Beiträge von Oliver

    Wie verhalten sich die Briten auf Akrotiri und Dekelia?
    Halten die sich raus, wenn die Banken gestürmt werden?

    Sie ersetzen ihren Leuten den enstandenen Schaden, wobei ich mich jetzt nicht festlegen will ob es "nur" die eigenen Landsleute oder sämtliche für sie arbeitenden sind, tippe jedoch auf ersteres. Habe ich vorhin irgendwo gelesen. Trotzdem dürfte das in Großbritannien einschlagen, nämlich in Form einer noch stärkeren EU Ablehnung.


    Jedenfalls hat der Kleinsparer die Krise nicht verursacht.

    Genau das ist ja das Problem dabei, ansonsten wäre es nur ein weiterer Randvermerk.


    Übrigens ist wohl geplant, die Auszeit für die Banken um einen weiteren Tag zu verlängern, falls die unlängst verschobene Abstimmung über das neue Gesetz kein demokratisches Ergebnis abwirft.

    Die Lage in Zypern muss im Übrigen verzweifelt sein. Warum hat man keinen Freibetrag eingezogen? Abgabe erst ab z. B. 20.000 EUR? Dann wäre der Aufschrei weniger laut ausgefallen?!

    Wer hat schon 20.000 oder mehr und das auch noch an reinem Geldvermögen? Rein prozentual dürfte die Verteilung der Vermögen in Zypern der in Deutschland gleichen, also würde man wohl wenig erreichen, wenn man es auf Destabilisierung anlegt.


    Zypern geholfen....der war gut.

    Natürlich, denk doch mal nach...war doch in Griechenland nicht anders: Sie bekamen 44 Mrd. und versprachen dafür konsequenten Altschuldenabbau, was sie durch Rückkauf gammeliger Staatsanleihen im Wert von 40 Mrd. realisierten. Dadurch hatten sie zwar unter'm Strich 4 Mrd. mehr Miese als vorher, aber gleichzeitig auch 40 Mrd. an Schulden abgebaut.


    Wir bezahlen das mit unserem Geld, oder was glaubt Ihr, woe die 10 Mrd herkommen ?

    Scheiße, hör doch auf hier über 10 Mrd. zu heulen und mach die Augen auf. Dein/unser Geld ist längst verfrühstückt, es muß nur noch umgebucht werden. Wenn ich sehe, was alleine die Bundesbank ausbuchen muß, weil es uneinbringlich ist...das sind mal Zahlen über die man reden müßte. Aber nein, die Nappel erhöhen ihre beschissene Risikoreserve auf lächerliche 14,4 Mrd (von 7,7 Mrd, was schon tief blicken läßt) und machen dafür ein Faß auf. Wer damit nicht einverstanden ist, der kann ja durch Kürzungen bei der Arbeitsleistung seine Zahlungen an die Dreckssippe reduzieren, mehr Lebensqualität ist garantiert. Getreu dem Ruhrkampfmotto "Mich zwingt ihr nicht!", ich kann nicht sagen, daß mir die Umsetzung schlecht bekommen wäre.

    Online Banking soll wohl auch geschlossen haben, wie die Filialen. Man muß sich immer vor Augen halten, daß es absolut keine Rechtsgrundlage für dieses Vorgehen gibt - mal sehen, wie weit Zypern weg ist.

    Interesannte Überlegungen. Im ersten Moment meint man Alles einfach und Easy. Aber wo ist jetzt wirklich die Grenze?

    Wo die Grenze ist wirst Du bzw. wir alle (leider!) noch sehen, auf jeden Fall wird an vielen Fronten ein Anfang gemacht, der nichts gutes verheißt. Eigentlich sollte man es da wie Ovid halten, der einst meinte:

    Zitat

    Wehre den Anfängen! Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.

    So ist simpel....

    ...eher eine Dummheit sondergleichen, wenn nicht was ganz anderes dahintersteckt. An die großen Fische kommen sie so nicht ran, nicht mal an die wohlgenährten...die kleinen werden wie üblich über'n Tisch gezogen. Dementsprechend dürften die Erträge recht überschaubar sein, der gemeine Zypriot dürfte weniger auf der Kante haben, als beispielsweise ein Deutscher. Natürlich jubeln alle, ob der "gerechten" Lösung und vergessen dabei, daß der Fuß jetzt einmal in der Tür ist und das worüber man einst jubelte einem selber in Kürze bevorstehen könnte. Gab es nicht vor einiger Zeit eine Bank oder sonstwas, die irgendwelche Anleihen für ungültig erklärt hat, oder war es nicht sogar ein Staat? Da hat man auch herzlich über die Betroffenen gelacht. Wie dem auch sei, Lachen ist gesund und man sollte es tuen, solange man noch kann - denn was da am Horizont aufzieht, sieht wirklich langsam nach einer Lösung aus um das Problem der zu langsam Umverteilung endlich demokratisch korrekt in den Griff zu kriegen.


