Beiträge von Ophiuchus

    Scheint ja ein gutes Blatt zu sein die Wetwoche


    Alles ist relativ. Bei der Auswertung der Berichterstattung zur Goldinitiative oben kannst Du sehen, dass dies die einzige grössere CH-Zeitung ist, die überhaupt "pro" geschrieben hat, aber nur zu mickrigen 20%, und dazu nur sehr wenige Artikel. Die Weltwoche wird gern als Opposition wahrgenommen, ich würde eher sagen, dass es sich um eine Schein-Opposition handelt. Der Chefredaktor und Besitzer war vorher Chefredaktor bei der bekannten Gazette "Welt", die ja auch von manchen als Opposition gesehen wird. Die Weltwoche wagt sich zwar bedeutend weiter vor als die "Welt" (z.B: in Ausländerfragen oder gegenüber der EU), ist aber im Grunde auch systemtreu. Die heutigen totalitären Systeme brauchen eine kontrollierte (selbstgemachte) Opposition, um nicht als totalitär wahrgenommen zu werden.


    Da die Weltwoche oft ziemlich "aufmüpfig" daherkommt, stehe ich wohl mit dieser Einschätzung relativ alleine da. Die Schweiz "verträgt" eine recht starke Opposition, hier ist die grösste Partei eigentlich "Opposition", während in D in dieser Rolle nur Klein(st)parteien geduldet werden.


    Gruss
    Ophiuchus

    Die vernichtende Berichterstattung der Print-Medien, die brent gepostet hat, sehe ich auch in etwa so. Dazu kommt, dass die Masse sich sehr stark an Radio u. Fernsehen orientiert, und dort war der Tenor durch's Band negativ. Wenn denn überhaupt Argumente der Befürworter angeführt wurden, dann nur, um sie gleich wieder zu zerlegen. Und auf der Webseite des Bundes, die ja vom Steuerzahler finanziert wird, sucht man Pro-Argumente sowieso vergeblich.


    Interessant fand ich auch, dass die unsägliche Anbindung des Fr an den € bei 1.20/€ nicht einmal von den Initianten in Frage gestellt wird. Da wird m.E. die Zerstörung des Fr betrieben, mit der breiten Zustimmung der Allgemeinheit.


    Ich vermute, die Initiative wird nicht über 40% "Ja"-Stimmen hinauskommen. In Anbetracht der Propaganda wäre das zwar sehr beachtlich, aber halt letztlich nutzlos (wenn nicht sogar schädlich) für das Land und seine Unabhängigkeit. Denn dann könnte es auch den letzten 7.7% der Goldreserven (wieviel wenig es wirklich sind, weiss man nicht, da auch die SNB "Gold+Goldforderungen" bilanziert) noch an den Kragen gehen.


    Gruss
    Ophiuchus

    Dann kam ein Neuer bot 10 Euro/Stück und ich sollte Versand übernehmen.
    Ein 2. bot mir mir 0,10 Cent/Stk. mehr als ich angeboten hatte, obwohl ich ihm geschrieben hatte das sie zugesagt waren


    Du hast den 2 Herren hoffentlich ordentlich die Leviten gelesen. Ich würde aber aufgrund der 2 Fälle noch nicht verallgemeinern. Klar, wenn du die Ware versendest, ist schon ein Mindestmass an Vertrauen nötig, dann bist du mit "alten Hasen" vielleicht besser dran...


    Gruss
    Ophiuchus

    Im Link von Goldtrader schreibt die "Welt":


    "Die Verbraucherpreise sind im November lediglich um 0,6 Prozent gestiegen.."


    Das ergibt dann (wenn 12 Monate in Folge) etwa 7.4 % Jahresteuerung. War nicht so gemeint? Schade, könnte nämlich hinkommen.


    Dann schreibt das Blatt:


    "Die Verbraucherpreise stiegen im November durchschnittlich nur noch um 0,6 Prozent zum Vorjahr"


    Die Preise stiegen "im November"?? oder "im Vergleich zum November des Vorjahres"?? oder "um 0.6% stärker als im Vorjahr"?? Alles falsch? Ojeojeojeeeeeh.


    Sie meinen wahrscheinlich die hochgerechnete JAHRESTEUERUNG. Aber sie schreiben nicht das, was sie meinen, und sie meinen nicht das, was sie schreiben. Arbeiten dort nur Hilfsschüler?


    Gruss
    Ophiuchus

    Die Mehrheit wird es für eine alberne Idee von ein paar ahnungslosen Spinnern aus der SVP halten.


    So ist es, und so war es von Anfang an geplant:
    Lukas Reimann: Jurist. Er war 1999, als die Golddeckung des Fr in einem Coup aufgehoben wurde, gerade 17 Jahre alt, ist also in dieser Hinsicht schon einmal fein raus. Er ist ein politisch wenig beschriebenes Blatt. Als Präsident der AUNS verortet man ihn als "rechtsextrem".


