Die Russen haben das Problem wesentlich pragmatischer auf Ihre Art gelöst ! ! Sie benutzten
im Weltall BLEISTIFTE, welche im Weltall auch funktionieren ! !
Die NASA hat keine Millionenentwicklungskosten bezahlt
Die Entwicklung des berühmten "Space Pens" (der Fisher AG-7 "Anti-Gravity") hat die NASA keinen Cent gekostet. Der Erfinder Paul C. Fisher von der Firma Fisher Pen Co. entwickelte den Stift auf eigene Faust – und investierte dabei tatsächlich schätzungsweise rund 1 Million Dollar seines eigenen Geldes. Er bot ihn der NASA danach an. Die NASA kaufte ihn schließlich 1967 für den Astronauteneinsatz – zum Preis von 2,95 Dollar pro Stift. Insgesamt bestellte die NASA 400 Stifte für knapp 1.180 Dollar. Keine Millionen.
Bleistifte waren ein Sicherheitsrisiko
Sowohl die Amerikaner als auch die Russen haben anfangs Bleistifte benutzt (die US-Astronauten der Mercury- und Gemini-Missionen schrieben ebenfalls mit Bleistiften und Filzstiften). Das Problem: Bleistifte sind im Weltall extrem gefährlich!
Graphit (die Bleistiftmine) ist elektrisch leitfähig. Wenn die Mine abbricht, schwebt die Spitze in der Schwerelosigkeit herum. Hätte sie sich in ein Lüftungsgitter oder in die Elektronik verirrt, hätte sie einen gefährlichen Kurzschluss verursachen können.
Holz und Graphit sind entflammbar – ein großes Risiko, besonders nach dem tödlichen Apollo-1-Brand, bei dem drei Astronauten ums Leben kamen.
Außerdem brechen Minen oft und die Spitzen könnten in Augen oder Atemwege der Astronauten gelangen.
Die Russen haben auch den Space Pen gekauft
Weil Bleistifte zu gefährlich waren, suchten auch die Sowjets nach einer Alternative. Und was taten sie? Sie kauften genau denselben Stift. 1969 bestellte die sowjetische Raumfahrtbehörde 100 Fisher Space Pens und 1.000 Tintenpatronen, um sie auf ihren Sojus-Missionen zu testen. Später wurden diese Stifte auch auf der Raumstation Mir und auf der ISS von den Kosmonauten genutzt.