Ob das der gleiche Schreiber ist, der vor 2 Jahren auf Anraten von Eichelburg seine 30 Ferienwohnungen an der Ostsee verkaufte und den Erlös in Gold umwandelte?
Nein, denn der hätte ja noch keinen Vermögensverlust erlitten ![]()
Gruß
Smithm
12. März 2026, 22:31
Ob das der gleiche Schreiber ist, der vor 2 Jahren auf Anraten von Eichelburg seine 30 Ferienwohnungen an der Ostsee verkaufte und den Erlös in Gold umwandelte?
Nein, denn der hätte ja noch keinen Vermögensverlust erlitten ![]()
Gruß
Smithm
Bei Kursen unter 1350 würden alle Alarmglocken sturm läuten...
![]()
Nachdem auch diese Marke signifikant gerissen wurde, trauen sich die Chartisten noch Prognosen zu? Kann man mit Charttechnik überhaupt Vorhersagen für offensichtlich manipulierte Märkte machen?
Gruß
Smithm
clarius, ich versuch's mal:
Finanzmarktabilisierungsgesetz, es liegt nun keine Überschuldung mehr vor, wenn eine positive Fortführungsprognose besteht. Vorher wurde die Überschuldung durch Vergleich von Aktiva und Passiva festgestellt, d.h. wenn das bilanzielle Eigenkapital aufgezehrt war.
Wo kommen die Prozentzahlen her bez. der Unternehmen die nach altem Recht insolvent wären?
Gruß
Smithm
Vielleicht kriegen wir unsere Schatullen ja doch noch voll ![]()
Gruß
Smithm
Habe meinen Kindern vor ein paar Jahren ein paar Billionen Reichsmark Inflationsgeld geschenkt. Mit Hilfe dieser Scheine kann man sehr gut den inneren Wert von ungedeckten Papiergeldwährungen erklären. Und Spaß hat es auch gemacht, dass wir auf einmal alle Billionäre waren. ![]()
Gruß
Smithm
Warum leben sie auf der Straße, warum leiden sie Hunger?
Gruß
Smithm
Man spricht auch davon, dass die Herstellung mehr Energie verbraucht als sie jemals als liefern wird.
goldwing
Ist zwar keine neutrale Quelle, denke jedoch, dass Deine Bemerkung nicht (mehr) den Realitäten entspricht.
http://www.oeko-energie.de/solar-nonsens/index.php
ZitatAlles anzeigen"Solaranlagen verbrauchen mehr Energie als sie erzeugen!"
Von
fanatischen Solargegnern wird gerne erzählt, dass die Herstellung
solcher Anlagen mehr Energie verbrauchen würde, als später erzeugt wird!
Immer wieder lernen wir Interessenten kennen, die durch solche dummen
Aussagen verunsichert sind. Dazu Fakten: Erstens muss man beachten, dass
diese schlecht aussehenden Zahlenwerke zur Herstellungsenergie noch aus
den 80 er (!) Jahren stammen, zweitens die Leistungen heutiger
Solarprodukte viel besser geworden sind und drittens auch jede andere
Energieform oder Anlage für die Herstellung und Betrieb (Versorgung)
erst einmal viel Energie verbraucht (also Heizkessel, Elektroheizung,
Atomkraftwerk, u.s.w.). Beachtet man diese Punkte, schneidet die solare
Wärme- oder Stromerzeugung wieder mit Abstand am besten ab. Je nach
Produkt und Standort kann man heute mit einem Energierücklauf
(energetischer Amortisationszeitraum) von ca. 1 - 4 Jahren rechnen! Ist
die lange Nutzungszeit eines Solarmodules oder Solarkollektors (20, 30,
40 Jahre- oder auch mehr!) vorbei, können die Materialien/ Rohstoffe
sehr gut recyclet und für Ähnliches wiederverwendet werden! Was passiert
mit Atommüll, Verbrennungsrückständen, Nachtspeicheröfen? Wie lange
halten Autos, Fernseher, Heizkessel, u.s.w.?
Gruß
Smithm
Auf bekannte Art und Weise versucht man Skeptiker zu diskreditieren. Nur geschieht dies mittlerweile immer unverholener.
http://www.derwesten.de/wirtsc…liste-aimp-id8001260.html
ZitatAlles anzeigen...
