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i]Gold-Repatriirungen europaweit
Immer mehr Initiativen in europäischen Ländern fordern eine Rückholung ihrer Reserven aus US-amerikanischen Tresoren. Manche Nationalstaaten kommen dieser Forderung gar nach. So hatte in der letzten Woche die niederländische Zentralbank die erfolgreiche Rückholung von 130 Tonnen Gold aus New York bekannt gegeben. Damit wurden 20% der niederländischen Reserven in die Heimat verbracht, während sich noch immer 31% in New York, 20% in Kanada und 18% in London befänden. Die niederländische Notenbank äußerte sich dazu bestechend klar und stellt damit die Aussagen der Bundesbank und der bundesdeutschen Politiker ins Lächerliche.
Die DNB erklärte: "Es ist nicht mehr sinnvoll, die Hälfte unserer Goldreserven in einem anderen Teil der Welt zu halten. Vielleicht war das während des Kalten Krieges wünschenswert, jetzt jedoch nicht mehr". Nachdem die kleinen Niederlande diese Menge binnen nur 6 Wochen in die Heimat holten, dürfte dem letzten Gutgläubigen die Wahrheit, dass es keine echte Heimholung "deutscher" Bestände gibt, ins Gesicht springen.
An dieser Stelle kann ich meine Aussagen der letzten fünf Jahre nur stets wiederholen. Ich gehe weiterhin davon aus, dass es sich bei den angeblichen Beständen der Bundesbank lediglich um Buchungsbestände ohne Substanz handelt. Unter Berücksichtigung des offensichtlichen Besatzungszustands während des Erwerbs der Ansprüche und der heutigen völkerrechtlichen Situation, sowie der innen- und außenpolitischen Verhältnisse in Deutschland, erachte ich es als sehr unwahrscheinlich, dass sich nennenswerte Goldbestände in Deutschland befinden, sowie dass je nennenswerte Mengen der angehäuften Goldforderungen der BRD in physische Lieferungen umgewandelt werden können.
Sollten dennoch kleinste Mengen in Deutschland ankommen, so liegt deren Sinn in der Beruhigung der Bevölkerung und der Prolongierung der großen Lügen, bis mindestens zu jenem Tag, an dem mit keinem ernsthaften Widerstand der Deutschen mehr gerechnet werden muss. Dennoch ist und bleibt die deutsche Gold-Initiative wichtig, denn diese setzt die Betrüger und Lügner unter Druck und hilft so die Wahrheiten ans Licht zu bringen.
Überraschend kam nun die Forderung der französischen Volkspartei "Front National" zur Heimholung französischer Goldbestände. Der Coup von Charles de Gaulle, der das gesamte französische Gold Anfang der Siebziger heimholte, was letztlich der Anlass für die Schließung des Goldfenster war und zur Demonetarisierung des Goldes führte, ist eigentlich hinlänglich bekannt, weshalb sich die Frage stellt, von welchen Beständen man hier spricht. Entweder ist Marine Le Pen nicht gut informiert oder, was angesichts ihrer Aussagen näher liegt, gibt es Hintergründe, die bis dato nicht veröffentlicht wurden. [/i]