Beiträge von Deflationator

    Europa hat den Gaslieferanten gewechselt – nicht die Abhängigkeit
    Europa hat seine Gasabhängigkeit von Russland gegen eine neue Bindung an die USA getauscht – mit womöglich ähnlichen Risiken.
    www.telepolis.de


    Die Umstellung von russischem Pipelinegas auf US-Flüssiggas (LNG) verändert die Kostenstruktur fundamental:


    Preisschocks werden wahrscheinlicher: LNG-Spotpreise reagieren unmittelbar auf Krisen in Produzentenregionen oder Nachfrageschübe in Asien

    Strompreise steigen mit: Europäische Gasgroßhandelspreise prägen die Strompreise – höhere Gaskosten treffen Industrie, Handel und Verbraucher direkt

    Politisches Risiko wächst: Wenn Washington Lieferungen an Bedingungen knüpft, wird Energie zum Spielball der Geopolitik


    Szulecki warnt:

    "Wenn wir einen kalten Winter und Spannungen mit den USA haben, die zu weiteren Preissteigerungen und einer Erschöpfung der Reserven führen, könnte es in den kommenden Monaten zu einer wirklich dramatischen Energiekrise kommen."

    Vorhersage für USA am FR - sehr kalt

    Mitte USA -15°C

    Im Norden -25°C

    also sibirisch


    Nun ist klar, warum in USA Erdgas so anspringt!

    Schau nicht in die Wettervorhersage - schau auf den Gaspreis.




    So auch zuletzt in den USA. In Teilen des Landes kam es zu einem unerwartet starken arktischen Kälteeinbruch, und auch die Wettermodelle deuten auf eine länger anhaltende Kälteperiode hin. Das lässt einen höheren Bedarf an Erdgas zum Heizen erwarten. Gleichzeitig trifft diese Entwicklung auf niedriger als erwartete Speicherstände. Eigentlich hatte eine milde Witterung im Dezember, was sich auch in einer Preiskorrektur niedergeschlagen hat, höhere Vorräte erwarten lassen.


    Erdgas im Winter und die Tücken des Tradings | Börse am Sonntag
    Erdgaspreis stark gestiegen: In der winterlichen Heizsaison kommt es am Erdgasmarkt immer wieder zu extremen Bewegungen. Ein Blick auf Marktmechanik und…
    www.boerse-am-sonntag.de

    Das sind die größten Speicher in EU ab 100 TWh:

    Gas verfügbar / Gas max Kapazität


    Code
    AT 52,67 / 100,79
    FR 50,07 / 125,72
    DE 101,82 / 251,14
    IT 128,62 / 203,34
    NL 41,13 / 144,29
    -----------------
    374,31 / 825,28 (72% der EU-Gaskapazität)
    45,3% voll


    Sehr nahe am Stand von EU. EU hat 48,3% Speicher voll.

    Die kleinen Speicher spielen eine untergeordnete Rolle.


    Folgende Gedanken:

    Cluster FR, NL, DE, AT liegt zusammen. Wir betrachten IT nicht weiter, da es weit weg ist - und Transport Gas von IT nach DE dauert min 1 Tag - zudem eher so 300-400 GWh pro Tag. Gestern entspeicherte DE alleine 2380 GWh.


    Wenn man nun IT ausklammert:


    Code
    AT 52,67 / 100,79
    FR 50,07 / 125,72
    DE 101,82 / 251,14
    NL 41,13 / 144,29
    -----------------
    245,69 / 621,94 (54% der EU-Gaskapazität)
    39,5% voll


    Sehr nahe am Stand von DE. DE hat 40,5% Speicher voll. D.h. grob kann man sagen: das was DE im Speicher hat - das ist das Gas des FR, NL, DE, AT Clusters. Pi x Daumen.


    Und genau das macht es kritisch für den Cluster. Wenn EU z.B. 35% hat - aber DE unter 20% fällt - dann ist es auch sehr wahrscheinlich, dass das Cluster auch unter 20% liegt. Und da wird IT nicht viel helfen KÖNNEN. Auch wenn die noch bei 50% sind.



