Beiträge von Mithras

    Don-ner-wet-ter!!! Da hat "mir" doch die griechische Regierung in 2011 rechnerisch knapp 5,- € an "Zinsen" überwiesen?! Wow!!!! Was für ein Geschenk. Dafür gehe ich jetzt erstmal einen Retsina trinken... ;)

    goldcore:


    Wo war hier nur der Link auf die affengeile Karikatur bzgl. Goldvorrat der BRD in NY und mit dem abwaschbar beschrifteten Schild mit dem Landesnamen: "Sehen Sie: Alles noch da!" ?)


    Ansonsten: Ein BLÖD-"Reporter" hat einen Flug und Übernachtungen jenseits des Großen Teiches finanziert bekommen - mittelbar vorwiegend aus dem HartzIV-Topf wohlgemerkt, denn normalarbeitende bzw. -intelligente Menschen kaufen diese Postille ja nicht.


    Informationsgehalt? Recherche? Fehlanzeige (Denn natürlich: Wenn die BLÖD kommt, springt Hel-Ben selber vom Schreibtisch auf und führt die Gäste durchs Allerheiligste. Klar, nä...?!?)


    Alles klar auf der Andrea Doria. Im Westen nichts Neues. ;)

    Das Dunkle Ende (der Macht) muß einfach so eine Karte bestellen. Dort steht immer der "Stifter" drauf. Ein Ausstellerverzeichnis existiert auch Anno 2012.... 8)

    Persönliches Fazit Numismata München 2013:


    Speziell für Sammler von Handelsgold war es ein Eldorado. (Für "ernsthafte" Numismatiker erst recht...)


    Ich habe jedenfalls noch gegen 12 h bei der EuroGold Brüssel hochinteressante Sachen gefunden: WAHNSINN!! Massenweise 5-Francs-Stücke und sogar ein 5 Lire in durchaus sammelwürdigen Erhaltungen recht spotnah (66,- €). Und jede Menge 40 Lire "Napoleone Imperatore e Re" bzw. 40 Francs Louis XVIII und Charles X in fss-ss für unter 500,- €. Prima: "gepflegte" Goldanlage für historisch interessierte Menschen - so muß es sein!! :thumbup:


    Da bezahle ich sogar gern mal ca. 10 Euronen pro Münze mehr als in den lokalen Wechselstuben, wo's kaum noch LMU-40er gibt (dafür haben die in Berlin derzeit viiiiiele 5-Dollar-Stücke Liberty Head für ca. 330,- € - für sowas wollten in München die günstigsten Händler MINDESTENS 20,- € mehr haben...).


    So, das Bierchen zur Entspannung schmeckt im Zug nach Hause - für mich rundum ein Erfolg!!! :thumbup:

    Unter 1300,- € Spot(t). 8) Mal sehen, ob meine "Spezis" nachher wieder etwas Rabatt auf ihre "Ladenhüter" geben... Heute muß ich argumentativ jedenfalls mal extrem den Goldbären geben ... ;) - hoffentlich mache ich mich damit dann nicht zu meinem eigenen Kontraindikator, und das geht dann weiter gen Süden... :(

    silberbuggy: Neidisch?!? Tja, die Geschäfte laufen im Münzgroßhandel derzeit bestens. Und das nehme ich eben mit. Wer verdient schon gern freiwillig weniger, als er könnte... 8)


    Im übrigen sind meine bessere Hälfte und ich gemeinsam vor 3...5 Jahren locker mit 1200,- €/Monat ausgekommen. Preiswerte Mietwohnung (4er WG), kein Auto, kein TV, ... So ähnlich leben wir auch heute noch. Nur wegen unserer Dicken, und weil wir nicht mehr in der WG leben (was EXTREM sparsam ist, sofern man das gut organisiert), sind's jetzt über 2000,- €/Monat Grundbedarf. Mein Firmenumsatz ist in der Tat sechsstellig/Monat, da bleibt schon was übrig - und das Thema Werterhalt spielt dann eine WICHTIGE Rolle..... :)

    @Edel: Zuviel in die Vergangenheit zu gucken, bringt nix... ;)


    Als ich 1988 meine erste Goldmünze geschenkt bekam (ein 20 M Friedrich III von Preußen), kostete die in "Mark der DDR" genausoviel, wie knapp zwei meiner Monats(!)-Nettogehälter als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Industrieforschungsinstitut waren (ganz konkret: 1,73 Monatsgehälter netto - habe gerade meine alten Lohnzettel konsultiert und den Taschenrechner gezückt).


    Meine ersten drei 100-g-Barren kosteten 1993 je ca. 1800,- DM. Damals je ein Nettogehalt von mir - aber es gab für ein Monatsgehalt schon recht genau 24-mal mehr Gelbmetall als noch 5 Jahre zuvor (auch wenn ich die Barren damals in "meiner" Spaßkasse viel zu teuer eingekauft habe).


    Noch im letzten Jahr meiner abhängig-beschäftigten Erwerbstätigkeit 2007 war es so, daß es für ein Monatsnetto so roundabout 100 (bis 120) g Echtgeld gab.


    Mittlerweile schaffe ich das immer noch locker. In manchen Monaten bleiben bei unserem extrem-minimalistischen Lebensstil Zettel sogar für fast 200 g Gelbes übrig; dafür in anderen kaum, so daß die Größenordnung so etwa schon weiterhin gilt. Wenn ich aber an meine ehemaligen Kollegen denke, mit wie wenig "am Monatsende übrig bleibendem" Geld die auskommen müssen... also selbst wenn wir unsere Kleine nicht verhätscheln und weiterhin absolut minimalistisch leben (so einer wie Du nennt das sicher "dahinvegetieren") würden, würde ich mir bei meinem alten Job pro Monat derzeit max.(!!) 50 g kaufen können. Und das in einem Experten-Job, der schon vergleichsweise fürstlich entlohnt wurde (und inkl. Akademikerbonus auch auf dem Gehaltszettel...).


