Beiträge von Mithras

    Was halten eigentlich die "Schuldenmachen-Befürworter" hierzuforum von solchen hyperprinzipientreuen spinnern wie mir? Ich mache aus einem absolut ehernen(!) Prinzip heraus NIE Schulden (nichtmal ein paar Euro Dispo auf dem Girokonto... und das sogar, obwohl meine "Hausbank" mir einen fünfstelligen(!) solchen einräumt... auch keine Teilzahlung und so), sondern was ich mir kaufe, zahle ich IMMER SOFORT zu 100% in Cash (natürlich nicht ohne vorher wie ein Weltmeister um gute Skonti zu feilschen: das Motto "Bargeld lacht!" zieht im Handel einfach immer, und 3% sind die untere Grenze ... Ja nach Produkt geht das bis 10%, auch z.B. im "Ich bin doch blöd"-Markt und so... ;) ).


    Damit das klappt, habe ich IMMER eine kleine Bar-Reserve (falls mein Mann z.B. sein Auto zu Klump fährt, muß ja sofort ein neues her...), die allerdings mehr in EM, das ich dann im Fall der Fälle eben teilweise zu Fiatzetteln mache, wenn der Händler die will (siehe oben das Beispiel mit dem Ührli, das ich "mir selber zu Weihnachten geschenkt habe" ...).


    Was spricht nun WIKLICH für's Schuldenmachen :?: Diese Frage ist NICHT rhetorisch ... Ich habe das echt nicht verstanden, warum Privatleute überhaupt jemals was auf Pump kaufen... ?)

    Hallo Goldkatze (oder -kater?! ;) ),
    nochmal ganz langsam zum Mitschreiben :) : Der Ankaufspreis gerade von Sovereigns (als den häufigsten und bekanntesten Goldmünzen weltweit überhaupt!!) in Banken, Wechselstuben und bei den "üblichen" Edelmetallhändlern hängt IMMER nur von derem Rauhgewicht ab - also erst ab weniger als 7,92...7,94g brutto KANN man sich ggf. Gedanken darüber machen, daß es weniger gibt. Ansonsten gilt: ein Sovereign ist ein Sovereign ist ein Sovereign. Punkt. :D


    Und glaub es mir: auch die "zerkloppten" werden die besagten Händler deshalb schon los. Auch wenn man sie sich vor Ort direkt aussuchen kann und damit die guten natürlich zuerst verkauft werden: Spätestens, wenn physisches Gold knapp wird (vgl. Ende 2008), wird ALLES gekauft - auch jeder "Schrott-Sovereign". Damals habe sogar ich, der ich eigentlich aus Prinzip nur historische Sovereigns nehme (von Georg III über Victoria, Edward VII bis Georg V aus den 30er Jahren aus Südafrika), diese modernen Phantasieprägungen der Elizabeth II genommen: in der Not frißt auch der Teufel bekanntlich Fliegen... ;)

    Mal abgesehen davon, daß FÜR MICH diese "Dinger" von Lizzy ;) keine Sovereigns i.e.S. sind, sondern lediglich moderne Phantasieprodukte im Sovereign-Stil (und DIE kommen mir auch nur absolut prägefrisch in die Kiste!): Ich möchte mal DEN sehen, der hier "AUSTRALIA"- oder "nur" Wappenschild-Sovereigns mit dem Young Head der Queen Victoria (also mal wirklich als ECHTGELD gelaufene Stücke!) in "vorzüglich" nahe Spot besorgen kann. Angebote per PN. Gern auch größere Posten... Abholung bundesweit... :D

    Für die neugierigen Frager nach dem Edel-zeitmesser:
    http://www.uhren-miquel.de/Gla…icChrono_art_3412_de.html
    Wie gesagt: Enthält neben ca. 2 oz Au fein im Gehäuse und der Faltschließe am Armband vor allem ganz viel wunderbarste, 100% handgefertigte Feinmechanik vom feinsten. Und na klar ist die Uhr zum Tragen gedacht. Gerade die, weil die nämlich nicht so protzig-klobig sondern mit ihren unter 40mm sehr dezent ist: passend zu meinen eher dünnen Ärmchen... 8)


