Beiträge von Mithras

    sammelmucke:
    Deine Frage bzgl. dieser speziellen Ag-Unze ist doch jetzt nicht wirklich ernstgemeint?!? :wall: Huhu, guten Moooooorgen, aufgewacht! :) Es gibt in einer freien Marktwirtschaft eben Händler mit unterschiedlichem Preisniveau; und dazu sage ich nur: "Wowereit!" ;)


    Im Kontext dieses Threads ging's jedoch eher nicht um Sammlerware, sondern um den Durchschnitt der "Billigheimer".
    (BTW: Ich habe hier ein Stück Kupfer, das rein rechnerisch zum Kilopreis von ca. 5 Mio. € zu haben ist - wie gesagt: bloßes KUPFER, kein hypersuperseltenes Edelmetall/Spurenelement ... und das Münzlein würde ich trotzdem nicht für diesen Fiatbetrag verkaufen (auch wenn's der "geschätzte Marktpreis" ist ... es gibt davon nämlich weltweit nur noch 4 "Schwesterlein", da ist die "Festpreisbildung" dann naturgemäß schon etwas schwieriger ;) ) ... das ist nämlich DIE Perle meiner Privatsammlung!)


    Dafür noch eine kleine Anmerkung, wie die "Billigheimer" eher arbeiten (zur Untermauerung des weiter oben von mir dazu schon gesagten):
    In einer "meiner" Wechselstuben gehen die mittlerweile dazu über, auch "numismatisches Gold" zu "Sammlerpreisen" zu verkaufen, also mit einem "marktgerechten" Aufschlag auf den Spot - diese Stücke haben dann einen runden Festpreis, der ca. 20% oder auch mehr über Spot liegt ("Massenware" max. 10%, und die werden centgenau(!) zum ggf. jede Stunde(!) geänderten Kurs verkauft).


    Und da lag viele Wochen lang ein 100 FFr 1881 (29 g fein) für 1150,- €; während 20 Golddollar (mit immerhin 1 g mehr Feingehalt!) für ca. 2 violette EZB-Lappen zu haben waren. Das 100 Fr. Stück war nichtmal besonders sammelwürdig: es hatte einen für diese Münzen leider ganz typischen Fehler: eine Justierspur auf dem Revers (von der Münzstätte(!) wurde dort bei übergewichtigen Münzen ein Stückchen Metall rausgespachtelt, was heutige Sammler eher stört...).


    Gestern hat der Onkel Mithras dann mal ganz explizit gefragt, was die mit diesem Ladenhüter zu tun gedenken, den zu DIESEM Preis ganz offensichtlich einfach keiner haben will. Da bekam ich ihn dann zum EZB-Zettel-Gegenwert von fünf einzelnen 20 Francs Stücken (genau 2 violette EZB-Lappen). Die rechnen offenbar mit einer Korrektur des POG - und die sagen sich eben: "Was weg ist, pfeift nicht mehr." Also lieber ein sicherer KLEINER Gewinn als vielleicht später mal gar keiner mehr... ;) Aber das Ding lag wie gesagt schon länger als 1 Monat dort rum ... ein typischer Ladenhüter im "Winterschlußverkauf" eben! 8)

    Mein Original von 1917 (wenn ich die Wahl habe zwischen Original und Nachprägung, nehme ich immer ersteres, auch wenn's nicht superoptimal erhalten ist!) braucht definitiv keine Kapsel mehr. :)


    Und glaube es mir: Mit der durch die lange Zirkulation "samtig" gewordenen Oberfläche sieht mein Stück letztlich definitiv SCHÖNER aus als diese sterilen, glänzenden Nachprägungen. Außerdem ist die Münze durch die leicht "rundgelutschten" Kanten nunmehr ein absoluter "Handschmeichler": meine mit Abstand liebste "Spielmünze", die ich immer in der Hosentasche mit mir herumschleppe... 8) (Ich weiß: "Sind wir nicht alle bluna?!" ;) )

    Oliver, geh mal nach Griechenland. Dort habe ich letztens im Supermarkt einen Spitzenwein gekauft, der lt. Preisschild genau 8,04 € kostete. In der BRD einfach un-denk-bar: käme hier GARANTIERT "7,99 €". An der Kasse habe ich 8,- € hingelegt und bin problemlos gegangen. Hätte ich aber noch 2 l Milch für je 0,95 € mitgenommen, hätte der Mann an der Kasse auf 10,- € bestanden... ;)

    Goldpapier: Hiiiiiiilllllllfffffffeeeeeeee, neiiiiiiiiiiinnnnnn! Un-faß-bar!!!! :wall:


    Erklärt diesen Journaille-Deppen mal einer den Unterschied zwischen Sammler- und Anlegermünzen?! Ist ja nicht mehr auszuhalten so... :wall:


    (BTW: Die "100,- €" Halbunzen hatten gerade bei Lidl eigentlich IMMER einen AUSGEMACHT marktgerechten Preis.)

