Beiträge von Mithras

    Arbeitsmarktdaten U$A!?!


    Die "Währungspumpe" läuft also:


    Derzeit in EZB-Zetteln keine Bewegung: "Starker €"!


    Demnächst in diesem Theater: PIGIS'sche Schweinereien! "Schwacher €". Goldpreis in € stramm gen Norden; der in Dollar bewegt sich nicht.


    Coming soon: Bad News aus Obama Land: "Schwacher $"! Goldpreis in $ zieht ab.


    ... ad infinitum ....


    Aaaaaand the winner is: GOLD! :)

    Unglaublich manipulativ - und zwar SOWOHL der Handelsblatt-Artikel ALS AUCH die VZ-Info. :wall:


    Natürlich ist sowas formalrechtlich zulässig (die Verjährungsfrist gemäß EU-Recht sind 3 Jahre), aber wer als priv. Verkäufer bei einem Tafelgeschäft sowas unterschreibt, der ist doch mit der Muffe gepufft und hat's nicht anders verdient. :wall:


    In "meinen" Wechselstuben geht der Umtausch von EM in EZB-Zettel wie folgt: Rein mit den Münzen/Barren - kurze Prüfung im Laden, raus mit den Scheinen .Unter 15.000,- € wird nichtmal eine Angabe zum Verkäufer aufgeschrieben, man muß als Verkäufer auch nicht den Ausweis vorzeigen (wäre ja noch schöner). Seit wann wird beim Geldwechseln ein Ausweis verlangt?! Sind wir hier in der DDR? Okay, ja, mittlerweile schon ... aber es gibt eben noch solche "Inseln der Seligen"... ;)


    Die prüfen die Ware natürlich genau: Archimedes'sche Dichtemessung, Leitfähigkeit für Strom und Schall und was weiß ich noch. Bei Sammlermünzen gilt dort, daß die als GOLDhändler natürlich keine Numismatiker sind. Die wissen also wirklich nur, daß das "Ding" aus z.B. 900er Feingold ist, mehr interessiert die auch nicht. Wenn da jetzt ein SAMMLER kommt und grient: "Was habt Ihr Euch denn da für Schrott andrehen lassen?! Das Teil ist grottenfalsch...", dann packen die das in ein Tütchen, Aufschrift: "zum Einschmelzen". Dann landet's in der Scheideanstalt. Okay, kleiner Verlust für die Wechselstube ... klar! (Den haben die bei Dollar- etc. "Blüten" genauso auch beim Zettelkram...) Aber dafür haben die "schöne" Spreads um die 50,- € pro Krügi ... und da haben die kaum Fälschungen ... sind ja eben GOLDEXPERTEN, die Gold ERKENNEN, wenn sie welches sehen... :)


    BTW: Allerdings tauschen die auch nachträglich vom Käufer dort als Fälschungen erkannte Münzen nicht gegen echte um. Allenfalls, wenn es kein Gold wäre. Und DAS ist es immer, was die da als Gold verkaufen... DAS garantieren(!) die schon...

    .....nun ja, vor 2-3 Monaten habe ich n paar Cook islands-Barren gekauft, die hätte ich direkt nach Erhalt sofort wieder Gewinn verkaufen können...


    ...habe teilweise sogar Edelmetallhändler gesehen, die die Barren fast am gleichen Tag für den Preis angenommen hätten, für den andere Händler diesen verkauft hatten... 8|


    Dh, soooooooooooooo vieeeeeeeeeeeeeeel Geduld braucht man auch wieder nicht.... [smilie_love]


    Da verwechselt jemand Sammler- mit Anlegerware!