In dem Heft erklärt das UBA nicht nur den Stand der Klimaforschung, es
setzt sich auch mit den sogenannten Klimaskeptikern auseinander. Dabei
nimmt das Amt auch bekannte deutsche Journalisten und den ehemaligen
Windkraft- und RWE-Manager Fritz Vahrenholt ins Visier. Die Genannten
fühlen sich an den Pranger gestellt , wehren sich heftig gegen die
Erwähnung ihrer Namen und drohen mit Klage. Genannt werden die
Printjournalisten Dirk Maxeiner, ehemals Chefredakteur der Zeitschrift
„Natur“, Michael Miersch vom Focus und der Filmemacher Günter Ederer.
Erwähnt wird auch Vahrenholts Buch „Die kalte Sonne – Warum die
Klimakatastrophe nicht stattfindet“, das er gemeinsam mit Sebastian
Lüning 2012 veröffentlichte und die menschliche Verantwortung für die
Erderwärmung skeptisch hinterfragt.
Die Broschüre zeigt, „welche Kreise gezielt Zweifel am
wissenschaftlichen Kenntnisstand verbreiten und auf welche Weise sie
dabei vorgehen“, rechtfertigt das Amt die Veröffentlichung. Das UBA
wirft den Autoren vor, nicht den aktuellen Stand der Wissenschaft zu
präsentieren.
Diese wiederum sehen die Meinungsfreiheit in
Gefahr. Die Reaktionen in Medien und Online-Foren sind heftig. Von einem
Fehltritt des Umweltbundesamtes schreibt das Online-Portal
„Klimaretter.info“, die Behörde habe „kein Recht, Kritiker der
Klimaforschung bloßzustellen“. Jan Fleischhauer empört sich auf „Spiegel
Online“ über das Vorgehen des UBA, spricht von „offiziellen Listen“ und
schreibt: „Es ist ziemlich lange her, dass eine staatliche Institution
in Deutschland erklärte, welche Meinungen in diesem Land haltbar sind
und welche nicht.“
Auf ZDF-Online meint Reinhard Schlieker, das
Amt vergreife sich im Ton und rechne mit unliebsamen Wissenschaftlern
und Journalisten ab. Es sei ein Skandal, schreibt Jan Eric Peters,
Chefredaktuer der „Welt“, dass in einer „mit Steuergeld finanzierten
Behörde schwarze Listen missliebiger Journalisten veröffentlicht“
werden.
...
Gruß
Smithm
ZitatAlles anzeigenSparen erscheint den Menschen beim gegenwärtigen Zinsniveau
wahrscheinlich kaum noch lohnenswert – eine der Folgen des
geldpolitischen Interventionismus. Dieser Interventionismus hat aber
auch Auswirkungen auf die Vermögensmärkte. Sie haben sich damit
beschäftigt, eingangs erwähnten Sie ja bereits die Hausse an den
Aktienmärkten. Zu welchen Erkenntnissen sind Sie gelangt?
Das ist in der Tat das zentrale Thema meines Buches. Um die
Auswirkungen des geldpolitischen Interventionismus auf die
Vermögensmärkte (vor allem auf die Finanzmärkte) zu verstehen, muss man
sich zunächst vor Augen halten, welche Rolle diese Märkte in einer
hypothetischen freien Wirtschaft spielen würden und welchen Begrenzungen
sie dort unterworfen wären. Dabei ist insbesondere hervorzuheben, dass
das Halten von Bargeld (das schnöde “Geldhorten”) letztlich die gleiche
Funktion wie die Finanzmärkte erfüllt, nämlich die Koordination zwischen
Sparern und den Verwendern ihrer Ersparnisse. Auch das Sparen in Form
von Geldhorten kommt immer irgendwelchen anderen Menschen zugute, genau
wie der Kauf von Aktien und Schatzbriefen. Dieser Punkt wurde lange Zeit
völlig verkannt, und unter dem Einfluss der keynesianischen
Wirtschaftsphilosophie ist die genau entgegengesetzte Auffassung zum
offiziellen Dogma geworden. Heute wird fast überall gelehrt und
geglaubt, dass es ohne Finanzmärkte unmöglich ist, die Ersparnisse einer
Person A irgendwelchen anderen Personen B, C und D nutzbar zu machen.
