Beiträge von Oliver

    ich werde plötzlich von freunden gefragt, was sie denn eigentlich tun sollten und kann ihnen nur sagen: Ich weiß es selber nicht!!!!!

    Knobel schonmal eine passende Strategie aus, wenn sie nach Essen fragen, mit so einer Antwort wirst Du da nicht weit kommen.


    In der ganzen Eurozone leben 330 Milliarden Einwohner (16 Länder, Zypern ist schon abgepfiffen), wären das theoretisch 2640 Sattelschlepper voll Geld.
    Ein Sattelschlepper ist so um die 16,5 m lang, dazwischen 10 m Abstand -- ein Konvoi von rund 70 km Länge

    Es hat ja auch niemand vor, den "großen Bankrun", den man offensichtlich derzeit loszutreten versucht, tatsächlich bis zum bitteren Ende laufen zu lassen. Man wird dem Treiben schon im letzten Moment mit sogenannten "Kapitalverkehrskontrollen" Einhalt gebieten.


    also spanien ist.... wie man so schön sagt, bereits versorgt. die spanischen haushalte haben den höchsten verschuldungsgrad in der eu. da kann also nicht allzuviel vom "volk" abgeschöpft werden. die einzige frage, die sich dort stellt ist: WEM gehören die großen ländereien und WEM gehören die großen unternehmen, die auch sehr erfolgreich in südamerika aktiv sind.

    An Einlagen dürfte da noch einiges zu holen sein, egal wie hoch verschuldet die sind, wenn man kurz nach Gehaltseingang erstmal dicht macht. Wem die großen Ländereien und Unternehmen gehören ist doch schnurz, es geht nur um Einlagen - sonst nix. Der richtig große Brocken an "Vermögen" wird selbst bei dem im Bankbestand befindlichen Papierversprechen überhaupt keines Blickes gewürdigt - schließlich geht es nicht darum, etwas abzuschöpfen oder den Bürgern was wegzunehmen. Alles nur Mittel zum Zweck, was derzeit passiert. Weil sich nix tut stehen bald schon wieder Italien, Spanien, Malta und Luxemburg auf den Titelseiten - irgendwie muß man die große Panik doch lostreten können.

    Eine eventuelle Nachschußpflicht muß aber schon im Vorfeld geregelt sein, außerdem hat mir die Realität immer noch nicht die - meines Erachtens alles Entscheidenede - Frage beantwortet, weshalb es (nur bzw. überhaupt) an die Einlagen geht. Denn das ist bekanntlich das kleinste Stück des Kuchens, komischerweise hat bisher auch kein "Experte" diese Frage aufgeworfen. Mir persönlich kann es wurscht sein, ich habe mehr Einlagen für meine Schuhe als Einlagen auf der Bank, aber es ist der Schlüssel um verstehen zu können, was sich gerade abspielt und ich vermute, daß da ein weit größeres Ding hinter steckt, als es bisher den Anschein hat.


    Denke nicht, daß die 5 Mrd. Bargeld ausreichen werden, die bisher da im Spiel sind. Am Ende wird es wohl so aussehen, daß das gesamte Rettungspaket Bar ausgezahlt wird und man dem Abgrund lediglich ein kleines Stückchen näher gekommen ist, weil jetzt sämtlichen Banken auf der Insel der Boden in Form von Einlagen unter den Füßen weggezogen wird.

    Naja, der Artikel ist schon fast 13 Jahre alt, aber Latif wird den Unsinn wohl immer noch ungefragt verbreiten, den er damals von sich gab. Aber irgendwie passend, daß er vom 01.04. ist. Mittlerweile sind natürlich alle schlauer, denn offensichtlich wird es eher kälter als wärmer, wobei sich unter'm Strich nicht viel ändern dürfte. So tönt es auch in der Welt, daß wir laut Klimastudien, die gestern noch von die menschengemachte Erderwärmung durch den Co2 Ausstoß unwiderruflich belegen konnten, wohl extremere Winter zu erwarten haben. Natürlich nicht ohne den Hinweis, daß es trotzdem wärmer geworden ist. Die Begründung ist allerdings der Hammer: Durch die Erderwärmung schmilzt das Eis am Nordpol und das - jetzt offene, vormals von Eisbergen bedeckte - Meer heizt die unteren Luftschichten so auf, daß eine Luftströmung entsteht, die für die eisigen Temperaturen verantwortlich ist. Ja ist das denn nicht der Knüller? Das Wasser in der Arktis heizt die Luft auf, wodurch kalte Luftströmungen nach Europa gelangen - um sich so einen Mist ausdenken zu können, muß man verdammt lange die falschen Medikamente nehmen.