    So, genug off topic! ;)

    Apropos "Buchgewinne": Ich habe, wie hier schon mal woanders angedeutet, eine kleine "Umschichtung" gemacht, 15 oz Au verkauft und dann noch ein bißchen "Tagesgeld" draufgelegt und mir für ca. 18 k€ eine Luxusuhr geleistet, von der ich schon SEIT JAHREN träumte (über einen "Graumarkt"-Händler). Ja, an der ist erstens auch genug Gold für mich ollen "Käfer" dran (wie mir ein Experte sagte: insgesamt ca. 75 g 750er, also ca. 2 oz fein - "Blech" wollte ich nicht, sondern schon Manufakturwerk UND wertiges Gehäuse aus Gelbmetall [smilie_love] ...). Das ist weniger als die Hälfte des Katalogpreises. Und zweitens habe ich schon 2005 vor dieser Uhr gestanden und mit einem Kauf gerungen. Hätte damals ca. 25.000,- € gekostet (der heutige Schnäppchenpreis ist nur, weil das Modell ab 2011 nicht mehr so gefertigt wird). Ich habe das Geld aber dann doch lieber "nur" in gelbes Metall gesteckt. Rückschauend eine weise Entscheidung! 8) Wie war der POG damals? Ca. die Hälfte wie heute?! (Ich gucke jetzt nicht nach...) Aha, dann hat mich das Ührli ja im Prinzip nur lächerliche ;) ca. 10k € gekostet. Ergo eine Gewinnmitnahme! "Danke, POG!" :)

    Willkommen, Goldcat! [smilie_blume]


    HISTORISCHE Sovereigns waren Umlaufmünzen. Im Gegensatz zu "unserem Geld" (also dem Euronen-Blech ;( ) haben sie drei wichtig zu wissende Eigenschaften:


    a) Gold ist (auch mit etwas Legierungsanteil wie hier: 91,7% Gold - der Rest Kupfer) sehr weich und reibt sich deshalb im Umlauf VIEL SCHNELLER ab als Kupfer-Nickel-Kram a la Euros.


    b) Diese Sovereigns waren z.T. VIELE JAHRZEHNTE lang im Umlauf. Quizfrage: Wie lange gibt's den Euro schon - selbst die längstzirkulierten Münzen? ;)


    c) Gold ist Gold ist Gold. Was allenfalls für den EM-Anleger zählt: WIE VIEL ist da abgenutzt?


    Was Du als angehender ?) ;) Goldbug deshalb haben MUSST, ist eine sprichwörtliche "GOLDWAAGE" - also eine moderne Digitalwaage mindestens bis max. 50g (besser 200 oder 300g) und mit einer Auflösung von 0,01g (keinesfalls schlechter - schon von 0,05g Auflösung mußt Du die Finger lassen, von noch schlechter gar nicht zu reden...). Sowas gibt's für 15,- € bei eBay. (Suche mal hier im Forum, dagibt's auch aktuelle Threads dazu.) Nun wiegst Du den "zerkloppten" Sovereign. Wenn der statt 7,98g nur noch weniger als 7,92 g wiegt, ist er WIRKLICH abgegriffen. Ansonsten: Keine Panik, das ist "normale Zirkulationsabnutzung". Und in den seriösen Banken/Wechselstuben zält nur die eben genannte untere Rauhgewichtsgrenze. Du bekommst dort im Ankauf für einen Sovereigns von 7,92 g immer dasselbe wie für einen normgewichtigen von 7,98 g (oder sogar - wenn gaaaanz prägefrisch 8,00g).


