Beiträge von Mithras

    Quelle: Schöner Leben mit dem Kleinen Arschloch


    Kann mal jemand dem lieben W.Moers sagen, daß "FrischGOLD" manchmal vielleicht besser käme, als - auch noch grüne ;( - Zettel... ;)


    Und ich finde die vorgetragenen Meinungen, "Rolex, Bulova 18K, Lange&Söhne, Feiner Zwirn, Einstecktuch, Krawattennadeln, Brillantenschmuck, orthodoxes Kruzifix etc", unter aller Würde für dieses Forum.
    Äußerlichkeiten als Sinn des Lebens. Ist doch alles nur eine Uhr oder Schmuck. sollen wir jetzt auf alles verzichten? Eine Bulova kennt kein Mensch wirklich. Die fällt auch niemandem auf.
    Muß es denn immer wieder zu Konflikten kommen?


    Wo siehst Du im Austausch über individuelle Geschmäcker (... über die sich's bekanntlich eh nicht zu streiten lohnt!) "Konflikte"?! Komm mal wieder runter... ;)


    Beruhige Dich, dieses Ding im "Steinzeit-Design" (eine Hommage an die Roaring Twenties[tm]) kennt auch außer Uhrenfreaks keiner: http://www.alange-soehne.com/c…abaret/cabaret/index.html - "Wowereit" :)


    Für mich kommt's drauf an, daß etwas FUNKTIONAL ist. Meine Leseschärfe läßt langsam aber sicher nach (nein, die Schrift ist nie zu klein ... nur der Arm ist zu kurz ;) ;) ...), und diese Uhr hat nunmal das phantastische GROSZDATUM...


    Dito bei meiner Brille: Ganz altmodisches Ding mit riesigen Gläsern. Diese modernen(?!?) "Sehschlitze" sind doch völlig unfunktional...

    Hi Nambu,
    das mit dem Verlusttrauma kann ich GUT verstehen. Als ich noch ein armer ostzonaler Bettelstudent war, hatte ich auch schon diesen Tic; natürlich auf niedrigerem Niveau. Da habe ich mal meine "Spielmünze" unterwegs verloren: Ein As von Kaiser Vespasian - das war damals etwa ein Monatsstipendium wert. :wall:


    Man sollte halt nicht unterwegs damit rumspielen wollen müssen. Aber da ich sehr viel auf Reisen bin ("zu Hause" ist bei mir überall da, wo ich meinen Blouson ausziehe...), muß eben immer was Goldiges mit. Es gibt ja Reißverschlüsse an Jackentaschen... praktisch! :) (Und für mich auch ein Grund, der GEGEN Anzüge spricht: überm Arm getragen, folgen Objekte in den Taschen des Jacketts der Schwerkraft, ohne dabei von Reißverschlüssen aufgehalten zu werden... :thumbdown: )

    Milly,
    weil Du mich schon direkt angesprochen hast: :) Ich tauge allenfalls zum Anti-Stilberater. Denn an sich renne ich eher genauso rum, wie Du.


    Anzug? Hab' ich nicht. Brauch ich nicht. Trag' ich vor allem nicht - aus prinzip! Ich bin nämlich gegen Uniform(ierung)en aller Art. Deswegen habe ich auch nicht "gedient". (Und ja: "Verweigern" GING in der "DDR" durchaus ... gewußt wie! ;) Und nein: ich war KEIN "Bausoldat", denn die TRUGEN ja Einheitsklamotten, sondern Komplettverweigerer - und habe das auch voll durchgezogen...)


    Schmuck? Wer jetzt denkt, ein Schwuler müsse(!) diesbezüglich doch ... Fehlanzeige! Außer meinem ehering ist da nix. Naja, okay, manchmal(!) ein goldnes Panzerkettchen oder auch nur ein Lederbändchen mit einem Anhäger als Hinweis auf mein eigentliches Hobby: eine in 750er Gold gefaßte antike Silbermünze (Tetradrachme aus Patraos mit einem schnuckeligen Apollo-Jünglingskopf).


