Beiträge von Oliver

    Es ist eine wesentlich höhere Lebensqualität hier auf dem Land.

    Wie wahr, wenn ich nur könnte wie ich wollte und das besonders Dumme: Ich habe das nötige Kleingeld um mir echt was hübsches zuzulegen, leider hindern mich familiäre Gründe.


    Das Kostenrisiko bei verwahrlosten Wohnungen kann man seit ein paar Jahren minimieren.

    Bis man das Gesocks aber erstmal raus hat, sind eventuell die solventen Vorzeigemieter längst über alle Berge und man kann sich nur noch das geringste Übel aus dem Bekanntenkreis des Beklagten suchen oder die Hütte verhökern.

    Da will ich heute morgen die tägliche Allesistgutpostille aufschlagen und was lese ich auf der ersten Seite?
    Bund will Notreserve für Lebensmittel reduzieren
    OK, paßt in's Bild. Nachdem es bei den Kommunen nicht mal mehr für Streusalz reicht, was jeden Winter benötigt wird, kann man auch eine strategische Reserve, die noch nie gebraucht wurde runterfahren, lediglich im Kosovo hat man reichlich davon verschenkt bisher. Eigentlich sollte das derzeit noch garkein Thema sein, sondern erst Ende nächsten Jahres wirklich zur Debatte stehen und um eine Kürzung ging es im hauptsächlichen garnicht, sondern um eine Umstrukturierung inkl. Kosteneinsparung (Berichte, daß sowas im Gespräch ist gehen auf Anfang 2010 zurück). Einen ergebnisoffenen Prozeß bis Ende 2013 nannte man es. Auf so super sinnvolle Ideen, wie Waren bei Herstellern einlagern zu lassen ist man ja bereits gekommen. Also, wieso berichtet man darüber gerade jetzt, die Sau wurde schon Anfang des Jahres durch's Dorf getrieben und niemand hat sich drum geschert, liest sich auch genau wie eine der damaligen Meldungen...bis auf den letzten Satz, den ich hier mal abtippe:

    Zitat

    Angesichts der internationalen Vernetzung der Bundesrepublik Deutschland und der hohen Verfügbarkeit von Lebensmitteln würde im Krisenfall "keiner verhungern", erklärte der CDU Politiker

    Mehr Dummheit und Ignoranz in einem einzigen Satz unterzubringen dürfte schwerfallen, dafür auf jeden Fall meine Anerkennung.

    Aber klar ist..... hier warten bereits eine ganze Reihe von Menschen auf "fallende" Immopreise. Habe selbst so einige Exemplare bei einer Besichtigung gehabt...... Schätze, dass die noch "etwas" warten müssen.

    Die Preise für Immobilien werden dann fallen, wenn entweder das Interesse nachläßt mangels Kaufkraft bzw. zu erwartender laufender Kosten, oder bei einem starken Angebotsüberhang. Der erste Fall kann ganz fix eintreten, wenn überschuldeten Kommunen durch Anpassung der Bemessungsgrundlage. Dem lieben Einheitswert könnte es aber auch mit der kommenden Vermögensabgabe an den Kragen gehen. Im zweiten Fall empfehle ich mal einen Blick in die USA zu werfen, die Zeltstädte sind zwar frei erfunden, selbst in Detroit blüht das (Gang)leben so richtig wieder auf und außerdem ist das weit weg, hier bei uns kann sowas ja schonmal garnicht passieren. Außerdem träfe Variante 2 noch zu, wenn sich zu 100% auf einer ollen Müllkippe ohne Keller aber mit vollflächiger Wärmedämmung versehene Häuschen nicht mehr finanzieren lassen und deren Anzahl steigt exponentiell.


    Was für "großartige" Alternativen gibt es denn? Landwirtschaft?..... wenn man schon Probleme hat, ne Petersilie auf der Fensterbank wachsen zu lassen?

