Die meisten Lohnsklaven bezahlen aber ihre eigene Bude (in der Regel eine ETW) über Jahrzehnte ab nur um am Ende festzustellen, damit nichts gewonnen zu haben. Mitte 50 gehört Ihnen dann eine alte Wohnung, in die tausende Euro zu investieren sind. Dann ist das Leben fast vorbei und gehabt hat man währendessen nichts.
Wenn Gold mal wieder stark fällt kaufe ich nach. Wenn's am ATH ist oder neue erreicht, verkaufe ich etwas und gönn mir einen schönen Urlaub. Wenn ich mit 85 in 2 Meter tiefe herabgelassen werde, brauche ich keinen Eintrag ins Grundbuch. Man wird ohne Besitz geboren, und kann auch nichts mitnehmen. Von daher brauche ich keine Wohnung zu besitzen, solange ich ein Dach über dem Kopf habe. Das ist eine Sache der Einstellung. Wenn das Leben eine Schachtel Pralinen ist und sich mit jedem Tag das ganze Leben/die Umstände ändern können (Tod, Scheidung, neue Vorschriften, Gesetze, Steuern, Katastrophen), dann bleibe ich besser flexibel und mobil.
Heute mag eine Doppelhaushälfte mit 4 Zi., Ehefrau und 2 Kindern noch sinnvoll erscheinen. Sobald die Scheidung eingereicht ist, die Ex-Frau mit den Kindern zu ihrem neuen Lover zieht und Unterhalt einfordert sieht die Sache schon ganz anders aus. Plötzlich kippt die Finanzierung und die Ganze Sache endet mit riesigem Verlust - oder der Privatinsolvenz.
Ne Unze oder ne halbe kauf' ich mir wenn ich das Geld zusammen habe und idealerweise der Preis gefallen ist. Eine Immo ist wie ein Betonklotz am Bein. Das Schiff muss nicht sinken, kann aber.