    Ansonsten: Schlabberhosen,T-Shirt (selbstgestaltet bedruckt je nach Anlaß: da ich derzeit in der Bahn sitze: "Schwarzfahrer" - die "Kontrollettis" kennen den Insiderjoke aber schon: die Bahncard100, also die Netzkarte der Bahn, ist SCHWARZ), dazu Sandalen (von März bis Nov., solange Temperatur draußen >5 C ... - in Vollschuhen fühle ich mich immer beengt, die trage ich nur bei Schnee und Eis).


    Das einzige, was ich BRAUCHE und was allg. als "Männerschmuck" gilt, ist 'ne GUTE (aber dezente!!!) mechanische(!) Uhr. Immerhin bin ich originär Techniker/Ingenieur(wissenschaftler). Als gebürtiger Sachse MUSZ das natürlich eine Glashütte sein ... nix von den alpinen Schluchtenscheißern, selbst wenn AUCH die ganz gute Uhren bauen können... ;) (Zum Glück sehen nur absolute Uhrenkenner, daß das schicke, eher nur "unisex"-kleine Ührli von Lange&Söhne fünfstellige Eurobeträge kostet... ;) )


    Dazu Jutetasche oder Aldi-Tüte. Wenn's kühler ist, 'nen billigen Blouson von C&A drüber... "Fertich!"


    Ja, manche "Penner" fragen mich nicht: "Haste ma' 'n Euro?" - sondern wollen eher MIR "armen Schlucker" noch was abgeben. ;)


    Das hält einem zwar auf Beutezug befindliche Leute vom Hals (ich sehe eben definitiv "nicht nach Geld aus") - andererseits gibt's genau deswegen aber gern mal Ärger mit den "Ordnungshütern" im Polizeistaat BRD, wie ich hier ja schon berichtete...


    So hat jede Medaille ihre zwei Seiten... ;)


    Ach so: In irgendeiner Tasche hab' ich IMMER ein Goldmünzchen zum "Befummeln". Derzeit ein 40,- Fr. Napoleon I von 1812. Manchmal auch was Antikes (wenn eh schon modern "geputzt", so daß es keine Goldpatina mehr hat, die man dabei beschädigen könnte)...


    Soviel "Senf" von mir zu diesem Thema. :)

    AOK: Gerade dort, wo ich exemplarisch den Ankaufspreis nannte, beobachte ich SEIT VIELEN JAHREN die "Differenzchen" zwischen Papierpreis und deren Ankauf bei phys. Ware.


    Glaub's mir oder laß es sein: Die haben im Sommer z.T. 3...5,- € und mehr UNTER Zettelkurs angekauft - nämlich immer genau dann, wenn die Preise tendenziell fielen oder die Nachfrage schwach und damit die "Durchlaufzeit" und somit ihr Verlustrisiko hoch war.


    Okay, die extremste Differenz "nach oben" war im Herbst 2008: Da lag der Ankauf(!) z.T. bis 30,- € über Spot. Der Laden war leerer als leer ... Und ich weiß noch, daß ich fast einen Herzkasper bekam, als ich nichtsahnend in den Laden kam (im Hinterkopf nur ein "echt DDRsch" wirkendes "Erlebnis" vorausahnend: gähnende Leere nämlich, wie schon die ganzen letzten Tage...) Und dann lagen da drei schnuckelige 100g Rothschild-Gußbarren für je etwas über 1900,- €. Die mußten dann natürlich sofort mit mir mit... ;) Und da war der ANkauf dort - das weiß ich noch genau! - etwas über 1,- €/g ÜBER Papierspot ... der Verkauf mithin ca. 1,50 €/g über NY... Aber es GAB zu der Zeit halt nur physisch nix, nada, nothing, rien, tipota, nitschewo, ... ;(

    Interessant:


    * Wochenschlußkurs gem. Kitco: 998,81 €


    * ANKAUF Exchange AG bzw. EuroChange: aktuell 1006,- €


    Eine doch schon merkliche Abkoppelung Papierpreis von physischer Ware also! Aha... Die rechnen genau wie ich wohl damit, daß es am Wochenbeginn eher wieder gen Norden geht. So, bin dann mal weg: Gucken, was es vor Ort so gibt an Physischem... :D

    @Foci:
    BITTE, lies noch mal RICHTIG, was ich schrieb: Ich kaufe Handelsgold mit BESSEREN Preisen/Gramm als es die "üblichen" Anlageunzen gibt (Sonderaktionen von diesen suuuper-langweiligen Krügis und Philis bzw. ML vielleicht mal ausgenommen - die habe ich eh in höchstens(!) EINEM Belegexemplar ... dafür hab'ch aber eine ganz nette Känguruh-Herde und diverse Britannias...).