    Ulrich Schlüer: Studium der Geschichte und der Deutschen Literatur, 70 Jahre, wurde bereits 2007 nicht mehr ins Parlament gewählt (rutschte aber dann trotzdem hinein, weil ein Kollege in den Bundesrat wechstelte). Auch 2011 wurde er bei den Parlamentswahlen nicht mehr gewählt. Als Chefredaktor der "Schweizerzeit" wird auch er erfolgreich als "rechtsextrem" verortet.


    Luzi Stamm: Jurist, 62 Jahre. Wechselte 2001 zur SVP (also erst NACH dem Verfassungscoup, der die Golddeckung beendete). Als Vizepräsident der AUNS wird auch er erfolgreich in den rechten Sektor gestellt.


    Einige weitere Mitglieder des Initiativkommitees werden komplett totgeschwiegen, selbst auf der Webseite der Initiative findet man sie nur per Zufall, nämlich unter dem Menüpunkt: "Unterstützen". Ich habe von KEINEM dieser Damen und Herren auch nur ein Sterbenswort gehört zum Thema.


    Die 3 Protagonisten werden von links keine einzige Stimme für ihr vermeintliches Vorhaben finden. Und auch in der "Mitte" wird man es sich zweimal überlegen, ob man den 3 "Rechtspopulisten" und "geldpolitischen Laien" glauben will, oder doch besser den zahlreichen "Experten" mit der Einheizmeinung....


    dank der Mega Krise wird sich 90% dann eh freiwillig verchippen lassen


    ...und nach 3 Tagen werden die restlichen 10% auch langsam Hunger verspüren und dann schnellstens den Chip haben wollen (gibt ja gleich ein Grundkapital für den Brotkauf mit dazu)


    Gruss
    Ophiuchus

    Die Schweizer, mit denen ich mich die letzten Tage unterhalten habe, (bin gerade geschäftlich in der Schweiz) reden über die ersten zwei Themen und haben das Gold gar nicht im Focus


    Jepp. Ich sehe 2 Gründe dafür:
    1. Das Verständnis für Geldpolitik ist meist etwas dürftig
    2. Der Mainstream der Medien weiss das, und legt den Fokus bewusst auf die anderen Themen.


    So war letzten Sonntag eine Diskussion im Regionalfernsehen. Einer der 3 Gäste war Lukas Reimann, und ich dachte: "Jetzt wird dann sicher ein Wenig über die Gold-Initiative geplaudert, Herr Reimann ist ja schliesslich einer der Wortführer der Initianten". Nix war's, die Themen waren: Einwanderungsinitiative, Altersrente, Menschenrechtskonvention, fertig. ;(


    Gruss
    Ophiuchus

    Ja, schön anschaulich gemacht....Aber auch hier greift inhaltlich die Propaganda


    Ja, schön, wenn mal jemand so offen einfach Zahlen auf den Tisch legt. Und für die vielen, die mit Zahlen nicht viel anfangen können, ist's dann hübsch visualisiert.


    Und neben der Repatriierung Buba ist mir auch aufgefallen, dass jemand angeführt wird, der im Falle eines Ja einen Anstieg des POG um 18% vorhersagt, ich halte das für einigermassen unrealistisch. Aber schön, dass man den Herrn namentllich nennt (wenn ich ihn auch nicht kenne), und sagt, für wen er arbeitet. Das allein ist ja schon Lob wert in der heutigen Zeit.


    Und dass auf jeden Bürger in CH 4 Oz Güldenes (und güldene Forderungen!) bei der SNB kommen, wird irgendwie als "viel" dargestellt. Das mag reativ gesehen so sein, aber absolut ist es mE. halt immer noch wenig, so in etwa ein Monatsgehalt eines kleinen Angestellten.


    Aber ich will nicht zuviel meckern, es ist unter dem Strich doch ein informativer Artikel.


    Gruss
    Ophiuchus

    Aus dem Link von Meggy:


    "... I would bet my dog’s life that the 120 tonnes that the DNB received this year into its vaults unequivocally did not come from the NY Fed vaults"


    Nein, wie böse! Das arme Hundi! Aber dagegen wetten würde ich nicht, nicht einmal einen Öiro. Und woher die läppischen 5T kamen, die für die BUBA umgeschmolzen wurden, darüber darf man m.E auch spekulieren...