    Kein Grund zur Panik also! :)

    Die Zahl der Säufer steigt, die der Paffer sinkt - prozentual. Insofern sind Trinkwaren als Tauschmittel besser. Vor allem können Schluckspechte aus dem "einfachen Volk" oft mit gerade in einer Krise sinnvollen (z.B. handwerklichen ;) ) Fähigkeiten aufwarten. Der typische Zigarrenraucher kann vielleicht nur was aus seiner Gemäldesammlung oder so als Gegenwert für die Super-Zigarre anbieten. ;)


    Und apropos Schreibgeräte: Nutzwert in etwa vergleichbar "seltensten Ü-Eiern" ;) Also den realen Mehrwert eines brillantenverzierten Schreibgerätes gegenüber einem 50-Cent-Werbekugelschreiber habe ich noch nie verstanden. Okay, das kann man bei den von mir EXEMPLARISCH erwähnten Luxusuhren auch sagen: Nur daß da der Mehrpreis DURCHAUS in einer gewissen faktischen Mehrleistung resultiert (wenn auch letztlich nur noch in einer asymptotischen Funktion des Preises bezogen auf die Nutzwerts-Grenze). Nach dem nächsten NEMP ;( (wer's nicht weiß, was das ist: http://de.wikipedia.org/wiki/E…tischer_Impuls_.28NEMP.29 ) gehen Quarzuhren nicht mehr - die Überlebenden werden dann ganz geil auf noch funktionierende, robuste und zuverlässige - also mechanische - Zeitmesser sein... ;)

    Hi Du Schluckspecht-Anlage-Profi ;) ,
    Du darfst aber nicht vergessen, daß Spirituosen aller Art (also auch solche "alten, sortenreinen") IN DER FLASCHE leider NICHT "unbegrenzt haltbar" sind, sondern m.W. max. 5 Jahre.


    "An sich" entspricht Deine Anlageidee sogar GENAU meiner Sichtweise: etwas, was man mittelfristig(!!) nach dem "Krisen-Reset" wieder gut und mit nicht sooooooo großem Kaufkraftverlust bezogen auf den EK in "Altgeld" gegen "Neugeld" eintauschen kann. Aber verderbliche Ware ist genau dafür höchst suboptimal. Nimm lieber "normalen" (einfachen) Blended Whisky in größeren Mengen als Tauschmittel WÄHREND der Krise. Sowas ist sinnvoll (gesoffen wird immer - "Prost!" ;) ).


    BTW: Für meine Luxusuhren gilt übrigens dasselbe - die weren vom Rumliegen auch nicht besser; ABER: sie verderben nicht endgültig, sondern nach einer Revision beim Uhrmacher sind sie auch nach hunderten von Jahren wieder wie neu... Dito Luxus-Oldtimer, sonstige Antiquitäten, ... 8)

    Geldanlage muß vor allem auch Spaß machen!


    Deshalb ist der liebe Onkel Mithras EM-mäßig zu >>95% in Gold (ich LIEBE dieses Metall einfach ... Ich kann Mr. Goldfinger schon BESTENS verstehen... ;) ).


    Die jeweilige Diversifizierung hängt von persönlichen Präferenzen ab - und wer's körperlich drauf hat, einen auf "Selbstversorger/Landwirt" zu machen, oder wer dem System bisher derart in den Arsch gekrochen ist, daß "die" ihm Waffen geben (ts, ts, ts ... was es hier so für Leute gibt ;( ...), der ist damit sicher gut bedient.


    Bei uns kommt's darauf an, daß wir "im Fall der Fälle" MOBIL sein müssen. Ich habe deshalb alles in Dingen angelegt, die HOCHKOMPAKT sind, die also eine extreme Wertdichte/kg aufweisen und somit leicht zu transportieren sind, sich aber international hoher Wertschätzung erfreuen. (Natürlich unter der impliziten Randannahme, daß die Krise nicht GLOBAL überall zugleich in gleicher Härte zuschlägt.)


