Ich frage mich die ganze Zeit, wann werden die Japaner beginnen Gold zu kaufen und zwar in großem Umfang?
Einen Tag nach den Schweizern ![]()
Gruss
Ophiuchus
15. Juli 2026, 20:02
Ich frage mich die ganze Zeit, wann werden die Japaner beginnen Gold zu kaufen und zwar in großem Umfang?
Einen Tag nach den Schweizern ![]()
Gruss
Ophiuchus
Das ist so, wie mit diesen Luftpumpen für die Luftmatratze: Kräftig hoch und runtermachen, und die Luft geht jedesmal in die gleiche Richtung.
Neue Meinungsumfrage:
"Die Zustimmung zur Goldinitiative ist gegenüber der ersten Umfrage im Oktober gesunken. 47 Prozent lehnten die Initiative ab (Oktober: 39), [uns nur noch 38 Prozent sind jetzt dafür]. Noch immer sind 15 Prozent Unentschlossen. Nur die SVP-Sympathisanten stimmten der Vorlage zu, allerdings entgegen der offiziellen Parole der Partei. "
http://www.nzz.ch/schweiz/srg-abstimmungsumfrage-1.18428203
Soso, "Nur die SVP-Sympathisanten stimmten der Vorlage zu, allerdings entgegen der offiziellen Parole der Partei."
Äääääääh, das kann so nicht stimmen, die SVP hat INSGESAMT nicht einmal 30%.....Qualitätsmedien halt ![]()
Da zeigt sich, wie viele Wähler wie Schäfchen der Einheitsmeinung folgen, die VON ALLEN grossen Medien verbreitet wird.
Gruss
Ophiuchus
PS: Sehe grad, das die Info schon bekannt ist, "Gold: Märkte und Informationen"
Wahlmanipulation ist nicht nötig, da Wählermanipulation gut funktioniert ![]()
Robin Winkler und Oliver Harvey von der DB relativieren die Panikmache vor einem „Ja“ zur Goldinitiative und zeigen Tricks auf, wie die SNB den Volkswillen im Ernstfall umgehen könnte:
http://www.gata.org/files/Deut…Referendum-11-14-2014.pdf
„We find that some of the concerns over the technical implementation of the 20% rule may be overblown. The SNB should be able to meet its gold demands with relative ease. Nor do we subscribe to the view that this would have a long term impact on gold price trends »
« However, the SNB could use gold swaps to mitigate some of the adverse implications of the gold vote »
« However, we do not believe that this risk would call into question the SNB’s commitment to maintain the EUR/CHF floor. In the first place, the central bank would prioritize the known costs of deflation against the unknown risks of permanently increasing the money supply. There are also tools the SNB can use to reduce these risks. In particular, the SNB could commit to sterilizing the gold related liquidity creation through existing monetary policy facilities.“
„Third, the amendment does not specify whether the gold has to be in physical or derivative form“.
Gold ist also (in Neusprech) nicht mehr Gold. Und wenn ich mir gewisse Politiker so anschaue, habe ich manchmal das Gefühl, dass auch diese bereits in derivativer Form vorliegen können ![]()
Auf die Tatsachen, dass der IWF eine Golddeckung der Währung verbietet (deshalb wurde ja die Schweiz. Bundesverfassung 1999 geändert), oder dass die SNB gar keine Anweisungen aus der nationalen Politik entgegen nehmen darf, mögen die Autoren allerdings nicht eingehen, schliesslich sind sie Banker und nicht Politiker. Und sie gehören zum Mainstream, also schon zwei gute Gründe, um gewisse politische Fakten wegzulassen. ![]()
Mein Fazit: Ein „Ja“ dürfte in der Praxis kaum Auswirkungen haben, ein „Nein“ hingegen könnte dazu führen, dass man dann sagt: „Die Schweizer haben begriffen, dass Gold nichts bringt. Lasst uns dieses barbarische Relikt verkaufen, bevor der Preis auf Null fällt“. Vielleicht warten ja die Libyen/Irak/Ukraine- Goldräuber schon händeringend auf die restlichen 1000 T aus CH? Der POG/POS-Jammerfaden könnte dann noch eine ganze Weile auf der Startseite bleiben....