    Was ist an Ackerland verkehrt? Ich selber habe etwa 15 Hektar, weil ich zu der Zeit, als ich noch eine 0 für kleines Geld hätte dranhängen können, noch an Papier geglaubt habe. Man kann prima EU Subventionen für die Stillegung abgreifen, einfach verpachten und Raps drauf anbauen - zählt offiziell als Brachland und wirft nebenher noch ein paar Ocken für Biosprit ab und Bio ist schließlich nicht nur gut für den Geldbeutel (des Erzeugers), sondern erst recht für die Umwelt und das eigene Karma.

    Alte Villen.....aus den dreißigern.....sowas bewohne ich nach einer 10 jährigen Baustelle in der ich wohnte sind dagegen reinster Honig.

    Da sollte man aber als allererstes die Außenwänder verschönern und Glory Holes in die Türen sägen, sonst ist eventuell ganz schnell Schluß mit Baustelle, wenn so ein gelangweilter Denkmalschützer auf einen aufmerksam wird.

    Zur Zeit wird in der Politik nur korrupter und asozialer Abschaum nach Oben gespült.

    Die 68er halt, Frankfurter Schule und so ein Schmarrn, ging ja so in den frühen 90ern los, der Kampf um die Macht mit ehemaligen IMs und offiziellen Stasileuten war aber wohl so nicht geplant. Die "alte Garde" der sogenannten BRD war jedoch auch nicht besser, der Kuchen war nur damals größer, sodaß sie sich auch mal als Wohltäter präsentieren konnten. Man bringt halt in Position, was man zu Opferzwecken hochgezüchtet hat, die besseren Menschen stehen schon parat um danach endlich für Friede, Freude, Eierkuchen zu sorgen und wieder wird das dämliche Volk drauf reinfallen.


    Wir können froh sein, daß es zur Zeit keine vernünftig klar denkenden Menschen gibt, die sich politisch in hohen Ämtern arrangieren möchten.

    Woher willst Du das wissen? Die werden aufgrund des Peter Prinzips soweit unten das Ende der Leiter erreichen, daß Du niemals was von ihnen hörst oder siehst.

    Das war einmal. Seit der Novellierung des VVG 2009 muss jeder Vermittler bei der IHK im Vermittlerregister ( für jeden nachprüfbar ) registriert sein. Dies geschieht nur mit entsprechendem Sachkundenachweis ( Ausbildung, geordnete Vermögensverhältnisse ) und einer Haftungserklärung ( Patronat durch die Gesellschaft oder eigene Haftpflicht des Vermittlers ).


    IHK? Oho, na dann. Daß diese "Institution" eher eine Interessenvertretung der großen Unternehmen darstellt und somit auch am ehesten diesen "gefallen" möchte dürfte mittlerweile eigentlich jedem klar sein. Für die Quereinsteiger auf nebenberuflicher Basis hat man beim Versicherungsfachwirt demzufolge auch ein nettes Schlupfloch gelassen, um sie nicht völlig auszugrenzen. Es reichen 4 Jahre Tätigkeit im Versicherungsbereich aus, so kann sich der ehemalige ungelernte (aber vorbildlich geschulte) schon bald mit einem hübschen Titel schmücken. Ein Sachkundenachweis vor der ehrwürdigen IHK war aber schon vor 2009 notwendig, genaue Jahreszahl ist mir jetzt entfallen. Geordente Vermögensverhältnisse, das bedeutet konkret? Ich hab nachgeschaut, obwohl mir schon sowas schwante, und Bingo! Ist ungefähr genauso aussagekräftig wie ein polizeiliches Führungszeugnis, wer sich einen drauf schütteln kann immer ran, mir kommt es da eher oben wieder raus. Bleibt noch die Versicherung, entweder übernimmt das der gleiche Verein, an den man seine Opfer liefert, als Inklusivleistung oder man wird von denen ein kostengünstiges Angebot bekommen...wenn Versicherer für Versicherungen haften, dann kann da im Ernstfall nix gutes bei rauskommen.

    ich glaube so langsam kommt unsere alte "Verschwörungstheorie" auch in den Massenmedien an!