    Und zwar nur Dinge, die vor allem beim System nicht registriert/erfaßt sind. Was nützt einem denn die schönste "voll abbezahlte" Immobilie, wenn eine "Gesetzesänderung" kommt, die Immobilienbesitz verbietet?! Lest Ihr Art. 14 und vor allem 15 Grunzgeschwätz der BRD - letztlich "habt" Ihr Immobilienhaie ;) auch nur ein paar Milligramm Tintenschnörkel in einem ... ähhh: "Grundbuch". Also irgendwelchen Papierwichs. Und dafür "dürft" Ihr auch noch "fleißig" (Grund)Steuern in einem von Euch nicht beeinflußbaren Umfang berappen ("eigentlich" brauchen "die" gar keine explizite Enteignung - es genügt nur eine "kreative Steuerfestsetzung" und "die" erreichen punktgenau dasselbe) ... Neeee, das ist nix für meiner Mutter ihren Sohn! Der steht auf schuldfrei und vor allem ANONYM erworbenes persönliches Eigentum: Neben Gold (und wenigen Kilo "Kleingeld" aus Bleichmetall) sind das antike Sammlermünzen (meine wertvollste ist aus Kupfer(!), wiegt ca. 3g und kostet fünfstellig in € - Tendenz stark steigend ... okay, die "Blasengefahr" dabei sehe gerade(!) ich sehr wohl...) und als "Gebrauchsgegenstand" noch ein paar Luxusuhren. (Ich trage oftmals einen Mittelklassewagen am Handgelenk - nur nicht aus Untertürkheim oder Zuffenstadt, sondern halt aus Glashütte in Sachsen... ;) )


    Mehr muß m.E. nicht sein (und zu mehr langt auch meine Kohle nicht ... ;) ).

    Diana,
    ich weiß genau, was Du meinst - und aus der warte von "Krempel" ;) hast Du sicher recht. (BTW: Ich habe einen leichten Hang zum "Messie": ich kann mich von liebgewordenem "Kram" nur schwer trennen ... vor allem nicht von Büchern ...) Ich habe ja beruflich mit antiken Münzen und Ausgrabungsgegenständen zu tun - und da sind die Preise derzeit NOCH MEHR am Explodieren als bei Anlage-EM. Ich frage mich oft auch, woher meine Kunden das viele Fiat für ihr Hobby herhaben (ich frage sie ja in der Regel nicht nach ihrem Beruf). Vor allem, da sie manchmal optisch fast genau so "abgerissen" wirken wie ich. ;) Allerdings weiß ich, daß es schon SPEKULANTEN gibt, die den ernsthaften liebhabern/Sammlern "die Preise versauen". So Typen mit dem Köfferchen voll druckfrischer 500-€-Lappen: "Was kostet die Welt?!" Die "Idealisten" sparen sich ihre Liebhaberei dann wohl vom Munde ab - so wie ich's ja auch jahrelang gemacht habe (ich WOLLTE mir zugunsten meines Hobbys gar keine "teuren Klamotten" und so leisten: "Nicht reichliches Einnehmen, sondern sparsam(st)es Ausgeben macht reich!" :D )


    @Foci:
    Mein Avatar zeigt so eine Münze wie die, die mich eben faszinieren: Ein Golddinar des Kushana-Königs Kanishka I aus dem frühen 3. Jahrhundert (zu den historisch-kulturellen Hintergründen guckstu Wiki - am besten die englische; die deutschen Einträge zu diesem Thema sind leider ein Witz...).