    Die Verflechtungen sind in Zypern von der Grössenordnung "harmlos", bei Luxemburg würde es aber spannend werden.

    Durch die Vorgehensweise derzeit provozieren sie aber doch genau dort ein "Ereignis". Wie sagte schon Prof. Sinn? Luxemburg ist ein Containerschiff, beladen bis in den Himmel und bei der kleinsten Welle kippt es um.


    Übrigens bleiben die Banken auf der Insel allesamt nun doch bis Donnerstag dicht...ob das dicke Ende noch kommt? Weil danach sind in fast ganz Europa erstmal 4 Bankfeiertage angesagt, schließlich kann es nicht solange dauern, den Banken die Kaperbriefe auszustellen. Es bleibt spannend.

    So, nachdem die Posse auf der Insel nun ihrem Ende zugeht und ein weiterer Sieg für die Friedenswährung ansteht, bleibt nur noch eine Frage offen: Wieso hat eigentlich keiner aus der EU Mischpoke mal was anderes als die Einlagen in's Spiel gebracht? Denn das dürfte das kleinste Stück des Kuchens sein, von dem da ein Stück abgebissen wird.

    doch wenn alle ihr Geld abziehen, wird halt abgewertet und es ist auch futsch

    Es ist nicht die Frage, ob das Geld weg ist, sondern ob ich es selber durchgebracht habe. Alles andere ist mir wirklich scheißegal. Allerdings hält einen auch (noch!) niemand davon ab, sinnvolle Dinge damit anzustellen. So könnte man z.B. in gescheite Klamotten investieren, genügend Futtervorräte für den europäischen Winter anlegen (dagegen ist die nukleare Variante schon jetzt ein Witz) oder was auch immer, gibt genug Möglichkeiten seine Kohle durchzubringen und im Zweifelsfall gilt: Besser ein iPhone 5 in der Hand, als heulend vor'm Automaten stehen. In Zypern bräuchte man schon über eine Woche um genügend Kohle abzuheben, damit es für ein solch schmuckes und nutzloses Gadget reicht - mittlerweile sind sie nämlich bei 100 EUR Limit pro Tag.


    Eine tolle "Lösung". Ob dass ohne Nachspiel bleibt ?

    Das Kapital ist ein scheues Reh, wußte schon Marx. Was aber weder der, noch wir wissen ist, wie die Einigung denn nun tatsächlich aussieht, falls sie wirklich alles oberhalb 100.000 wegrasieren bei der einen Pleitebank und die anderen mit schlappen 40% davonkommen, wie es so tönt, dann werde ich wohl den Aluhut gegen 'nen Stahlhelm tauschen. Denn dann ist Luxemburg als nächstes dran und das bekommt niemand mehr in den Griff.

    wenn's jetzt knallt (sieht ja nun ganz danach aus) müssen wir für Jahrzehnte mit bröckeligen Autobahnen, zerfallenen Schulen und einem katastrophalen Stromnetz auskommen.

    Dafür ist in den Pleitestaaten im Süden alles Tiptop, 6 spurige Autobahnen vom feinsten und nagelneue Schulgebäude konnten da dank EU Subventionen gebaut werden. Offiziell liegt hierzulande der Investitionsstau bei 100 Milliarden, das könnte man verdoppeln oder verdreifachen und wäre immer noch nicht fertig. Bei mir vor'm Haus haben sie nach einer Reparatur im vorletzten Jahr ganz artig neue Randsteine gesetzt - schließlich kennt man seine Pappenheimer, irgendwann Ende letzten Jahres haben sie die in der restlichen Straße notdürftig mit Beton nachgespachtelt, was jetzt alles wieder abbröckelt. Auf der anderen Seite war genug Geld da um die einzige Bundesstraße, die hier durch den Ort führt gleich 2 mal komplett aufzureißen und jetzt zur Prachtstraße auszubauen.


