Beiträge von Mithras

    Texmex,
    der Witz ist aber uralt - der muß aufpassen, daß er sich nicht in seinem Bart verheddert und hinfällt... ;) (Es gibt ihn x Abwandlungen: "Schmugglerstammtisch" und einer wird gefragt: "Mensch, Dich sieht man immer bloß mit dem Rad über die Grenze fahren, und letztens habe ich sogar gesehen, daß Dich ein Zöllner kontrolliert hat, aber Du läufst immer noch frei rum?! Gehörst Du wirklich zu uns? Wenn ja, was schmuggelste denn eigentlich?" "Na, Fahrräder!")


    @all:
    Wer schmuggelt denn Arme-Leute-Metall, und dann auch noch in solchen Mengen am Mann?! Soviel Dummheit muß bestraft werden!! (Uiuiui, jetzt bin ausgerechnet ich mal auf Seiten der Schergen, wer hätte das gedacht!? ;) )


    BTW: Mit den Fußgänger-Übergängen in Konstanz wäre ich mir nicht so sicher. Nachdem ich letztens über so einen gekommen war, bin ich im Hinterland(! ... kurz vor Donaueschingen) im Zug vom Zoll komplett auseinandergenommen worden. Da hatte ich aber schon nix mehr dabei, was die als "verdächtig" hätten betrachten können. Puhhh, Glück gehabt. :)

    Interessanter Thread: Goldwaagen - eigentlich ein wichtiges Thema!!! :)


    He, und diese Fa. scheint bzgl. Preis-/Leistungsverhältnis diesbezüglich DER Geheimtip zu sein - ich habe auch eine gute Feinwaage von denen gekauft: http://cgi.ebay.de/200g-0-01g-…chnik&hash=item27b00a2d8a


    Ich habe diese etwas "teurere" ("damals" - Anfang d.J. oder so - kam die sogar noch ca. 25 EZB-Zetteleinheiten...) Variante genommen, weil das Scharnier einen DEUTLICH stabileren Eindruck macht als das bei der noch ein paar Euronettis "billicheren" mit 3 Batterien und dem "labbrigen" KLappdeckel UND just wegen des auch hier völlig korrekt thematisierten Problems der 2 oder 3 Batterien... (2 sind IMMER "einzelhandelseinheitenkonformer": Ende und aus! :) )


    Klar sind die beiden Gewichte nur PRÜF- und KEINE Kalibriergewichte i.e.S.; aber sie sind gut geeignet, zu PRÜFEN, ob die Waage unter Last driftet.


    Erfahrungsbericht zu der 200g/0,01g Waage: Top-Qualität. Nix zu meckern!!!


    Leute, wenn ich bedenke: Kurz vorm Ende der DM-Zeit kostete so eine 60g/0,01g Waage noch ca. 400,- DM! Vergleichbar "billiche" Ausführung. Und das galt dann noch als ein Megaschnäppchen! Ich habe dieses "Uraltteil" heute noch. Inzwischen ist sie etwas "wackelig" - also die Anzeige "schwimmt" lustig hin und her ... +/- 0,05 g innerhalb von ein paar Minuten, wenn mit z.B. 1 oz belastet und man rein gar nix tut. Sie ist also i.e.S. kaputt, klar. Hat aber die ersten 5 Jahre top funktioniert (und mir auch genug Ärger eingebracht, als ich mal ungebenenen "Besuch" von den grünen Männchen hatte, sahen diese den Besitz dieses Gerätes als "Beweis" dafür an, daß ich Drogendealer sei - daß ein Interessent für antike Münzen bzw. Anlagegold seine Sammlungsobjekte vielleicht auch mal gewichtsmäßig prüfen wollen könnte, ist dem typischen BRD-Staatsdiener jedenfalls nicht sinnvoll und erfolgversprechend zu vermitteln... :wall: ). Der Vorteil der alten Waage ist aber, daß deren mitgeliefertes Gewicht wirklich sehr gut ist. Hab's mal auf einer geeichten Präzisionswaage an der Uni gewogen: 49,999g - also extrem genau! Die beiden 100g-Gewichte der Billig-Waage sind aber nur zusammen recht genau 200g schwer (99,997 und 100,004 g).