Nach dieser Auffassung sind Finanzmärkte also geradezu unentbehrlich.
Ohne sie würde das gehortete Geld einfach brachliegen. Es würde nicht
genügend Geld ausgegeben werden, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage
wäre entsprechend gering, und es käme mithin zu Arbeitslosigkeit und
Wachstumseinbussen. Ich zeige dagegen, dass der eigentliche Nutzen der
Finanzmärkte aus gesamtwirtschaftlicher Sicht darin liegt, Anreize zu
vermehrtem Sparen zu schaffen.
Durch den geldpolitischen Interventionismus werden die Finanzmärkte
dagegen künstlich aufgebläht. Es kommt zu jenem überproportionalem und
krisengeplagten Wachstum, das allen Fachleuten, aber auch
nicht-professionellen Beobachtern der Finanzmärkte wohlbekannt ist.
Insbesondere wachsen die Vermögensmärkte stärker als die Faktor- und
Konsumgütermärkte. Man muss somit immer länger arbeiten, um ein Haus
oder ein Stück Land zu erwerben. Außerdem kommt es zu einer stärkeren
Konzentration der Vermögensverteilung.
Im zweiten Teil meines Buches setze ich diese Zusammenhänge der
Blasenwirtschaft näher auseinander. Drei Mechanismen stehen dabei im
Mittelpunkt. Erstens kommt es zu einem blasenartigen Wachstum der
Finanzmärkte schon aus dem einfachen Grund, dass die Geldschöpfung auf
dem Kreditweg erfolgt. Zweitens wird die Geldschöpfung so weit
getrieben, dass es zu einer ständigen schleichenden Preisinflation
kommt; aber dadurch wird es irrational, Geld zu horten und somit
entstehen starke Anreize zum Erwerb von Finanzprodukten. Drittens wird
die Geldschöpfung zum Vorteil bestimmter Gruppen betrieben wird, welche
daher zu unverantwortlichem Handeln (moral hazard) verführt werden. Es
kommt somit zu einer Überdehnung des Gesamtsystems, das mit den
vorhandenen Ressourcen nicht dauerhaft erhalten werden kann. Dieser
Zusammenhang wird durch eine Politik der Preisniveaustabilisierung sogar
noch verstärkt.
Das Halten von Bargeld erfüllt die gleiche Funktion wie die Finanzmärkte? Würden Sie das bitte noch detaillierter erklären?
Durch das Halten von Bargeld wird ein Druck auf die Geldpreise
ausgeübt, denn es verbleiben sozusagen weniger Geldeinheiten im Umlauf.
Das Geld verknappt sich relativ zu den anderen Waren, und somit
verändern sich die Tauschrelationen: weniger Geld per Gütermenge. Das
aber bedeutet nichts anderes, als dass die im Umlauf verbliebenen
Geldeinheiten nun eine höhere Kaufkraft haben. Diejenigen, die Bargeld
sparen, vergrößern sozusagen die Kaufkraft der Geldeinheiten, die von
den anderen Marktteilnehmern ausgegeben werden. Es ist, also ob sie die
Projekte der anderen über den Finanzmarkt finanziert hätten — aus
gesamtwirtschaftlicher Sicht wird hier genau die gleiche Funktion
erfüllt. Natürlich gibt es auch einige bedeutende Unterschiede, welche
ebenfalls im ersten Teil meines Buches besprochen werden, aber das
ändert nichts an der genannten Tatsache.
Lassen Sie uns zum Schluss noch einen Blick in die Zukunft
werfen. Bankkunden wird es seit dem Zypern-Deal ganz langsam klar, dass
ihre Einlagen bei Banken nicht verwahrt werden, sondern verliehen sind.
Könnte diese Erkenntnis – sollte sie sich noch stärker verbreiten – der
Anfang vom Ende des heutigen Teilreserve-Banksystems sein?