    Aber alles halb so wild. Straßen werden überbewertet, dank des ausufernden Niedriglohnsektors gehen tendenziell immer mehr Menschen zu Fuß oder nehmen öffentliche Verkehrsmittel, wenn der Staat ein Sozialticket springen läßt. Schulen sind auch nicht so wichtig, je mehr Geld man in die Bildung investiert umso dümmer sind die Blagen nachher, wie man live miterleben kann, für ein Praktikum beim Wirtschfatsberater langt es aber immer. Auch das Stromnetz bzw. die Energiewende kann uns nix anhaben, schließlich geht der Trend immer mehr zu akkubetriebenen Geräten.

    Bleibt nur immer noch die Frage, wieso überhaupt ein Faß drum aufgemacht wird und wieso gerade jetzt. Schließlich kann man dem Niedergang Zyperns schon seit gut 3 Jahren im Mainstream hautnah miterleben. Da fangen diese Vollidioten auf einmal an um 2 Milliarden zu feilschen? Soll sich die EZB als Gläubiger Zyperns halt an der Rettung beteiligen und sämtliche Staatsanleihen, die sie angekauft hat, kostenlos zurückschicken...würde zwar nichst ändern aber wäre doch mal eine nette Geste. Da ist definitiv was ganz anderes im Busch, fragt sich nur was.


    "Nur" um Kapitalverkehrskontrollen durchzupauken ist der Zirkus mehr als eine Nummer zu groß. In der Samstagsausgabe der täglichen Allesgutpostille hat es der EZB Bericht zur Vermögensverteilung in der EU auf Seite 1 geschafft, als ob man die Schlafschafe mit Gewalr aufwecken wollte.

    Die 100.000 Euro habe ich mir schon vor einigen Tagen zur Wiedervorlage für Oktober 2013 notiert und zwar unter dem Stichwort "Reichensteuer".


    Was Zypern angeht: Wenn man seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, dann nützen Rettungsgelder, die den Schuldenstand unter'm Strich noch erhöhen am allerwenigsten, ähnlich wie in Griechenland, Spanien und Co.

    Nach den Änderungen der Bundesbank habe ich immer reichlich Wechselgeld zuhause rumfliegen, in der Summe ist es wohl nicht viel, aber das Zeug ist verdammt schwer. Mit EM wird man wohl hierzulande in einer ähnlichen Situation, wie in Zypern, kaum was reißen können, da die großen "Volksversorger" (also Discounter und Supermärkte) wohl kaum nach Augenmaß abrechnen können.

    Ich würde ein Schliessfach bei der Bank empfehlen

    Nimm Dir bitte einen Moment Zeit, um Deine Zeitmaschine neu zu justieren - irgendwie scheint da nämlich was nicht zu stimmen. Oder hast Du nichts von den Warnungen vor Banken, die hier und anderswo seit etlichen Jahren ausgesprochen werden mitbekommen? Das ist keine Verschwörungstheorie mehr, es ist mittlerweile real. In Zypern ist nix mit schnellem Zugriff oder überhaupt Zugriff auf irgendwas bis frühestens nächsten Dienstag, die haben geschlossen. Wer jetzt noch ausschließt, daß es in anderen Ländern dazu kommen könnte, daß man während der Bankfeiertage die Schließfachbesitzer einbestellt um mal ein unverbindliches Gespräch über den Inhalt zu führen, der braucht weder Gold noch Silber, da wären Tagesgeld und Sparbuch besser.


    Am besten bringt man das Zeug da unter, wo es niemand findet oder vermuten könnte - auf jeden Fall außerhalb des Hauses, was nicht unbedingt im Garten bedeutet. Übrigens eignen sich neben Hunden und Gänsen auch Laufenten vorzüglich zum Objektschutz.

    Yep, viele denken, dass das Giralgeld IHR Geld ist...
    Und die Bank es nur "verwaltet"... was für ein Irrglaube...
    Dieses Geld ist natürlich längst weg...

