Meiner Meinung nach ist dies eine Gesellschafts- und Persönlichkeitskrise.
Die ganze Scheisse kommt daher, dass heute keiner mehr auf irgendetwas verzichten will.
Urlaub, Auto, Freizeit, sich alles erfüllen - Haben, Haben, Haben, das ist es, was dazu führt, dass es egal ist, ob man sich etwas leisten kann oder nicht, man muss es einfach haben.
Dazu kann man ja Schulden aufnehmen, ohne zu überlegen, ob man diese jemals wieder zurückzahlen kann.
Das gilt für jeden Einzelnen (zumindest für viele) und führt dazu, dass sich dies bei den Regierenden fortsetzt.
Von denen läßt sich alles damit rechtfertigen, dass es ja für die Bürger, also für jeden einzelnen ist.
Langsam wachen viele auf, der Fehler ist nur, dass die meisten das, was sie bei den Regierenden anprangern, bei sich selbst nicht sehen und auch nicht ändern wollen.
Unser Problem ist nicht der EURO, nicht die CDU, SPD, Grüne oder andere, sondern der einzelne.
Die Werte, die Moral, die Ansprüche haben sich einfach bei allen verschoben. Das meine ich ist unser Problem.
Die Situation, in der wir heute sind, hätten wir auch mit der DM, Lira, Drachme etc. bekommen.
Das Problem ist nicht die Währung, sondern das Schulden machen über die Jahrzehnte. Kein Mensch kann die Schulden jemals zurück zahlen.
Und das meine ich nicht nur bei den Staaten, sondern auch bei vielen Einzelpersonen.