    Wenigstens kann jetzt niemand mehr behaupten, daß es eine gute Idee ist, mehr Geld als nötig bei der Bank zu lassen.

    keine Ahnung, woher die Logik kommt, dass Private Unternehmen schlechtere
    Produkte verkaufen

    Vielleicht hat da jemand in der Realität einfach nur abgeschaut und überträgt das jetzt eben auf den Wassermarkt. Hierzulande kann man genau das live miterleben im gesamten Gesundheitssystem sowie in der Altenpflege/-versorgung, selbstverständlich kommt so eine drastische Verringerung der Qualität wie in den beiden genannten Fällen nicht alleine daher, sondern gepaart mit exponentiell steigenden Kosten. Daß das mit der Privatisierung der Wasserversorgung nicht unbedingt die beste Idee war, davon hört man an vielen Ecken von den Betroffenen, sei es nun aus Südamerika, was weit weg oder halt garnicht so weit weg: Frankreich.


    und auch aus Umweltaspekten könnte
    ich mir vorstellen, dass es vielleicht gar nicht sinnvoll ist, 1A Trinkwasser für
    Klospülung, Dusche, Rasengiessen zu verwenden

    Der Umwelt ist es herzlich egal, ob man nun Trink- und Brauchwasser trennt, was bei den Reinigungs- bzw. Aufbereitungsverfahren als Müll anfällt ist weitestgehend unproblematisch, in vielen Fällen würde Energieaufwand und Abfallmenge auch nicht sinken, wenn man die aufbereitete Menge um 50% reduziert. Problematisch für die Umwelt ist eher das, was die Anlagen nicht aus dem Wasser gefiltert bekommen, wie einige Medikamentenrückstände und vor allem Hormone. Wirklich sinnvoll wäre es, mit der beschissenen Wassersparpropaganda aufzuhören und so richtig was durch den Kanal zu jagen, wie in der guten alten Zeit. Das würde kaum auffallen und nebenbei wären die Kanäle und Abflüsse wieder schön sauber, gerade in regenarmen Monaten, wo heutzutage das umweltpolitisch korrekte Spülmobil ausrückt und das Wasser, das eingespart wurde, direkt in den Gulli bläst.

    Und die komplette Grundschuld "zahlen" (nach § 1147 BGB eigentlich ein Duldngsanspruch) muss mann wegen 1192 Ia auch nicht,

    so man die nötigen Nachweise erbringen kann. Eine Zwangsvollstreckung ist schnell eingeleitet, mit allem Ungemach für den Kreditnehmer inklusive, wenn der gerade 6 Monate in Äthiopien im Knast hockt, kann er sich die Bude von der Backe putzen...wobei sowas bzw. der dahingehende Versuch auch bei bereits vollständig abbezahlten Krediten, wo die Grundschuld stehenblieb aktenkundig ist. Das wäre rein hypothetisch dann besonders lustig, wenn der Brief schon einige Jahrzehnte im Keller der Bank rumliegt und die Hütte längst vererbt wurde.

    Tja, irgendwie ist der Schwung raus. Da Propaganda aber nicht in sich schlüssig sein muß rudert man jetzt ganz schnell zurück und stellt manches so dar, alsob man es kritisch sehen würde, relativiert vieles, zeigt mögliche neue Gefahren auf und schaut einfach mal, wie sich die Dinge so entwickeln. Hier zum Beispiel die welt. So lobe ich mir das, kritischen Journalismus vortäuschen...genau das hat mir bisher irgendwie gefehlt.

    Ich behaupte einfach mal ganz frech, daß es keine Sau juckt wie hoch oder niedrig der Gold/Silberpreis ist. Gefährlich wird es an dem Punkt, an dem gewisse Leute realisieren, daß es an den Handelsplätzen dieser Welt schon lange kein Recht auf physische Ware mehr gibt und/oder physisches Material einfach nicht mehr zum Fixing + Prägekostenaufschlag herausgegeben wird. Ansonsten kann das von JPM/New York und Barclays/London betriebene Shortspielchen ja einfach long weitergespielt werden, da die beiden es eh untereinander ausmachen, wissen sie vorher, was rauskommt...also kein Risiko.