    LNG-Lieferungen... Aktuell gering - nur 1/3 des Möglichen.


    Angeblich ist nun ein Tief gekommen und verdrängt die Kälte aus Russland, sonst wäre es sehr kalt geworden. Vorhersagen sind milder geworden.

    Irgendwie wird Trump einem langsam unheimlich. Merkt er nicht dass seine Art Druck, Drohungen usw. nirgends mehr so wirklich gut ankommt ?
    Er betoniert seinen Charakter immer mehr zu einem ätzenden Charakter, bald nicht mehr erträglich.

    um zu verstehen, was Trump da macht, muß man zuerst das Video gesehen haben:


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    Schau dir Trumps Gesicht an.


    Das war übrigens der Tag, an dem er beschlossen hatte Präsi zu werden, um es denen heimzuzahlen - damit denen das Lachen vergeht.


    Dazu passt auch, dass er einen Nobelpreis will. Weil eben Obama einen bekommen hatte.

    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bezeichnete die Energiekrise Mitte März 2024 als „abgearbeitet“. „Die Energieversorgung ist in jeder Hinsicht sicher“, sagte er.


    🤡

    Habe KI gefragt, im Falle einer EU-Gasknappheit... Können Pipelines zu ausgelastet sein und kann es Probleme geben das zu koordinieren. Antwort:




    LESEN


    Das Szenario, das Sie beschreiben, ist absolut realistisch und gehört zu den größten Sorgen der europäischen Netzbetreiber und Energiepolitiker. Die kurze Antwort lautet: Ja, beide Probleme sind möglich. Es kann zu physischen Engpässen kommen ("Pipelines zu voll") und die Koordination kann politisch und technisch extrem kritisch werden.

    Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung, warum das so ist:

    1. Das Problem der physischen Infrastruktur (Der "Flaschenhals")

    Das europäische Gasnetz wurde über Jahrzehnte mit einer klaren geographischen Logik gebaut: Gas fließt von Osten (Russland) nach Westen. Die großen Röhren (wie Nord Stream, Jamal, Transgas) haben riesige Kapazitäten in diese Richtung.

    Wenn nun das Gas knapp wird und Russland nicht liefert, muss das Gas von Westen nach Osten (über LNG-Terminals in Frankreich, Belgien, Niederlanden) oder von Norden nach Süden (Norwegen) fließen.

    • Reverse Flow (Umkehrfluss): Man kann Gas nicht einfach so in die andere Richtung schicken. Man benötigt Kompressorstationen, die den Druck in die Gegenrichtung aufbauen. Viele Leitungen wurden inzwischen technisch auf "Reverse Flow" umgerüstet, aber oft ist die Kapazität in die "falsche" Richtung geringer als in die ursprüngliche Hauptrichtung.
    • Interkonnektoren: Das sind die Verbindungsstücke zwischen den nationalen Netzen. Selbst wenn Spanien (das über die größten LNG-Kapazitäten in der EU verfügt) viel Gas hat, kann es dieses kaum nach Mitteleuropa schicken, weil die Röhren über die Pyrenäen nach Frankreich (der Interkonnektor) eine sehr begrenzte Kapazität haben. Spanien ist quasi eine "Gas-Insel".
    • Der "Stau" an der Grenze: Wenn Deutschland Gas an Österreich oder Tschechien weiterleiten muss, aber die eigenen Leitungen durch den inländischen Verbrauch schon am Limit sind, entsteht ein physikalischer Engpass. Man kriegt das Gas schlicht nicht schnell genug durch das Rohr.

    2. Die Komplexität der Koordination (Technik & Politik)

    Die Koordination ist in einer Mangelsituation nicht nur komplex, sondern hochbrisant.

    Technische Ebene: Die Fernleitungsnetzbetreiber (TSOs) müssen den Druck im Netz konstant halten. Wenn in einem Land der Druck abfällt, weil Speicher leer laufen und Verbraucher maximal entnehmen, muss extrem schnell Gas nachgeschossen werden.