    Hab' ich ja hier schon erzählt: Mir ist mal auf einer Wechselstube(!) zum Papier-POG + 3% ein Sovereign von Georg IV von 1822 in Top-Erhaltung(!!) zugeflogen. Damals war der besagte Verkaufspreis ca. 140,- € ... ich hätte diese Münze noch am selben Tag(!) für ca. das Zehnfache an einen Münzhändler verkaufen können (und für noch mehr, wenn ich ihn auf einer Auktion eingeliefert hätte...). Sowas ist SAMMLERglück, das hat nix mit Anleger-Gewinn zu tun. Der greift nur, wenn ich andere zum gleichen Preis erworbene Sovereigns (Massenware wie Edward VII und Georg V oder gar bloß die dämlichen Pseudomünzen von Elizabeth II ....) heute für ca. 230,- € verkaufe. ICH bin ja NICHT so blöd und schaffe dort Sammler-Raritäten hin ... die holt der Onklel Mithras da allenfalls ab. ;) (Vorige Woche ein nettes Lot von 11 zweifeldfrei echten!!!!! - keine "Hausmänner".... - 10-Goldmarkstücken Kaiserreich erwischt; darunter auch selteneres wie Hessen, Sachsen, Bayern, Baden, Württemberg, Hamburg, .... War höchstwahrscheinlich eine Sammlungsauflösung, wo eine Witwe ihrem verblichenen "Ollen" seine sammlerische Lebensleistung unter dem noch warmen Hintern weggezogen und sofort in der nächsten Wechselstube "zu Geld gemacht" hat ... den Sammler freut's! ;) Aber sowas ist NIE anlegertechnisch relevant sondern zählt unter schlichtes Sammlerglück...)

    Rhönschaf: Ergänzend zu der Antwort von Seeadler noch der Hinweis, daß im frühen Preußen (wegen Deines Hinweises auf den Friedrich's d'or) eben gerade KEIN echter Bimetallismus herrschte. Die BINNENwährung war die Taler - der Friedrich's d'or war für den internationalen Fernhandel gedacht und wurde im Inland mit Agio benutzt: guckstu Wiki unter "Bimetallismus" (Zahlungen wurden damals genau spezifiziert: also ob der Betrag in Silber oder Gold zu begleichen war). Formell gab es auch im Kaiserreich KEINEN richtigen Bimetallismus mehr, weil die Silbermünzen gegenüber dem Gold ein Disagio hatten und formell gemäß Münzgesetz nur "werthaltige Scheidemünzen" waren. Nur war die Differenz recht gering. "Richtigen" Bimetallismus gab's aber in den USA zur Golddollarzeit...

    Edel, das Propblem mit dem Bimetallismus ist viel mehr, daß er eine GSR auf "ewig" fixieren muß! Und das geht nicht ... die EM haben gegeneinander IMMER eine gewisse Schwankungsbreite der relativen Wertverhältnisse (von objektiven Förderkosten bin hin zu solch völlig subjektiven Dingen wie Modetrends und daruas resultierender Nachfrage). Und sofort schlägt das Gresham'sche Gesetz zu : http://de.wikipedia.org/wiki/Greshamsches_Gesetz


    Was ALLENFALLS ginge: "Teilkurantmünzen"; also Scheidemünzen mit einem "gewissen" Ag-Anteil, der aber nur symbolisch ist: "Da, schaut her: selbst unser Kleingeld ist dank Silberanteil real werthaltig!" Jedoch dürfte eine Silbermünze max.(!) 2/3 des Echtwertes an EM physisch enthalten (das hat jetzt nix mit der Legierung zu tun, sondern ich meine das Feingewicht; natürlich sollte Silbergeld MINDESTENS aus Sterling sein...) - einfach, um kurzfristige Schwankungen des intrinsischen Wertes abzufedern. Aber bei "richtigen" Preissprüngen (z.B. Silberverknappung, weil eine suuuuupertolle neue Anwendung erfunden worden ist) landen die Silbermünze4n SOFORT in der Scheideanstalt. Da ist Gresham unerbittlich... ;)

    Klar, wenn eine Weltwährung auf Silberbasis kommt, sackt die GSR ins Bodenlose und ein paar Hundert Papier-$ pro oz Ag sind drin. Dann ist Gold "wertlos" ... weil eben kein Währungsmetall i.e.S. mehr. Nur noch für Schmuck- und Industrieanwendungen und so... Dieses Szenario ist AUCH "irgendwie denkbar", klar. Keine Frage! "Denkbar" ist vieles...


    Was DEFINITIV Nicht geht: Bimetallismus. Das zeigt die GESAMTE Währungsgeschichte.