    Gruss
    Ophiuchus

    Hab‘ mir das Interview von André Lichtschlag mit Lukas Reimann angehört, das men@arms im Post 170 verlinkt hat. Ungefähr ab 11:50 sagt Herr Reimann, dass der Goldanteil an den Reserven der SNB zur Zeit der Lancierung der Initiative noch kanpp über 20% lag. Sollte das stimmen, dann haben wir es m.E. wohl hier (einmal mehr) mit gespielter Opposition zu tun. Wenn schon, dann hätte man den Anteil mindestens wieder auf die bis 1999 gültigen (und auch nicht besonders üppigen) 40% erhöhen sollen. Zudem hat sich ja die Parteispitze der SVP, die gerne Opposition spielt, gegen die Initiative ausgesprochen, und so der Initiative ihrer Parteikollegen trotz dem bescheidenen Ziel von 20% Goldanteil eigentlich von vornherien jegliche Chancen entzogen. Wenn sich nämlich keine einzige Partei dafür ausspricht und der Mainstream mit aller Kraft dagegen anredet, darf man nicht erwarten, dass eine Initiative über ein so wenig verstandenes Thema durchkommt.


    Wieder mal gefickt eingeschädelt, und 20% als „Schadensbegrenzung“ für den Worst Case.


    Gruss
    Ophiuchus

    Könnte da Europa und die USA nicht ein Verbot durchsetzen
    den Handel mit diesen speziellen Goldmünzen und Silbermünzen zu verbieten und den Besitz strafbar machen


    ...oder gleich generell den Besitz von EM verbieten?


    Ist dieses Geld einfach nur eine Taktik, um EM zu diffamieren? :hae:


    Übelste VT, aber ich kann einfach nicht anders :rolleyes:


    Gruss
    Ophiuchus

    DragonHeart: Fundamentaldaten, die einen Anstieg nahelegen, gibt es ja einige. Aber diese explosiven Ausbrüche gehen IMHO darauf zurück, dass Big Money gerne mal die Preise treibt, einmal rauf, dann wieder runter. Und so 1% Kapitalrendite pro Tag wird halt gerne mitgenommen....


    Gruss
    Ophiuchus

    Sie sehen Au längerfristg bullish....


    http://www.marketwatch.com/sto…erm-investment-2014-11-21

    "Our analysis of over 80 major gold mines around the world shows that more than half of them have an all-in sustaining cost of over $1,000 an ounce. That is, half of these mines would lose money if gold declines to $1,000 an ounce. More importantly, gold miners have been cutting costs since early 2013, and have little room for more cost-cutting unless they trim production or close their lower-grade mines. Simply put, the supply of fresh gold from mines will decline if gold prices decline any further, thus putting a floor on gold prices."


    "Historically, the only way for economic or monetary unions to stay together is for direct transfers of wealth from richer to poorer areas..." (!!)

    "The Federal Reserve will remain dovish."
    --> man nennt es "dovish", ich sehe darin aber nix friedliches....

    "Indian demand for gold is already recovering"


    "Thus, gold is still a solid long-term investment, despite some short-term headwinds..."


    Gruss
    Ophiuchus

    [b]Währungskrieg mit Russland und China
    Wie die USA mit der Dollar-Waffe die Welt unterjochen[/b]


    Hoppala - was ist denn mit dem FOCUS los? Das Blatt ist ja nicht wieder zu erkennen!


    lg meggy


    Der langfristige Plan ist eben nicht, dass der $ oder die US überleben und dominieren sollen, sonder die NWO.


    Schon der gute Lao-Tse bemerkte:


    "Will man es schwächen, muss man es gründllich stärken" und: "Übergross gewordene Dinge müsse zu Grunde gehen"


    Gruss
    Ophiuchus

    Also stell doch Deine Eitelkeit zurück und analysiere für Dich selbst, nicht für andere.


    Ich bin für jede Information dankbar, die hier eingestellt wird. Dazu sind Foren doch da...? Ob's aus Eitelkeit, Grosszügigkeit, Diskussionsfreude oder warum auch immer gemacht wird, ist mir vollkommen egal.


    Heute wieder nervöse Zuckungen beim POG, so sieht's wohl aus, wenn volle Taschen noch voller werden wollen.


    Gruss
    Ophiuchus

    Aus eigener Erfahrung weiss ich, viele Schweizer haben sich mit diesem Thema gar nicht wirklich befasst.
    Und werden sich bis zum 30. November auch gar nicht wirklich damit befassen.


    Die Mehrheit hat von Geldpolitik so viel Ahnung wie die Kuh vom Jodeln. Gilt auch für die Befürworter der Initiative. Abgestimmt wird nach Gefühl/Sympathie/Antipathie und "Expertenmeinung". Sie werden sich auch bis zum 30. Nov. 2099 nicht näher damit befassen.

    thobaffin, ich kenne kein anderes Forum, wo so viel an Beleidigungen, Angriffen, politischer Unkorrektheit, Intoleranz und abweichenden Meinungen durchgelassen wird, wie hier. So viel Toleranz und Gelassenheit von Seiten der Mods sollte mehr Würdigung finden. Alle sind nur Menschen, mit manchem geht ab und zu das Temperament durch, aber irgendwo muss man trotz aller Liberalität eine Grenze ziehen. Es bleibt jeweils den Betreibern eines Forums überlassen, wo sie das tun. Wenn man gar keine Grenze zieht, ziehen sie die Behörden.


    Gruss
    Ophiuchus