    Wo steht da was von "unter Spot"?? :hae: Gemeint war: MIT GERINGEREM SPREAD!! Und das ist so bei Wechselstuben, die ihre "Kleinmünzenpreise" milligrammgenau vom BARRENpreis runterrechnen: Sovereign z.B. 3% Spread - Krügi et al. aber ca. 5%. Ja, das macht schon einen Unterschied für einen "Hobbyschwaben" wie mich... :)


    Auch auf Münzbörsen gab's vor einigen Jahren schlecht erhaltene "Massenware" (Reichsgold, Sovereigns, Vrenelis und sonstige LMU) bei Privathändlern z.T. gaaaaaaaaaaanz knapp über Ankaufspreis Scheideanstalt(!!). Die waren froh, diese "Ladenhüter" (weil für "ernsthafte Numismatiker" wertlos) trotzdem noch mit "Gewinn" an den Onkel Mithras gegen sofort "Cash inne Täsch" verkloppen zu können. Okay, DIESE Zeiten sind seit 2008 leider vorbei... ;(

    Focusianer:
    Nein, von meinen Sammlermünzen (also die aus meiner Privatsammlung; keine Verkaufsware...) ist nur ein gaaaaaaaaanz kleiner Teil aus Gold. Die meisten sind "nur" aus Kupfer oder Silber ... Und die sind sogar oft deutlich wertvoller als häufige Goldis. (Meine wertvollste Sammlermünze überhaupt dürfte mittlerweile ca. 10.000,- € kosten und die besteht nur aus gerade mal 3 g Kupferlegierung ;) !)


    Anlagegold a la Krügi, Eagles, etc. habe ich aber de facto kaum, nur einzelne Belegstücke (noch die meisten davon sind Kangaroos; Chinesen oder Lunare habe ich jedoch nicht einen...). Mehr als 80% von meinem Goldbestand ist aber klassisches Handelsgold (d.h. früher mal echt als Umlaufgeld gelaufene Goldmünzen - zumeist Sovereigns, aber auch Golddollars, Goldmark-"Willys", LMU, mex. Pesos, Goldrubel...) - das habe ich aber immer(!) nur zum Spotpreis gekauft. Meist sogar mit besserem(!!) Preis-/Leistungsverhältnis (also €/g) als bei den typischen Anlageunzen.

    Da denkt man an nichts Böses, schaltet den Rechner ein und ups......
    Wie machen die das ???? , und was soll ich Nachkaufen, falls auch die Händler ihre Preise senken ?


    Ja, heute haben die Drückerkolonnen in NY mal ein Stündchen länger geschlafen. Haben erst gegen 11 Uhr Ortszeit so richtig angefangen... ;)


    Hmmm, ich vermute mal, das geht in der Nacht kurz vorm Handelsschluß wieder etwas hoch. Derzeit kostet hier bei mir um die Ecke die oz physisch noch 1054,- € ... Preis wurde letztmalig um 17:15 Uhr angepaßt... Okay, in einer halben Stunde werden's wohl nochmal bis zu 10,- € weniger sein ... aber ich warte ab, was bis Handelsschluß passiert. Morgen ändert sich dann ja zum Glück nichts mehr. Dann überlege ich je nach Angebot, ob sich meine Nachfrage auch lohnt.. ;) Ansonsten werde ich weiter warten...