    Für den Alltagsgebrauch macht man mit der 200er oder 300er Waage garantiert nix falsch. Ich würde aber als EM-Bug NIEMALS eine mit 0,05g Auflösung nehmen - egal wie "billich" die ist... Die paar Euros mehr... für unter 20,- € gibt's die o.g. mit Versand!!! Na he...?! Das ist die TÄGLICHE Volatilität einer Unze Gelbmetall... ;)

    Gold unter 1000 und Silber unter 20 sind immer Kaufkurse. Punkt . Aus.
    Wer das jetzt immer noch nicht verstanden hat, soll sein Geld in einer Riester-Rente anlegen.


    Eben(d).


    He, es gibt Unzen für unter 1000,- €! Geil! [smilie_love] Kaufen, oder doch noch ein bißchen warten...?!? DAS ist hier nur die Frage!!


    Hmmm, ich vermute, ich kann's nicht lassen, morgen etwas Gelbes nachzubunkern... (Vorausgesetzt, es gibt überhaupt noch was; ich bin ja nicht der einzige, der das für ausgemachte Kaufkurse hält...)

    Also selbst wenn wir nur bei den Realitäten bleiben ist der Preis für ´´echtes Geld´´lächerlich gering,geschweige denn der anderen Vorzüge für Physisches,etwa eingebautes Bankgeheimnis,Steuerfreiheit,Währungsreformfreiheit,Insolvenzfreiheit,Krankenkassenbeitragsabführungsfreiheit,Garantie gegen staatl Willkür bei etwa Kontensperrungen o.ä.,Garantie einer jederzeit anonymen Zahlungsfähigkeit auch für spezielle Problemlösungen--)) :D :D


    Full-ACK! [smilie_blume] :thumbsup:


    Du hast für BRDler noch vergessen: Hartz-IV-Schnüffelbescheidfreiheit. Ich habe gehört, daß es jemanden geben soll, der einen kennt, dessen Nachbars Schwiegervater ;) selbständiger Handwerker ("körperliches Fach") war, und dessen Geschäft aufgrund der Kombination von zwei Umständen den Bach runter ging:
    a) krankheits- und altersbedingt schlechter werdende körperliche Leistungsfähigkeit
    und
    b) säumige Zahler als "Kunden".
    Der landete also ganz fix in der Insolvenz und damit sofort in HIV (während abhängig Beschäftigte ja noch 'ne "Gnadenfrist" von 1 Jahr oder so mit "ALG I" bekommen). Aber angeblich soll der einen schicken Kerzenleuchter aus Messing gehabt haben, den er sogar anzündete (nicht den Leuchter selber, die Kerzen dran natürlich ;) ), wenn "Besuch" von den Arge(n) Schnüfflern kam. Die haben da aber nie unten in den Fuß von dem Leuchter reingeguckt... jedenfalls war der wohl nicht zu 100% nur aus Messing... ;) Zwei Jahre später konnte er sich dann - nach privat(!) organisierter/finanzierter Fortbildung - anderweitig selbständig machen. Hätte er ohne den "Messing"leuchter alles nie gekonnt. Der wäre automagisch in der HIV-Prekariatsgosse gelandet.

    Bettel,


    das sind die CHARTISTEN. ;( :P :wall:


    Keine Angst, hab' nachgesehen: von meinem Physischen sind weger gestern noch heute 1,6% verschwunden. Alles noch da. Die Sovereigns wiegen wie eh und je 7,98 g/Stück. :D


    Die Frage ist eher ganz anders: NACHKAUFEN - oder NOCH WARTEN??? Vielleicht geht's in Teuronettis noch ein bißchen runter... [smilie_love]

    Ist der momentante "Einbruch" aus charttechnischer Sicht noch i.O.?