    Ansonsten erinnert mich Dein erstaunter Ausruf "Sowas gibt's außerhalb von Museen?!" an mich als Jugendlichen vor fast 40 Jahren, wo ich diese Leidenschaft schon entwickelte. Der breiten Masse ist ("dank" PISA-"zertifiziertem" Schulsystem der BRD :wall: ) in der Tat zumeist nicht bekannt, daß es in der griechischen und römischen Antike ein EXTREM entwickeltes Münz- und Geldwesen gab, und sich entsprechend viele Stücke bis heute erhalten haben. Kupferne "Kleinmünzen" gibt's in durchaus ansprechenden Erhaltungen selbst heute noch für wenige Euro/Stück ("Massenware" des 3. und 4. Jh. zumeist) - gesuchte Raritäten kosten natürlich locker bis fünfstellig in T€uron€ttis... ;)
    (Falls es Dich interessiert: sowas wie in meinem Avatar kostet je nach Erhaltung größenordnungsmäßig zwischen 1000,- bis 4000,- €; allerdings sind diese mittelasiatischen "Exoten" relativ gesehen mit die "billigsten" antiken Goldmünzen überhaupt; erst seit die Inder immer reicher werden und sich für ihr antikes Erbe interessieren, ziehen die Preise explosionsartig an... - vor 2...3 Jahren kam sowas noch nur 1/3 der o.g. Beträge...)

    "Schuldverschreibung", "lieferversprechen", ... für mich als ECHTEN Goldbug alles böhmische Dörfer. EM kauft man physisch und vor allem anonym. Und gut is... ;)


    PS: Nachkaufkurse im Anmarsch!! 8) Geht das noch 'ne Weile runter?? Naja, egal, mein "Freigeld" habe ich heute eh für was anderes verschossen... da bleibt fürs Gelbmetall ohnehin so gut wie nix mehr übrig... ;( Aber in ein, zwei Wochen bin ich wieder flüssig - mal sehen, wie's dann mit dem POG aussieht! :D

    Peter,
    Du hast im Grundsatz völlig recht, wir reden nur hinsichtlich der Begriffe etwas aneinander vorbei. Ich schrieb doch bewußt "mittel- bis langfristig". Dabei nannte ich zwar exemplarische "Reset"-Jahre, meinte aber den anschließenden "Werte-Wiedergewinn" NACH JAHRZEHNTEN (also nach 1923: die Scheinblüte unter den Nazis - nach 1945: die Jahre des "Wirtschaftswunders").


    @Seeadler: Hast gut aufgepaßt! Ich trenne in der Tat Anlage und Hobby ganz strikt. Nur daß ich bei der Goldanlage "ein bißchen" auf potentiellen(!) Nebennutzen eines zusätzlichen (kleinen) Sammlerwertes achte. Also wenn Du mir sagen wir mal drei Zehnrubelstücke hinlegst: einen Nikolaus II 1899, einen Tscherwonez 1977 und einen von 1981, je zum goldpreis, und ich darf/kann mir davon nur einen aussuchen, nähme ich natürlich letzteren. Bei zweien dann noch ersteren. Den in der Mitte nähme ich am liebsten höchstens knapp unter Spot... ;) Kenner der Häufigkeiten wissen, warum. Aber "an sich" wären das für mich nur je 7,74g Feingold. Meine 2000 Jahre alten sammlungsmünzen sind was GANZ anderes ... zu denen habe ich auch ein fast schon erotisches ;) ;) Verhältnis ... :D

    @Goldmeier,
    laß Dich nicht verrückt machen: Natürlich sind die Werke der Rolex-Uhren immer noch sehr gut (halt verdammt gut verarbeitete Massenware vom Fließband) - "an sich" ist die Marke Rolex m.E. aber mittlerweile längst nicht mehr das, was sie mal war. Das sind auch in der allg. Wahrehmung eher "Zuhälteruhren im Einheitsdesign" mit mangelhaftem Preis-/Leistungsverhältnis. Wer's mag... ;( Dasselbe gilt IMO für "Brätlinge" (Breitling ;) ) und andere Angebermarken. Was man ja auch daran sieht, daß die BESONDERS OFT gefälscht werden; und z.T. gefährlich gut!!! :wall: - Das geht sogar mit Glasboden-Gehäusen gut, wenn das Original - wie bei den "Brätlingen" - auch nur "gepimpte" ETA-Standardwerke wie das 7750 verbaut. So'n Rohwerk gibt's in .ch für ca. 30,- Fr/$ im Großhandel; dann schustern die Chinesen nur noch ein stilecht nachgemachtes Gehäuse drum: "fertich!" :( Ich kenne aber KEINE ernstzunehmenden Falsifikate ECHTER MANUFAKTURwerke wie Glashütte Original oder Lange. Wer davon schon einmal ein Original gesehen hat, weiß wie sowas aussehen muß... :) (genauso wie ein echter Goldbug ja auch nicht auf eBay-Blender-"Krügis" reinfällt...)


