Hi nuggetier, hi zusammen,
ich kann mir eine relativ langweilige Seitwärtsbewegung bei Gold und Silber für die nächsten Monate auch vorstellen, auch wenn es für mich unklar ist.
Die Grundidee, Goldaktien breit gestreut und mit geringen Gebühren zu kaufen, finde ich gut. Wäre aber nicht ein physisch replizierender ETF besser, da das Emittentenrisiko entfällt?
Mir fällt aber leider nur einer ein: iShares S&P Commodity Producers Gold (SPGP): http://de.ishares.com/de/rc/st…GP_IE00B6R52036_DE_de.pdf.
Ich frage mich, ob die Gebühren teurer sind als bei einem Zertifikat. Der ETF hat derzeit 70 Positionen, also recht viele, und könnte daher bei der physischen Replikation recht teuer sein. Allerdings wird die Gesamtkostenquote mit lediglich 0,55 % p.a. angegeben. Sind da die Transaktionskosten für das physische Nachbilden mit drin oder kommen die noch dazu?
Ich sehe grad, dass wohl nur in Deutschland und der Schweiz bei TER die Transaktionskosten nicht impliziert sind: http://de.wikipedia.org/wiki/Total_Expense_Ratio. Der ETF ist in Irland aufgelegt. Wäre daraus zu schließen, dass die Transaktionskosten des halbjährlichen Rebalancing in den Gesamtkosten von 0,55% p.a. enthalten sind? Oder gibt es vielleicht einen anderen Pferdefuß, den ich nicht gesehen habe?
Welche Gold&Silber-Minen-ETFs sind denn noch gut?
Ich seh grad, dass ich mir mal den MARKET ACCESS AMEX GOLD BUGS INDEX FUND (A0MMBG) notiert hatte, allerdings gibt es bei Onvista kein KID zum Herunterladen, nur ellenlange Prospekte.
Und wie hoch ist die Gefahr, dass wenn man verkaufen will, grad zufällig Aktien verliehen sind?
Viele Grüße
Anleger