    Ich sehe es eher so, daß gewisse Umstände nicht mehr schöngeredet oder verheimlicht werden können, also stiftet man lieber um 5 vor 12 eine konstruktive Debatte mit Experten an, statt sich früher als geplant aufknüpfen zu lassen. So richtig geht es erst ab, wenn die Bilanzen der Konzerne mal unter die Lupe kommen und der Michel realisiert, was für eine Scheiße sich hinter dem vertrauenseinflößenden Kunstbegriff "mündelsichere Anlage" verbirgt.


    Wo also liegt der Anreiz auf ein neues Produkt zu tauschen. Soll Zwang aufgebaut?

    Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, außer er verspricht mehr Rendite und genau das ist der Punkt. Kündigst Du jetzt kriegst Du weniger raus, als beim rollieren der Altschulden. Nichts anderes ist das nämlich, was diese grundseriöse Branche, die auch gerne Quereinsteigern auf nebenberuflicher Basis ein Auskommen bietet, da veranstaltet. Würden sämtliche Betroffene dem Vorgang nicht zustimmen, dann käme es vielleicht sogar noch schlimmer und es gäbe garnichts mehr (außer der Staat rettet fleißig, dann zahlt Michel sich seine LV zwar aus der eigenen Tasche aus, aber das ist egal), so kriegt man wenigstens noch ein großmäuliges Versprechen und der nebenberufliche Quereinsteiger bekommt auch noch ein paar Groschen ab, statt 'nem Watschen.

    Unser Trinkwasser ist wahrscheinlich sauberer oder genauso sauber wie Mineralwasser in Flaschen, prüfen müssen wir trotzdem.
    Das es bisher , zumindest in dieser Ecke, noch nie einen Vorfall gab, interessiert niemanden.


    Die Frage muß doch lauten, wie wahrscheinlich es ist, daß es tatsächlich so ist und in Zukunft so bleibt, außerdem muß es nichts heißen, wenn bisher immer alles in bester Ordnung war. In Anbetracht der innenpolitischen Bedeutung von Leitungswasser in Trinkwasserqualität kann man sich unschwer ausmalen, daß negative Berichterstattung unerwünscht ist und die zuständigen Amts- und Würdenträger kaum zögern werden, auf die Unbedenklichkeit der Plörre zu schwören. Ähnlich wie beim Euro, da ist ja auch eigentlich alles in Ordnung, die Wirtschaft boomt, kaum noch Arbeitslose und dank neuem Lastenausgleich auch zwischendurch mal wieder ein ausgeglichener Haushalt. Wer etwas genauer hinschaut sieht hier, wie auch dort, was gänzlich anderes. Gerade aktuell gibt es einen Fall von Chlorgeruch aus dem Hahn, halt in kleinen Örtchen, die eh niemanden jucken usw. usf. Da kommen mal wieder Zufälle zusammen, daß sich einem die Nackenhaare aufstellen und wie aus "Schwimmbadgeruch" erst "Chlorgeruch" und dann "leichter Chlorgeruch" wird ist schon bezeichnend für den Journalismus hier im Land. Zeigt allerdings, daß die Masche immer die gleiche ist. Wer tief genug buddelt, der wirbelt auch jede Menge Schmutz im Leitungswasserwunderland auf.


    Theoretisch wäre es zwar möglich, das alle Hausbewohner zwei Wochen kein Wasser verbrauchen und dieses in der Steigleitung steht, aber praktisch ?

    Aufgrund der hirnverbrannten Wassersparerei müssen die Versorgungsbetriebe in vielen Städten, vornehmlich in den Sommermonaten, Leute rausschicken um die Kanäle durchzuspülen, weil einfach nicht (mehr) genug Abwasser durchrauscht und es eben in der Zeit weniger regnet. Weitergedacht bedeutete das nichts anderes, alsdaß sich die Standzeit des Wassers in den Leitungen wohl deutlich erhöht haben muß.

    Und das mit dem Vogelsamen? Einfach in eine Vogelgroßhandlung gehen?..... oder im Internet? Hast du ggf. Empfehlungen?

    Ich habe schon öfter bei Birdsandmore gekauft, meist aber direkt im Ladengeschäft und hatte nie Probleme. Man glaubt garnicht, wie billig der Kram auf einmal wird, wenn er nicht für den menschlichen Verzehr/Nutzung ausgewiesen ist. Die haben einmal viele Einzelsaaten und dann noch diverse Mischungen, ist eigentlich ein ganz guter Laden.