    Aus Nachkaufsicht bestimmt. :thumbsup:


    Ansonsten sind manipulierte Märkte charttechnisch eh ohne Aussagekraft. (Mal von der Tatsache ab, daß Charttechnik in meinen Augen weniger Wert ist als VooDoo oder ein katholischer Exorzismus.) Aber ist schon heftig, was da eben abläuft... 1333,- $, Tendenz fallend ... und es ist noch nichtmal 10 Uhr in N.Y. :hae:

    Mithras, woher beziehen eigentlich diese seltsamen Wechselstuben ihre Münzen?
    Vom lokalen, bundesweiten oder internationalen Sekundärmarkt, und wird das dann auf deren Filialen in verschiedenen Städten bundesweit aufgeteilt?
    In Berlin dürfte ja das Ankaufvolumen auch deutlich geringer sein als z.B. in Frankfurt, daher muss ja auch irgendein zentralisiertes Prüfverfahren und auch ein Verteilungsschlüssel für die Sekundärware vorhanden sein oder?
    Nur mal interessehalber...


    Soweit ich weiß: Lokaler Sekundärmarkt (sprich: Privatverkäufe). Die sind allein am schnellen Umsatz orientiert - deshalb die geringen Handelsspannen. Und dann werden wohl je nach Geschäftslage "Ladenhüter"-Bestände zwischen den Filialen hin- und hergeschickt. Und wenn Du Dich bzgl. der Ankaufsvolumina hinsichtlich Berlin und Frankfurt mal nicht irrst - ich glaube eher, das ist umgedreht (Berlin größer als FfM). Zur "phys. Goldkrise" im Herbst 2008 gab's jedenfalls bei "den üblichen Verdächtigen" durchaus noch Ware, während alle "renommierten" Händler radikal leergekauft waren. Aber da mußte man dann schon mehrmals täglich gucken gehen um noch was zu erwischen: so wie Ware reinkam, ging sie raus...

    Leines,


    "Jein!" ;)


    Deren konkretes Geschäftsgebaren ist nicht wirklich nachvollziehbar. DERZEIT werden dort AFAICS die "Kleinmünzen" wieder mal(!) vom 50g Barren aus milligrammgenau runter gerechnet (eine Zeitlang war's mal vom 20er Barren, der mehr Aufschlag hat); und auch die "Willies" werden nicht mehr den Sovereigns gleich gesetzt, sondern kosten korrekt ca. 4,- € weniger.


    Klar kann man "im Netz" mit viel Suchen "billigere" Anbieter finden - aber ich kaufe lieber vor Ort "mit dem Grabbelkisteneffekt". Vor allem kann man bei denen mit etwas Glück "Sondernominale" zu Traumpreisen abstauben. Fall jetzt nicht vor Neid vom Stuhl: 15(!) Goldrubel Nikolai II 1897 (okay, nur "schön") für "1,5 * Tscherwonez" (waren damals ca. 300,- €). Das nimmt man doch mit! ;) Oder mein Kumpel hat dort mal einen 1(!!!)-Gold(!)dollar für 1/10 des Liberty-Zehners bekommen (ca. 40,- €). Noch Fragen?! [smilie_love] (Normalerweise im numismatischen Fachhandel über 200,- €!)

    Ist das eine Vermutung von Dir?


