Interessant bei der Studie ist, daß von den 2000 Befragten 93,3% angaben, Gold wegen des "sicheren Werterhalts" zu schätzen. Mal abgesehen davon, daß man es durchaus als Manipulationsversuch ansehen kann, wenn bestimmte Satzteile in Anführungszeichen gesetzt werden, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, daß sich unter 2000 Personen niemals 93,3% auch nur im Ansatz für Gold interessieren. Vielleicht sind aber auch 2000% von 93,3 Befragten gemeint...das würde ich schon eher glauben.
Beiträge von Oliver
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Die Sprache sollte man noch beherrschen, wobei Vokabular eindeutig vor Grammatik geht. Rußland würde ich allerdings lieber lassen, da es bei der aktuellen politischen Lage eventuell doch recht flott unfreundlich werden könnte. Wer jetzt noch nicht weg ist und dort, wo er hin ist Fuß gefasst hat (=integriert ist), der sollte tunlichst bleiben - je weiter man sich hierzulande von den Ballungszentren entfernt, umso erträglicher wird es.
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Naja, ich wollte da jetzt eher ganz generell darauf hinaus, daß man realisiert, wo er/sie/wir stehen und wohin die Reise geht. Nicht nach dem Motto Bunker statt Landhaus, das ist Unsinn.
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Wir stehen, wie schon bei Eröffnung dieses Threads im Jahr 2006 (10-jähriges Jubiläum!), erneut am Vorabend einer neuen Finanzkrise mit dem extremen Risiko zum totalen Kollaps unseres Finanz- und Wirtschaftssystems, dem wir seinerzeit nochmal entkommen sind.
Wieso neue Finanzrkise? Seit 10 Jahren wird alles mit frischem (und vor allem billigen) Geld zugekippt oder dem Steuerzahler auf's Auge gedrückt, wodurch es gelungen ist, das Thema weitestgehend aus dem 1m² Horizont der Durchschnittsbürger rauszuhalten.Ganz ehrlich gesagt...es geht inzwischen längst nicht mehr nur um Gold...eigentlich sind inzwischen fast alle Sachwerte betroffen, Immos, Autos, Kunst etc...
Nein, wer halbwegs ein Gespür für Gefahr hat, der hat seine Schekel schon lange im Trockenen...wenn die breite Masse drauf kommt, daß man sich vom Geld trennen sollte, wie es derzeit der Fall ist steigen eben die Vermögenspreise wie bekloppt. So wie sich die Dinge entwickeln, würde ich mir eher Gedanken darüber machen, wie ich mit heilem Arsch aus der Sache rauskomme. -
Von IPv6 schwätzen kostet nix, es umzusetzen dafür schon. Deshalb bietet auch die Telekom, die hierzulande die Klappe vonwegen IPv6 wohl am weitesten aufreißt, diesen Service mit Stand September 2016 noch nicht an ihrem Mediagate an. Deshalb läuft bei meinem brandneuen und superschnellen All-IP Zugang auch konsequenterweise gleich alles ausschließlich über IPv4, v6 habe ich direkt deaktiviert (hat allerdings gedauert, bis ich überhaupt drauf kam, daß die verfickte Scheiße wegen mangelnder IPv6 Unterstützung am Server nicht läuft). Naja und so schnell ist mein Internetzugang auch überhaupt nicht, denn auch hier hat die Telekom gespart: Statt 'nen Outdoor DSLAM wie üblich hinzustellen reicht es in meiner Straße so gerade eben für 25 MBit wenn direkt über die Vermittlungsstelle geschaltet wird, die bekomme ich auch ungebremst zum Preis von 50 MBit.
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Soweit ich das mitbekommen habe, handelt es sich bei den 225% oder 152 Billionen nur um die weltweite Verschuldung außerhalb des Bankensektors.
