Trump will über Nato-Austritt der USA "nachdenken"
17.08 Uhr: Nach der Absage der Nato-Staaten zu einer Unterstützung der USA im Iran-Krieg, hat US-Präsident Donald Trump mit einem Nato-Austritt der USA gedroht. "Wenn sie uns nicht helfen, ist es sicher etwas, über das wir nachdenken müssen", so Trump bei einer Pressekonferenz im Oval Office mit dem irischen Ministerpräsidenten Micheál Martin.
Er fügte an: "Ich brauche den Kongress nicht dafür, wie sie vielleicht wissen. Ich kann diese Entscheidung alleine treffen." Doch tatsächlich hat der Kongress dem 2023 einen Riegel vorgeschoben. Das Gesetz dazu verbietet dem Präsidenten, "den Nordatlantikvertrag – der die Nordatlantikpakt-Organisation (Nato) ins Leben gerufen hat – auszusetzen, zu kündigen, zu verurteilen oder die Vereinigten Staaten daraus zurückzuziehen", ohne die Zustimmung des Senats oder ein Gesetz des Kongresses.
Trump legte in Bezug auf seine weiteren Aussagen nochmal nach. Er sei von den Alliierten enttäuscht, sagte Trump im Weißen Haus. Er glaube, sie begingen einen "törichten Fehler".
Trump-Vertrauter über US-Präsidenten: "Habe ihn noch nie so wütend erlebt"
17.07 Uhr: US-Senator Lindsey Graham schreibt im Zusammenhang mit der Absage von Nato-Ländern aus Europa für Hilfe in der Straße von Hormus auf X, er habe Donald Trump "noch nie so wütend erlebt". Graham gilt als enger Vertrauter des US-Präsidenten. Die europäischen Verbündeten seien nicht bereit, "Ressourcen bereitzustellen, um die Durchgängigkeit der Straße von Hormus zu gewährleisten – was Europa weitaus mehr zugutekommt als Amerika". Er teile die Wut des US-Präsidenten, "angesichts dessen, was auf dem Spiel steht".