    Das Giralgeld ist das, was von meinem Geld übrig ist, nachdem ich so grenzenlos dumm war, es zur Bank zu bringen. Das gehört mir und sonst niemand, dumm halt, daß es nur eine Forderung lautend auf eine bestimmte Summe Bargeld ist, aber egal, schließlich ist es MEINE Forderung und nur ich darf sie mir am Ende von der Backe putzen und sonst niemand. Die meisten werden beim Giralgeld wohl denken, daß damit das Geld auf ihrem Konto gemeint ist, also dem Irrglauben verfallen sein, Geld auf der Bank zu haben.


    Die Einlagensicherung ist Opium fürs Volk.

    Für das sie auch noch selber zahlen.


    Bezüglich des Verhaltens der Abgeordneten bei der Abstimmung geht es eben genau nicht um die kleinen Zyprioten.

    Ich bezweifle, daß es überhaupt um Zypern geht bei der Geschichte. Die paar Milliarden die Zypern braucht sind keinesfalls ein Anlaß, solch ein Faß aufzumachen...aus dem es auch in andere Länder überschwappen könnte. Interessant auch, daß man das Thema so lange köcheln läßt und die seltsamsten Gestalten noch viel seltsamere Statements abgeben, wie beispielsweise Schäuble mir seinem lapidaren "selber schuld".


    Nachtrag:
    Ein kluger Ratschlag eines Briten: Nigel Farage - Get your money out while you can. Populistisch? Eindeutig. Alternativlos? Ebenfalls. Wer weiß, was die sich für's nächste Wochenende einfallen lassen.

    Bin gerne bereit, mich von der Wallstreet im Kampf gegen den Euro vor den Karren spannen zu lassen. Im übrigen hat der Dollar ganz andere Probleme, als den Wechselkurs zum Euro, da seine Vormachtstellung in der Welt durch China und Rußland langsam aber sicher zermürbt wird. Da zumindest die Chinesen die USA noch brauchen halten sie sich derzeit zwar nicht ganz uneigennützig zurück aber naja.

    Immobiles und transparentes Vermögen sind für den Staat jederzeit greif- und belastbar. Das ist nicht ganz einfach, ein solches Vermögen dem Zugriff zu entziehen, indem man es umwandelt.

    Das ein oder andere muß man halt abschreiben, so ist es immer im Leben. Abwohnen so gut es geht und wenn es hart auf hart kommt, einfach die Hände in die Taschen stecken. Ein Szenario wie in den USA kann man sich hierzulande kaum leisten, dann fliegen bei den meisten kleineren Kommunen die Löcher aus dem Käse.


    Jim Sinclair
    äußerte in einem Interview gegenüber KWN die Meinung, dass in Zypern noch jede Menge Gelder des KGB liegen und Putin, als ehemaliger KGBler es nicht hinnehmen wird, derart bestohlen zu werden.

    Also hat der KGB seine Kohle in Zypern einfach so auf Girokonten bzw. 'nem Sparbuch gebunkert? Selbst wenn dem so wäre und sie jetzt einmalig 10% berappen müßten, wäre das immer noch ein gutes Geschäft. Im Zweifelsfall wären ja gerade genügend russische Soldaten in der näheren Umgebung, die das Inkasso übernehmen könnten, liegen eh nur auf der faulen Haut im Moment, weil sich keiner mit Bodentruppen nach Syrien traut.


    Mein früherer Wertpapierberater meinte Zypern sei nicht Deutschland. Falls ich mein Guthaben ausgezahlt haben möchte sei das kein Problem. In der Tat bekam ich mein Geld sogar in großen Scheinen ausgezahlt.

    Klar, alles ganz easy. Vermutlich kam deshalb gestern Abend während der Lokalzeit im WDR eine "Extrameldung", daß die Guthaben bis 20k EUR davonkommen, während die Geschichte, die da seit letzter Zeit läuft ansonsten in den Medien bisher mit wenig Engagement breitgetreten wurde. Vielleicht hättest Du mal nachfragen sollen, wie der schlaue Satz, daß Zypern nicht Deutschland ist denn nun zu verstehen sei. Heißt das, daß wir hierzulande mit weniger Scherereien davonkommen oder, daß man uns hier so richtig den Arsch aufzureißen gedenkt? Mal sehen, wieviel vom (noch ausstehenden) Rettungspaket für Zypern nach dem Bankrun noch übrig ist.