Aber der IWF weiß auch gutes zu berichten, in einigen Ländern sind beispielsweise positive Tendenzen zu erkennen...wenn man sich die Liste der Länder anschaut, fühlt man sich wie frisch in's Hirn gefickt: Genau die Länder, in denen massiv Banken gerettet und Risiken per Bad Bank an die Steuerzahler übereignet wurden, werden jetzt als Musterbeispiele angeführt.
Außerdem weiß der IWF, wie man in solchen Fällen gegensteuern kann: Durch mehr Staatsverschuldung, wodurch das Wachstum angekurbelt wird.
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Insgesamt bin ich mir gar nicht sicher, ob es eine große Flucht aufs Land geben wird.
Sollte der Strom (und somit im wesentlichen auch das Wasser) weg sein, dann ist binnen weniger Tage Schluß, da sich die Scheiße bereits das Rohr durch bis in die Schüssel gestapelt hat. Dazu dann noch ein kräftiger Regenguß und die, bedingt durch den politisch verordneten drastisch zurückgegangenen Wasserverbrauch, sowieso schon hoffnungslos verschlammte Kanalisation wird sich rächen.Ganz unabhängig davon muß man ja nicht gleich auf's Land flüchten, vielleicht fährt man ja auch mal nur für einen Tag gemeinsam raus zum plündern. Die nach eigener Ansicht so wehrhafte Landbevölkerung wird sich wundern, wenn da plötzlich Sonderzüge voller Menschen kommen, die die erst halb reifen Kartoffeln mit der bloßen Hand aus der Erde puhlen und danach noch den Hof plündern (auch wenn es dort keine großen Nahrungsvorräte gibt, ein Flatscreen ab 40" aufwärts wird ja wohl zu finden sein!). OK, das mit dem Flatscreen habe ich mir jetzt ausgedacht, aber der Rest ist tatsächlich so passiert, auch das mit den Sonderzügen und zwar mitten in Deutschland. Man sollte beachten, daß damals weniger Gewalt im Spiel war als heute bei einem Bundesligaspiel und das Volk noch eine weitestgehend homogene Gemeinschat war.
Das sehe ich anders: Damals erfolgte Landwirtschaft noch weitgehend manuell bzw. mit Unterstützung durch tierische Muskelkraft. Der Betrieb konnte demnach auch in einer Krise, z.B. keine externe Energiezufuhr möglich, weiterlaufen.
Es gab zu Beginn des 2. Weltkriegs noch 1 Landwirt auf 5 Bürger, heute sind es über 150 Bürger (Hatte ich mal vor ein paar Jahren ausgerechnet, ggf. also schon einige Bürger - oder besser Einwohner/Insassen - mehr, außerdem ist längst nicht jeder Landwirt mit der Lebensmittelproduktion beschäftigt - weder direkt, noch indirekt). Darüberhinaus waren 1/3 aller Beschäftigten in der Lebensmittelproduktion bzw. -herstellung tätig. Das ganze System ist von Exporten und Importen gleichermaßen abhängig, selbst versorgen kann Deutschland sich schon lange mehr. Wenn man sich anschaut, wie die Leute damals Hunger geschoben haben, kann man sich ungefähr ausmalen, was heute passiert, wenn das mit dem "Triumph des Willens" mal wieder nix gibt.
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Ob nun ein Dispo- oder Pfandkredit günstiger sind hängt nicht nur von den Kosten ab und da hätten wir schon das erste Problem: Wieviel die 3400 für 2 Wochen kosten wird leider verschwiegen. Es gibt etliche gute Gründe, weshalb man keinen Dispokredit in Anspruch nehmen kann oder möchte, das kann beispielsweise eine anhängige Kontopfändung sein oder eine Ex Frau (ggf. noch mit Blagen) die noch was bekommt bzw. gerne was hätte. Alles durchaus legitime Gründe sein Leben in einer Art und Weise zu führen, daß einem sowas eben nicht möglich ist oder man es besser läßt.
Auch ein kurzfristiger Kapitalbedarf für 2 Wochen ist nichts, was ungewöhnlich wäre...für eine Neuanschaffung aber allgemein nicht die Regel.