Das glaube ich nicht. Es könnte allenfalls zu einer kurzfristigen
Bankenkrise kommen, aber wenn der entsprechende politische Wille
vorhanden ist, lassen sich solche Unfälle immer mit Kapitalspritzen aus
der Notenpresse beheben. Es gibt keinen Grund zu der Hoffnung, dass die
Beseitigung dieses Systems in absehbarer Zukunft durch irgendwelche
Naturereignisse oder zwangsläufige Entwicklungen herbeigeführt werden
wird. Selbst wenn es zu einem wirklich großen Einbruch der Märkte käme,
würde sofort danach nicht nur von politischer Seite, sondern auch von
den wirtschaftlichen Verbänden und Interessenvertretungen alles daran
gesetzt werden, so schnell wie möglich wieder von vorne anzufangen. Die
große Mehrheit unserer Mitbürger sind völlig befangen in dem Irrtum,
dass die einzelwirtschaftlichen Vorteile, die das Teilreserve-System
ihren Unternehmen und Privathaushalten unter Umständen verschaffen kann,
auch gesamtwirtschaftliche Vorteile sind, die es unbedingt zu bewahren
gilt. Solange sich dieser Irrtum behauptet, ist keine nachhaltige
Besserung zu erwarten. Daher ist auch die Arbeit des Mises Institut
Deutschland so wichtig, da hier die Lehren der klassischen und
österreichischen Ökonomie verbreitet werden.
Vielen Dank, Herr Professor Hülsmann.
Gruß
Smithm
[b]Sehr gutes "Interview mit Professor Jörg Guido Hülsmann anlässlich des Erscheinens seines neuen Buches “Krise der Inflationskultur”."[/b]
http://www.misesde.org/?p=5090
ZitatAlles anzeigenHerr Professor Hülsmann, zunächst möchten wir unserer Freude
Ausdruck verleihen, dass das Interview, das wir vor einem Jahr mit Ihnen
geführt haben, sich in Ihrem neuen Buch “Krise der Inflationskultur”
wiederfindet. Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Situation in der
Eurozone seitdem? Die Investoren werden schon wieder risikofreudiger und
Stimmen aus der Politik zufolge ist das Schlimmste ja überstanden.
Die Lage in der Eurozone hat sich deutlich verschlechtert. Italien
und die Niederlande sind in einer Rezession, ebenso steht es in
Frankreich, und auch in Deutschland könnte die Konjunktur noch in diesem
Jahr einbrechen. Schlimmer noch sind die institutionellen Veränderungen
seit unserem letzten Gespräch, insbesondere die Einführung des
sogenannten Europäischen Stabilitätsmechanismus. Diese Neuerung belastet
die Marktwirtschaft, da die finanzielle Verantwortung der Regierungen
noch weiter untergraben wird. Aber früher oder später belastet sie auch
die bürgerlichen Freiheiten in allen EU-Ländern. Diejenigen Stimmen, die
nun Entwarnung rufen, gehören fast ausnahmslos den Berufsoptimisten in
der Politik und in der Finanzwirtschaft. Die gegenwärtige Hausse ist das
ausschließliche Produkt der lockeren Geldpolitik und steht daher auf
sehr wackeligen Beinen.
Die Sparanstrengungen der Regierungen lassen schon wieder
nach. Dabei bezeichnen Sie die eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung
der Krise ohnehin nur als “fadenscheinige und kosmetische Reparaturen an
den Symptomen”. Wie groß ist die Angst der Politik vor einer
deflationären Bereinigung des zurückliegenden Kreditgeldbooms und wie
hätte man sich diese Bereinigung vorzustellen?
Eine deflationäre Bereinigung würde nicht nur zu massenhaften
Konkursen von überschuldeten Firmen und Haushalten führen; sie würde
nicht nur die Arbeitslosigkeit zumindest zeitweilig auf momentan
unvorstellbare Höhen emporschnellen lassen; sondern sie würde auch die
Finanzierungsmöglichkeiten des Staates mit einem Hieb dramatisch
einschränken. Dadurch aber wäre der Wohlfahrtsstaat und unser gesamtes
politisches und gesellschaftliches System in Frage gestellt. Das wäre
ein psychologischer Schock, auf den heute nur wenige Leute vorbereitet
sind. Es käme sehr wahrscheinlich zu revolutionären Ausbrüchen, auch im
behäbigen Deutschland.
