Beiträge von Oliver

    Da braucht es garkeinen Zusammenbruch der Zivilisation, da reichen Streitigkeiten über Grundstücksgrenzen o.ä. schon aus, damit das Faß überläuft - wenn der Falsche beteiligt ist, werden schnell die Birkenstocksandalen gegen Kampfstiefel getauscht. RWE zwinge ich gewaltlos wesentlich leichter meinen Willen auf, so ich im Recht bin, als einem bockigen Kleinkraftwerksvorsteher.

    Ja, der Beitrag ist mir auch aufgefallen...acht Gottchen und das ist dann autark? Irgendwie süß. Die 450 Leutchen werden schon sehen, wie autark sie sind, wenn Ersatzteile fehlen oder das Herz des Nächsten mal nicht von Liebe und Mitgefühl erfüllt ist.

    Das schaut mir doch sehr nach Abzocke aus.....ich meine jetzt nur die Keimgläser etc.

    Leute die sowas brauchen sind in vielen Fällen sehr "speziell" (ugs. Birkenstockler und Co.), denen kann man es halt abknöpfen. Grundsätzlich tut es ein simples, altes Gurken oder sonstwas glas, was gemeinhin beim Discounter gefüllt weniger kostet, als beim Händler für "spezielle" Kunden das urige Einmachglas mit Blümchen auf dem Deckel und einem schicken 08/15 Aufkleber zum selbstgestalten. Entweder Löscher in den Deckel oder einfach ein Stück Lappen drüber und mit Gummiband befestigen, schon paßt das. Ich habe die Lappenmethode gewählt, weil so ein zerstochener Deckel schlechter zu reinigen ist. Alte Unterhosen würde ich vorher sicherheitshalber auswaschen und alles in allem ist wohl ein größeres Glas von Vorteil. Da ich es nur einige Male betrieben habe um im Falle eines Falles unproblematisch gute Ergebnisse zu erzielen, hat es bei mir nicht mehr zu großartigen Tests vonwegen der Glasgröße gereicht, ich hatte aber eine Auge auf so ein riesiges Gurkenglas von Kühne geworfen, Inhalt dürften geschätzt so 2 L gewesen sein.


    Darauf achten, die hatten bei EHEC nicht umsonst ziemlich zuerst nach Sprossen gesucht!

    An der Stelle der Geschichte wußten die schon längst wo das Zeug wirklich herkommt, allerdings ist gerade in Niedersachsen die Lobby der Fleischindustrie sehr stark...schon läuft alles wie geschmiert.


    Bei Pdf gibt es keine Viren. Wurde mir deshalb von einem Computerexperten empfohlen alle Anhänge per Mail in diesem Format zu versenden.

    Malware im allgemeinen steckt gerne mal in pdf Dateien. Statt sich über so einen Mist den Kopf zu zerbrechen und immer schön hysterisch nach Updates zu schauen, kann man sich Sumatra pdf runterladen, dann ist Ruhe.

    Ansonsten wachsen meine Weizenkörner auf den kleinen Tellerchen und ich frage mich, ob man den so essen kann? Heißt das Zeugs dann Weizengras?

    Grünkraut, kann man so nach 5-7 Tagen abernten, die Überreste des Korns an sich und das Wurzelgerumpel müßtest Du halt probieren, ob es schmeckt. Vorsicht ist dabei allerdings vonwegen Schimmel geboten. Alternativ könntest Du Sprossen aus den Körnern ziehen, das geht noch schneller und ist mindestens genauso gut im Hinblick auf die Vitaminversorgung, allerdings etwas mehr Arbeit. Anleitungen usw. findest Du hier. Kannst auch mal probeweise Vogelfutter als Saatmischung, Sonnenblumenkerne o.ä. nehmen gibt da auch Varianten mit Keimgarantie. Geschmacklich mal ganz interessant und zur Sicherstellung der Vitaminversorgung während Versorgungsengpässen auf jeden Fall eine gute Option, sollte man mal ausprobiert haben.


    Erfahrung: Rückstau im Kanalnetz.......soviel dann zum Nahrungsvorrat im Keller.

    Sowas kündigt sich meist aber an, bei einem geringeren Umfang spätestens durch braune Pfützen. Sollte es wirklich zu einem längerfristigen Stromausfall kommen hat man wohl noch mindestens 1 Woche, bis die Scheiße Hallo sagt.


    geh in die Metro, da gibts die gute Ware von Fuchs in 500g oder 1kg,

    Naja, Kania von Lidl oder Timbu von Penny sind auch nicht schlecht und ziemlich günstig noch dazu. Ist übrigens auch von Fuchs. Wo Fuchs nur ein labberige Plastiktüte im exklusiven Segment bietet, kriegt man beim Ramscher vom gleichen Hersteller noch ein hübsches Glasgefäß und das zu einem Bruchteil des Preises. OK, im Angebot sind halt nur die meistverkauften Sorten wie Pfeffer, Zimt, Paprika und Co.