    Was bleibt als wahrscheinlich festzuhalten:

    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Logisches herangehen oder vorgehen kannst Du Dir heutzutage von der Backe putzen, siehst ja selber, wie schnell alles anders sein kann - wer hätte bitteschön letzten Montag (oder Mittwoch) damit gerechnet, daß es so kommt, wie es am Donnerstag kam? Und ich möchte fast wetten, daß wir bisher nur einen kleinen Eisberg gesehen haben, die Auswirkungen der Kollision, die diese schwachsinnige Geschichte noch nach sich zieht, kann man bisher nichtmal erahnen...es bleibt auf jeden Fall spannend und kann ganz fix steiler als senkrecht nach unten gehen.


    Bemerkenswert bei dieser EU Posse ist allerdings, daß es scheinbar zum ersten mal seit 2002 länger dauert, ein Gesetz zu beschließen, als bestehende zu brechen - das gehört auf jeden Fall in die "Annalen von Zerfall und Zerrüttung eines ehemals ganz passablen Kontinents", wenn sie bald erscheinen.

    Alle Banken, die ihren Hauptsitz in Deutschland haben, unterstehen der
    gesetzlichen Einlagensicherung. Hier besteht ein Rechtsanspruch,
    allerdings reichen die liquide vorgehaltenen Gelder der deutschen Banken
    nicht, sollte es zu einem Bank Run kommen

    Diese mysteriöse Einlagensicherung existiert nur auf dem Papier, der Einlagensicherungsfonds hatte mal irgendwas um 4,5 Mrd im Topf, mehr ist das mittlerweile bestimmt nicht geworden und was sich Genossenschaftsbanken und Sparkassen da zusammengefriemelt haben ist meiner Meinung nach auch bloß Augenwischerei, wenn es hart auf hart kommt. Allerdings besteht kein Grund sich um mangelnde Bargeldreserven seitens des Bankensystems Sorgen zu machen. Da dürften mittlerweile Bestände eingelagert sein, die jeden Bankrun fortspülen - spätestens nach der Hängepartie 2008 als beim aufkommenden Bankrun in Deutschland die 500er zur Neige gingen.


    Sie trugen Transparente und Plakate auf denen stand, dies sei "keine Demokratie." Zudem forderten sie die Verstaatlichung aller Banken.

    Einerseits beweinen sie die Zwangsabgabe, andererseits wollen sie die ganze Zeche zahlen? Wie sagt man so schön? Dümmer geht immer!


    Wenn sie jetzt aber schon von Dienstag direkt auf Donnerstag springen, dann sorgt das auch nicht unbedingt für eine Beruhigung - weder der Märkte, noch der Bürger und das gewiß nicht bloß in Zypern.

    So, nun bleiben die Banken auch am Dienstag noch geschlossen, weil die Abstimmung im Parlament von Sonntag auf Montag, auf Dienstag verschoben wurde. Da müssen wohl noch einige Präsentkörbe mehr den Besitzer wechseln, als man bisher annahm um eine demokratische Mehrheit sicherzustellen. Schön zu sehen, wie das EU weit größtenteils im Hintergrundrauschen unterzugehen scheint, daß seit Freitag in einem EU Land sämtliche Konten gesperrt sind, weil man die Höhe um die das Volk bestohlen werden soll noch ausknobeln muß. Die meisten scheinen garnicht zu realisieren, was dort eigentlich gerade passiert und vor allem wo, habe schon Statements von Schlafschafen gehört, daß Zypern ja auch so ein komisches Land wäre usw. usf.

    Was sind da schon zusätzlich 7 Mrd.


    Auf jeden Fall eine interessante Zahl, wenn man mal damit rumrechnet. Zypern hat aufgerundet 1.200.000 Einwohner, das macht dann rein rechnerisch eine pro Kopf Abgabe von 5.833 EUR um auf diese Summe zu kommen, was im Schnitt einem pro Kopf Geldvermögen bei den genannten 6,75% von etwa 86.000 EUR entspricht. So langsam tippe ich drauf, daß es sich hier wohl um ein klassisches Strategem handelt, mal schauen wie sich die Geschichte weiterspinnt. Wir leben wahrlich in spannenden Zeiten.