Ich kaufe Wolframdraht.
http://www.martin-wagner.org/Wolfram/Wolfram-Draht.jpg
Dann verwurstele ich den Draht, presse das Knäul in Form einer Münze und gieße den "Drahtrohling" anschließend mit Gold aus.
Die Gold-Draht-Ronden ließen sich dann sicher prägen.
Wenn ich den gepressten "Drahtrohling" ein bisschen dünner mache als die Münze, habe ich an den Seiten genug Gold, dass kein Draht zum Vorschein kommt.
Da Gold sehr leicht mit wenig Aufwand zu bearbeiten ist, würde sogar ich mir das hobbymäßig zutrauen. Mit sicher ziemlich gutem Ergebnis. Wundert mich, dass das noch keiner gemacht hat. Vielleicht sollte ich das Verfahren zum Patent anmelden
Was sich 'hobbymäßig' nicht mit genügender Genauigkeit hinkriegen läßt, ist das Gewicht. Mißtrauisch wird man spätestens bei Abweichungen im Bereich 1 Promille, das wären bei einer Unzenmünze 30mg oder 1.5Kubikmillimeter Metall (Wert derzeit 1.25EUR). Bei kleineren Münzen noch weniger.
Weil die Gesamtmasse sich aus Wolfram +Gold zusammensetzt, muß man beides kontrollieren, und im Gegensatz zum Barren kann man keine nachträgliche Feinkorrektur durch Wegpolieren vornehmen, ohne daß die Bearbeitung sofort auffällt. Es war deswegen durchaus rational von den Fälschern, sich Barren vorzunehmen; trotzdem haben sie es nicht genauer als 2g (2 Promille) hingekriegt.
Bei Münzen ist ferner das Entdeckungsrisiko größer, weil 1kg Metall in Form von Unzenmünzen an bis zu 30 (mißtrauische) Käufer gehen kann. Und wenn nur einer nachprüft...
Gruß
Klaus_H.