    Ach so? Sagt hier wer "Gold wird schwächer?" Habe gerade mal meine aktuelle Spielmünze (ein 40 Fr. Napoleon I von 1812) auf die Waage gelegt: Wie eh und je 12,8 g rauh (die kleine Differenz von 0,1 g zum Normgewicht liegt an der Abnutzung durch Zirkulation und NICHT am heutigen Handelsverlauf ;) )! So what?! Ist was? War was? :]


    Aber ich griene mir einen, wenn ich jetzt an die Papierzitterer denke ... hihihi, verdient haben sie's ja... ;) :D :whistling:

    Quatsch! Natürlich gilt GERADE für uns radikale EM-Bugs der alte 70er-Jahre-Werbeslogan "Sind wir nicht alle bluna?!" in VOLLEM Umfang... Wer sich also als Handle so nennt, soll sehen, was er davon hat! ;) (Das gälte übrigens auch für einen "Eumel" - haben wir hier einen?!? Schiet! Dann wäre ja das ganze GSF "vereumelt" - welches Waschmittel hülfe da nur? ;) )

    Der aktuelle €-Kurs gegenüber dem vor Schwäche schon ganz grünen ;) Konkurrenten drückt jedenfalls eine ganz bestimmte Erwartung "Des Marktes[tm]" aus.


    Meine Vermutung: Nachkaufkurse ade, auch wenn der $-POG fallen sollte...

    1) "Isch 'abe gar gain Audo!" ;) (Abgesehen davon, daß ich behinderungsbedingt nicht fahren kann/darf - ich schrieb doch hier schon, daß mir meine "Luxus-Kreditkarte" mit 3800,- € Jahresgebühr für die berufliche und private Mobilität völlig ausreicht.)


    2) Razzien der "Bundespolizei" (das sind die mich farblich und überhaupt an die SchutzStaffeln aus Toitschlands Großer Zeit[tm] erinnernden Trupps) sind eher Sache in den ICEs. Da können die schön den strammen Max markieren. In den Bummelzügen sitzen eher Leute, die das NICHT mit sich machen lassen.


    3) Wenn mich irgendein ungebildeter und ungehobelter Gossenrülps anpflaumt: "Steh'nblei'm! Ausweis her! Tasche auf!" schalte ich sofort auf stur. Respekt habe ich nämlich nie vor uni-formen, d.h. individualitäts- und geschmacklosen, Einheitsklamotten, sondern allenfalls vor Menschen, die mir ihrerseits mit Respekt, Achtung, Toleranz und Offenheit begegnen. Dazu gehört, daß jemand, der mich doof von der Seite anquatscht, sich seinerseits mit vollem Namen vorstellt und höflich sowie detailliert sein begehr schildert. Dann darf er im Gegenzug meinerseits mit Entgegenkommen rechnen. Immerhin habe ich eine akademische Ausbildung hinter mir (sogar zwei Studiengänge mit hohen Abschlüssen) - auch wenn man mir das vielleicht nicht sofort ansieht.


    4) Einen Ausweis "Personal der BRD" BESITZE ich zwar, habe den aber nicht immer dabei. Könnte ja verlorengehen, und ein neuer kostet jetzt über 1 oz Ag. Und zeigen tue ich den nur Menschen gemäß oben unter 3).


    5) Der inhalt meiner Taschen geht NIEMANDEN was an.


    6) Ich bin aufgrund meiner sehr schweren Körperbehinderung (eine Folge 1989 erlittener Stasi-Folter) ein Mensch, der ganz objektiv gar nicht "rumrandalieren" KANN. Und damit ein nur ZU leichtes Opfer für typen, die halt gern mal den "Starken Max" markieren wollen, weil's zu einem sinnvolleren Beruf nicht gelangt hat.


    7) Der große Nachteil der ganzen Sache ist für mich, daß ich leider als Goldbug schon "staatlich registriert" bin. Meine "Akte" bei den "Gesetzeshütern" der BRD ist jedenfalls SEHR lang... :wall:


    8) Jaja, ich weiß, wie ich all das "vermeiden" könnte ... Nur leider gelingt es mir als nicht-toitschthümelnder, nicht-heterosexueller Nichtchrist nicht wirklich, mich voll in die in Toitschland HERRschende "Leitkultur" zu integrieren, weil mir dauernd diesbezügliche Steine in den Weg gelegt werden. Naja, lange ist meines Bleibens hier wohl eh nicht mehr... ich hoffe nur, daß ich dann keine Probleme habe, mein sauer erarbeitetes Eigentum mitzunehmen. Soooooo schwer ist es zwar nicht (ein paar Kilo gelbes Altmetall und eine Reihe alter, geprägter Blechscheiben aus diversen Metallen) - aber all das ist eben auffällig! Das mit dem besagten "Messing"-Trick klappt beim Zoll sicher nicht so gut wie bei den Herren in Grün oder Schwarz...

