Beiträge von Mithras

    Ach soooo, es geht hier auch um die Sachen, die man(n) am Handgelenk tragen kann - dazu hat der liebe Onkel Mithras hier schon was geschrieben:


    Wertanlage am Arm, weil man sich keinen Barren dranbinden kann.


    (Für Bildanlage ein paar Postings nach unten scrollen.)


    Das sehe ich aber nicht als "Spielzeug" im hier genannten Sinne an, weil das Gold hier nur das I-Tüpfelchen ist - die eigentlichen Werte ruhen mehr im Inneren und haben hier mit EM eher weniger zu tun... :D (Okay, wobei auch der funktionsrelevante Aufzugsrotor hier aus 18kt Gold statt aus Wolfram wie bei solchen nicht-sächsischen Proletenuhren ;) a la Rolex ist).

    Hi goldmartin,


    also ich bin auch so'n Goldverrückter der Spitzenklasse und kann Dich voll und ganz verstehen. :thumbsup:


    Ich MUSZ auch immer was Güldenes und(/oder) Antikes (und zwar in Münzform) zum "Spielen" in der Tasche haben, sonst fühle ich mich einfach nicht richtig wohl... ;)


    Dabei ändert sich dieses Objekt hin und wieder. Am liebsten würde ich ja einen "meiner" antiken indischen bzw. Kushana-Golddinare nehmen (so was wie in meinem Avatar eben) - das Problem ist hier nur, daß die als "Spielmünze" wenig geeignet sind, weil man dabei die alte Goldpatina beschädigt.


    Also nehme ich immer welche, die keine solche Patina (mehr) haben, weil sie entweder modern "zu Tode geputzt" worden sind (sowas trage ich - ANTIK gelocht und wie gesagt leider später zu Tode geschrubbt :( - als Anhänger um den Hals: ein Solidus meines absoluten spätrömischen Kaiseridols Julianus II.) oder es sich nur um "Blaßgold"-Münzen aus der antiken, indischen "Goldinflationszeit" handelt (also unter 12kt Feingehalt), die durch die Verwendung als "Spielzeug" durch den Hautschweiß eher noch neue Patina BEKOMMEN. :) Irgendwann verkaufe ich die mal und nehme mir dann eine neue als aktuelles "Spielzeug" aus meiner "Grabbelkiste": variatio delectat! ;)


    Jaja, ich weiß: "Sind wir nicht alle bluna?!" ;) :thumbsup:

    armes Goldpapier: Also in der Exchange Joachimstaler Str. gab's gestern schnuckelige Dollars (man konnte aus der recht gut gefüllten(!) Kiste sogar gezielt Jahrgänge und besonders gute Erhaltungen aussuchen... :thumbsup: ) - aber stimmt: "Kleinkram" ist derzeit SEHR knapp (vor allem LMU und dt. Kaiserreich sieht man kaum noch - dafür hatten die letztens 20,- DKR mit der sitzenden Dänemark als Revers: die sind deutlich gesuchter als die späteren Serien mit dem Wappen)...

    Ooooooch, das macht der Onkel Mithras aber als Geschäftsmodell. Glaub' mir - das geht! Ich mache Dir locker aus 8 g Gold z.B. 2 oz, vielleicht sogar bis 50(!) oz. Du mußt mir nur die RICHTIGEN 8 g geben... ;)

    @Tut zu Deinem Tip "unterbewertete Assets kaufen von denen man Ahnung hat":


    GENAU DAS hat der liebe Onkel Mithras so gemacht, indem er Ende der 90er über eine sehr günstige Quelle an eine größere Sammlung von Kushana-Goldmünzen herankam (sollte relativ fix den Besitzer wechseln, deshalb gab's gegenüber Einzelverkauf deutliche Rabatte, vor allem, weil ich die ca. 75.000,- DM dafür sofort in Cash hinblättern konnte - fast mein ganzes Erspartes auf dem Girokonto - damals war das Fiat ja noch richtig werthaltig :D ).


