keine Ahnung, woher die Logik kommt, dass Private Unternehmen schlechtere
Produkte verkaufen
Vielleicht hat da jemand in der Realität einfach nur abgeschaut und überträgt das jetzt eben auf den Wassermarkt. Hierzulande kann man genau das live miterleben im gesamten Gesundheitssystem sowie in der Altenpflege/-versorgung, selbstverständlich kommt so eine drastische Verringerung der Qualität wie in den beiden genannten Fällen nicht alleine daher, sondern gepaart mit exponentiell steigenden Kosten. Daß das mit der Privatisierung der Wasserversorgung nicht unbedingt die beste Idee war, davon hört man an vielen Ecken von den Betroffenen, sei es nun aus Südamerika, was weit weg oder halt garnicht so weit weg: Frankreich.
und auch aus Umweltaspekten könnte
ich mir vorstellen, dass es vielleicht gar nicht sinnvoll ist, 1A Trinkwasser für
Klospülung, Dusche, Rasengiessen zu verwenden
Der Umwelt ist es herzlich egal, ob man nun Trink- und Brauchwasser trennt, was bei den Reinigungs- bzw. Aufbereitungsverfahren als Müll anfällt ist weitestgehend unproblematisch, in vielen Fällen würde Energieaufwand und Abfallmenge auch nicht sinken, wenn man die aufbereitete Menge um 50% reduziert. Problematisch für die Umwelt ist eher das, was die Anlagen nicht aus dem Wasser gefiltert bekommen, wie einige Medikamentenrückstände und vor allem Hormone. Wirklich sinnvoll wäre es, mit der beschissenen Wassersparpropaganda aufzuhören und so richtig was durch den Kanal zu jagen, wie in der guten alten Zeit. Das würde kaum auffallen und nebenbei wären die Kanäle und Abflüsse wieder schön sauber, gerade in regenarmen Monaten, wo heutzutage das umweltpolitisch korrekte Spülmobil ausrückt und das Wasser, das eingespart wurde, direkt in den Gulli bläst.