    Nochmal zum Thema Wasserstoff (ich habe auch noch ein Leben außerhalb des GSF ;) und komme erst jetzt zur "Nachlese" hier):


    a) Solange das H2 in der Flasche und selbige absolut(!) dicht ist: Kein Problem. Echt nicht. Stimmt.


    b) Solange die Kernbrennstäbe in ihrem Containment in einem Atomreaktor sind und letzteres absolut dicht ist und die Kühlung nebst Steuerstäben und so klappt: Kein Problem.


    Alles klar?!?


    Hausaufgabe für morgen: WAS hat sowohl in Fuck o Shima ALS AUCH Tschernobyl eigentlich "bumm!" gemacht? "Das Atomzeugs" selber ... oder doch "nur ein bißchen H2" an der "frischen Luft"?!


    Jajaja, alles eine BOMBENsichere Sache das mit dem Wasserstoff oder den Uranbrennstäben als Energiespeicher. :wall: (Wobei letztere ja wenigstens noch 'ne Primärenergiequelle sind...)

    Ach was - da kommt einfach 'ne neue Tierserie: Statt Känguruhs oder Britannia (stehend oder in 'ner Quadriga oder wie auch immer) jetzt NEU: die britische Fledermaus! ;) :thumbsup: 8)

    Heißa, soooo viel daneben getipt - und ich stehe trotzdem mit auf'm virtuellen Treppchen. :thumbsup: ;)


    Mein Tip letzte Woche war einfach nur seitwärts in $ mit saisonal leicht fallender Tendenz ... und dabei bleibe ich mal. ;)


    Wegen Eurostärke "dank" Japankrise:


    Unter 1400,- $ - umgerechnet:


    988,88 €.

    Tztztz, was das Deichkind wieder mal für .... ähhhh: "Quellen" nennt (und ergo kennt)! :wall:


    BTW: aktuell ca. 1413,- US-$. War was? Ist was?!? Eben.... ;) (War wohl doch genau richtig, schon vorgestern ein bißchen was nachzulegen. 8) Denn ich vermute: Auch in € geht's bald nordwärts...)

    Ich habe mal vor 10 Jahren eine Kühlschrank für knapp 1300,- DM gekauft - und ein paar Tage später kam derselbe Typ beim gleichen Händler genau 400,- DM weniger. Welch Kursverlust! :wall: ;)


    Zur selben Zeit habe ich ein paar Krügers für ca. 600,- DM(!) das Stück gekauft.


    Der Kühlschrank ist seit heute hinüber. Kostet(!) sogar noch Entsorgung. Die Krügers sind momentan je ca. 2000,- DM wert: "Wer Ohren hat zu hören, der höre!" ;)

    Also: Man kann sich sicher auch mal "Freud'sch versprechen" - KEINER ist davor gefeit. Aber dann macht man das EINMAL. Wenn man weiß, das betroffene Wort kommt so schnell im vorgesehenen Redefluß nicht wieder vor, dann korriegiert man's: "... oh sorry, ich meinte eben natürlich 'xyz' und nicht 'abc' ...", bzw. man korrigiert's stillschweigend beim nächsten Auftauchen des Begriffes - und jeder denkfähige Mensch merkt, daß das eben nur ein Versprecher war.


    Aber sowas?!


    BRD, Deine Politiker.


    Oder anders formuliert: "In Germany we have the best politicians money can buy." Ja, und Geld ist knapp in Krisenzeiten....


    Bei allen Göttern, sind diese Grünlinge peiiiiiiiinlich ... und ich habe mal vor ca. 20 Jahren mit denen sympathisiert... Ja, ICH STEHE zu meinen Fehlern!