    Reis zum lagern (wird nicht rotiert, Notration) kaufe ich bei Aldi hier in CH, 2kg in PE Beuteln aus Brasilien, waren 2-3 CHF pro Packung, als Notration fuer die naechsten 5 Jahre ok IMHO.

    So ähnlich halte ich es mit Reis und Nudeln (ohne Ei!) auch, allerdings zu 500g vakuumiert, 10 Jahre übers MHD sollten die mit Links machen.

    Da dem "Erntefahrzeug" auch ein paar Leute im respektierlichen Abstand hinterherliefen und sich ab und an bückten , schaute ich beim zurücklaufen auch über das Feld.


    Da man im Internet ja für alles Quellen angeben muß, lege ich mal beispielsweise diese nach, Video ab 11:30. Wenn mehrere Leute hinterherhlaufen, dann ist in Anbetracht der Preise für Kartoffeln irgendwas faul oder es liegt beim Lohn was im Argen, heute ist ja alles drin.


    Der wird einen Teufel tun, das für diesen Preis raus zu suchen. Bei normalen Erträgen kannst du ihm was zustecken, wenn er dich suchen lässt, aber siehe oben.

    Hier und da geht es schon, bei den meisten aber wohl nicht, da rein vom Zeitaufwand her uninteressant. Der Preis von 15 Cent/Kilo, den ich genannt habe, ist aber nicht schlecht, ganz im Gegenteil sogar.

    Bedeutet das, ich kann nach der Kartoffelernte mir vom Feld die minderwertigen, mangelhaften, nicht-normgerechten Ausschusskartoffeln einsammeln?

    Fragen würde ich schon, bei der Menge an Ausschuß sollte sich der Jahresbedarf aber leicht decken lassen, da (geschätzt) mehr als 1/3 liegen bleibt. Ggf. hat der Bauer auch eine Wühlkiste am Hof wo die reinfliegen, die es zwar vom Feld, aber nicht in den Sack geschafft haben, falls er denn abpackt. Oder Du bietest den doppelten Großhandelspreis bei Lieferung von Handelsklasse 1 frei Haus, falls Du in der Gegend wohnst und läßt Dich sinnlos vollaufen, statt im Dreck zu wühlen. Wären so etwa 15 Cent/Kilo je nachdem etwas mehr oder weniger oder, oder, oder...

    Achja und "Nur" 35% der Ernte geht in die Schweinemast.... Ist ja nicht soooo viel .... bei erwartete 135 Mio Tonnen 2012 eine sehr geringe Menge.

    Ist es auch nicht, in Anbetracht eines Selbstversorgungsgrads deutlich über 110% bei Getreide/Kartoffeln* und Fleisch. Der Haken ist halt, daß der Großteil der Futtermittel in Form von Soja importiert wird und den Effekt von Soja kann man wohl mit der gleichen Menge Getreide nicht erreichen. Daß man den Fleischkonsum einschränken muß, wenn Deutschland als Selbstversorger durchgehen soll ist selbstverständlich, wobei Schweine mit einem Verhältnis Futter zu Körpergewicht von etwa 3:1 noch recht effektiv wachsen, gegenüber Rindern mit etwa 8:1.


    *Gerade bei der Kartoffelproduktion kann man noch eine erhebliche Dunkelziffer mit einrechnen, weil ein ansehnlicher Teil der Ernte auf dem Feld bleibt, da Größe oder Form nicht der Norm entsprechen.

    Wenn man sich bemüht die Verhältnisse wieder herzustellen, wie sie einmal waren dann würde es wohl ganz prima funktionieren. Der Schlüssel dazu dürfte das Verhältnis von Landwirten zur Gesamtbevökerung sein und bei 1:150 ist Schicht im Schacht, Ende des. 19. Jahrhunderts war es glaube ich irgendwas deutlich unter 1:10. So eine Betriebsgröße ist für einen Fachmann zu handhaben und wenn mal irgendwo was schiefläuft, dann ist das für die gesamte Volksgemeinschaft zu verkraften. Allerdings müßte man wohl insgesamt mehr Fläche für die Landwirtschaft einplanen als derzeit genutzt wird, da ein vernünftiger und ressourcenschonender Anbau zwangsläufig weniger Ertrag mit sich bringt und mit kleineren Betriebsgrößen bedingt auch eine Mißwirtschaft in der Art Einzug hält, daß nicht nur nach Ertrag, sondern auch den indivduellen Gegebenheiten/Interessen entsprechend gewirtschaftet wird. Laut denen hier liegen wird in Deutschland bei 0,13 Hektar Anbaufläche pro Kopf, wenn man bedenkt, daß Nudeln (bzw. Hartweizengrieß) fast und Reis vollständig eingeführt wird, dazu noch mehr als 50% des Gemüses, dann kann man sich die ungefähre Dimension vorstellen. Oben drauf käme halt noch das Tierfutter, wobei das bei Reduzierung auf ein vernünftiges Maß nicht das größte Problem sein sollte.

    lass uns das elsass den franzosen überlassen und begnügen wir uns mit ca. 4300m²/person in deutschland, die wir haben.

