Beiträge von Smithm

    Wie kommst Du auf 11 %?


    Ich habe mal nachgeschaut, es sind für 2008 bescheidene 1,4 %.


    http://www.finanzen.net/bilanz_guv/Deutsche_Bank


    Gruß


    Smithm

    Alles andere macht auch keinen Sinn. Jeder normale Verkäufer möchte für seine Ware einen möglichst guten Preis erzielen. Wenn ich mich also vor einem möglichen Verkauf so äußere, dass dies negative Auswirkungen auf den zu erzielenden Preis hat, muss meine eigentliche Intention eine andere sein.


    Gruß


    Smithm

    Habe vor ca. 6 Wochen Goldunzen gekauft, da ich persönlich abholen wollte und Düsseldorf in meiner Nähe ist, habe ich auch versucht bei Taurus Edelmetallshop in Düsseldorf einen Preis zu bekommen. Ca. 10-15 mal an verschiedenen Tagen zu gängigen Geschäftszeiten versucht jemanden ans Telefon zu bekommen, dies war nicht möglich. Einfach nur Freizeichen.


    Werde mir das Geschäft mal gelegentlich ansehen.



    Gruß


    Smithm

    Bei mir im Bekanntenkreis ist es gerade mal einer der auch teilweise in Gold investiert hat, sonst Fehlanzeige & es denkt auch keiner daran, in Gold oder Silber zu gehen. Es interessiert auch keinen wie es um die Stabilität aussieht, solange sie ihre z.b. Gerichtsshow & andere Volksverdummung im Fernsehen angeboten bekommen. Also sind wir von einer Milchmädchen-Hausse da stimme ich vielen hier zu, noch ein ganz, großes Stück entfernt. Selbst wenn Gold irgendwann mal bei 5000 € stehen sollte kaufen, die nicht.

    Nun ja, ich kenne natürlich nicht die Finanzsituation Eurer Bekannten, aber das Leute die sich stumpfe Fernsehserien anschauen nicht unbedingt als Goldanleger auftreten ist naheliegend, die haben ja meistens auch nichts was sie verlieren könnten, außer Schulden bei der Bank. Leute hingegen, die in Ihrem Leben bereits Werte geschaffen haben, machen sich schon ihre Gedanken, wie das Ersparte bewahrt werden kann. Und das sind dann natürlich auch die Leute, die nicht nach einzelnen Unzen schauen.


    Und wenn man sich anschaut wieviele neue Edelmetallshops in letzter Zeit aufgemacht haben und wenn man sich alleine mal die Entwicklung von Pro Aurum anschaut, ist hier eine exponentielle Nachfragesteigerung zu ersehen.


    http://www.prcenter.de/Goldanl…aeftsjahr-2008.32972.html


    Gruß


    Smithm

    Die Fertigung von RFID-Chips ist ja nun mal ein Nischenmarkt, wenn man in einer solchen Branche arbeitet, kennt man üblicherweise auch die Produkte der Konkurrenz.


    Somit finde ich die Aussage von vwglas doch sehr interessant. Wenn seine Information zutreffend ist, wäre das ein schöner Hinweis auf einen Versuch den Silbermarkt zu pushen. Der Hinweis das RFID-Chips ein großes Potential für den Silberpreis darstellen ist ja nicht neu und findet sich in vielen Büchern wieder die sich mit diesem Edelmetall beschäftigen.


    Da kommt natürlich die Frage auf, wie gut wurde da recherchiert, oder schreibt einfach nur einer vom anderen ab?


    Die von Henry geposteten Links hingegen sprechen doch eigentlich eine klare Sprache. Hast Du hierfür eine Erklärung vwglas? Würde mich doch mal brennend interessieren.


    Gruß


    Smithm

    Fish


    Ist doch nicht schwer nachzuvollziehen, dass alleine durch diese Berichte viele Leute sich erstmals der Problematik Fiat-Money, Geldschöpfung und Staatsverschuldung bewusst werden und dann natürlich auch nach Möglichkeiten der Absicherung suchen.


    Bei mir im Bekanntenkreis ist dies jedenfalls bei immer mehr Leuten ein Thema und immer mehr Leute verstehen die Gefahren die unser aktuelles Finanzsystem in sich birgt. Klar, dass die sich dann auch absichern wollen, genauso wie Du und wie ich es ja in der Vergangenheit auch gemacht haben. Wir sind ja nun auch nicht mit dem Wissen um diese Problematik auf die Welt gekommen.