Das erklärt, warum von parteipolitischer Seite alles getan werden
wird, um eine solche Bereinigung zu verhindern. Kurz- und mittelfristig
ist das weiterhin möglich. In unserem gegenwärtigen Währungssystem haben
die Zentralbanken die Mittel, einen Einbruch der Geldmenge und auch
einen Einbruch des Preisniveaus zu verhindern. Zuweilen müssen zu diesem
Zweck neue rechtliche Wege beschritten werden — wie zuletzt mit der
Einführung der endgültigen Offenmarktgeschäfte (Outright Monetary
Transactions) — aber grundsätzlich bereitet die Bekämpfung der Deflation
keine Schwierigkeiten.
Das eigentliche Problem aus Sicht der Politik sind die zahlreichen
und z.T. enormen Fehlinvestitionen, die unter dem Einfluss der
inflationären Kredithausse erfolgt sind. Normalerweise müssten diese
Investitionen abgeschrieben werden, aber das würde in der gegenwärtigen
Lage zum sofortigen Zusammenbruch praktisch aller Banken und
Versicherungen führen. Also müssen die permanenten Verluste immer wieder
gegenfinanziert werden, und das erfolgt heute zunehmend durch die
Notenpresse. Dieser Vorgang kann jedoch außer Kontrolle geraten. Wenn
die Geldpreise zu stark steigen, kommt es früher oder später zu einer
Flucht aus dem Geld und aus allen festverzinslichen Anlagen. Dann ist
die Finanzierung des Staates bedroht und letztlich auch Stellung der
Zentralbanken.
Das staatliche Geldsystem scheint also an seine Grenzen zu
gelangen. Wenn wir nach vorne blicken – wie könnte denn ein Übergang zu
“gutem Geld” aussehen? Ist es vorstellbar, die von Ihnen beschriebenen
Szenarien zu vermeiden oder abzumildern?
Grundsätzlich ist es unmöglich, aus unserer gegenwärtigen Lage
schmerzfrei herauszukommen. Eine Reform der Währungsordnung, so
notwendig sie auch auf lange Sicht ist, führt unweigerlich zu harten
Änderungen und zumindest kurzfristig auch zu einer starken Verringerung
des Lebensstandards. Psychologisch ist ein solcher Übergang für die
meisten Menschen nur dann hinnehmbar, wenn sie die langfristige
Notwendigkeit erkennen. Aber selbst das reicht nicht immer. Thorsten
Polleit hat sehr richtig auf die “kollektive Korruption” hingewiesen,
die durch das heutige Währungssystem entsteht. Auch wenn dieses System
aus gesamtwirtschaftlicher Sicht eindeutig schädlich ist, hoffen doch
die meisten Haushalte und Betriebe, dass ihnen selber durch Kredite per
Geldschöpfung einzelwirtschaftliche Vorteile entstehen könnten. Von
dieser trügerischen Hoffnung getrieben führen sie ein Leben als willige
Teilzeitknechte der Finanzindustrie und des Staates. Auch diesen, aus
christlicher Sicht sehr traurigen Sachverhalt habe ich in meinem Buch
beleuchtet.
Sie widmen in Ihrem Buch ein ganzes Kapitel dem „Sparen“. Was
entgegnen Sie einem Politiker, der wieder einmal den Konsum ankurbeln
will?
Dass er wieder einmal dabei ist, an einem kalten Wintertag die Möbel zu verheizen.
Gute und präzise Antwort, er wird aber nicht wissen, was Sie meinen. Jetzt wirklich, bitte klären Sie ihn auf.
Solche Politiker meinen, sie würden im Interesse des Gemeinwohls
handeln, wenn sie Konsumausgaben subventionieren oder steuerlich
fördern. Aber mit dieser Auffassung liegen sie vollkommen falsch, auch
wenn die keynesianisch inspirierten Ökonomen ihnen beipflichten.