    UND weil ein guter Preis ebenso wichtig ist, wie "Ware sofort verfügbar", und dann auch noch eine persönliche Lieferung dazukommt, wissen hoffentlich die meisten "Langjährigen" wo man als Münchener Kauft 8)


    Hmmm, laß es mich mal so sagen: Als "Saupreiß" weiß ich, wo man in Berlin eher NICHT kauft. Außer, man steht auf "Apotheken"-Preise und "dolles Ambiente" und sieht nicht so "abgerissen" aus wie der Onkel Mithras, der eh gleich von den Türstehern beim Lateiner & Co. weggescheucht wird. ;)


    Das Geschäftsmodell "meiner" Quellen (also der einschlägigen Wechselstuben/Pfandleihen) beruht beim EM eindeutig auf "die Masse macht's" (aka: "Kleinvieh macht auch Mist"). Und es ist Fakt, daß eingekaufte Ware dort fast immer noch am selben Tag wieder raus ist, spätestens am drauffolgenden Tag. Selbst bei DEUTLICHER Volatilität des Intraday-POG rechnet sich das noch. Und wenn man die EK-/VK-Preise von denen GUT studiert, merkt man auch, daß "potentielle Ladenhüter" (z.B. nordische Kronen, die Mexikaner und Chilenen, tlw. auch LMU ... also all die Sachen, die erfahrungsgemäß auch mal ein paar Tage auf einen Käufer harren) einen höheren Spread (und vor allem einen EK etwas unter Spot) haben, während "Schnelldurchläufer" a la Krügi & Co. sogar leicht über Spot ANgekauft und mit ca. 4% drüber sofort weiter verkloppt werden (der Spread bei "Sammlermünzen" beträgt z.T. bis 10%). Und ansonsten ist's eine Mischkalkulation, weil EM-Handel dort "Nebengeschäft" ist. Deren "Cash Cow" ist das Sortengeschäft/TravellerCheques und Western-Union-Transfers etc. (NB: Erst seit neuestem machen die auch "in Silber"; nämlich exakt seit der Zeit, wo der POS so angezogen ist. Vorher hat sich das ladenhüterische Bleichmetall für die einfach nicht wirklich gelohnt...)

    Abgesehen davon, daß es ja schon wieder einen (kleinen) Rebound gibt: Ich war auch von einem FALLEN der Kurse im Zusammenhang mit den Ereignissen in Japan ausgegangen. Deswegen hatte ich mich gestern ja so gewundert, daß da so GAR NIX passierte, während die Axtienmärkte schon anfingen verrückt zu spielen.


    Ich sehe das derzeit sogar eher als "beschleunigte, normale saisonale Entwicklung" an und gehe mittelfristig von einem Kurs stramm nordwärts aus. Jetzt bedarf es eines guten Riechers, den "perfekten Zeitpunkt" für den Nachkauf abzupassen. Ich husche jetzt gleich mal los Richtung Europacenter. Mal sehen, was es da so schönes gibt für die bunten EZB-Zettel in meinem Portemonnaie... Ich vermute jedoch, andere sind auch so schlau und es herrscht nur gähnende Leere bzgl. meiner geliebten Handelsgoldmünzen (wie ja schon am Sonnabend)... :cursing:

    Irgendwie habe ich den Thread bisher übersehen: Danke fürs Hochholen! :)


    Goldelefant & die anderen Grading-Kritiker/-Skeptiker: :thumbsup:
    Kurze Plauderei aus dem Nähkästchen: Ich habe mir mal den "Gaggsch" gemacht, einen Aureus des Römerkaisers Vitellius (reg. 68-69 u.Z.) direkt in den U$A graden zu lassen. (Hinweis für "Nur-Anlagemünzen-Sammler": eine der SEHR gesuchten Raritäten altrömischer Numismatik ... aber es gibt viel seltenere, denn im 1.Jh. war im Gegensatz zum 3. der Goldstandard im Römerreich noch intakt...) Das Ding ist "echt wie ein 7-€-Schein" ... und wurde dennoch problemlos gegradet. :(


    Solcher Dreck wie diese "Slabs" kommt mir NIE ins Haus. :wall: Ich MUSZ die Münzen anfassen, (tauch)wiegen und sonstwie testen können ... Ein Verkäufer, der nicht zuläßt, daß ich die Münze aus ihrem Gefängnis raushole, kann wieder gehen. Ende der Durchsage. :)

    Den beschriebenen sachverhalt der Kleinbetragsrundung an der Kasse gibt's auch schon seit 2002 in Griechenland.


    IM ECHTEN UMLAUF bekommt man dort auch keine 1- und 2-Cent-Münzen. Nur daß das in Finnland GESETZ und in Griechenland "bloß" gelebter Alltagsbrauch ist.


    BTW: Vor der Euro-Einführung war dort die kleinste "real benutzte" Münze das 10-Drachmen-Stück: ca. 3 Cent. Nur bei Touris gab man u.U. auch mal auf 5 Dr. raus (ca. 1,5 Cent). Na bitte! :)