    Fakt ist: Die Schuldenprobleme dieser Welt werden nominal gelöst: Durch Drucken von Geld. Wer an etwas anderes glaubt...

    Ich möchte Dir gerne glauben. Allerdings verstehe ich nicht, wieso "die" dann nicht langsam mal anfangen, Probleme zu lösen. Alle bisherigen Maßnahmen waren ja scheinbar wirkungslos bzw. mit abnehmender Wirkung, bei steigenden Summen wohlgemerkt. Vielleicht kannst Du das ja mal etwas näher ausführen. Bitte erzähl nichts von irgendwelchen Börsenkursen, all Time Highs oder sonstwas, das ist lediglich auf immensen Liquiditätsdruck zurückzuführen und das ist im allgemeinen die Vorstufe zur Illiquidität (worauf in der Realwirtschaft bis zu einer bestimmten Größe die Insolvenz folgt, größere Vetriebe dürfen aber gerne mal trotzdem noch weitermachen und bei Kreditinstituten sorgt der Steuerzahler für neue "Möglichkeiten"). Mir ist jedenfalls die letzten Jahre über kein Anzeichen für eine nachhaltige Verbesserung / Stabilisierung der Lage aufgefallen.

    Deshalb werde ich von mit dem Graben eines kleinen Schachtes hinkommen. Ob es reicht, wird sich zeigen, ansonsten kommt der Bohrer zum Einsatz.

    Würde auf jeden Fall raten dem Schacht auch in größeren Tiefen treu zu bleiben, wenn Du schon einmal so anfängst und lieber ein oder zwei Meter tiefer als nötig. Der Vorteil ist ganz einfach der, daß Du mit einem Schachtbrunnen zeitweise mehr durchpulvern kannst, als er eigentlich hergibt, aufgrund des Reservoirs. Ist zwar etwas mehr körperlicher Arbeit, dafür kommt man unter'm Strich mit weniger nervlicher Belastung da durch, kein Streß weil der Bohrer festhängt, nicht weiterkommt, abbricht o.ä. Denk nur so ab 5 Meter an eine gescheite Entlüftung oder nimm einen Kanarienvogel mit.

    Da er aber, mit seiner permanenten Fehnsehpräsenz, die Wähler gegen Europa einstimmen konnte, ist ihm gelungen, eine Sperrminorität zu gewinnen.

    Was ihm in der Praxis nur recht wenig nützt, schließlich haben die in Italien ja eine Demokratie. Wie wir alle wissen, wird in Demokratien so lange gemauschelt/verzögert/intrigiert/verhandelt/neu gwählt und abgestimmt, bis das Ergebnis so ausfällt, wie es sich Banken, Lobbies und Co. wünschen. Andersrum ist Berlusconi auch keine wirkliche Gefahr, ich verwechsel den immer mit Chavez, beides Schwätzer die auf die Pauke hauen...aber den Schuldendienst ihres Landes SEHR ernst nehmen, weil sie sonst ganz schnell ganz tot sind.


    Ich würde den Kontrahenten 10 Unzen Handschuhe geben, dann können die es unter sich ausmachen.

    Also Deutschland nur -0,6% das wäre wirklich ein Anzeichen für eine Besserung bzw. den Richtungswechsel zum Aufschwung hin. Ich weiß, daß in 2 mittleren Betrieben hier in meiner Gegend, die für die Automobilbranche fertigen, Kurzarbeit wohl ab März Realität wird und denen ging es die letzten 2 Jahre auf jeden Fall nicht so schlecht. Ansonsten ist eigentlich alles was man hört weitestgehend negativ, von zuversichtlichen Zeitgenossen kaum noch eine Spur...aber naja, vielleicht ja wenn sie hören, daß es nur 0,6% sind.

    Da wurden mal wieder die Lebensmittelgeschäfte auf den letzten Drücker leergekauft und manch einer sieht das sogar noch als Ergebnis eines Lerneffekts, man könnte auch sagen "dümmer geht immer":

    Zitat

    So wie bei "Trader Joe's" in Brooklyn erging es am Freitag vielen Lebensmittelgeschäften in New York und entlang der amerikanischen Ostküste. "Die Leute haben von 'Sandy' gelernt, sagte eine Kundin in einer scheinbar unendlich langen Schlange an der Kasse. "Diesmal wollen sie vorbereitet sein."

