Beiträge von Goldjunge

    die EZB äußert sich ja insoweit, dass Sie "Manipulationen" (Neudeutsch: Interventionen) erst zugeben, wenn Sie diese abgeschlossen haben...


    da sich die Zentralbanken nicht zu Ihren Aktivitäten im Goldbereich äußern, liegt es nahe, dass diese hier schon seit längerer Zeit intervenieren

    ich stelle immer nur wieder fest, dass die in unseren Banken total überfordert sind, wenn ich nach Gold und Silber frage... und selbst diejenigen die dafür zuständig sind, müssen an höherer Stelle nachfragen und wissen dann immer noch nicht wirklich weiter...


    lieber haben es unsere Bänker doch wenn wir unser Geld für 3 % auf 10 Jahre festlegen (etwas übertrieben)

    zu der Sicherheit und Liquidierbarkeit der "Rohstoffe" Gold und Silber fällt mir gerade eine Story aus dem Leben unseres Gurus Kostolany ein... dieser hat nach der Flucht aus Paris nach Amerika dort Fuss fassen können, da er jede Menge Gold am Körper versteckt mitgenommen hatte... seine Wertpapiere haben ihm, in der Situation, nicht weitergeholfen

    @Horstwalter


    den Unterschied zwischen Währungsmünzen und Anlagemünzen kann man ganz einfach erkennen. Dieses kann man aus der Umsatzsteuererhebung in Deutschland ganz gut ableiten:


    Währungsmünzen habe einen Metallwert der deutlich unter dem aufgedruckten Wert liegt... also genau wie Papiergeld... deswegen musste der Pfennig ja auch weg ;)


    Anlagemünzen haben einen Metallwert der in der Regel deutlich über dem Nennwert liegt...


    Eine Anlagemünze kann also gesetzliches Zahlungsmittel sein, und ist in Deustchland trotzdem zu besteuern (alle Silber-Bullioncoins)...


    Je unverschämter der Händler wird, umso geringer wird der Umsatzsteuersatz... wenn dann noch Fragen zu der Haltung unserer Politiker gegenüber "echten" Währungen besteht ...

    Rakete hat schon recht:


    dann gibt es keine Jugendkriminalität mehr,


    nach und nach fallen eine Beruf nach dem anderen weg


    Gynekologe, Hebame, Kindergärtner, Jugendrichter, Lehrer, Fahrlehrer, Ausbilder usw.


    gleichzeitig werden auch immer mehr Industrien überflüssig:


    Windelhersteller, Babynahrung (gleich schon mal Nestle verkaufen)


    Ist nur die Frage wer am Ende noch Aktien und andere Dinge kauft, wenn man diese im Alter liquidieren möchte

    dafür produzieren doch auch deutsche Firmen in den USA, die durch den fallenden Dollar dann einen Wettbewerbsvorteil bekommen... bsp sind VW, Mercedes und BMW


    ich habe die Marke vergessen, aber neulich in einem Bericht wurde erwähnt, dass das deutscheste Auto (höchter Fertigungsanteil in Deutschland) aussgerechnet ein amerikansiches Modell war, welches bei Karman produziert wird...


    MADE IN GERMANY gibt es schon lange nicht mehr

    Jakarta (vwd) - Die Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) dürfen nach Aussagen von OPEC-Präsident Purnomo Yusgiantoro über ihre Quote hinaus fördern, wenn der OPEC-Basketpreis für zwei Wochen über 28 USD je Barrel bleibt. Der Preis liegt gegenwärtig über 28 USD, und sollte das zwei Wochen so bleiben, dürften die Mitgliedstaaten ihre Förderquoten überschreiten, um den Preis in sein angestrebtes Band unter 28 USD zurückzubringen, sagte der OPEC-Präsident am Dienstag in Jakarta. Am Freitag kostete ein Barrel 30,17 USD und damit 0,27 USD weniger als am Donnerstag.


    Quelle: vwd/DJ/24.2.2004/hab/gs


    K: soviel dann zu den vereinbarten Förderquotensenkungen...

    ich finde die Zahlen ganz gut recherchiert...



    allerdings gehen die Schätzungen, den was anderes gibt es nicht, doch ganz weit auseinander...


    dennoch habe ich dazu noch ein paar kleine Anmerkungen zu machen,


    - es gibt Gold, dass nicht privat ist, aber dennoch wohl eher nicht dem Markt zur Verfügung steht, da es z.B. in staatlichen Musseen liegt und wohl wegen der Seltenheit der Stücke = hoher Wert auch nicht mehr in den Markt kommen wird. Die Menge ist mir unbekannt, aber es werden wohl schon einige 100 to sein...