    Asche auf mein Haupt, da ist das Komma wohl zu weit nach links gerutscht, kennt man sonst nur von Politikern. Allerdings kann man selbst unter der Voraussetzung, daß das Elsaß vorübergehend weiterhin französisch bleibt und man die 500 um eine 0 ergänzt das ganze immer noch als Hirngespinst abtuen. Ist so ähnlich wie bei den Leutchen, die die guten Bio Produkte aus der Region direkt im urigen Hofladen kaufen und die Nase über solche rümpfen, die sich aus dem Supermarkt ernähren. Für die breite Masse ist es nicht umsetzbar, mangels Fläche und der Tatsache, daß es in Mißwirtschaft ausartet. Schlicht und ergreifend aufgrund der Tatsache, daß jeder Kleinstmengen von Allem produziert. Da waren die Leute früher schlauer, als es noch eine "kleinbäuerliche" Infrastruktur gab und der größte Teil der Bevölkerung irgendwie mit der Nahrungsproduktion beschäftigt war. Daß die Fläche mehr als dicke ausreicht um Alle zu versorgen ist keine Frage, aber nicht so.

    Ich habe so langsam die Nase voll von D, von der EU und dem
    ganzen Sch**ß. Ich könnte mich jetzt hier im wahrsten Sinne des Wortes
    ausk**zen und aufregen, aber es würde ja eh nix bringen.

    Geht mir schon seit über 10 Jahren so, dummerweise hielten und halten mich familiäre Gründe vom weggang ab.


    Die Frage ist doch mehr wie man dem Wahnsinn z.B. in Kanada entkommen kann -> Auswandern!

    Da ist es nicht wirklich besser, die machen gerne Dinge falsch bzw Unsinn im Allgemeinen und schreiben dann vor, daß Alle es so zu machen haben. Kenne selber einen gescheiterten Häuslebauer (keinen Bock mehr, es mangelte weder an Fähigkeiten, noch an Geld), der über kurz oder lang wieder nach nach Deutschland zurückkehren wird. Die haben nichtmal von handwerklichen Grundbegriffen Ahnung in dem Land und die Zementierung der Dummheit in Form von Vorschriften soll wohl in den letzten Jahren zunehmend schlimmer geworden sein. Wenn überhaupt wäre Südamerika wohl noch das geeigneteste Ziel, "relativ" deutschenfreundlich und vornehmlich christlich geprägt, so sind schonmal 2 heiße Eisen aus dem Feuer, wäre aber insgesamt betrachtet wohl am besten den ganzen Mist zunächst mal hier auszusitzen, da man dort als Fremder in turbulenten Zeiten eventuell nicht so gerne gesehen ist.

    Fundierter und äußerst datenreicher Erfolgsbericht eines Eigenversorgers auf 10.000 qm Bewirtschaftungsfläche (= 100 Ar = 1 Hektar), der damit abschließt " zum Preis einer von Pausen durchsetzten 7 Tage a´ 14 Stunden Woche.

    Praktisch aber unter den gegebenen Umständen nahezu wertlos, da nicht umsetzbar. Nehmen wir mal an, daß es gelingen würde, das Elsaß zurückzuholen gäbe es (in Anbetracht der personellen Verluste und des Landgewinns) etwa 500qm pro Kopf, wenn man mal nur die blanken Zahlen zur Ernüchterung heranzieht und Details wie Straßen, Bauwerke ganz allgemein und landwirtschaftlich nicht nutzbare Flächen ausblendet. Darüberhinaus ist der Zeitaufwand für die mickrige Menge an Ertrag doch wohl ein schlechter Scherz, oder?


    Ich glaube auch das es Deutschland möglich wäre sich komplett selbst zu
    versorgen mit Nahrungsmitteln!

    Sicher ist das möglich, aber nicht mit schöngerechnet (also inkl. Subventionsbetrügern und Spritbauern) etwa 1 Landwirt auf 150 Personen.


    Dann ist
    auch noch die Unmenge an Futter die für Rinder und Schweine genutzt
    werden.