    Naja, alles gut und schön. Die Notwendigkeit Rücklagen zu bilden steht außer Frage, nichtsdestotrotz wäre der Daytrader auch mit Lebensversicherung und Riestervertrag jetzt nicht viel besser dran. Die Rendite ist dabei eher zweitrangig, was er wohl auch nicht erkannt hatte, sonst wäre er vermutlich heute besser dran.

    Den einzigen Schluß, den man aus der Geschichte ziehen kann ist der, daß sich der Daytrader besser schon mit 20 zur Ruhe gesetzt hätte. Einen kausalen Zusammenhang zwischen der Ablehnung, den Versicherungen Geld in den Schlund zu werfen und seiner prekären Situation im Moment sehe ich nicht. Kannst Du noch ein paar Einzelheiten nachliefern, damit sich der Schleier bei mir lichtet? Schließlich läßt sich ja kaum einer dazu hinreißen, Vorsorge als solches in ein schlechtes Licht zu rücken - bloß eben ohne Versicherungen dabei noch mit durchzufüttern.

    Zur Brauerei ist man dann getrippelt, war wegen der vielen Scheiße auf der Straße notwendig. Sicherlich war die Qualität der Grundsubstanzen besser, allerdings dürften zu der Zeit viele mit leerem Magen aufgestanden und auch zu Bett gegangen sein, so wie es sich derzeit auch wieder andeutet. Das einzige Problem an der heutigen Zeit ist, daß den Menschen der Wille fehlt, sowohl Fertigungsmöglichkeiten und -verfahren, als auch Materialien stehen haufenweise zur Verfügung um Lebensmittel in allerbester Qualität zu erzeugen und auch alle anderen Produkte in atemberaubender Qualität, die wirklich ein Leben lang halten. Solange man sich aber dem Diktat der Geldverleiher beugt und an unendliches Wachstum glaubt, wird das auch nix werden.

    - Wenn alles sooo industrieverseucht ist, was glaubst Du, was Du heute OHNE Kunstdünger und Pestizide bei Dreifelderfruchtwechselwirtschaft auf dem Teller hättest???

    ...und ohne Maschinen... unter'm Strich wohl so gut wie nix, allerdings wäre das auch unfair. Wenn schon, dann muß man auf die Umstände zu den Zeiten zurückblicken, in denen es ging und von dort aus die Brücke zur heutigen Zeit schlagen. Um 1900 kam ein Landwirt auf etwa 10 Personen, heute sind es etwa 150 und da muß man auch noch die Subventionserschleicher, Biospritbauern und Co. mit einrechnen. Darüberhainus war der allergrößte Teil der Erwerbstätigen im Bereich der Lebensmittelerzeugung und Verarbeitung beschäftigt, heute hocken die meisten an Schreibtischen. Außerdem muß man noch berücksichtigen, daß nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch stand und es dann Äpfel, Möhren und Kartoffeln gab, wenn sie reif waren, sowas konnte man damals noch einlagern, würde ich mit dem Industriezeug nicht probieren, wenn ich die Sauerei hinterher selber wegmachen müßte - abgesehen mal von Kartoffeln vielleicht, wobei zu dem Zweck natürlich ein geeigneter Keller vorteilhaft wäre, den längst nicht mehr jeder hat.

    Habe vorhin einen Link zu einer versauten Webcam bekommen und natürlich gleich draufgeklickt. OK, kann man nix gegen sagen, absolut vorbildlich. Dumm nur, daß es Standbilder sind und kein richtiger Stream, wäre bestimmt spannend die Ferkel zu beobachten, kein Vergleich zu MSM und Co. Als ich dann mal so rumgoogelte fiel mir allerdings die Kinnlade herunter, was diese eigentlich ganz nette Idee an Reaktionen ausgelöst hat, worüber die FAZ zu berichten weiß. Ich habe versucht, die Bilder mal ganz unvoreingenommen zu betrachten und das was ich sehe ergibt einen Sinn, also dieser eher beengte Käfig. Hätte ich niemals mit gerechnet, bestätigt aber meine schon seit langem vertretene Meinung über die dummgezüchteten Schafe.