    Der EK lag letztlich nicht allzuviel überm DAMALIGEN Schmelzwert(!) des enthaltenen Goldes. Heute ist der Marktwert fùr diese Münzen unter Sammlern > ca. 500% des Goldwertes. Auch wenn ich nach 10 Jahren "unberührter Haltezeit", wo ich lediglich der Preisexplosion dafür interessiert zuschaute ;) , "nur" 3/4 davon (die Dubletten halt) weiterverkauft hatte (der Kernbestand BLEIBT in meiner Privatsammlung), betrug der Gewinn ein Vielfaches des EK: Grundstock für meine heutige Selbständigkeit. [smilie_love]


    Aber Du hast recht: Das geht NUR, wenn man RICHTIG Ahnung von einem Thema hat. Ich hatte "seinerzeit" übrigens eher auf die "Rückführung in die Heimatregion" spekuliert. Ich war ja damals noch Angestellter und als IT Security Manager hatte ich im Rahmen von Unternehmenskooperationen viel mit den damals "ganz aktuellen" "Computer-Indern" in deren Heimatland zu tun, und ahnte schon, daß sich viele von denen sowas bald würden leisten können ... und da sie alle SEHR geschichtsbewußt sind, vor allem einen GROSZEN Markt bilden werden... Daß der "richtige Boom" für dieses "Exotenzeug" dann zuerst in den USA/Europa kommen würde, hatte ich nichtmal mit einkalkuliert. :thumbsup:

    @Foci: Unabhängig von dem, was der Bettel scon sehr zutreffend gesagt hat:


    a) Wenn Du wüßtest, wie oft ich schon am/nahe ATH nachgekauft habe. Sogar im Winter 2009 ... für >800,- €/oz ... obwohl ich doch eigentlich definitiv nie-nie-nie mehr "soooooooooooo teuer" einkaufen wollte: Aber da lag dieses suuuuuuperschnuckelige 2003er Kangaroo (der Wassersäufer, du weißt schon - für mich die vom Motiv her mit Abstand schönste Anlageunze überhaupt....) - und weg waren die 804,- €... Nö, für DEN Betrag verkaufe ich Dir den nicht (auch wenn er mittlerweile ein Brüderchen bekommen hat - diesmal in der Originalbox und ohne Mikrokratzer).


    b) Was man hat, hat man. Waren ja nur zwei Liberty-Zehnerle aus den 1880er Jahren und der Münzstätte San Francisco, also richtig Wildwestzeit und -ort... ;)


    c) Wenn die U$A wirklich die Schuldengrenze anheben (die Wahrscheinlichkeit für das FEHLEN eines "Amen" in der nächsten Katholenmesse ist übrigens deutlich höher als fùr den Nichteintritt dieses "Rettungs"-Szenarios... ;) ), dann sinkt natürlich der $-POG und gleichzeitig steigt der $ gegen den €.
    Hausaufgabe bis morgen: Was bedeutet das dann für den €-POG?? :D

    Oooooch, Goldraider, Du meinst, da war das falsch, daß ich gerade vor 'ner halben Stunde noch in der Exchange Euro-Zettel in Dollar umgetauscht habe?! Wat'n Pech dann aber auch... :D Doch glaub mir, diese Dollar stören die genannten Zahlen nicht (mehr)... ;) :thumbsup:

    Eben, man sollte diese Schmonzette wirklich ab und zu mal als außenstehender (weil mit kritischem Verstand begabter) Mensch als abschreckendes Beispiel analysieren ... Genauso wie die Produkte des BRD-Ministeriums für Volksverdummung und Systempropaganda (finanziert aus organisierten Lohnraub-Taten der "GEZ"). Ich fand ja auch die Serie "Zeitungszeugen" sehr interessant. Und für das, was heute in diesen "Medien" steht, werden sich künftige Historikergenerationen sicher sehr interessieren, wenn sie auf der Suche nach der Frage sind, wie es zu sowas wie Anfang des 21. Jh. überhaupt kommen konnte. (Hoffen wir dabei auch, daß die da seriöser und quellenkritischer herangehen werden als heutzutage dieser unsägliche Laberkopp Guido Knopp...)