    Das ist nicht soviel wie man meint, ungefähr 35% der Weizenernte gehen EU weit für's liebe Vieh drauf. 75% der benötigten Menge an Viehfutter wird EU weit importiert, hauptsächlich Soja aus Südamerika und teilweise China.

    Irgendwie hast Du die Summe an SFR, die genau wie Euros ohne realen Gegenwert auf der anderen Seite der Bilanz steht vergessen. Deiner Argumentation nach haben sie dabei also keinen Gewinn gemacht, sondern sind +/- 0 rausgekommen. Kurzfristig geht der Export dadurch besser, aber auf nationaler Ebene schaut es in der Schweiz eher nicht so gut aus, zumindest gibt es keinen Grund in das Gejubel der Exporteuere einzustimmen. Sie haben ein Spiel begonnen, das sie nicht gewinnen können. Letztendlich ruinieren sie sich durch diese Politik selber, denn abgerechnet wird bekanntlich zum Schluß und daß dem Euro keine gute Zukunft beschieden ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Mal schauen, ob diese Experten am Ende ihre Devisenreserven zu Fantasiekursen in eine Badbank auslagern oder wie sie aus der Nummer wieder rauskommen.

    ist butaris nicht auch geklärte butter, lässt sich auch lange aufbewahren

    Ist im Grunde genau das. Hat allerdings 3 Haken: Preis, Verpackung und Luftblasen. Müßte man also nochmal aufkochen, ggf. etwas Salz zur Konservierung beigeben und in Gläser umfüllen. Bleibt am Ende nur noch der Preis, sollte es wirklich so kommen, daß man zum letzten Einkauf für sehr lange Zeit aufbricht dürfte der aber keine Rolle mehr spielen und man hat sich einiges an Zeit gespart, von daher auf jeden Fall eine gute Idee.

    Ökonomisches Rechnen? Tja, das beherrschen die Banken, Versicherungen und Co. Wo jeder Mensch der 1 und 1 zusammenzählen kann Insolvenz schreit kommen bei denen noch Überschüsse raus. Bis irgendwann mal das letzte Hütchen angehoben wird und dieser Tag wird auch für die Allianz kommen. Was an 25% Verlust am BIP über 4-5 Jahre nun so tragisch sein soll erschließt sich mir nicht, das entspricht aktuell etwa der rasant ansteigenden Summe an Target2 Forderungen (dem Export zuliebe), die sich der Steuerzahler an's Bein binden darf.

    Wenn Papiergeld zu seinem inneren Wert, nämlich Null, zurückkehrt, dann ist es auch aus mit der Zivilisation und der Demokratie(illusion).

    Naja, der Begriff Zivilisation wird gerne umgedeutet, obwohl es keinen Sinn ergibt wenn es den Leuten in den Kram paßt. Ob das nun niemandem auffällt oder man aus Eigennutz darüber hinwegsieht sei dahingestellt. Genau wie Demokratie die am wenigsten erstrebenswerte Haltungsform für - nach eigenem Bekunden - mündige Individuen sein dürfte aber naja, jeder wie er meint. Bisher wurden nur Rechte durch die Hintertür enteignet, mal abwarten was passiert, wenn die Sachwerte dran sind bzw. Banken und Versicherungen sich genötigt sehen, das letzte Hütchen hochzuheben und die Menschen erkennen, daß da garkein Geld drunter ist. Dann wird die Herde sich wohl selber kräftig ausdünnen, statt die richtigen Hurensöhne aufzuknüpfen - also alles wie immer eigentlich...

    Naja und? Immer ran da, bei etwa 4,6 Milliarden Euro, wovon die Lehmanngeschädigten damals schon 6,7 Milliarden bekommen sollten, ist ja noch genug Suppe da (Zahlen lt. Handelsblatt von 2009, glaubt jemand dran, daß seitdem irgendwer dort was eingezahlt hat?)

    nicht weil es so schön ist, sondern weil es den kühl-realistischen Blick auf das lenkt, wozu eigentlich die hier diskutierte Lebensmittelbevorratung, Krisenvorbereitung, Cassis und Butterschmalz dient: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=258526

    Ach Scheiße nochmal, ich kann das AKW BummBumm Geheule langsam nicht mehr hören. Einfach mal irgendwo ein verdammtes scheiß Geschichtsbuch aufmachen und nachschauen, wie oft es schon Engpässe von unter 6 Monaten gegeben hat, wo es ansonsten relativ unproblematisch war, schon hat man eine mehr als ausreichende Rechtfertigung, sich für einen solchen Zeitraum die Hütte vollzupacken und Maßnahmen gegen Plünderer bzw. für die Möglichkeit einer spontanen, zeitweiligen Absetzung zu ergreifen. Man muß echt nicht jedes Thema mit der ewig gleichen Leier vollmüllen, ist zwar seit Fukushima en vogue, aber trotzdem.