    Aber ich sage mir: WIRKLICH teuer ist das Gelbe erst dann, wenn's wieder nur, wie schon 1988, ca. 4 g für ein Monatsnetto gibt... :thumbup:

    Schon die WMF 2011 vergessen?!? :hae: An deren Eröffnungstag war exakt zur selben Zeit wie heute (10 Uhr EST = 16 Uhr MEZ) die genau umgekehrte Preisentwicklung zu beobachten: Rasanter Anstieg, nachdem zuvor tagelang fallende Kurse waren. Da habe ich rückwirkend betrachtet jede Menge geile Schnäppchen gemacht, als ich gleich vormittags Handelsgoldmünzen gründeln ging. Alle relevanten Händler gaben auch noch heftigste Rabatte, weil sie von weiteren Kursstürzen ausgingen... :thumbup: Ob es auch jetzt bald wieder einen LMU-20er für 180,- EZB-Zettel geben wird?! :hae: Ich zweifle....

    Solange es nicht dreistellig und mehrere Tage in Folge ist.... ;)


    Nachkaufen ging heute leider nicht. Hier im ICE gibt's zwar Kaffee und so, aber keine Goldmünzen zum TP (wäre ja eigentlich mal 'ne Geschäftsidee: "Tee, Cola, Kaffee, Sandwiches, Goldbarren!" :thumbup: ;) ). Aber am Sonnabend ist ja Numismata in München. 8)

    Eben, hähnchen03! Oder die Teilnahme wird von einer Qualifikationsprüfung zum Thema abhängig gemacht. Dann gäbe es genug Fragen, wo auch ich mangels Fachverstand nicht mal ansatzweise mitreden könnte, z.B. wenn es darum ginge, ob in der BRD wieder eine Balltreter-WM stattfinden soll, und man dazu genau beantworten müßte, wer in welcher Spielminute gegen wen welches Tor geschossen hat oder so: sowas weiß ich absolut nicht. Dafür aber könnte ich über andere Fragen BESTENS mitreden, z.B. über mein altes Berufsfeld IT-Sicherheit/Datenschutz/Internettechnik etc., oder eben Wirtschafts- und Währungsfragen...


    PS: Wer hat eigentlich die Schweizer gefragt, ob die mittels Ankopplung ihrer Landeswährung an den Gummi-Euro wirtschaftliches Harakiri begehen wollen??? :hae: :hae: Sonst machen die doch wegen jedem Mist eine Volksabstimmung...

    goldmartin: Es gibt auch Leute, die hier in Nordeuropa recht unmittelbar davon profitieren. Ich kenne da einen sehr gut - den sehe ich jeden Morgen beim Rasieren im Spiegel. ;)


    Soll heißen: verdammt viele Griechen und auch Italiener kaufen nicht nur EM (vor allem Gold), sondern u.a. hochwertige antike Münzen oder sonstige Kunstwerke und "bunkern" das dann in Ländern, wo es damit noch ansatzweise freien Handel und keine staatlichen Besitzrestriktionen gibt - die früher dafür gern genutzte Schweiz also NICHT mehr unbedingt (dort ist ja mittlerweile nicht nur das Bankgeheimnis de facto komplett abgeschafft worden, sondern auch praktisch jeder Besitz antiker Artefakte verboten :wall: ), sondern eher so Länder wie Dänemark, Schweden, Norwegen, GB, Niederlande, Frankreich, ... - also wo's noch Reste von Liberalität gibt....

    bmw-x5; Der 2002 ist der EINZIGE der ganzen Serie, der noch HALBWEGS sowas wie eine numismatische bzw. geld-/währungsgeschichtliche Aussage hat. Die Wartburg ist nur wegen deren Ausgabepreis teurer: Keiner will die so zeitnah mit Verlust verhökern... In ein, zwei Jahren kostet die genausoviel wie der andere Stadtbilder-Schmonzes. Wenn das Abenteuer Euro zuende ist, werden die ggf. Mal interessant. :)


    PS: ALLE Euro-Goldies, die der liebe Onkel Mithras hat, sind 2002er. Darunter sogar 1 Vollunze - jetzt erst für 1500,- € auf der WMF gekauft: ca. 150,- € über sonstigen Unzen geht IMHO.... 8)

    Kirschgold: Dein Argument mit dem "verführerischen" Fälschen einer "1000,- €" Goldmùnze mit zunächst "nur" ca. 2/3 intrinsischem Wert hat was für sich :) (im Gegensatz zu allen anderen hier geäußerten Bedenken, die der "Gesetzgeber" gaaaaaanz einfach aus der Welt schaffen könnte, indem er halt neue "Gesetze" macht").


    ABER: Schon mal auf der WMF gesehen, WIE perfektionistisch man heute Münzen prägen kann - Stichworte: mit eingeprägte Hologramme (vgl. die Kinebarren), bzw. virtuelle Prägebilder je nach Lichteinfall (siehe das aktuelle 2-€-Stück aus Belgien, das macht es - auf vergleichsweise geringem Niveau - vor: dort, wo in dem Kreis einmal das Eurosymbol erscheint und beim Kippen dann das "gesetzlich vorgeschriebene" Königsbild sichtbar wird). Aber stimmt - leichter als einen wirklich(!) fälschungssicheren Schein nachzubauen (wie z.B. SFr ... die Euro-Zettel sind aber gegen die letzte DM-Serie ein Rückschritt :wall: ), dürfte das für Freaks schon sein, stimmt!