    Ich persönlich gehe davon aus, dass die Entwicklung des Goldpreise proportional mit den Haushaltslöchern wachsen wird, die Frage ist nur wie die stark die effektive Kaufkraftsteigerung sein wird. Auch hier bin ich zuversichtlich aber nicht unreflektiert optimistisch.


    Gruß


    Smithm

    ninteno


    Ist schon richtig, deswegen spreche ich ja auch von der Zukunft, wenn ich schreibe "Wenn dass mal keine Milchmädchenhausse gibt".


    Fakt ist doch, dass noch nie soviel über Goldanlagen publiziert wurde, und dass durch die ganzen Berichte diese Anlageform erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorstellt wird. Wenn nur ein Bruchteil dieser Leute sich dann intensiver mit damit auseinander setzt, hat dies schon einmal einen gewissen Einfluss auf den Markt. Hier muss man natürlich die Entwicklung weltweit betrachten, nur weil deutsche Privatanleger ein paar Tonnen zusätzlich abnehmen wird das keinen Einfluss auf den POG haben. Kann die weltweite Tendenz nicht genau einschätzen, allerdings gibt es auch hier viele Hinweise, dass zusätzlich Nachfrage generiert wird. Siehe z.B. China.


    Wie gesagt, wir haben keine Blase, aber sicherlich stehen wir auch nicht mehr ganz am Anfang einer solchen.


    Gruß


    Smithm

    WAZ - Westdeutsche Allgemeine Zeitung


    Heute großer Bericht über Gold als physische Anlage und per EFT.


    Dicker Goldbarren auf der ersten Seite mit Verweis auf den fast 1-seitigen Bericht später. Inhalt eigentlich neutral, ATH-Dollar, keine Zinsen, Wechselkursrisiko, Inflationsschutz / Wertsicherung, 10 % Diversifizierung, etc.. Auch der unvermeidliche Hinweis auf Pro Aurum fehlte nicht.


    Die Deutschen privat sollen weltweit die größten Goldanleger sein, ca. 100 t / Jahr.


    http://www.derwesten.de/nachri…ews-136976086/detail.html


    Wenn dass mal keine Milchmädchenhausse gibt. Erinnert mich Ende der 90er an den neuen Markt.


    Gruß


    Smithm

    du meinst also, dass die juristisch verbürgte erlaubnis zum betrug freiheit sei? [smilie_happy]


    sorry, wenn ich das so drastisch ausdrücke, mit einfachen bilanzierungsvorschriften, die es den banken zur pflicht machen "hanseatisch" zu bilanzieren, einem wettbewerb im geldwesen und einem heraushalten des staates aus märkten, kann man denen gerne wieder alles erlauben, es wird nicht wieder passieren. das ganze war ein paradebeispiel dafür, was passiert, wenn sozialistische staatsintervention (staatliche förderung von eigenheim für kapitallose) mit staatlich sanktionierter lizenz zum betrug (bilanzierungsvorschriften) und monopolistischer wettbewerbsverzerrung (zinsdumping der zentralbanken) auf menschliche gier trifft (boni der banker).
    das war keine freiheit sondern in vielerlei hinsicht das exakte gegenteil. frei war nämlich allenfalls die minderheit der bonikassierenden banker. frei waren aber weder die konsumenten, noch die anleger und investoren. diese wurden nämlich an der nase herumgeführt. wenn man diese märkte hingegen wirklich frei gestaltet hätte, wäre es nie zu solchen auswüchsen gekommen.

    Sag ich doch, sinnvolle und erprobte Vorschriften, aber keine Über-/ oder Unterreglementierung und wir würden in der "besten aller möglichen Welten" leben.

    schön.


    es ist aber momentan so: Banken, Konzernen, Politikern und Prominenten werden die Freiheiten erhöht.


    Normalen Bürgern werden Freiheiten weggenommen.

    Habe ich so noch nicht feststellen können, Gegenbeispiele:
    - Reglementierung der Bankeneigenkapitalquote und Managerboni, G20 Gipfel
    - keine Betriebsgenehmigung für neue CO2 Pipeline der Bayer AG
    - Baustopp Kraftwerk Datteln


    Das sind natürlich Einzelbeispiele, aber Deine pauschale Stellungnahme kann ich so absolut nicht bestätigen.