Der Grundirrtum liegt darin, in den Konsumausgaben so eine Art Motor
der Investitionen zu erblicken. Wenn die Konsumausgaben steigen, so die
Überlegung, dann steigen somit die Erlöse der Firmen, und die Firmen
können somit ihrerseits mehr investieren. Jede Einschränkung der
Konsumausgaben führe dagegen zu verringerten Investitionen. Wie bereits
die klassischen Ökonomen wussten, stellt diese Sicht der Dinge die
Wirklichkeit auf den Kopf. John Stuart Mill fasste dies in dem berühmten
Satz zusammen, dass die Nachfrage nach Konsumwaren nicht mit der
Nachfrage nach Arbeitsleistungen gleichzusetzen sei. Allgemeiner gesagt
können Konsumausgaben und Investitionen einander genau entgegenlaufen.
Eine Verringerung der Konsumausgaben kann durchaus mit einer Erhöhung
der Investitionen einhergehen. Das ist insbesondere immer dann der Fall,
wenn das Wirtschaftswachstum aus erhöhter Spartätigkeit resultiert.
Diese Zusammenhänge werden leider heute nur noch an wenigen
Universitäten gelehrt. Ich habe sie daher in aller gebotenen Kürze im
ersten Kapitel meines Buches für die heutigen Leser dargelegt.
http://www.format.at/articles/…58702/wer-papiergold-gold
Zitat"Seit Anfang Mai ist das Interesse zwar etwas abgeebbt", fügt Hartmann
hinzu. "Es liegt aber immer noch 50 bis 70 Prozent über dem Niveau vom
Februar." Aus diesem Grund bleibe es schwierig, die Nachfrage zu
bedienen. Engpässe gebe es unter anderem beim Krügerrand, obwohl diese
Münzen derzeit im Dreischicht-Betrieb geprägt würden.
Gruß
Smithm
Zitat
Ob die Daten stimmen? Keine Ahnung.
Und falls sie stimmen - ob sie für das Gros der Erwärmung verantworlich sind darf bezweifelt werden.
Gruß
Smithm
gestern auf Arte
http://www.arte.tv/guide/de/046346-000/saubere-energie
ZitatAlles anzeigenFür sauberen Strom aus der Steckdose zahlt der Verbraucher gerne etwas
mehr. Und Europa plant aus angeblicher Sorge vor den Folgen des
Klimawandels die große Energiewende. Danach sollen die Stromanbieter bis
zum Jahr 2050 ihren CO2-Ausstoß nahezu auf null herunterfahren. Doch
was steckt wirklich hinter den schönen Versprechen von sauberer Energie?
Geworben wird vor allem mit der Kraft aus Wind und Sonne. Dabei deckt
sie gerade einmal ein Prozent der europäischen Energieversorgung ab. In
Wahrheit setzen Politik und Industrie vor allem auf Biomasse. Mit
Steuergeldern hat die EU einen milliardenschweren Markt aufgebaut. Aber
für Energiepflanzen werden selbst wertvolle CO2-Speicher wie Moore
vernichtet. Und die Flächen für den Nahrungsmittelanbau werden knapp.
Das löst weltweit eine Kettenreaktion aus. Durch den Hunger nach
Energiepflanzen werden in Brasilien und Indonesien Regenwälder
abgeholzt. Doch die EU nimmt die Industrie in Schutz.
Und um den Nachschub mit angeblich sauberer Energie sicherzustellen,
werden die Versprechen immer abstruser. In Zukunft sollen auch
schmutzige Kohlekraftwerke grünen Strom liefern. Der Rohstoff wird
einfach durch Holz ersetzt, und klimaschädliche Abgase werden unter die
Erde gepumpt. Diese fragwürdige Technologie führt zu einer Renaissance
der Kohle. Sie kommt zunehmend aus Kolumbien - mit verheerenden Folgen
für Mensch und Umwelt. Denn beim Kohleabbau gelangt das Treibhausgas
Methan ungehindert in die Atmosphäre und zerstört das Klima.
Die Dokumentation deckt die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und
Politik auf und zeigt, wie auf Kosten des Verbrauchers die europäische
Klimabilanz sauber gerechnet wird.
http://www.arte.tv/guide/de/04…ofit-mit-schmutziger-luft
ZitatAlles anzeigenKnapp zehn Jahre nach Einführung des Emissionshandels ist die Bilanz
dieser Maßnahme zur Klimarettung mehr als ernüchternd: Die Idee, dass
man das Klima retten kann, indem man Verschmutzungsrechten ein
Preisschild umhängt und als Tonne CO2 an den Börsen handelt, ist
gescheitert. Inzwischen sind die Wertpapiere fast unverkäuflich, und der
weltweite CO2-Ausstoß hat sich verdoppelt.