    Die Wahrscheinlichkeit bzgl. Wiedereinführung von Echtgeld spricht aber SOWAS von FÜR Gold, daß man das eben genannte Szenario gleich wieder vergessen kann...


    Ist so, glaub's mir. Meine Glaskugel "Made in China" weiß das! :) ;) :)

    Die GSR sinkt tendenziell derzeit wohl vor allem, weil Silber das "Gold des kleinen Mannes" ist. Silberkauf sozusagen als Ersatzhandlung für Gold, das sich Leute, die's finanziell nicht so dicke haben, nicht leisten können. Sehr gut auf Münzbörsen zu beobachten: trotz der dort teilweise geltenden "Apothekenpreise" kaufen die Leute die "Wühlkisten" a la "Silbermünzen alle Welt nach Gewicht! Je Gramm Rauhgewicht 60 Cent." leer, bzw. kaufen die (m.E. - vor allem wegen der SSchOIbleschen Märchensteuer drauf - VÖLLIG überteuerten :( !) Silberanlagemünzen oder gar (kleinen) Barren des Bleichmetalls weg...


    Physische Silberanleger müssen aber noch mehr als wir Goldbugs einen gaaaaaaaaaaaaaaaaanz laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangen Atem haben. Denn beim POS muß es nicht einfach "immer nur bergauf" gehen, sondern auch noch quantitativ RICHTIG HEFTIG, ehe man bei einem phys. Verkauf GEWINNE machen kann (nicht nur die eben erwähnte Märchensteuer muß wieder reingeholt werden, sondern auch das bei Ag größere Agio der Händler). Also summa summarum sind die Silberbugs die NOCH optimistischeren Menschen als wir Goldbugs. Die stärkeren sind sie schon, denn auch bei einer GSR unter 20 sind 5 kg Au immer noch leichter "am Mann zu tragen" als 2 Zentner Ag. ;(


    Und die GSR sänke ins Bodenlose, wenn sämtliches Zentralbankgold auf den Markt käme, denn die industrielle Anwendung ist mehr dem Ag als dem Au vorbehalten (obwohl bei "spottbilligem" Au dieses ganz schnell an vielen Stellen als "preiswerter Ersatzstoff" für Ag, Pd, etc. zum Einsatz käme). Nur, ehe dieser vollständige Paradigmenwechsel (Gold verliert seine Funktion als idealer Langzeit-Wertspeicher) nach ca. 5000 Jahren(!!!!!) Menschheitsgeschichte eintritt, verglüht doch eher unser Zentralgestirn in einer Supernova... ;)


    Deshalb bin ich Goldbug. :)


    Das ist einer der schlimmsten Fehler dieses Staates. (Die Rechtssicherheit in der DDR war sehr viel größer.)


    :hae: Meinst Du das jetzt ernst?! Oder anders gefragt: Wie definierst Du "Rechtssicherheit"? Die SOZIALE Sicherheit war in der DDR größer, stimmt. Aber RECHTSsicherheit gab's nur für die Bonzenkaste. Da nehmen sich alle letzten fünf deutschen Staatsgebilde genau gar nix: Kaiserreich (der Adel hatte immer recht), WR (wer am lautesten krakeelte, hatte immer recht), "Drittes Reich" (Der Führer[tm] sowie seine SA und SS hatten immer recht), DDR ("Die Partei, die Partei, die hat immer recht!"), BRD (der mit dem meistem Geld und/oder den besten Anwälten oder "wengistens" den besonders "frommen" supermonotheistischen Moralvorstellungen bekommt immer Recht (oder zumindest einen juristischen Sonderbonus der Spitzenklasse)). [wo ist der Kotzsmiley?]

