Seriöse Klimaforschung beschäftigt sich (fast) ausschliesslich mit der Vergangenheit, also der Zeit seit der Entstehung der Erde bis HEUTE. Über die Zukunft des "Klimas" ("das Klima" gibt es nicht, nur Klimata) lässt sich nach heutigem Stand der Wissenschaft eigentlich so gut wie nichts sagen. Und wenn das der ehemalige Kunst-Student und Berufspolitiker Al Gore anders sieht, dann soll er halt. Er versteht von der Thematik eigentlich nichts. Und die sog. Wissenschaftler, die seine Aussagen wiederkäuen, vermeiden grundsätzlich jegliche Wissenschaft.
Die einzige Aussage, die sich über die Zukunft der durchschnittlichen Temperatur der Biosphäre (unter Vorbehalt) machen lässt, ist diese: Es spricht momentan nichts dagegen, dass sich der Zyklus von Eiszeiten und Warm-Eiszeiten (wir befinden uns in einer Warm-Eiszeit) vorläufig in die Zukunft fortsetzen wird. Gemäss den Wostok-Daten, Graph angehängt. Das heisst: Wir stehen an einem Temperatur-Maximum in dem Zyklus oder unmittelbar davor. Ob dieser ganz kurze Peak wie in den vergangenen Zyklen noch kommt, ist erstens (gemäss dem Verlauf des gegenwärtigen Hochs) sehr unsicher und zweitens ziemlich irrelevant. Das Eis der Arktis wird nicht schmelzen, dazu ist es dort viel zu kalt. Es steht also sehr wahrscheinlich eine weitere Vereisung des Planeten ins Haus, aber nicht für uns und auch nicht für unsere Urenkel.
An dieser Betrachtung kann auch der x-te Klimareport des IPCC nichts ändern, denn er enthält keine wissenschaftlichen Belege, es ist ein rein politisches Sammelsurium von unbewiesenen sowie klar widerlegbaren Aussagen. Man kann ihn lesen, aber das Ausdrucken sollte man sich ersparen, er ist das Papier nicht wert.
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Es wäre ziemlich sinnlos, alle Verstösse gegen wissenschaftliche Prinzipien und all das leere Geschwätz aufzuzählen und zu erklären, die in diesem Machwerk enthalten sind, es ist viel zu viel. Und gewisse Kenntnisse in Physik, Meteorologie und Astrophysik sind unabdingbare Voraussetzung, um überhaupt diskutieren zu können. Mit Behauptungen kommt man da nicht weiter.
Also nochmal: "Klima-Prognosen" für die nächsten 50, 100 oder auch 300 Jahre sind ein Fall für den Papierkorb, ganz egal, wie sie lauten. Es fehlen schlicht die Parameter für irgendwelche Berechnungen. Und: Erderwärmung gut- Erdabkühlung schlecht.
Das wär's von meiner Seite.
Gruss
Ophiuchus