Die Europäische Union hat ihr eigenes Handelssystem ausgehöhlt. Statt
Umweltverschmutzung teuer zu machen, hat sie immer mehr Ausstoßrechte
verschenkt. Die Industrie hat sich den europäischen Klimagesetzen
entzogen und ist in Länder ganz ohne CO2-Auflagen geflüchtet. Jetzt
fehlt das Geld für Klimarettung in ganz Europa. In Deutschland sollte
damit die Energiewende finanziert werden. Der Handel ist in der Krise,
aber das UN-Klimasekretariat und die EU ziehen keine Konsequenzen. Immer
wieder kündigen sie Notaktionen wie die einmalige Verknappung von
Zertifikaten an, aber das hilft nur kurzfristig.
Die Chance, das Klima zu retten, wurde an den Börsen verspielt.
Profitiert haben die Händler und die Unternehmer. Zusätzlich hat der
undurchsichtige Zertifikatehandel Betrügern Tür und Tor geöffnet. Neun
Milliarden Euro wurden allein durch Umsatzsteuerhinterziehung kassiert.
Viel Profit mit schmutziger Luft - die Verlierer hingegen sind die
Steuerzahler - und das Klima.
Gruß
Smithm
Weimarer Verhältnisse!!!
Arbeitslosigkeit damals:
[Blockierte Grafik: http://www.lsg.musin.de/geschichte/%21daten-gesch/20jh/Wr/gx0030.jpg] (Da schein allerdings jemand mit den Ziffern über den Balken durcheinander gekommen zu sein)
Gruß
Smithm
Wer wird denn Bier aus Reagenzgläschen trinken ![]()
Gruß
Smithm
Hier noch eine Einschätzung von Robert Hartmann / GF pro aurum zu der aktuellen Delle beim Edelmetall. Eigentlich nichts Neues, aber gute Zusammenfassung.
http://www.proaurum.de/home/ak…tig/ad-hoc/game-over.html
ZitatAlles anzeigenNachdem schon die Ankündigung von QE3 in den USA nicht für einen
nachhaltigen Preisaufschwung bei den Edelmetallen gesorgt hatte, rieben
sich viele Investoren in den vergangenen Wochen verwundert die Augen.
Der „Bail-in“ in Zypern zeigte das erste Mal, wie eine Bankenrettung in
Zukunft stattfinden könnte. Nach den Staatsanleihen waren nach der
Zypern-Lösung auf einmal auch Spareinlagen nicht mehr sicher. Hinzu
kamen noch neue japanische Anleihekäufe in einem Ausmaß, das durchaus
mit den Programmen in den USA mithalten kann. Zeitgleich begann der
Diktator Kim Jong-un in Nordkorea mit dem Säbelrasseln gegenüber der
westlichen Welt bis hin zur atomaren Bedrohung. In diesem Umfeld hätten
sich die Edelmetalle als sicherer Hafen eigentlich positiv entwickeln
müssen. Das Gegenteil war der Fall. Während sich die Aktienbörsen zu
neuen Höchstständen aufmachten, gerieten die Edelmetalle unter Druck.
Weitere Anomalien gefällig? Hier ein kleiner Auszug:
- Seit
der vergangenen Woche können bei der Rand Refinery, dem Produzenten der
weltweit meistgehandelten Goldmünze Krügerrand, keine neuen Kauforders
platziert werden.
Lapidare Erklärung: „Unsere Produktion ist
bis Ende April ausverkauft“. Seitdem stiegen die Aufgelder für den
Krügerrand um ca. 1,5 Prozent an. Auf Rückfrage bestätigten uns andere
wichtige Produzenten zwar eine höhere Nachfrage seit der Zypernkrise,
jedoch noch keine wirkliche Verknappung des Angebots.- Die
niederländische Bank ABN Amro hat ihren Kunden mit einem Schreiben
mitgeteilt, dass es ab sofort nicht mehr möglich sei, sich seinen
Edelmetallbestand physisch ausliefern zu lassen. Stattdessen wird nur
noch ein cash-settlement (Verkauf des Edelmetalls gegen Barausgleich)
angeboten.- Nach den Ereignissen in Zypern kam es
zu einer regelrechten Verkaufswelle bei den physisch hinterlegten Gold
ETFs. Laut uns vorliegenden Informationen haben vor allem asiatische
Adressen Anteile an ETFs verkauft und dagegen physische Ware erworben.