    Möchte hier nochmal das mit dem Vitamin C ansprechen, stinknormale Ascorbinsäure kriegt man im 100g Döschen für unter 3 EUR und damit kann man schon einiges anfangen. Ganz pfiffige Leutchen vermischen das im Verhältnis 2 Teile Ascorbinsäure und 1 Teil Natron (Kaisernatron aus dem Supermarkt o.ä.) und haben dadurch gepuffertes Vitamin C. Das ist nicht nur leichter bekömmlich, sondern wird auch vom Körper besser aufgenommen, das "Original" aus der Apotheke ist meist extrem teuer, selbst für deren Verhältnisse.


    Ich vermute mal das es mehr Sinn macht viel von diesem NGR 5 zu bunkern anstatt das Lager voll mit Ravioli Dosen zu packen.

    Was kostet das Zeug denn ohne das Buch? BP-5 kriegst Du bei Räer für 6,10 EUR und im Karton noch günstiger. Unterschiede gibt es abgesehen vom Hersteller nicht wirklich, ggf. geschmackliche Nuancen aber das war's. Ist halt die zivile Variante von Katadyn, die "echten" BP-5 sehen ähnlich fetzig aus wie NRG-5 und wirken dadurch natürlich deutlich krisentauglicher. Andauernd wollte ich mich von dem Zeug allerdings nicht ernähren, da sind Konserven, die man noch mit Reis oder Nudeln strecken kann deutlich schmackhafter und vor allem abwechslungsreicher. Ist halt interessant, wenn man mal unerwartet die Biege machen muß, da man gut verdauliches Fertigfutter mit hoher Energiedichte und somit geringem Gewicht leicht transportieren kann. Habe auf Touren auch immer mindestens 1 Paket dabeigehabt, da man den Zufall nie ausschließen kann bzw. sollte. Überlebensrationen wiegen zwar weniger als die Hälfte und reichen bis zu 2 Tage, aber das muß man sich nicht geben.

    Zucker ist eine gute Idee. Verdirbt nicht und schafft viele Kalorien. Besser wäre natürlich Getreide, denn das könnte man auch noch keimen lassen.

    Ich würde eher auf Zucker setzen, Getreide hat man zuviele Scherereien mit. Wenn man was zum Keimen sucht sind wohl Saatmischungen für Vögel die beste Wahl, da unproblematisch zu lagern und einige Jahre über keimfähig. Generell geht es bei der Keimerei ja eh nur um Vitamine und die kann man sich, außer Vitamin C, auch mal eine Zeit lang schenken und das ist spottbillig.


    In den Ländern, in denen die Wirtschaftskrise in den vergangenen Jahrzehnten bereits brutalst zugeschlagen hat, haben ältere Menschen (Rentner etc.) IMMER und oft NUR mit Hilfe eines kleinen Gartens überlebt.

    Nein, sie haben dank einer intakten Familienstruktur überlebt oder sich aus Mülltonnen ernährt, wie es aktuell in der Südschiene ziemlich hip ist. Ebenso hip ist es dort, angepflanzte Lebensmittel zu klauen, also kann man sowas weitestgehend vergessen, wenn man in Städten oder deren umgebenden Speckgürteln haust.

    Wenn wir Demokratie hätten , dann hätten wir höchstwahrscheinlich keinen Euro.


    Wenn wir Demokratie hätten, würde auch niemand unser Geld wilkürlich verschenken.

    Das sind beides so Dinge, die uns einzig und allein die Demokratie eingebrockt hat. Das Wesen der Demokratie ist ein gänzlich anderes, als es auf den ersten Blick scheint. Es ist in der Tat die am wenigsten erstrebenswerte Haltungsform, die sich ein denkendes Wesen nur vorstellen kann. Das haben schon große Denker wie Kant und Hegel erkannt und waren nicht umsonst dagegen.


    wieso überhaupt "unser Geld"?? Unser Euro ist genau der gleiche wie der griechische oder spanische...es gibt nur einen Euro seit 2002! Ein "unser Geld" hörte da auf und wenn man ein neues "unser Geld" will muss man aus dem Euro aussteigen.