    Gruß


    Smithm

    Die Frage ist doch offensichtlich, wieviel Freiheit verträgt der Markt. Dem Bankensektor wurde im Zuge der Globalisierung eben zuviel Freiheit eingeräumt. Das heißt doch, dass nicht kompletter Wirtschaftsliberalismus zum bestmöglichen Ergebnis führt, jedenfalls nicht langfristig, sondern die gute alte soziale Marktwirtschaft, mit Ihren bekannten Beschränkungen der absoluten Freiheiten der Unternehmen.
    Absolute Freiheit wird vom Markt missbraucht, historisch auch vielfach belegt.
    Die richtige Mischung ist entscheidend.

    ohne wirtschaftliches fundament kann man die freiheit nicht genießen, aber ohne freiheit keine gesunde wirtschaft. freiheit ist die bedingung für eine prosperierende wirtschaft und nicht umgekehrt.

    Das sieht in China aber anders aus, nicht das ich deren System dort als ertstrebenswert erachten würde ...
    Ging mir jetzt nur um den Zusammenhang zwischen Freiheit und prosperierender Wirtschaft.

    wir leben vergleichsweise frei, wobei ich in der näheren vergangenheit so etwas wie ein "peak freiheit" zu erkennen glaube.


    was die sicherheit angeht, kann ich ein solches peak noch nicht erkennen sondern ein plateau auf sehr hohem niveau.


    wen wir uns also unbedingt probleme bereiten wollen, dann ist es die freiheit nicht die sicherheit.

    Die Gewerkschaft der Polizei sieht das etwas anders. Zugegeben, die sind natürlich auch nur Interessenvertretung und in Ihrer Stellungnahme daher alles andere als unvoreingenommen. Kann man sich aber trotzdem mal zu Gemüte führen /Seite 2+4). Insofern hätten wir den Peak-Sicherheit dann bestimmt auch schon überschritten.
    http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/…0908?open&l=DE&ccm=400020


    Das führt mich wieder zurück zu meiner Ausgangsaussage, dass ohne gesundes wirtschaftliches Fundament, auch die Freiheit nicht mehr lange zählt.


    Gruß


    Smithm

    Zitat

    ökonomische Kompetenz = Lobbyismus?
    Die Vertreter der anderen Parteien haben vielleicht eine "Parteimeinung" aber deswegen noch lange keine Kompetenz. Wie sonst hätte ein Herr Assmussen einen Schaden von 500 Milliarden Euro anrichten können?

    Lobbyismus ist eines der Grundübel heutzutage. Dieser ist natürlich bei den etablierten Parteien am stärksten ausgeprägt. Ein Grund sich für einen Wechsel einzusetzen. Übrigens, den Schaden von 500 Mrd. hätte Asmussen ohne Rückendeckung von oben wohl kaum anrichten können.

    das soll doch hoffentlich nicht bedeuten, dass wir uns überwachen lassen sollen, damit beispielsweise Otto Schily als Hersteller der Personalausweise mit chip ökonomischen Nutzen erwirtschaften kann


    Nein, habe ich das behauptet? Aber man sollte auch nicht vergessen, dass wir historisch gesehen in einer Gesellschaft leben, die uns vergleichsweise enorme Freiheiten bietet. Deshalb ist meine Anregung nur, sich auf die Kernprobleme zu konzentrieren, als da wären Wirtschaft und Finanzen. Aber man sollte natürlich das eine tun und das andere nicht lassen.
    Was meinst Du denn, wie es um Deine Freiheit bestellt ist, wenn nicht einmal mehr Geld in der Kasse ist um Polizisten und Ausrüstung bezahlen zu können und auf einmal wieder das Recht des stärkeren gilt.


    Gruß


    Smithm

    @darkend


    Das eine schließt das andere nicht aus, das hört sich ja so an, als ob alle anderen Parteien nur Knechtschaft im Sinn haben (es gibt nicht nur Schäubles). Zusätzlich bringt Freiheit nicht viel, wenn die ökonomische Kompetenz fehlt, die für diese schöne neue Welt erforderlichen Mittel zu erwirtschaften.


    Gruß


    Smithm