    Ich finde es übrigens durchaus faszinierend, daß selbst scheinbar, ja manchmal sogar ANSCHEINEND (<---- den "kleinen aber feinen" semantischen Unterschied dieser nur scheinbaren ;) Synonyme beachten!!) intelligente Menschen das konsumieren.


    Ich habe da diverse Beobachtungen im bahn.comfort-Bereich in ICEs machen können, also unter Leuten, die nun NICHT unbedingt niederstes Subprekariat sind, sondern die z.B. erst ihren suuuuuuperteuren Apple-Airbook (oder wie diese Nobelnotebook-Serie heißt...)-Flachmann zuklappen, auf dem sie gerade eben noch "Management Summaries" in Powerpoint-Bullshit-Präsentationen eingetippt haben, und die dann voller anscheinender(!) Begeisterung dieses krude Tabloid mit den Riesenbuchstaben und den obligaten Tittenweibern auf der Titelseite konsumieren... :hae:


    Und vielleicht HAT manch einer von denen sogar physisches EM... ;)

    Quatsch Leute, die 80er waren an sich zwar wirklich nicht die schlechteste Zeit (die 70er waren jedoch in der Tat eher "durchwachsen"), aber kein Vergleich zu den 60ern (an deren Ende ich meine Pubertätsphase hatte, ich also nur aufgrund der Aussagen meiner älteren Freunde halbwegs fundiert mitreden kann...). ;) Und erst recht nicht zu den "Roaring Twenties[tm]", während denen die Weltleitwährung sogar noch aus ECHTGELD war (die Unze also 20,- $ kostete). Allerdings fällt es schon auf, daß im letzten Jahrhundert in der westlichen Welt und speziell in Deutschland die ungeraden Jahrzehnte "eher scheiße", die geraden aber irgendwie halbwegs okay waren:
    1900er: Belle Epoche; 1910er: 1.WK :( ; die 20er hatten wir gerade; 30er: Nazizeit :( ; die 40er zählen wir mal lieber nicht ;) , wir nehmen stattdessen die Anfang 50er: "Wirtschaftswunder und so; die 70er und 90er waren in der Tat Geschmacksverirrung pur. ;(


    Aber ich wette, auch die 2000er werden unsere Nachkommen mal als "total affengeil" beschreiben. He Leute, und Ihr auch!! Guckt einfach mal auf den POG-10-Jahres-Chart. Wer nicht in den "GOLDenen Nuller Jahren[tm]" angefangen hat, zu kaufen, dem FEHLT heute was ... rein gewichtsmäßig... :thumbsup:

    @o.Jemineh: Nun sei doch nicht so hart gegenüber uns in Gelddingen (ehr ;) )geizigen Menschen... ;) Irgendwie sehe ich mich schon in dieser Tante wieder - nur daß ich die Penunze natürlich NICHT auf dem Sparbuch habe - sondern ins Geschäft gesteckt und z.T. In "barbarischen Relikten, die keine Zinsen bringen und die man nicht essen kann" angelegt habe. Bis ich soweit war habe ich schon so ähnlich gelebt wie diese Dame. In die Kneipe gehe ich heute noch auch nur, wenn mich jemand einlädt und ich mir dessen Freundschaft nicht verscherzen will - ansonsten halte ich die Preise dort für Abzocke; und fühle mich allein deswegen dort generell nicht wohl. Und das gilt auch für die 6. Etage im KaDeWe (dieser "Delikatessenpuff") - dafür umrieseln mich im Aldi oder Lidl angesichts des Wochen-Angebots wohlige Schauer... ;) Ein Bier gibt's im Supermarkt für ein Fünftel des Preises wie in der Kneipe und schmeckt zuhause oder unten im Garten vor dem Haus genauso gut wie im "Biergarten"...


