Anleihen wurden "nur" 500 Mio Dollar Anleihen zwei Tage später von der FED gekauft.


    In der gesamten Zeit vom 21.7. bis jetzt gab es hektische kauftätigkeit, vor allem bei langen und mittleren Laufzeiten.


    Unmittelbar vor und nach der versteigerung der 15 mrd Dollar an 30jährigen Anleihen hat die FED Langläufer in Höhe von 19 Mrd Dollar vom Markt genommen.


    Und vom 21.7. bis 20.8. wurden Anleihen für 52,4 Mrd aufgekauft (das gesamte Quantitative Easing Programm umfasst 300 mrd dollar).


    Im Gegensatz zu UK, wo derzeit 100% der Staatsverschuldung aus der Notenbankpresse kommt,
    ist das US-Programm noch weit darunter, aber es gibt für lang laufende US Staatspapiere praktisch keinen Markt mehr:


    Die FED konzentriert sich bei den Aufkäufen auf Langläufer. Wer mag, kann die aufgekauften papiere nach Laufzeiten durchrechnen.
    Für mich sieht es so aus, als ob bei den Langläufern nur noch die FED kauft.

    http://www.handelsblatt.com/fi…i-kreditderivaten;2447818


    "Am populärsten unter den Kreditderivaten sind weiterhin CDS auf einzelne Kreditnehmer und auf Indizes, deren Anteil am Kreditderivate-Gesamtmarkt rund 88 Prozent des ausstehenden nominalen Volumens erreicht."


    d.h. der Löwenanteil der Derivate ballt sich auf die Versicherung einiger weniger Kreditnehmer.


    "...Fachkreise betonen, dass die Abrechnung und Abwicklung - das Clearing - von CDS aber nur bei einem Teil des zuletzt noch immer rund 27 Billionen US-Dollar ausmachenden Marktes möglich sein wird. "


    Derivatevolumen: 27.000 Mrd Dollar

    Habs mal durchgerechnet:


    UK Staatshaushalt 2009
    http://www.hm-treasury.gov.uk/…9_completereport_2520.pdf


    Ausgaben : 671 Mrd Pfund
    geplante Einnahmen: 496 Mrd Pfund
    geplantes Defizit: 175 Mrd Pfund
    von Analysten derzeit kalkuliert: Defizit wohl 200 bis 225 Mrd Pfund.


    geplantes Defizit: 26% des Staatshaushalts durch Schulden gedeckt


    Falls das Defizit auf 225 Mrd anschwillt werden 33,5 % des Staatshaushalts durch Schulden gedeckt.


    Dass kritische: die "Schulden" werden derzeit zu 100% durch die Bank of England aufgekauft,
    d.h.
    100% des britischen Defizits wird durch Gelddrucken gedeckt,


    und (Zeitpunkt Juli 2009): 26 % des Britischen Staatshaushalts wird durch Gelddrucken gedeckt.


    Falls Ausländer ihr Geld aus UK abziehen und/oder britisches Kapital flieht, würden die Pfund-anleihen des Staates und der Firmen im Wert sinken: Zinsen würden dadurch steigen.


    Sehr hohe Zinsen könnten das Pfund stabilisieren, d.h. falls die BoE nicht eingreift, würden bei 25% Junk-Bond Zinsen wohl Anleger das Risiko eingehen und britische Papiere zurückkaufen.
    Die Wirtschaft würde jedoch durch eine sehr schwere Rezension gehen.


    Falls die BoE eingreift und weiteres Geld druckt und Unternehmensanleihen aufkauft, würde Kapital komplett fliehen.
    und eine Hyperinflation einsetzen.


    Falls es Kapitalexport-Verbot gibt, wie beim französischen Franc in den 80er Jahren, würde das in UK verbliebene Kapital alle restlichen UK Sachwerrte in die Höhe treiben.

    UK Staats-Defizit im Juli 16mal höher als erwartet.
    Staatseinnahmen um 37,37 % gegenüber dem Vorjahr gesunken


    Der Juli its in UK der stärkste Monat für die Staatskasse: hier zahlen die großen Konzerne ihre Quartalssteuern.
    ( July is traditionally a strong month for public finances, as it includes a quarterly corporation tax bill.)


    Im letzten Jahr nahm der Schatzkanzler im Juli 2008 noch ca. 5,2 Mrd Pfund netto ein und konnte Staatsschulden zurückzahlen.


    Der mittlere Forcast der Analysten sah für den Staatshaushalt von GB im Juli 2009 ein Defizit von 0,5 Mrd Pfund vor.
    Das tatsächliche Defizit betrug jedoch 8 Mrd Pfund.


    Ein Analyst von BNP sagt: "This is worse than bad,"


    Sollte der Trend beständig sein, dürfte der Plan für den Staatshaushalt Makulatur sein und die Staatsschulden weitere 25 Mrd Pfund höher ausfallen als die 175 Mrd Pfund Planung.
    soweit Telegraph.co.uk


    ----

    ...wenn man es anders durchrechnet:
    Die US Nettoneuverschuldung stieg von Mai 2009 auf Juni 2009 um 89,3 Mrd Dollar.


    China ist in diesem Zeitraum mit 25 Mrd Dollar ausgestiegen.


    Die Zunahme der Nettoneuverschuldung wurde zu 56% durch Großbritannien finanziert.


    STOPP!!!


    Nochmal: Die Nettoneuverschuldung des US Staates im Juni 2009 wurde zu 56% durch Großbritanien finanziert.


    http://www.treas.gov/tic/mfh.txt
    Das steht schwarz auf weiss in diesen öffentlich zugänglichen Statistiken.


    Ich weis leider immer noch nicht, ob es ein cash out britischer Anleger und eine massive Flucht britischen Kapitals in den Dollar ist,
    oder ein freundschaftsdienst der BoE für die Amis.
    In jedem Fall ist das so ein Riss in der Matrix der zeigt, dass da etwas aus dem Ruder läuft.
    Wenn Geld aus UK das US-Defiziz deckt, dass ist in etwa so nachhaltig, als ob man weil der Dispo erschöpft ist, anfängt die Miete mit der Kreditkarte zu bezahlen.


    Was sehen wir als nächstes? Ein Swap Geschäft zwichen der FED und der Bank of Zimbabwe?

    Danke für diesen Beitrag: Ich habe mal durchgerechnet;
    würde Russland in diesem Tempo weiterkaufen, ich rechne einfach mal mit 600.000 unzen monatlich, dann wären das pro Jahr 7.200.000 Unzen,
    da macht pro Jahr also 224 Tonnen.


    Die russische Goldproduktion von
    2003: 180 tonnen 2007: 160 tonnen (quelle wikipedia).


    Das deutet darauf hin, dass Russland sehr wahrscheinlich alles russische Gold aufkauft und mit 50% iger Wahrscheinlichkeit sogar auf den Weltmärkten Gold dazukauft.


    Um einen historischen Vergleich heranzubringen: als Gold in den 80er Jahren Höchstpreise erzielte, lief die russische Goldproduktion auf Hochtouren und Russland warf Goldreserven auf den Markt,
    um Dollars und DM zu bekommen (stand in einem der Bücher von Kostolany).


    China ist heute einer der wichtigsten Goldproduzenten: und in China gibt es ein Gold-Exportverbot. Nur Schmuck und die Panda-Münzen dürfen ausgeführt werden.


    Südafrika war in den 80er Jahren der mit Abstand wichtigste Goldproduzent und hat heute seine Rolle verloren.


    Dass Russland Nettokäufer von Gold ist - oder aber zumindest alle interne Goldproduktion hortet ist eine sehr sehr wichtige Nachricht.
    Wenn zwei wichtige Nationen, die Gold aus ihrer eigenen Erde holen, sich entschließen dieses Gold, dass ihnen nur die Förderungskosten gekostet hat,
    im Land zu behalten, dann ist dass DIE Schlagzeile für den Goldmarkt.


    Ich denke, damit hat sich damit die Supply/Demand Situation nachhaltig geändert hat.


    Schade ist nur, wenn man sieht wie wenig die Europäer Gold kaufen (Deutsche: ca. 28 t in Q2) und wie sich die Öl-Scheichs mit Gold vollsaugen (300 tonnen).

    Der neueste Monatsbericht des US Schatzamtes ist veröffentlich:
    http://www.treas.gov/tic/mfh.txt


    Der erste Blick geht natürlich in Richtung China:
    Über das ganze Reden über die Verkäufe von Staatsanleihen haben viele (auch ich) übersehen, dass China in Q1 und Q2 Nettokäufer von Staatsanleihen der USA war: der Bestand ist kontinuierlich hochgegangen, von 535 Mrd im Juni 2008 auf 801 Mrd Dollar im Mai 2009.


    (alles andere hätte wahrscheinlich die Märkte auch beunruhigt). Aus anderen Berichten weis man, dass China vor allem Papiere von Freddie & Fannie gegen Staatsanleihen eingetauscht hat und dass lang laufende Bonds gegen Kurzläufer eingetauscht wurden.


    irgendwo habe ich sogar gelesen, dass China in Q1 2009 nur Kurzläufer gekauft hat, die weniger als 3 Monate laufen.


    Ein der Teil chinesischen Rohstoff und Unternehmenskäufe sollen mit Staatsanleihen bezahlt worden sein.


    ----------


    Der Trend Bestand an Staatsanleihen monatlich aufzustocken, ist von Juni zu Juli 2009 das erste Mal unterbrochen:
    Im Juli hatte China 25 Mrd weniger Staatsanleihen als im Juni.


    Gleichzeitig hat es im Bereich UK eine gewaltigen Sprung gegeben:
    Uk ist nun der drittgrößte Gläubiger der USA geworden und hat Öl-Exporter und karibische Banken abgelöst:
    ganze 47 Mrd US Dollar an Staatsanleihen wurden erworben.


    Weis jemand, wo die reserven der Bank of England veröffentlicht werden?


    Um sich in etwa zu verdeutlichen, was hier los ist, hilft ein Blick auf die Zeitachse:
    Im Juni 2008 besaßen die BoE und/oder englische Gläubiger nur 57 mrd Dollar US Staatsanleihen.
    Der Sprung von Mai auf Juni 2009 ist fast so groß wie der gesamte britische Besitz an US Staatsanleihen des Vorjahres.
    Ingesamt besitzen BoE und englische Gläubiger nun 214 US Dollar an US Staatsanleihen.


    Ein großer Teil davon dürfte im Besitz der BoE sein und mit frisch erschaffenen Pfundnoten gekauft sein:
    "der Blinde stützt den lahmen".
    Ein anderer Teil könnte durchaus auch privatkapital sein.
    Falls dass tatsächlich Privatkapital wäre, dann würde es für einen gewaltigen Kapitalabzug aus UK sprechen.


    Die BoE hat gerade beschlossen, 50 mrd Pfund neu zu drucken, um britische Staatsanleihen zu kaufen.
    Gut möglich, dass britische Anleger ihre UK-Gilts gegen US Bond getauscht haben.


    Egal, was wir hier sehen: entweder massive britische Kapitalflucht oder frisch gedruckte Pfunds zur Stützung des US Staatsdefizits:
    beides sieht sehr sehr ungesund aus.

    Alles klar? [smilie_happy]

    Genau diese regierungskreise machen die sache ja so verdächtig: wenn es belastbare Aussagen gäbe, dann hätte es eine offizielle Mitteilung gegeben.
    Dass schon mal vorab eine Info kommt sieht eher nach einer Beruhigung der Gläubiger aus.


    1. Bei der Versteigerung der letzten 7jährigen Anleihen spricht die treasury von einem "strong demand" der anleger
    2. Innerhalb einer Woche erwirbt die FED 47% dieser Anleigen
    3. Bei der als sehr kritisch angesehenen Versteigerunge der 30 jährigen Anleihen gibt es eine über alle Maßen starke nachfrage,
    die nochmal deutlich höher ist als bei den vorangegangenen Versteigerungen


    wenn bei den 7 jährigen Staatsanleihen gelogen wurde, dann bei den 30jährigen erst recht.
    Der US Bankensicherungsfonds ist wahrscheinlich alle: konkrete rgeht es eigentlich nicht.


    Es kann sein, dass sich das System mit Lügen und gelddrucken rettet und dass das noch sehr sehr lange gut geht.
    Aber es kann auch sein, dass es nächste Woche kracht.
    In diesem Kontext ist die überraschende Mitteilung, dass das Defizit 250 mrd Dollar geringer ausfällt nicht wirklich vertrauenerweckend.


    Wir als Normalbüger sind da in der Situation einer betrogenen Ehefrau: mal wünschen wir uns, dass alles kracht und die Lügerei ein Ende hat.
    Mal wünschen wir uns, dass dass Lügengebäude noch hält - weil wir Angst vor der Zukunft haben.
    So eine Situation wie derzeit stellt ein erhöhtes betriebsrisiko für alle beteiligten dar, da zu jedem Zeitpunkt auch ein zufälliges Ereignis einen meltdown auslösen kann.


    Wenn die USA in den kommenden 12 Monaten Abnehmer für ihre Schrottanleihen finden und die kreditausfälle nicht zu einem bankensterben geführt haben, lege ich mir gerne eine andere Anlagestrategie zu, in der auch papierwerte wieder eine größere Rolle spielen.
    Aber für die kommenden Monate verzichte ich gerne auf 2% Zinsen und rechne mit dem Schlimmsten.


    Wenn ich Gold in 12 Monaten mit 20% Verlust verkaufen müsste? So what...
    Ich muss eine Familie absichern - und dass schafft man nicht mit 4 von Opa geerbten Krügerrands.
    Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.
    Und dass meine ich ernst: Eine Marienerscheinung, die einen vor Gefahr warnt und eine ausgedruckte Anlageempfehlung hinterlässt,
    gibt es nicht.

    @ Neuwagenkauf hin oder her! Das Geld muss jedenfalls raus. Ich halte diese Neuwagen-Orgie für einen Teil eines "unzeitgemäßen" Konsumrausches. Angeblich konsumieren die Leute ja nicht nur im Autohaus. Und wenn ich mich umsehe: Die Restaurants und Kneipen sind voll; die Ferienflieger sind voll; ich kenne eigentlich niemanden, der jetzt seine Sparquote erhöht hat.


    FÜR MICH SEHR NACHVOLLZIEHBAR! Ob es bewußt oder unbewußt geschieht; ich denke, die Leute erahnen eine große Trendwende zum Schlechteren (...zumindest erwarten sie eine Mehrwertsteuererhöhung). Sie zweifeln an ihrem Vertrauen ins Geld. Ausgabendisziplin beim Staat ist zur Farce geworden. Der Satz, dass Schulden zurückgezahlt werden müssen, wirkt nur noch lächerlich. Der Fisch stinkt vom Kopfe her, und es stinkt bestialisch. Es liegt etwas in der Luft...

    Die direkt verfügbaren Einlagen der Deutschen sollen sich um 5 Mrd auf 55 Mrd euro erhöht haben.


    Manche Leute, die das Geld für unsicher halten, kaufen sich was.
    In der Woche nach der Lehman Pleite habe ich gehört, dass haufenweise mit Bargeld riesige Fernseher gekauft wurden.


    Statistiken sind heute so, dass man in der allgemeinen Statisik kaum nochwas lesen kann:
    der Teich war im Durchschnitt 1 Meter tief, die Kuh ist trotzdem drin ersoffen.


    Interessant sind Einzelstatistiken:
    Im letzten Jahr sind Autoverkäufe in manchen Ländern bis zu 40 % eingebrochen.
    Wenn eine Krise kommt, werden große Ausgaben (Auto, Haus, Küche, Möbel) verschoben, aber die Leute gönnen sich kleine Freuden:
    Zeitschriften, Konfekt, Eis.


    Wenn die Leute anfangen, an sowas zu sparen, sieht es böse aus.
    In den USA ist im Juli der Umsatz mit Videospielen 25% zum Vorjahr zurückgegangen. Der allgemeine Forecast lag bei -15 %.
    Bei Konsolen lag der Einbruch sogar bei -35%
    Interessant ist, dass bei der Krise 2001 bis 2003 diese Branche als komplett krisenresistent galt und keine Einbrüche hatte.


    Die amerikanischen Konsumenten haben sich in den letzten 30 Jahren grandios verschuldet - und waren Motor der Weltwirrtschaft.
    Vergleichbares erinnere ich nur in Argentinien.


    Wer in den 90er Jahren in einem argentinischen Supermarkt eingegauft hat, der wurde an der Kasse gefragt, in wie vielen Monatsraten er zahlen will:
    Das war noch perverser als in den USA.


    Die USA können zwar die Arbeitslosenstatistiken fälschen, aber ich denke, dass dort inzwischen jeder einen kennt der arbeitslos ist und/oder das Haus verloren hat.
    Sowas ist wie ein Virus, der sich durch die Gesellschaft zieht.


    Die, die noch Kredite aufnehmen würden, bekommen keine mehr.
    Und die, die noch Kredite bekommen könnten, sparen und wollen keine mehr.


    Für ein ganzes Jahrzehnt wurde dasss, was wir in Deutschland als Einkommensverlust bemerkt haben, in Amerika durch Kredite und billige chinesische Importe ausgeglichen.


    Es kann sein, dass neue Daten und Fakten kommen und ich meine Meinung revidiere, aber derzeit glaube ich immer noch, dass wir eine Depression wie 1930 bekommen,
    alles sieht nach einem perfekten Sturm aus.


    Die, mit den "allerbesten Intentionen" haben erstens einmal keinen Zugriff auf die Gelddruckmaschinerie.

    Doch! In England und in den USA. Quantitative Easing ist Geld drucken!
    Zwar nicht so wie in Zimbabwe, wo Mugawe direkt an der Presse sitzt, aber wenn Gordon Brown IOWs ausgibt und die Bank of England diese mit frisch gedruckten Pfundnoten und frisch erschaffenen Zahlenkolonnen kauft,
    dann ist DAS Gelddrucken par excellence.


    In der Eurozone ist es nicht ganz so, aber wenn es bei Dollar und Pfund eine Hyperinflation haben, haben auch wir nichts zu lachen.
    Nichtmal der Schweizer Franken ist richtig sicher, da sich die Schweizer wegen des Exports keinen zu hohen Frankenkurs leisten wollen.