Gruss
Ophiuchus
Das SF hat mir in den vergangen Jahren schon manche "Wut-Email" abgenötigt
....die dann mit freundlicher Ignoranz beantwortet wurden, richtig? Drum schreib lieber gleich hier, öffentlich.
Gruss
Ophiuchus
In den Tagszeitungen findet man jeden Tag Artikel zum Thema, teils sehr prominent auf den Frontseiten. Diese Artikel warnen recht intensiv vor den Folgen.
Ist auch meine Wahrnehmung. Dabei werden die Argumente der Initianten standhaft ignoriert und nirgends erwähnt. Ausgewogener Journalismus müsste eigentlich diese erwähnen und widerlegen. Widerlegen geht aber nicht, und so setzt man auf ignorieren und Polemik. Meist fasst man sich zu diesem Thema recht kurz, das vermittelt dem unbedaften Leser den Eindruck, dass das Anliegen der Initiative ganz kindisch und undurchdacht sei, sodass man sich gar nicht herablassen muss, darauf näher einzugehen. "Goldfetischismus" heisst etwa eine neue Wortschöpfung, oder man sagt, die Initiative nütze ausschliesslich den Spekulanten. In der NZZ steht heute die Argumentation:
"...Aber erstens bringen die im Wert stark schwankenden Edelmetalle keinen Ertrag, und zweitens hätte das in der Initiative festgeschriebene Verkaufsverbot absolut widersinnige Konsequenzen. Sobald nämlich die Nationalbank ihre in den Jahren der Krise stark aufgeblähte Bilanz wieder verkleinern und Franken aus dem Verkehr ziehen möchte, könnte sie dies nicht mehr tun, indem sie Gold verkaufen würde. Stattdessen müsste der Goldanteil in den Währungsreserven stetig steigen. Die Geldpolitik würde unflexibler und kostspieliger. Weil das die Marktteilnehmer schnell merkten, nähme die Glaubwürdigkeit der Nationalbank Schaden. Der Franken würde nicht sicherer, sondern instabiler und vermutlich sogar stärker vom Euro abhängig."
Beim Niveau dieser Argumente erübrigt sich hier mein Kommentar dazu. Aber dieses Geschwätz wird bestimmt seine Wirkung zeigen, denn, wie ich schon weiter oben geschrieben habe, hat der gewöhnliche Bürger von diesen Dingen nicht wirklich Ahnung.
Gruss
Ophiuchus
Seit wann ist es zulässig, daß der Personalrat der Schweiz, darüber bestimmen darf, was die SNB machen soll?
Da stimmt doch was nicht?
Es ist m.E. nach dem Nationalbankgesetz tatsächlich nicht zulässig. Darum nochmal:
"Art. 6 Unabhängigkeit
Bei der Wahrnehmung der geld- und währungspolitischen Aufgaben nach Artikel 5 Absätze 1 und 2 dürfen die Nationalbank und die Mitglieder ihrer Organe weder vom Bundesrat noch von der Bundesversammlung oder von anderen Stellen Weisungen einholen oder entgegennehmen."
Aber man hat auch damals, als 1550T verschachert wurden, vorher im Parlament genau das "beschlossen", was die SNB sowieso vorhatte. [Parlament kommt von parlieren].
Gruss
Ophiuchus
Wann stieg Gold an?
Anstieg ab ca. 15:20, tüchtiger Sprung um 16:00 und noch einer kurz nach 18:00
Nö, es passiert gar nichts.
Seh' ich auch so. Die Initiative dürfte, allen Meinungsumfragen zum Trotz, abgelehnt werden, dann einen minimen Rücksetzer und das war's, dann folgt der POG wieder dem Diktat. Und im eher unwahrscheinlichen Fall einer Annahme dürtfte weniger als nichts passieren. Ich erwarte mir da wirklich keine Wunder, nur weil die SNB VIELLEICHT dann 300 T pro Jahr kauft. Sie kann ja auch gut und gerne noch Monate und Jahre zuwarten, sowohl mit Ankäufen als auch mit der Rückführung. Womöglich ist ja der heutige Hüpfer auf diese Meinungsumfragen zurückzuführen, also die von Bratwurst genannte Einpreisung.