    Hi Milly,


    Deine optische Selbstbeschreibung klingt so, als sprächest Du von mir... Und auch Deine Beobachtungen in der Bahn kann ich zu 100% unterschreiben. :thumbsup:


    Focusianer,


    wer so aussieht wie ich (und der Milly wie gesagt wohl auch... ;) ), der hat vor allem mit den Herrschaften "Gesetzeshütern" in ihren SS-farbenen Einheitsklamotten ("uni-form" eben...) ein Problem. Ich "durfte" denen im Rahmen ihrer permanenten, menschen- und freiheitsverachtenden Razzien schon WIEDERHOLT über mein von mir mitgeführtes EIGENTUM "Rechenschaft ablegen" - beonders oft im katholischen Bayern oder dem Rheinland ... also den Gegenden, wo Otto Normaltoitsch noch etwas Nacholebedarf bzgl. Toleranz und Weltoffenheit hat. Und zwar gerade dann, wenn man NICHT "nach viel Geld aussieht", sondern mehr wie "Diplom-Chaot". ;) (Ich habe außer Heuschnupfen in jedem Frühjahr nur EINE weitere Allergie: gegen Einheitsklamotten aller Art - also auch gegen "Anzug(träger)"...)


    Mein Beruf bringt es nunmal mit sich, daß ich oft größere Bargeldmengen oder wertvolle Antiquitäten dabei habe. Relativ am besten bin ich übrigens dann noch dran, wenn ich "nur Ware" dabei habe. Da kann der typische BRD-Büttel zum Glück zumeist nicht erkennen, daß das "olle Zeug" wertvoll ist. Letztens in Köln habe ich bei dem Verhör aus ca. 100 Kushana-Goldmünzen a la der aus meinem Avatar locker "Messing" gemacht. Hätten die geahnt, daß der Inhalt des Münzalbums sechsstellige €-Beträge wert ist, hätte ich sicher noch ein paar Tage länger in der U-Haft-Zelle schmoren "dürfen"... "AV" heißt schließlich NICHT "Gold", sonden steht "natürlich" für lateinisch "AVrichalcvm", also Messing... DAS hat der Herr "Hauptkommissar" schon recht schnell kapiert, daß das "olle Zeug" keine 100,- € wert ist; man mußte ihn nur entsprechend "überzeugen"... ;)

    Texmex: Statt einer Jahreskarte des Dorfverkehrs ;) FL würde ich echten Snobs meine Kreditkarte (MasterCard) ans Herz legen. Nee, keine in "Gold" oder "Platin", womit sich viele Angeber schon "määäächtig wiiiiiichtig" vorkommen - sondern in der üblichen Farbe des Elements, aus dem auch Diamanten sind (also schwarz). Jahresgebühr lächerliche ;) 3800,- €. :D (Eben ein snobkompatibler Preis... ;) ) Damit bezahlt man dann wirklich standesgemäß. Aber am meisten wird deren Inhaber wohl den interessanten "Nebennutzen" schätzen: kostenlose Fahrt in allen Zügen der Deutschen Bahn sowie den meisten Nahverkehrssystemen der BRD, solange sie gilt (wie gesagt: 1 Jahr). Nennt sich übrigens "BahnCard 100". Aber dumm nur: Auch beim Zugfahren (sitze gerade im ICE nach Bamberg...) muß zumindest ich laufend an den "POG" denken... ;)


    Lupus: Nix "Neid der Besitzlosen" wegen Immo. Höhere Einsicht! Erstens nannte ich ja schon das Argument: Meine HOSE kann ich anlassen und ergo mitnehmen, wenn es draufankommen sollte, daß ich diesen Pleitestaat hier mal verlassen muß. Das hat GERADE bei mir eine HOHE Wahrscheinlichkeit. Und dann ist 'ne Immo nur eines: hinderlich. :( Übrigens auch Ag (weil für relevante Beträge viel zu schwer - 10 kg Au kann aber sogar ich als Schwerbehinderter noch tragen...).