    • Hydraulik: Gas bewegt sich relativ langsam (ca. 20–30 km/h in der Pipeline). Wenn in Bayern Gas fehlt, dauert es, bis das Gas, das in den Niederlanden eingespeist wird, dort ankommt. In einer volatilen Krise (z.B. Kältewelle) ist diese Trägheit ein riesiges Problem.

    Politische Ebene (Das größte Risiko): Hier wird es "kritisch", wie Sie vermuten. Es gibt zwar EU-Solidaritätsmechanismen (die "SOS-Verordnung"), die besagen, dass Nachbarländer einspringen müssen, wenn die geschützten Kunden (Privathaushalte, Krankenhäuser) in Gefahr sind. Aber:

    • Markt vs. Staat: Im Normalfall regelt der Preis den Fluss (Gas fließt dorthin, wo der Preis am höchsten ist). In einer Notlage könnten Regierungen aber Exportstopps verhängen, um die eigene Bevölkerung zu schützen ("Energy Nationalism").
    • Wer dreht wem den Hahn ab? Wenn Deutschland Gas nach Polen oder Tschechien durchleiten muss, selbst aber zu wenig hat, entsteht ein massiver politischer Konflikt. Behält Deutschland das Gas, frieren die Nachbarn. Leitet es durch, frieren die eigenen Wähler/Industrien. Dies zentral zu koordinieren, ohne dass Panik ausbricht, ist extrem schwierig.

    3. Konkrete Szenarien

    Ein "Worst-Case"-Szenario, das Experten modellieren (der sogenannte "kalte Dunkelflaute"-Winter mit leeren Speichern), sieht so aus:

    1. Nordwesteuropa (UK, Belgien, NL): Hat viel LNG-Importkapazität, bekommt das Gas aber nicht schnell genug nach Süden/Osten wegtransportiert. Die Terminals sind voll, aber die Pipelines ins Hinterland sind ausgelastet.
    2. Südeuropa (Italien): Muss versuchen, Gas aus Nordafrika zu bekommen, da der Fluss über die Alpen (aus dem Norden) stockt.
    3. Binnenländer (Österreich, Ungarn, Slowakei): Sind am stärksten gefährdet, da sie am "Ende" der neuen Lieferkette liegen. Wenn an den Grenzen vorher "abgezweigt" wird, kommt dort physikalisch kaum noch Druck an.

    Fazit

    Ja, Sie haben das Problem korrekt erkannt. Es reicht nicht aus, dass die EU in Summe theoretisch genug Gas kauft (z.B. per LNG-Schiff).

    1. Die Pipelines an den Grenzen können zum Nadelöhr werden, weil sie für diese Flussrichtungen und Mengen nicht gebaut wurden.
    2. Die Koordination könnte im Ernstfall am nationalen Egoismus scheitern, da kein Land seine Industrie abschalten will, um das Nachbarland zu retten.

    Deshalb baut man derzeit hektisch neue Interkonnektoren und schwimmende LNG-Terminals (FSRUs) direkt dort, wo der Verbrauch hoch ist (z.B. in Deutschland), um die Abhängigkeit vom Transit durch andere Länder zu verringern.

    Hehe


    Wie Bloomberg am Samstagabend berichtete, plant US-Präsident Donald Trump einen Gegenentwurf zu den Vereinten Nationen. Dies geht aus einem Entwurf für die Satzung des geplanten "Board of Peace" ("Friedensrat") hervor. Demnach würde der US-Präsident selbst als erster Vorsitzender fungieren und allein darüber entscheiden, welche Länder eingeladen werden. Dem Dokument zufolge sollen Entscheidungen per Mehrheitsabstimmung getroffen werden, wobei jeder Mitgliedsstaat eine Stimme erhält – doch alle Beschlüsse unterliegen der Zustimmung des Vorsitzenden.

    EU bereitet Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro vor

    Die EU bereitet laut einem Bericht der "Financial Times" Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro vor. Ein Zollpaket, das die EU infolge des Handelskrieges mit den USA bereits einmal vorbereitet hatte, sei nun erneut auf dem Tisch, berichtet die Zeitung. Derzeit läuft ein Krisentreffen der EU-Staaten.