Gruss
Ophiuchus
Nach der weit verbreiteten politischen Maxime "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" hat der Schweizer Bundesrat trotz jahrelangen Versicherungen vor 2000 "Das Schweizer Staatsgold sei unverkäuflich" über die Hälfte des CH-Staatsgoldes mit einem kumulierten Verlust von 60 Milliarden CHF verkauft.....
Pssssst! Das sind Insider-Informationen. Die Presse darf das nicht erfahren. ![]()
Die 100 Dollar müssen jetzt noch runter, leider scheint es tatsächlich der quälend langsame Abstieg zu werden.
Zermürbungstaktik, immer schön langsam. Schwere Zeiten für zittrige Hände.
Heute Abend, Schweizer Fernsehen SRF 1, um 22:25 gibt's eine politische Diskussion zu dem Thema (Dauer: ca. 1h10). Wiederholungen morgen auf SRF info um 8:45, 10:25 und 15:25h. (SRF info gabs früher auf Astra-Satellit, weiss nicht, ob das noch so ist). Sendung "Arena".
Vielleicht mag ja einer reinschauen und dann kurz hier berichten. Ich werde mir die Sendung wahrscheinlich nicht antun, der habwegs informierte Mensch braucht da gelegentlich einiges an Nerven.
PS: Wird leider meistens in Mundart abgehalten, es sei denn, ein wichtiger Teilnehmer versteht das nicht gut, dann Hochdeutsch.
Gruss
Ophiuchus
Von den 25 Miliardären der Welt sind 17 Us-Amerikaner! Zählt nach:
http://de.statista.com/statistik/daten/s?daere-weltweit/
Auf den Forbes-Listen fehlen jeweils die Billionäre. Sie halten ihre Vermögen und Einkommen geheim bzw. trennen zwischen (kleinem) Privatvermögen einerseits und Familienvermögen/Kronenvermögen etc. andererseits. Zu nennen wären da z.B. einige FED-Eigner. So sorgt Herr Forbes für Ruhe im Kartong. Bei Betrachtungen der Vermögensstrukturen werden jeweils die obersten 10-20% zusammengefasst, wenn man aber stattdessen die (wirklich) obersten 10-20 Personen anschauen würde, dann wäre es vorbei mit der Ruhe.
Gruss
Ophiuchus
Hab' vor etwa 1 Woche ausgerechnet, wieviel der (billigste) Kilobarren Silber im Verkauf bei einem namhaften Händler (CH) über dem Spot liegt. Das waren 36.5%. Jetzt sind es 40.3%. (bei 8% Mehrwertsteuer).
Die Zürcher Kantonalbank verlangt dagegen aktuell nur gerade 11% über Spot (verkauft aber-wie alle Banken hier- nur an Kontoinhaber).
Gruss
Ophiuchus
Ja, es wird weder in der Schweiz noch im Ausland auf breiter Front wahrgenommen, wie sehr die SNB ihre Bilanz (zu Gunsten von $ und €) aufbläht. Den $ hat sie, wenn ich mich recht erinnere, schon kräftig gestützt, als es den € noch gar nicht gab.
Ausgezeichneter Artikel von Axel Merk, den Du da verlinkt hast, Edel! Diese Dinge müssten eigentlich die grossen Medien den Menschen erklären, aber das kann man vergessen. Stattdessen wird verdreht, verschwiegen, Panik geschürt und gespindoctert was das Zeug hält. Die Idee, Saisonarbeiter in € zu bezahlen, ist mir völlig neu, grossartig! Würde aber wahrscheinlich bei Rot-Grün zu Weinkrämpfen führen (weil die Saisonniers dann alle "verhungern müssten").
Gruss
Ophiuchus
Insoweit ist es Chronistenpflicht, Äusserungen von einflußreichen Personen hereinzustellen bzw. zu kommentieren, dazu gehören auch der oftmals fragwürdige Soros oder gar der Goldverächter Warren Buffett.
Richtig ist, daß 90 % oder so aller Presseartikel oder Einschätzungen zum Edelmetallsektor in den Medien für uns jedenfalls entbehrlich, oftmals falsch und polemisch sind.
