Ihhhh, wat häßlich!

Und ich wette, im Original noch häßlicher, weil soooooo winzig! 
Nochmal diese schöne Binsenweisheit: "richtig handlich" sind Goldünzen nur mit einem Gewicht von ca. 8 g (also 7...9 g) bei gleichzeitig einem Durchmesser von 19...22mm (Regel aus Großvaters Zeiten: "ca. 1/4 Unze und ca. 3/4 Zoll"). Das gilt über alle Zeiten und Kulturen hinweg. Griechische Statere waren so schwer, denn die römischen Aurei (DAS Welthandelsgeld in den ersten drei Jahrhunderten unserer Zeitrechnung), dann die sie wegen der beginnenden Krise im Römerreich und der damit einhergehenden inflationären Münzverschlechterung ersetzenden Golddinare der Kushana (3.-5. Jh.) sowie der Guptadynastie in Indien (4.-6. Jh.) ...
Ich weiß, eine historisch durchaus SEHR lange Zeit hat sich auch als "Kleingoldgeld" der Byzantinische Solidus mit nur ca. 4,5 g durchgesetzt - aber der wurde dann wenigstens mit <tätäää!!!> 20 mm Durchmesser ausgeprägt (zumindest zumeist und die ersten Jahrhunderte - später, ab 10./11. Jahrhundert dann wurde er immer dünner und größer). Darauf baute dann das "Mittelalter-Weltgeld" auf: Zecchinen, Dukaten, ....
LMU ist schon UNTERSTE Grenze. Geht aber gerade noch so. 
So, jetzt gehe ich zum Abregen einen SOVEREIGN befummeln.
Oder meine derzeitige "Spielmünze": 10 Rubel Nikolaus II. Ersatzweise einen mexikanischen 10 Peso Hidalgo? Hmmm, schwere Entscheidung...
Das alles ist jedenfalls noch was Reelles!!!!!!!!!!!!!!!!!111111111elfeins (BTW: Der liebe Onkel Mithras muß IMMER eine Goldmünze zum Befummeln dabei haben, sonst fühlt er sich nicht wohl
- jaja, ich weiß: "Sind wir nicht alle Bluna?!"
)