    - Das Gold der Zentralbanken liegt offiziell bei rund 33.000 to. Davon sind allerdings Teile verliehen. Der Anteil des verliehenen Goldes liegt zwischen 5.000 to (Quelle: z.b.: GFMS) und bis zu 15.000 to. Die Zentralbanken verfügen somit zwischen 18.000 - 28.000 to Gold. Die Werthaltigkeiten der Goldforderungen der Zentralbanken mag ich nicht zu verifizieren.


    - die Menge des noch abbaubaren Goldes ist schwer abzuschätzen. Zum einen könnte bei einem erheblich höheren Goldpreis noch aktuell unrentable Resourcesn erschlossen werden, zum anderen könnten auch noch durchaus andere Quellen erschlossen werden. Ob der Schmuckabsatz wirklich bei einem steigenden Goldpreis nachlässt ist in den Entwicklungsländern anzunehmen, in den Industrieländern dagegen eher abzulehen, da dort der Schmuckpreis erheblich über dem Goldwert des Schmuckes liegt...

    da muss ich Dir vollkommen recht geben Karl. Dieser Mensch scheint wirklich nicht gerade weit zu denken.


    Na klar kann die EZB soviele Euros drucken, wie sie das möchte, allerdings ist fraglich was die Europäer dafür bekommen, wenn die Euros gegen Dollar eingetauscht werden, sieht es nicht gut aus, wenn für die frischgedruckten Euros der Goldbestand ausgeweitet würde, wäre das ganze vielleicht schon eine Überlegung wert...

    zur Zeit ist mit dem Abbau von einer ausschliesslichen Silbermine kein Gewinn zu machen. Daher ist es schon verständlich, wenn eine Gesellschaft ihr Silber im Boden lässt. Häufig ist die Vergabe der Abbaugebiete aber an den Abbau gekoppelt, so dass die Gebiete bei langfristigem Unterlassen des Abbaus wieder wegfallen.


    Wenn der Silberpreis von dem jetzigen Niveau weiter steigen sollte (gegen den Dollar... also auch in Euro), sehe ich aber grundsätzlich bei aussichtreichen Ressourcen kein Problem 400 Mio zu finanzieren...


    Gerade der Silbermarkt ist, was die Minen betrifft, extrem eng, so dass die Mittelzuflüsse die bei steigendem Silberpreis zu erwarten sind, gar nicht voll zur Anlage kommen können und so über Kapitalerhöhungen schnell grössere Beträge aufgenommen werden können

    die Schlussfolgerung kann ich persönlich nicht nachvollziehen... wenn die ganze Welt in einer Krise untergeht, muss dringend ein Ersatz für das ganze FIAT-Money her, und da bietet sich Gold an...


    Folgerung eins: da bringen Kontrakte im FIAT-Money nichts


    Folgerung zwei: wenn der Dollar ohne Krise weiter fällt, wird früher oder später die Inflationsrate in den USA steigen und der Goldpreis wohl auch... der Verlierer heisst dann Barrick, da dort für erhöhte Kosten nur ein alter festgelegter Preis erzielt werden kann

    hier mal der Artikel:


    Die Indizes XAU und HUI bestehen ueberwiegend aus den gleichen Goldminenaktien wie z.B. FCX, GFI, GG, HMY, MDG und NEM. Diese Minenaktien sind in beiden Indizes vorhanden. Die Indizes unterscheiden sich in 7 weiteren Komponenten. Dabei enthält der American Stock Exchange Gold Bugs, Index HUI nur noch pure und ungehedgte Goldminenaktien. Philadelphia Gold & Silver Index XAU hingegen enthält gehedgte Werte.