    Biete mir doch mal Griechenland (am besten die 1967er Sonderprägung der Obristen), Sardinien, Emilia(!), Sizilien oder gar Christian IX von Dänisch-Westinidien ;) an ... sollst sehen: Ich zahle jeweils schöne Aufschläge auf den POG. :)


    Ach sowas haste gar nicht? :tired: Eben, dann kannst Du das auch nicht wissen. Gerade bei LMU gibt's nämlich sehr ausgesprochene numismatische Raritäten! Und die haben ihren Preis. Schon das häufigste 20-Drachmen-Stück (Georg I 1884) bringt mindestens(!) 30,- € über Spot (brauchste mir aber nicht mehr anbieten - hab' ich zweie davon; ist wirklich der häufigste LMU-Grieche überhaupt), sofern "sehr schön" erhalten. Für einen "21. April 1967" aus Griechenland (also die Sondermünze auf den Militärputsch im LMU-Münzfuß) laß ich bis 400,- € rüberwachsen. Das ist 100% über Spot! :)

    Zum Thema Goldmünzen: Ich würde mir Goldmünzen kaufen, die bekannt/weit verbreitet, gleichzeitig aber nah am Spot sind. Die beste Altenative sind in diesem Fall die Sovereigns und die Vrenelis (wobei ich persönlich die Sovereigns wegen besserer Stückelung bevorzuge). Meine absolute Lieblinge sind übrigens die Tscherwonez (sind aber etwas wenig bekannt).


    Die objektiv bessere Stückelung haben übrigens die LMUs mit nur ca. 6,4 g rauh gegenüber fast genau 8 g bei den Sovereigns. Aber ich weiß schon, was Du meinst: die Sovereigns sind handlicher! Da hat's übrigens schon Mitte des 19. Jh.(!) mal eine auch noch heutigen wissenschaftlichen Ansprüchen genügende statistische Untersuchung gegeben, die ergab, daß kulturkreisübergreifend(!) Münzen mit ca. 8 g Gewicht als BESONDERS HANDLICH empfunden werden.


    Apropos Tscherwonzen (<Oberlehrermodus> so lautet der korrekte Plural von Tscherwonez ;) </>): Prima Sache. Nur gibt es ein EINTÖNIGERES "Sammelgebiet"? Prägung nur 6 Jahre lang - und nur minimalste Varianten (ohne Münzstättenangabe, bzw. "LMD" für Leningard oder "MMD" für Moskau); 1980 und 1981 sind selten. Aber das war's dann auch schon bzgl. dieses Gebietes... Da sind ja selbst Sovereigns numismatisch ergiebiger (obwohl die als "Weltgeld" wegen ihres immer gleichen Grunddesigns für Numismatiker zumeist auch ziemlich "dröge" sind). Dagegen ist die Vielfalt bei LMU richtig toll: http://www.rene-finn.de/pdf/GoldmuenzenLMU.pdf (und das sage ich als großer Sovereign-Freak, aber ich sehe das halt objektiv und damit unabhängig von meiner persönlichen Liebhaberei). BTW: einen ECHTEN Tscherwonez von 1923/1924 hätte ich jedoch schon gern - das wäre geil! :)

    blackpearl,


    es ist sowieso zu fragen, was Du mit "US Eagles" meinst. Die Anlageunzen? Jepp, da sind mir die einzigen beiden mal zugeflogen, als es in der Goldkrise Herbst 2008 WIRKLICH NIX mehr physisch gab, da habe ich in meiner letzten Not die genommen... ;( Aber auch die klassischen 10-Dollar-Stücke (15,05 g fein) heißen offiziell "Eagle" und die haben zumindest den Charme "echtes Wildwestgeld" zu sein ... die Double-Eagles (20,- Gold-$) natürlich erst recht... ;)

    Bei einem Betrag zwischen 800 und 1000 Euro würde ich Vreneli kaufen. Die sind ein bisschen leichter (und damit auch günstiger und später besser handlebar) als Sovereign, 2 Rand oder die alten Goldmark.


    Vreneli sind im deutschsprachigem Raum sehr bekannt, auf ebay gehen die immer ganz gut weg (nicht als Kauf- oder Verkaufsempfehlung, sondern als Indikator zu sehen )


    Was ich immer interessant finde, ist, daß hier in der BRD "Vreneli" geradezu DAS Synonym für "LMU" zu sein scheint. (Für die hier neue Goldmaid zum Einlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Lateinische_Münzunion :) ) Aber es gibt da auch regelmäßig noch die anderen Länder dieses "Ur-Euros aus der Goldgeldepoche" - speziell Frankreich und Belgien, auch Italien sieht man in den Wechselstuben hin und wieder.


    Bei einem Budget von ca. 800,- € würde ich mindestens zu 50% in Silber gehen - also mir nach akt. Kurs z.B. folgendes kaufen: 10 Silberunzen a ca. 20,- €, 200,- € in Silberzehnern auf der Bank gegen Papier eintauschen und dann zwei LMU-Münzen "je nach Gusto" (derzeit ca. 200,- € - 5,8g Feingold). Macht zusammen recht genau 800,- €.

    Jetzt bin ich aber ratlos. Handelsgold ist doch meines Wissens sowas wie der 4er Dukat.


    Hochreines Gold, das für einen Umlauf nicht geeignet ist und in grösseren Gebinden zwischen Staaten oder Handelsorganisationen ausgetauscht wurde, ähnlich wie heute Standardbarren.


    Kann das sein, dass Du das mit Umlaufmünzen verwechselst, die eben auch wie der Sovereign legiert, damit gehärtet und deshalb als normales Zahlungsmittel geeignet sind.


    Nein, "Handelsgold" ist der Oberbegriff für alle im internat. Handel während der "Goldgeldepoche" verwendeten Währungen - und das waren schon genau die exemplarisch von mir genannten. Allen voran übrigens der Sovereign, der - wie fux eben völlig korrekt anmerkte - in der 2. Hälfte des 19. Jh. bis in die 20er Jahre des 20. Jh. hinein die Rolle im Welthandel spielte wie heutiges "Computergeld", das international hin und her überwiesen wird. Barren spielten damals noch keine echte Rolle. Die sind erst eine Erfindung der Neuzeit, also seit es diese Handelsgoldmünzen nicht mehr gibt. Von vielen Sovereignjahrgängen sind z.T. viele Mio. Stück geprägt worden - dennoch sind sie am Sammlermarkt heute exzessiv selten, weil sie fast alle eingeschmolzen/umgeprägt wurden. Das ist nicht nur der Jahrgang 1917, der zu fast 100% im Fort Knox verschwand, weil die Tommies damit bei den Yankees ihre Rüstungsgüter für den WW-I bezahlten, das betrifft auch frühere Jahrgänge (z.B. die Australischen unter Victoria, die mit Silber statt Kupfer legiert waren (die Aussies standen auf den hellen Gelbgoldton, während die "echten Inselaffen" ;) das Rotgold bevorzugten), so daß die Australien-Sovereigns einen "Mehrwert" hatten, weshalb sie fast komplett wieder eingeschmolzen wurden; Ziel: Extraktion des Silbers! Auch wenn das nur wenige Zehntel Gramm/Sovereign waren: "Kleinvieh macht auch Mist!"


    Man muß dabei auch bedenken, daß der Prägeaufschlag bei Handelsgold damals sehr gering war (DEUTLICH unter 1%). Diese Münzen waren einfach "staatlich punzierte Goldbarren definierten Gewichtes und Feinheit für jedermann und überall", deren Nennwert fast exakt dem Goldwert entsprach. Sobald sie ins Ausland kamen, landeten sie zumeist im Schmelztiegel. Im Inland waren's halt Zahlungsmittel... Ja, DAS waren noch Zeiten ... <schwärm...> ;) :thumbsup:


    Ach so: Handelsgold hat immer Legierungen zwischen 900 und 917 fein - wenn mit Kupfer legiert macht das das Gold schon recht hart und damit langzeit-umlauftauglich für den täglichen Zahlungsverkehr. 50...60 Jahre für einen frühen Sovereign der Victoria sind nicht selten. Wenn sie ZU "abgelatscht" waren, zog sie die BoE ein und schmolz sie um (m.W. bei 7,92 g statt der normgerechten 7,98g Rauhgewicht - so ein Sovereign ist dann auch optisch wirklich schon recht "runter").