    Aber wenn mir morgen ein Stein auf den Kopf fällt (oder ein fanatischer Muxel oder sonstiger Nazi eins über die Rübe zieht), dann würden mein Mann und unsere Digge sich sicher über das gelbe "Altmetall" freuen, hätten aber mit den vielen "alten, geprägten Blechscheiben" aus meinem Besitz ein echtes Problem, die zu GUTEM Geld zu machen. Denen wäre dann Cash bestimmt lieber ... echt mal!! Auch wenn's nur Euros wären... :)

    @kaspers Zitat: "Schleichend" ist die Inflation des Euros in Relation zur einzigen Echtwährung schon längst nicht mehr.


    Ich habe gerade mal in meine Ankaufsliste geguckt: Okt. 2008 bis heute: genaue HALBIERUNG des Preises dieser bunten Zettel in XAU(phys). Damals gab's 589,- € für eine XAU - heute 1178,- €.


    Von 1916...1919 war der Verfall der RM größenordnungsmäßig nicht soooo viel anders.... Und was dann 1923 war, ist sicher allgemein bekannt...


    @O.Jemineh: Naja, mein politisches Erzidol Broder (noch vor der "Schnarri") ist aber bestimmt jemand, der dem strukturell antisemitischen Grundkonsens a la BRD nicht folgt und insofern wirklich schon AUSGEMACHT anti-PC ist...

    @Silberfingers Zitat von Ziemann: :thumbsup:


    Sehr pragmatisch gedacht und damit wohl korrekt. Genau das ist auch meine Meinung zu Immobilien (Etymologie beachten: warum heißen die wohl so?! ;( ), Zensus 2011 und Fluchtvermögen. Man darf dann natürlich das EM auch nicht in einem Bankschließfach haben (sonst kann man's gleich dem Rollstuhlfahrer "zur Verwahrung" in den Schoß legen... :wall: ).


    Ich habe einen Großteil meiner Bestände jedenfalls schon unter der Mittelmeersonne "geparkt" - und bin letztlich ganz auf der Seite derjenigen Leute, die dort lautstark "Raus aus der EU!" fordern.


    Ansonsten kann man gerade Au auch prima verstecken. Ich kenne jemanden, der hat ein SEHR wertvolles Objekt aus Messing in seiner 35qm-"Arme-Leute"-Miethütte in der ostzonalen "Platte(nsiedlung)". (Und ja: die OBERFLÄCHE des Teils ist schon Messing - keine Frage! ;) )

    Hallo Theo,


    freust Du Dich, daß Dir der liebe Onkel Mithras wieder ein wichtigtuerisches Fremdwort beigebracht hat? ;) ;)


    Aber he: Diese Goldeuro-Knöpfchen faßt man natürlich NIE an. Ich sprach bzgl. "Befummeln" nur von historischen Handelsmünzen - also z.B. Kaiserreich-20er, Sovereigns, historische Golddollars aus der Wildwestzeit und so... Die stört ein ggf. entstehendes Mikrokratzerchen nicht mehr, die haben eh z.T. schon Jahrzehnte in irgendwelchen Geldbörsen unserer Urgroßelterngeneration hinter sich... :thumbsup:

    Man kann ja nicht alles aus dem Kopf wissen... ;)


    Das mit der "schlechten" Legierung weiß ich eigentlich nur bzgl. Krügers. Anlagemünzenmäßig kommen mir eh allenfalls australische Beuteltiere ins Haus ... und die sind aus 999er. Dito die Halbunzen BRD. Das weiß ich... :D

    Na, der €-POG sinkt doch eben schon "heftig", weil der lendenlahme € gegenüber dem hüftlahmen $ derzeit gerade mal wieder etwas "steigt"...


    Ja, und wenn dann noch der $-POG sinkt, dann gibt's auch im Euroland NACHKAUFKURSE. Wäre doch klasse, oder etwa nicht!?! :thumbsup: