Die BüSo ist eine sozialistische Politsekte... und ja, ich habe mir das Programm von denen genau durchgelesen, wurde diese Woche in der U-Bahn verteilt.
BüSo fordert eine Planwirtschaft, bei der der Staat bestimmt, welche Unternehmen Kredite bekommen und was produziert werden soll.
Da sind wir ja wieder einmal bei der bekannten Bewertung von BüSo, die einen behaupten die Partei wäre faschistisch, die nächsten behaupten sie wäre kommunistisch, wieder andere meinen sie wäre (außerdem) eine Sekte. Diese Vorwürfe liegen natürlich in den historischen Wurzeln aus Zusammenschluss zwischen den "Patrioten für Deutschland" und der "Europäischen Arbeiter Partei" begründet, eine einseitige Orientierung kann man der BüSo somit nach meiner Einschätzung nicht vorwerfen.
Mich sprechen insbesondere an:
- Abbau der Staatsverschuldung
- Einführung eines neuen Bretton Woods Finanz-Systems
- Wiedereinführung der DM
- Ablehnung des Lissabon Vertrages
Was Du meinst dürfte, der Programmpunkt "Produktive Kreditschöpfung" sein. Hier wird angeregt, dass der Staat über seine Landesbankensystem, die momentan von den privaten Banken nur unzureichend erfüllte Aufgabe der Versorgung der Wirtschaft mit Krediten übernimmt. Ob dies durch eine staatliche Organisation effektiver geschehen kann, lasse ich auch mal dahin gestellt.
Generell gilt für mich durch die Wahl einer Nischenpartei den etablierten Druck zu machen, wenn der Stimmenanteil dieser Nischenpartei dann einmal Richtung 5 % gehen sollte, muss man sich natürlich noch einmal im Detail mit dem Parteiprogramm befassen, was ich in der Tiefe so auch noch nicht getan habe.
Andererseits, fehlen mir aktuell auch die Alternativen und jetzt komm mir nicht mit den Piraten, es gibt ja wohl noch andere Themen als Internet und Überwachungsstaat.
Gruß
Smithm