    Genau das gilt es noch abschließend zu klären, so unbedeutend wie gerne dargestellt, kann der Hinweis auf den Emittenten eines Euroscheins nicht sein, zumal es unlängst noch vereinfacht wurde. Sonst hätte man es sich doch schenken können, die offizielle Erklärung ist jedenfalls eine dreiste Lüge, da man den Herstellerungsort überhaupt nicht aus der Seriennummer, sondern aus dem Shortcode entnehmen kann. Vielleicht erleben wir noch eine ganz große Überraschung.


    Die Hypotheken werden sicherlich vom "Wert der Immobilie" abgezogen.

    Genau, so wird es sein. Oder vielleicht auch ganz anders. Beim letzten Lastenausgleich (Stichwort: Hypothekengewinnabgabe) hat man die nach der unterschiedlichen Umstellung von Guthaben und Schulden noch nicht übel genug zugerichteten Schuldner noch weiter gegeißelt und es als gerecht verkauft. Ideen, wie man auch diesmal aus Schulden noch Kapital schlagen kann, dürften schon vorhanden sein.

    Was für mich aber das Faß zum Überlaufen bringt, ist die Tatsache, dass die PIGIS sich das Geld der deutschen Selbständigen, Angestellten und Mittelständler holen und ihre eigenen Leute "laufen" lassen.

    Tuen sie das nicht, besteht die Gefahr eine echte Opposition zu schaffen und das will schließlich niemand. Zumindest kein demokratisches (bzw. totalitäres, die Übergänge verschwimmen immer mehr) Regime der freien, "westlichen" Welt.


    DAGEGEN muss man sich wehren.

    Aber nicht nach über 60 Jahren Demokratie, Degeneration und Schuldkult, damit macht man alles nur schlimmer. Auf den sprichwörtlichen eisernen Rechen, der endlich mal wieder durch's Land zieht hofft man da vergeblich. Ich darf hier an Otto Skorzeny erinnern, der einst eine treffende Frage stellte:

    Zitat

    Hitlers drittes Reich begann am 28. Juni 1919, was begann am 23. Mai 1949?

    Endliche bequemen sich auch die erten Zeitungen, diesen Sachverhalt mal aufzudröseln.

    Kann man so sehen, ich sehe es eher so, daß massiv vernebelt wird, diesmal eben mit Hetze gegen Reiche. Wer reich ist bzw. sein soll, hat man ja schon ansatzweise gesehen: 250.000 EUR pro Kopf sind im Gespräch. Für einen Selbständigen, der auch seine Altersvorsorge alleine organisiert und nebenbei im Leben noch ein Haus gebaut hat keine Zauberei, selbst wenn man die doppelte Summe bei Ehepaaren nimmt - dazu muß man nichtmal sonderlich erfolgreich gewesen sein, um auf der Liste zu landen reichen auch 40 Jahre Tariflohn locker aus, wenn man halbwegs vernünftig gehaushaltet hat. Am Ende werden alle staunen, wenn rauskommt, daß die reich sind, die keine Transferzahlungen erhalten. Alles natürlich um die Schulden abzubauen...so verkauft es sich besser, dumm halt, daß das weder möglich noch vorgesehen ist in diesem System, in dem Geld aus Schuld entsteht. Klar wäre es leichter, den Leuten zu erklären, wie das System funktioniert. Allerdings bekäme dann Henry Ford Recht, der für den Fall eine Revolution schon am nächsten Morgen prophezeite.

    Naja, Impressum habe ich keins gefunden, dafür ein Referralprogramm und den Prospekt scheint sich die BaFin auch noch nicht angeschaut zu haben, wenigstens haben sie ihn aus dem niederländischen übersetzt. Preise sind ganz schön happig und den Rest habe ich mir gespart. Ist halt das übliche Mißverständnis Eigentum/Besitz, aber egal, solange das Zeug in Tresoren unter der Obhut von G4S liegt kann eigentlich nicht vielmehr schiefgehen. Schön finde ich, daß man sich Online über das Vorhandensein seines Eigentums informieren kann.