Dem kann ich rundum zustimmen. Ich finde, man sollte allen zuhören, aber auf niemanden hören. M.E sind hier im Forum einige wirkliche Experten unterwegs, aber nicht einmal diesen möchte ich blind folgen. Und was soll man zu Herrn Greenspan sagen? Ich für meinen Teil nehme wahr, was er sagt, aber mein Vertrauen wird er sich nicht erschleichen, das hat er definitiv verspielt. Wenn er jetzt Gold als gutes Investment verkündet, werde ich eher skeptisch. Wenn solche "Kapazitäten" sich äussern, sage ich nicht: "Ja, wenn sogar der das sagt" sondern eher: "Ist da wieder etwas faul im Staate Dänemark? Geht's denn nochmal ein, zwei Jahre nach Süden mit dem POG?". Diese ganze Geschichte läuft nach einem Plan, den wir alle nicht kennen, und der Plan wird durchgezogen.
Gruss
Ophiuchus
@ Bratwurst: Der Text lautet:
Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:
Art. 99a (neu) Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank
1 Die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank sind unverkäuflich.
2 Die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank sind in der Schweiz zu lagern.
3 Die Schweizerische Nationalbank hat ihre Aktiven zu einem wesentlichen Teil in Gold zu halten. Der Goldanteil darf zwanzig Prozent nicht unterschreiten.
Die Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung werden wie folgt geändert:
Art. 197 Ziff. 92 (neu)
9. Übergangsbestimmung zu Art. 99a (Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank)
1 Für die Erfüllung von Absatz 2 gilt eine Übergangszeit von zwei Jahren nach Annahme von Artikel 99a durch Volk und Stände.
2 Für die Erfüllung von Absatz 3 gilt eine Übergangszeit von fünf Jahren nach Annahme von Artikel 99a durch Volk und Stände.
Vorläufig (bis zu einer weiteren Änderung des Verfassungstextes oder einer hurtigen Verordnung) würde also nichts verkauft. Keine Vorschrift zum Maximalbestand an Gold, nur das Minimum ist festgelegt. 2 Jahre für die Rückholung (warum nicht 2 Wochen?? ), 5 Jahre für Käufe bis zum vorgeschriebenen Minimum.
Gruss
Ophiuchus
Ophiuchus, ich hab geglaubt meine Ironie wäre offensichtlich.
Sorry, Nintendo
Hab' wohl etwas gepennt, nichts für ungut.
Gruss
Ophiuchus
Hast du kein schlechtes Gewissen deine Familie aufzufordern für den Untergang deines Vaterlands mit verantwortlich zu sein.
Schweres Geschütz, Nintendo. Ich bin aber der Meinung, dass ein starker Franken für die Schweiz gut ist. Den Franken kann man IMHO am schnellsten zur Hölle schicken, wenn man (so, wie das getan wird) hunderte von Milliarden € und $ kauft, anstatt irgendwas Werthaltiges.
Hätte die SNB nicht eingegriffen und den SFR dem Markt überlassen müsstet ihr jetzt den ganzen Apenzeller und Toblerone alleine aufessen.
Der Impakt auf die Exporte wird überschätzt, ich habe hier im Forum schon früher geschrieben, dass die Schweizer Exporte vor der Abwertung Rekordwerte erreichten. Die SNB rettet Banken und kauft ausländisches Falschgeld. Die könnten ja alles Mögliche kaufen mit dem Geld aus den Bilanzverlängerungen, aber die SNB handelt nicht im Intersse der Schweiz, solange man sie machen lässt.
Gruss
Ophiuchus
P.S. oh, da hab' ich lange herumgetrödelt, Lucky hat dir inzwischen schon geantwortet.
Wie sehen denn die aktuellen Umfragen aus?
NZZ heute:
"....So war es die Goldinitiative, die am vergangenen Freitag bei der Publikation der ersten SRG-Umfrage des Forschungsinstituts GfS Bern zu den Vorlagen vom 30. November für die grösste Überraschung sorgte. Laut der Umfrage sprachen sich 44% «bestimmt» oder «eher» für die Goldinitiative aus und 39% dagegen..."
Kann man glauben, muss man aber nicht.
Gruss
Ophiuchus