Dieter: Nicht so pauschal, bitte! Heritage kauft nur die BESSEREN Stücke vom Anlegermarkt weg (vor allem die Indian Heads). "08/15"-mäßige Liberty Head Eagles interessieren keine Sau... Außer eben "gepflegte" Anleger, die die sehr vernünftige Meinung vertreten, daß man mit diesen Handelsmünzen noch richtig "rumspielen" kann und sie überhaupt einfach ein Stück Geschichte zum Anfassen sind... ![]()
rfan: Gegenargumentation: Wenn der Goldpreis weiter fällt (ja bitte: ICH hätte damit jedenfalls KEIN Problem!!!
), geht demgegenüber nicht nur (zwangsläufig) der prozentuale Anteil des Sammlerwertes von Handelsgold nach oben, sondern wohl auch dessen Absolutbetrag!
Rechenbeispiel Reichsgold: Kurz nach der Euro-Einführung kam ein typischer Willy II 20er (die absolute Massenware eben) ca. 90,- € bei einem Goldwert seinerzeit von ca. 80,- €. Aber "bessere" 20er (andere dt. Staaten wie Bayern, Hessen, Sachsen, Württemberg, ..., bzw. bei Preußen andere Münzstätten als Berlin oder das Dreikaiserjahr 1888, etc.) hatten damals locker Aufschläge von 50,- € und mehr. Erst vorige Woche habe ich in "meiner" Wechselstube sowas zum Spot plus 10% gekauft ("Fritze III" von Preußen, Willy II 1888(!!! - echt, kein "Hausmann"
sowie ein Willy I 1871(!!! - auch eindeutig echt)
). Selbst wenn der POG demnächst abkackt, wette ich mit Dir, daß ich da beim Verkauf an Sammler kaum Verluste machen werde (beim letztgenannten sogar eher einen Gewinn!). Ich sehe den Sammlerwert von Handelsgold der "Mittelklasse" also de facto als eine Art Hedge gegen Goldpreisschwankungen an... ![]()