    BTW: Nein ich bin auf meinen Kumpel NICHT neidisch. Der hat sich um 1995 herum eine Eigentumswohnung zum "Schnäppchenpreis" von ca. 50k DM andrehen lassen. 10 Jahre lang abgestottert. Hunderte DM monatlich(!) "Betriebskosten/Instandhaltungsumlage" bezahlt (mehr als die Hälfte wie ich an Warmmiete), sich mit der "Eigentümergemeinschaft" rumgeärgert, ... Ja und dann zog er von Leipzig nach Berlin. Da mußte er das "Ding" verkaufen. Möglichst fix. "Erlös" nach 1 Jahr Leerstand: ganze 8000,- €. Und da hat er sogar eine riesige Party gegeben, so freute(!!!) er sich, ENDLICH diesen widerlichen Klotz vom Bein zu haben... Jetzt wohnt er ganz normal zur Miete und gibt das gesparte Geld lieber für edles Metall aus. Wie er sagt: 500,- €/Monat hat er jetzt als Mieter bei gleichem gehalt MEHR im Monat übrig als früher als "stolzer" Immobilienbesitzer...

    Wurschtler:


    Was empfiehlste denn für Anlagen als Alternative? Zettelwichserei etwa? (Dazu gehören neben grünen FED- und bunten EZB-Zetteln auch Axtien ;( !) Oder andere Rohstoffe? Physisch natürlich... Also außer diversen Platinmetallen (wie Rhodium, Iridium und so) fiele mir da nix ein. Und einen "echten" Markt hat das alles nicht.


    Der Onkel Mithras hat ja wenigstens noch seine antiken Sammlermünzen: Deren "Performance" ist derzeit sagar DEUTLICH höher als bei Au und Ag: wirklich fast schon am Beginn einer echten Blase ... Ich weiß das, denn ich verdiene damit meine Brötchen (nebst hier und da mal etwas Anlagegold ;) ). Man kann auch alle anderen Arten von Kunstschätzen nehmen, wenn man Ahnung davon hat.


    Immobilien? Wie der Name schon sagt: im Fall der Fälle immobil. Und "Pappi Staat" kann sie beliebig(!) besteuern - bis hin zur "präventiven" Enteignung (damit haben Deutsche Staatsgebilde ja "1000 Jahre[tm]" und dann noch mal 40 Jahre lang gegenüber Menschen mit der zeitkernig halt als "falsch" definierten Religion bzw. Weltanschauung schon genügend Erfahrungen sammeln können, auf die die EUdSSR, in Form der nichtvollautonomen Bananenrepublik Deutschland (BRD), künftig ja aufbauen kann :wall: ...)


    ICH verkaufe meine VERSICHERUNG jedenfalls NICHT, auch wenn der "POG", in den bunten Zetteln ausgedrückt, mal "fallen" sollte... Dasselbe gilt für Kernbestände meiner kleinen aber feinen Münzsammlung.

    Ja, Kasper et al., das sieht momentan wirklich schon etwas nach "blasiger" Übertreibung aus. Es sind schon "teure Zeiten" jetzt. Ich mußte mir doch glatt eine FUNKUHR kaufen, weil es die Drückung pünktlich 16 h ME(S)Z schon seit Tagen nicht mehr gibt ... Wonach soll ich dann mein mechanisches Zeiteisen stellen?? ;)


    Im Ernst jetzt: Mir macht das momentan keinen echten Spaß mehr. Meine "magische Grenze" waren bisher immer 1,- Goldmark = 10,- €; also ein Goldfuchs für 200,- €. Nachdem diese Schwelle nachhaltig genommen war, habe ich mir den Silber-Shilling genauso "kuschelig geredet": max. 10,- €, später 12,- € ... Und jetzt ist der Sovereign tatsächlich drüber... ;( :wall: Klar kaufe ich trotzdem noch nach (Suchtverhalten des "Echten Gemeinen Goldbugs" ;) )... aber irgendwie mit 'nem flauen Gefühl im Bauch, und am liebsten nur noch numismatische Stücke.


    Ich fürchte jedoch, daß ich mir demnächst wieder neue "magische Grenzen" definieren muß ... ad infinitum!! :(