    Insbesondere Barrick Gold hat in der Vergangenheit aufgrund seiner Hedgepraktiken mehrfach Schlagzeilen geschrieben. Über J.P. Morgan hat Barrick Gold zur Absicherung der eigenen Goldproduktion bereits seine künftig zu erwartenden Fördermengen zu Festpreisen verkauft. Dies bedeute für Barrick Gold eine höhere Planungssicherheit. Der stets fallende Goldpreis der letzten Jahrzehnte hat diese Goldmine dazu getrieben, sich gegen einen weiter fallenden Preis auf Jahre hin abzusichern. Die Käufer dieser künftigen Goldproduktion erwarben das Recht, in bis zu 10 Jahren die Unze Gold zu einem vereinbarten Preis zu erwerben.


    Nun hat der Abwärtstrend des Goldes ein Ende gefunden und das Gold erlebt eine neue Blütezeit. Die Sicherheit, die sich Barrick Gold eingekauft hat, muss es nun damit bezahlen, indem es von dem steigenden Goldpreis nicht profitieren kann. Das Gold ist bereits verkauft und der Preis bereits fest. Barrick Gold kann also erst dann von dem angestiegenen Goldpreis profitieren, wenn die Hedginigverträge auslaufen.


    Im XAU ist Barrick Gold eine der größten Komponenten. Durch die starke Hedgingpraxis seiner Komponenten konnte der XAU Index die Preisanstiege der Unze Gold nicht nachvollziehen.


    Komponenten des HUI-Index haben diese Hedgingpraxis nicht übernommen. Damit profitieren sie direkt und zeitnah vom ansteigenden Goldpreis. Sie profitieren sogar überproportional, da mit steigendem Goldpreis bei gleichbleibenden Produktionskosten je Unze der Gewinn überproportional steigt.


    Tja, wie bereits erwähnt: Barrick Gold konnte bislang den Goldpreisanstieg nicht unbedingt in einen steigenden Aktienkurs verwandeln (lediglich 25% auf Jahressicht). Im Gegenteil, das Unternehmen, namentlich der CEO Randall Oliphant, stand immer mehr in der Kritik. Oliphant hatte gemeinsam mit J.P. Morgan ein historisch einmaliges Gebilde an Goldhedges aufgebaut. Nicht nur hatte er sein Unternehmen auf eine anhaltende Baisse vorbereitet, vielmehr hat er auch in den vergangenen Jahren diese Praxis bebehalten. Gleichzeitig verstrickte er sich immer mehr in zweideutigen Aussagen. Mit Behauptungen wie, diese Hedging-Kontrakte seien künbar seitens Barrick Gold, oder die sinkenden Förderkosten würden zu steigenden Gewinnen führen, versuchte er die Aktionäre bei der Stange zu halten. Fakt ist jedoch, dass die Abbaukosten bei Barrick Gold steigen und dass der Goldabbau von Barrick Gold auf mehrere Jahre hin bereits zu Festpreisen unter dem aktuellen Goldkurs verkauft wurde. Dem Treiben wurde ein Ende gesetzt und Oliphant musste seinen Hut nehmen.


    Das KGV beträgt 54. Die Ertragslage ist auf absehbare Zeit recht stabil, zumindest ist vorerst keine Möglichkeit in Sicht, durch eine Gewinnverdopplung auf ein vernünftiges Bewertungsniveau zu gelangen.


    Barrick Gold ist also keine Minenaktie, mit der man auf einen Goldpreisanstieg spekulieren sollte. Barrick Gold ist höchstens etwas für Zeitgenossen, die mit Weltuntergangsstimmung, wie häufig vor kriegerischen Aktivitäten, hausieren gehen. Wenn die Situation im Nahen Osten ausser Kontrolle gerät, die zivilisierte Welt einen Wirtschaftskoller bekommt und hohe Arbeitslosigkeit zu Revolutionen und einem Flächenbrand führen sollte, dann wird Barrick Gold aufgrund der gut abgesicherten künftigen Verkäufe als Fels in der Brandung Zufluchtsort werden.


    So weit sind wir noch lange nicht. Und wenn es einmal so weit kommen sollte, dann nutzt mir auch mein Gold nichts mehr. Das nehme ich dann lieber und genehmige mir noch eine gute Flasche Wein.


    http://www.goldtrend.de

    Karl


    wo man es verstecken könnte, hätte ich schon eine Idee, aber wenn ich die hier jetzt poste, dann wissen es die möglichen staatlichen Goldsucher dann hinter auch noch...


    aber soviel: was nutzt ein Metallsuchgerät, wenn es Metall anzeigt, wo Metall sein soll...