    Chefvolkswirt Heise rechnet mit einem Einbruch der deutschen Produktion um 25 Prozent.

    ...und Oliver meint, daß das in etwa der Menge an Gütern entspricht, die nichtmal mit dem (mittlerweile offensichtlich) beliebig vermehrbaren Fantasiegeld bezahlt werden, sondern indirekt durch die Bundesbank über das Target 2 System gesponsort sind. Daher macht es durchaus Sinn die ganze Scheiße endlich abzuwickeln - egal wie, für eine geordnete Abwicklung dürfte es eh zu spät sein - um dann den Krempel nicht mehr extra produzieren zu müssen, für den es keinen solventen Abnehmer gibt.


    Als Strafe für Insolvenzverschleppung schlage ich 30 Peitschenhiebe vor, pro Tag und auf die Eier wohlgemerkt.


    Wer seine Lebens- und Rentenversicherung(en) schon gekündigt hat, kann mal bei der Verbraucherzentrale Hamburg vorbeischauen und sich ggf. noch eine Nachzahlung sichern, mit einem Urteil aus der letzten Woche ist da eventuell wieder was zu holen.

    Aber was dauerhaftes mit Beton reizt mich schon.

    Dann besorg Dir Holz und Schrauben für die Verschalung und leg los. Da kann nicht viel schief gehen, eventuell die Außenseite nachher mit Holz verkleiden. Alternativ - wenn es richtig schön werden soll - gießt Du Dir hübsch eingefärbte Elemente, beispielsweise in Form alter Eisenbahnschienen und bastelst es dann daraus zusammen. Zwar zeitaufwändiger und teurer, dafür aber absolut individuell.


    Für Diejenigen, die so etwas überhaupt erst mal ausprobieren wollen - reicht vielleicht auch so ein einfacher Komposter aus Plaste

    Oder man baut sich ein simples Hügelbeet.

    Nun fühlt sich auch einer der schwersten Brocken, den Deutschland immer noch zu verdauen hat, mal wieder berufen, vor drohendem Unheil zu warnen. Eine recht nebulöse, aber doch beängstigende Botschaft ist bei Bild zu lesen:


    Zitat

    Die bösen Geister der Vergangenheit sind keineswegs gebannt, sie können immer wieder zurückkommen. Das heißt: Europa bleibt eine Frage von Krieg und Frieden und der Friedensgedanke also das Bewegungsgesetz der europäischen Integration.


    Gut, die Sache vonwegen Krieg oder Frieden und Europa als Friedensprojekt hat man ja schon von etlichen Volkszertretern so oder so ähnlich vernommen. Die Erklärung, wie man das denn nun verstehen muß, blieben sie freilich alle schuldig. Der ehemalige Pharmareferent geht aber noch einen Schritt weiter und warnt vor bösen Geistern der Vergangenheit. Ebenfalls ohne weitere Erklärungen, sodaß man nichts damit anfangen kann. Was will der Mann den Lesern der Bildzeitung damit bloß sagen?

    Du hast wohl 2005 einen Fehler gemacht, da dort einiges an Eigenkapital eingeflossen sein dürfte, wenn sie 2009 schon abbezahlt war. Wenn Deine Mutter dort glücklich ist, belaß es dabei und mach nicht den nächsten Fehler hinterher. Ich habe es um die Jahrtausendwende ähnlich gehandhabt, also mich gegen einen Verkauf entschieden, weil es Mami so gut gefiel. Allerdings habe ich das Haus an sich dann auch abgeschrieben, sollte es sich doch mal später zu einem attraktiven Kurs veräußern lassen würde ich das als Bonus sehen. Schade, von u.a. dem Geld hätte ich mir an anderer Stelle gerne eine Existenz aufgebaut, die mir Zukunftsperspektiven gewährt, aber so ist es nunmal. Da ich sowieso auf unbestimmte Zeit örtlich gebunden bin, habe ich darauf verzichtet, das Unternehmen überhaupt in Angriff zu nehmen.