    Jungs - kleine brötchen hat goldmaid gschrieben , also was ratet ihr ihr zu kleinen brötchen ? - Handelsgold , lmu .....


    onkel mithras sag doch auch mal was !


    He Iring, Du Nasenbär ;) - ich habe "manchmal" auch noch ein Leben neben dem GSF! :)


    Ich bevorzuge eindeutig Handelsgoldmünzen wie Sovereigns, Reichsmark-20er, LMU ... weil die bei "meinen" Wechselstuben (wie Exchange AG) den geringsten Aufschlag auf den POG haben (meist nur 2...3% - im Unterschied zu z.B. 1/4-Anleger-Unzen, die gleich mal 10% Aufgeld haben; noch extremer sind meist die Halbunzen...). Und dann ist das (die komischen modernen Nachprägungen mal außen vor gelassen), alles ECHT GELAUFENES Geld aus der "goldenenen" (sog. "guten, alten" ;) ) Zeit als Geld noch GOLD war, und damit halt Geschichte zum Anfassen in Reinstkultur.


    Was man da konkret bevorzugt, ist persönliche Ansichtssache. Germanophile werden deutsches Kaiserreich bevorzugen und alles andere liegen lassen; Antideutsche ;) vielleicht eher LMU (Frankreich, Belgien, Italien, ...); Anglophile wie ich halt Sovereigns. Ein Kumpel von mir ist ein Rußlanddeutscher, der hat "natürlich" bevorzugt Goldrubel "Nicky" (also Nikolaus II - die 5er (3,87 g fein) und die 10er (7,74g fein: "Tscherwonez") gibt's nahe Spot, außer ganz seltene Jahrgänge). Freunde Südamerikas werden Mexikanische oder Chilenische Goldpesos nehmen ("Ole!" ;) ), Möchtegern-Yankees Golddollar, und wer beim Münzensammeln an Vuvuzela-Getröte ;) ;) denken will, der nimmt südafrikanische Rand (also die historischen 2-Rand-Stücke im Sovereign-Gewicht, nicht die komischen Anlegermünzen).


    Gold ist Gold. Und die meisten Sachen davon (mit Ausnahme vielleicht der Chilenen und Mexikaner) sind WELTWEIT bekannt und gesucht. Allen voran die Sovereigns, die in vielen sog. "Entwicklungsländern" noch heute als Bargeld laufen. In Indien z.B. ist man mit Sovereigns in der Tasche der absolute King. Und die kosten derzeit um 240,- €/Stück ... das geht auch für Leute, die's nicht so dicke haben...


    Absoluts Snobs ;) sammeln dann sowas wie in meinem Avatar: ca. 1750 Jahre alte indo-kushanische Goldmünzen. (Just kidding: Sammlerwert natürlich EIN VIELFACHES des POG.)

    Wenn ich meine Glaskugel poliere sehe ich viele 1sen :D


    [smilie_love] 1.011,11 :thumbsup:


    Aha, wir beide haben also gänzlich unterschiedliche Arten der Glaskugelpoliererei. Ich arbeite da immer mit kreisenden Bewegungen (siehe meinen aktuellen Wochentip, den ich in den verbleibenden Schlieren "sah"), Du scheinst jedoch mehr mit geraden "Rauf-und-Runter"-Bewegungen zu arbeiten. ;)


    SCNR und nix für ungut wegen off-topic... :D

    Heute schon gegen 9:00 EST schöne Drückung - unter 1370,- $ ...


    Nur in Euros tut sich nicht viel, weil aktuell perfekt parallel laufende Dollar"stärke". Ein großer Teil des Goldhandels läuft wohl im Hintergrund schon in Euro.