Laut Aussagen von Schweizer Barrenproduzenten gehen rund zwei Drittel
der aktuellen Barrenproduktion nach Asien.- Die Goldbestände an der New Yorker Futuresbörse Comex sind in den vergangenen Tagen und Wochen spürbar zurückgegangen.
- Schon
seit Wochen sehen wir am Goldmarkt, dass die Spotpreise für die
sofortige Auslieferung höher notieren als die Kurse zur Auslieferung in
der Zukunft (Backwardation). Dieser eher ungewöhnliche Zustand deutet
darauf hin, dass das zur sofortigen Auslieferung zur Verfügung stehende
Material eher knapp ist.- Die Goldminenaktien
haben seit mehr als 2 Jahren gegenüber dem Goldpreis
überdurchschnittlich an Wert verloren. Wichtige Indizes notieren bei
Kursen, wie dies zuletzt bei Goldnotierungen von 800 USD pro Feinunze im
Jahr 2008 der Fall war. Aktuell notiert das Gold bei 1.390 USD.
Gruß
Smithm
Info bei Pro Aurum
Zitat*** Achtung - aufgrund der erhöhten Kundennachfrage kann es im
Online-Shop zu Verzögerungen kommen. *** Wir bitten um Ihr
Verständnis.
Gruß
Smithm
Ah ja, für Irland, Belgien, Österreich & Finnland werden keine Daten genannt. Griechenland -0,1 %, beachtlich ![]()
Gruß
Smithm
Ist mir nun nichts ungewöhnliches aufgefallen ![]()
Wenn der Zinssatz von 0,33 % auf 0,35 % steigt sind das eben schon mal 6 % Unterschied.
Gruß
Smithm
Hier kann man schön nachlesen was auf uns zukommt.
http://deutsche-wirtschafts-na…n-vergeltung-gegen-japan/
ZitatAlles anzeigenFührende chinesische Ökonomen sind aufgebracht, dass die Japaner eine
massive Abwertungs-Politik betreiben. Sie fordern von der chinesischen
Zentralbank Vergeltungs-Maßnahmen. Der japanische Finanzminister
fürchtet einen Abverkauf auf dem japanischen Bond-Markt. IWF-Chefin
Lagarde sieht die Entwicklung dagegen sehr positiv.
...
Der japanische Finanzminister fürchtet, dass die Abwertung des Yen zu
schweren Verlusten bei den Inhabern von japanischen Staatsanleihen
führen könnte. Das Ministerium erwartet einen Abverkauf, sollten die
militanten Maßnahmen der Bank of Japan zu weiteren Ausschlägen nach
unten führen. Betroffen wären davon vor allem japanische Investoren,
weil die japanischen Staatsanleihen vor allem von Japanern gehalten
werden.
http://www.format.at/articles/…pan-maerkte-gleichgewicht
ZitatAlles anzeigen1,4 Billionen Dollar für den Aufschwung
Die Währungshüter
wollen in den kommenden knapp zwei Jahren rund 1,4 Billionen Dollar in
die Wirtschaft pumpen - vor allem über den Ankauf von Staatsanleihen mit
Laufzeiten bis zu 40 Jahren. Jeden Monat sollen Bonds im Wert von 78
Milliarden Dollar erworben werden, das entspricht ungefähr 70 Prozent
aller Papiere, die überhaupt auf den Markt kommen. "Die Bank von Japan
drängt im Grundsatz Investoren aus dem Anleihemarkt und zwingt sie dazu,
ihr Geld anderweitig anzulegen", urteilt Izuru Kato, Chefvolkswirt beim
Analysehaus Totan.
Enteigung der Bondhalter, Verarmung der Völker, der aus dem nichts geschaffene Reichtum löst sich in Luft auf.
Gruß
Smithm