    EU stoppt Handels-Deal mit den USA

    Die EU stoppt den Handels-Deal mit den USA. EVP-Chef Manfred Weber erklärte im ZDF, dass Donald Trump der US-Wirtschaft durch sein Vorgehen im Streit um Grönland bereits erheblichen Schaden zugefügt habe. "Trump wird den zollfreien Zugang seiner amerikanischen Produkte in den europäischen Binnenmarkt nicht bekommen", sagte Weber im ZDF. Und weiter: "Das habe ich gemeinsam mit den anderen Fraktionschefs heute Nacht entschieden – ein erstes klares Signal."


    Trump "versucht, einen Konflikt zu vermeiden"

    Die US-Regierung hat ihr Ziel, Grönland den USA einzuverleiben, mit der Vermeidung eines möglichen Konflikts in der Arktisregion begründet. US-Finanzminister Scott Bessent sagte in der Sendung "Meet the Press" des US-TV-Senders NBC News: Grönland könne nur verteidigt werden, wenn es Teil der USA sei - und wenn Grönland Teil der Vereinigten Staaten sei, werde es erst gar keine Notwendigkeit geben, es verteidigen zu müssen. Bessent sagte auch: "Die Europäer wirken schwach. Die USA wirken stark."

    Bessent ergänzte: "Der Präsident versucht, einen Konflikt zu vermeiden." Der US-Minister sprach über ein perspektivisches Szenario: Wenn es einen Angriff von Russland oder aus einem anderen Gebiet auf Grönland geben sollte, würden die USA hineingezogen werden. Deshalb sei es jetzt besser, Grönland zu einem Teil der Vereinigten Staaten zu machen, sagte Bessent und betonte zur Stellung der USA in der Welt: "Wir sind das stärkste Land der Welt." Der US-Präsident denke strategisch. "Wir werden unsere nationale Sicherheit nicht outsourcen", sagte der Minister.


    Macron will Handels-"Bazooka" gegen die USA einsetzen

    Frankreich bringt wegen neuer Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit Gegenmaßnahmen der EU auf den Weg. Präsident Emmanuel Macron stehe mit seinen europäischen Amtskollegen in Kontakt und werde im Namen Frankreichs beantragen, ein EU-Gesetz zur Abwehr wirtschaftlicher Nötigung zu aktivieren, wie es aus dem Umfeld des Präsidenten hieß.

    Konkret geht es um das Anti-Coercion Instrument (ACI), die sogenannte Handels-"Bazooka" der EU. Es ermöglicht der EU Gegenmaßnahmen, wenn wirtschaftlicher Druck ausgeübt wird, um politische Entscheidungen zu erzwingen. Macron sei damit beschäftigt, die europäische Reaktion auf die "inakzeptablen Drohungen von Präsident Trump" zu koordinieren, hieß es in Paris weiter. Der amerikanische Ansatz im Grönland-Streit werfe aus Sicht des Präsidenten die Frage nach der Gültigkeit des Zollabkommens auf, das die Europäische Union im vergangenen Sommer mit den Vereinigten Staaten geschlossen hat.



    Als nächstes kommt Trump wohl mit 100% Zöllen gegen EU. :burka:

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    Einem nahen Verwandten von mir, mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis, wurde vor ein paar Jahren von seiner Volksbank der hauseigene Immobilien Fonds als "risikolos" verkauft. Letztes Jahr wollte er, nachdem der Schrott schon 25% im Minus stand, verkaufen. Geht nur mit einer 1-jährigen Kündigungsfrist. Bin gespannt, ob es den Fonds dann überhaupt noch gibt.

    Im welchen Geisteszustand war er 2008?

    Fallender Markt und 12 Monate Kündigunsfrist = Game Over


    Offene Immobilienfonds unterliegen gesetzlichen Regelungen des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Typischerweise gilt eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten nach Erwerb der Anteile, gefolgt von einer Kündigungsfrist von 12 Monaten für Rückgaben an die Fondsgesellschaft. Innerhalb der ersten 12 Monate läuft die Frist bis zum Ende der 24-monatigen Haltefrist; danach beträgt sie durchgängig 12 Monate, und die Rückgabeerklärung ist unwiderruflich.