    Jau, Edel, mein Reden! :)


    Komme gerade von der Münzenbörse Hannover (einer verglichen mit der Numismata Berlin, München und Frankfurt eher winzigen - dafür aber fast "familiär wirkenden" - Veranstaltung :) ), und trotz der aktuellen Goldpreise wurde EM gekauft wie verrückt. Z.T. gleich in riesigen Mengen (also für ...zigtausende €). Ich war da ja aus eher "echt-numismatischen" Gründen, aber ich gucke natürlich IMMER auch nach Gold. [smilie_love] Interessante Handelsgoldmünzen nahe Spot gab's vor allem an den "Sammlertischen", wo Privatleute ihre Dubletten verramschen konnten; und deshalb auch eher die Sachen, die die "Großaufkäufer" nicht wollen; die standen mehr auf Anlagemünzen (wie KR, ML & Co.) und bei Handelsgold allenfalls noch auf Sovereigns und Vrenelis, so daß sich Onkel Mithras mit ein bißchen LMU begnügen mußte, darunter aber manch numismatisches Schätzchen wie gleich drei 20 Goldpeseten von Alfonso XIII von spanien (mit Porträt als Baby, Kind und Jugendlicher) je für schnuckelige nur 195,- € ... Das nimmt man doch mit, genauso wie 40er von Napoleon Bonaparte vor seiner Selbstkrönung zum Kaiser für 390,- €. Goldene Geschichte zum Anfassen ...


    Aber was ich wie erwähnt EIGENTLICH sagen wollte: die Leute scheinen allgemein von massiv weiter steigenden EM-Kursen auszugehen...

    Aha, also wenn der untere blaue Strich erreicht ist (was sehr bald der Fall sein könnte), dann ist 'ne Goldblase (wie 1980!) und ich soll mir in den U$A ein Eigenheim kaufen? :hae: Nööö, ich behalte das Gelbmetall lieber... ;)


    Erstens mal schließe ich mich den anderen Aussagen an: Das ist nicht mal ein "echter" HAUSMANN (denn die sind stilistisch voll perfekt! ... da erkennen nur Experten, daß das keine Originale sind ... und als Goldanleger habe ich mit meinen "Hausmännern" in der "Sammlung" kein Problem, weil wirklich auf den ersten Blick nicht von Originalen zu unterscheiden und immer aus PERFEKT legiertem Gold gemacht: eher mal zuviel als zuwenig Feingehalt...), das ist nur ein MACHWERK der aller-aller-alleruntersten Schublade. :thumbdown: Und der Verkäufer will ein GEWERBLICHER Händler sein? :hae: Ich würde eher sagen: Eine Schande für die Zunft! :wall: Naja, er hat wohl noch nie im Leben 'nen echten Gold-5er gesehen ... noch nichtmal 'nen "richtigen" Hausmann, vermute ich mal... Der Stil stimmt hinten und vorne nicht. Und der ulkige "Dreck" da ... was soll das sein? "Goldpatina" vielleicht?! I-gitt! X(


    Gib das Ding zurück! Denn hier ist auch noch die Gefahr groß, daß das nichtmal 900er Gold ist, sondern nur 585er oder so (die etwas größere Dicke als ein Original sie hätte fällt bei solchen Winzlingen kaum auf...) Und selbst bei 900er: Berechne mal den Schmelzwert von 1,79 g Feingold...


    Wenn Du mal jemandem eine Freude machen willst (Münzhändler lachen/grienen gern, wenn sie grausliche Falsfikate sehen ;) :( Die Münzhandlung Höhn in Leipzig (Nikolaistr., direkt am Hbf.) ist auf Reichsmünzen spezialisiert. Sag dort, Du hättest die Münze von Deinem Vater geerbt und willst die jetzt verkaufen oder zur Auktion einliefern und dann warte auf die Reaktionen... :thumbsup:


    In Berlin würde ich zu der Münzhandlung am Bhf. Zoo gehen (Joachimsthaler Str., schräg gegenüber von Beate Uhse auf der südlichen Straßenseite), bzw. in den Münzladen im Europacenter ... die lachen sicher auch alle gern.

    Apropos "Ratenzahlung mit 0%" ;) : Genau DARAUF bezog sich meine Anmerkung mit den z.T. HEFTIGEN Skonti. Also: entweder 10000,- € über lange Zeit abstottern - oder einmal 9000,- € cash löhnen. Ich mache IMMER eher letzteres. Auch in Zeiten eines tendenziell steigenden POG. 8)


    Leute!! Die Zinsen sind im "UVP" schon eingepreist!! "Isch nix nähme Kredit - isch nur wolle habben Rabatt!" ;) Klappt immer. Geschäftsführung fragen! Für "Hobbyschwaben" kein Problem... :D