    Aber an sich ist das Thema edeluhren hier im GSF off topic; dafür gibt's massig Spezialforen... ;)

    EM sind zuvörderst zwar ein guter Inflationsschutz, performen aber auch in einer Defla auffallend gut (----> Währungseigenschaft; "schuldfrei Bares" ist in 'ner Defla echt gut... Schulden nicht). Deshalb bin ich gut in EM investiert.


    Noch länger und ernsthafter ist meine Leidenschaft für hochwertige antike Sammlermünzen, die mit Au/Ag eine wichtige Eigenschaft gemeinsam haben: Sie sind seit Jahrhunderten (konkret seit der Renaissance) von intelligenten Menschen sehr geschätzt. Natürlich sind sie direkt in einer Krise "nichts mehr wert" ... Aber nach dem "Reset" sofort wieder. Das haben die diesbezüglich symbolträchtigen Jahre 1923 bzw. 1945 in deutschen Landen mehr als nur eindrücklich bewiesen... 8)


    Ansonsten: Sachwerte hoher Mobilität und Wertdichte. Im "Kleiderordnungs" ;) Thread habe ich mich ja schon als Liebhaber mechanischer Manufaktur-Armbanduhren geoutet (als gebürtiger Sachse hier das Stichwort Glashütte: Lange&Söhne bzw. Glashütte Original und so; oder eben Patek Philippe etc.). Sowas behält auf mittlere und sogar lange Frist auch seinen (Sammler)Wert, wenn man sie nicht allzusehr "abträgt", also schonend behandelt. Kenner wissen das...


    Und eine kleine Tagesgeldreserve schadet in der Defla auch nicht... ;) (In der Infla muß man die eben FIX in was Werthaltiges "umrubeln"... - so 'ne Situation kommt ja nicht über Nacht, sondern kündigt sich vorher schon an...)

    @Foci,
    das schrieb ich doch schon, daß genau DAS mein Problem ist. Es ist im Polizeistaat BRD nicht gut, als Selbständiger im Antiquitätenhandel schwerkörperbehindert zu sein und deshalb mit Ware in der Tasche im ÖPNV unterwegs zu sein. Hat mir schon mehrere(!) "außerplanmäßige" Nächte in U-Haftzellen eingebracht (vor allem in Bayern, Sachsen, NRW - also den BRD-Ländern, wo die Klerikalfaschisten das Sagen haben). :wall: Aber ich bin eben der Meinung, daß man sich immer so kleiden/geben sollte, wie man sich SELBER am wohlsten fühlt, also man einfach nur "man selber" ist. Wem Anzugtragen WIRKLICH gefällt und wer es deshalb auch macht, dem "steht" das dann zumeist auch. Mir nicht, ich sähe sofort "verkleidet" aus... ;)


    PS: Bin gerade in ein kleines Nest in Franken unterwegs um meinem Mann was schönes fürs Handgelenk zum Geburtstag zu kaufen (ca. 15 XAU in Fiatzetteln in bar ... er ist ein noch größerer Uhrennarr als ich ... ;) ), mal sehen ob's Ärger gibt. Gerade guckten mich die in Leipzig zugestiegenen, wie üblich Razzia machenden Bullen schon wieder so haßerfüllt an ... also wenn Blicke töten könnten... :( :wall: Ich glaube, ich packe mal meine numismatische Fachliteratur besser weg, sowas liest man besser nicht in Sichtweite der Büttel...