Grundsätzlich sehe ich kein Problem darin, zeitweise Sachen in's Pfandhaus zu geben - woran man einen vertrauenswürdigen Geschäftspartner erkennt ist dann eine andere Frage, bei der Summe die über die Theke wandert kann man aber wiederum das Risiko zumindest ausblenden.
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Wachstum, Wachstum, wohin man schaut - es sei denn, man schaut genau hin. Aber an einer Front hat es wirklich bedeutenden Zuwachs gegeben letztens: Bei der Anti Dollar Koalition nämlich. Interessant, wer sich da mittlerweile so alles tummelt - man sollte immer bedenken, daß das letztendlich nicht ohne grünes Licht der jeweiligen Regierung durchgezogen wird.
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Ebay.com nicht mehr nutzen, die zwingen dich paypal zu akzeptieren.
Schon mal was von bitcoin gehört ?
Pauschaler Zwang zu Paypal ist Blödsinn und mir fällt kein unsichereres Zahlungsmittel als Bitcoins ein. Nützlich sind die höchstens da, wo man Zwiebeln nicht nur als äußerst schmackhaftes Gewächs kennt. Sinn macht es beides, nur sollte man es mit Bedacht nutzen. -
Naja, wenigstens den Verdacht, daß es sich bei den ersten beiden Bildern um Beispiele handelt, müßte man eigentlich beim bloßen Betrachten schon bekommen. Daß man den Zustand des tatsächlich angebotenen Artikels auf Bild 3 und 4 sieht schreibt er ja noch extra dazu. Sicherlich, das könnte möglicherweise justiziabel sein und hätte unmißverständlicher klargestellt werden sollen. Außerdem hat der Käufer ja auch nicht wegen der Diskrepanz zwischen Beispielbild und gelieferter Ware den Faden hier eröffnet und diesen Umstand bisher von sich aus auch nicht erwähnt. Wenn man nun unbedingt dem Verkäufer an's Bein pinkeln möchte, würde ich eher raten, sich auf sein Auktionsvolumen insgesamt (Stichwort privat/gewerblich) zu konzentrieren oder die Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich durch den suboptimalen Hinweis auf Garantie-/Gewährleistungssauschluß eröffnen.
Das schlimmste an der Sache ist, daß ich hier scheinbar in wesentlichen Punkten elpollos Sichtweise teile. Mal sehen, ob mir das wenigstens verfrühten Zugang zu Frauen und Getränken auf seinem 100. einbringt, ich hoffe es sehr!
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Die schwarzen Schafe sind hauptsächlich private Anbieter.
Gegen Gewerbliche gab es früher kaum was zu sagen, noch wird das wohl heute der Fall sein.
Der private Markt geht halt zu 99% nur noch über's Internet, heutzutag sogar üblicherweise international und generell liegt der Anteil echter Betrüger bei den gewerblichen Anbietern um ein vielfaches höher. Man ist nicht deshalb ein privater Anbieter, weil man im Auktionstext zig mal drauf hinweist und evtl. keinen Gewerbeschein besitzt. Weiterhin ist man kein Betrüger, weil sich ein gebrauchter Artikel eben als nicht neu erweist usw. usf. Könnte man noch lange fortführen die Liste.Ich für meinen Teil habe schon mehreren den Staatsanwalt auf den Hals gehetzt und aktuell einen ganz besonders witzigen Fisch an der Angel. Von denen, die ich überzeugen konnte, daß eine einvernehmliche Lösung das Beste ist will ich garnicht reden. Es sind zwar Massen an Betrügern unterwegs, das will ich garnicht bestreiten - soviele sogar, daß die Staatsanwaltschaften mittlerweile dazu übergehen, den Beschuldigten eine Einstellung des Verfahrens gegen Wiedergutmachung anzubieten, statt sie zu verknacken...aber das alles kommt nicht von ungefähr. Ebenso wie die eigentlich unhaltbaren Zustände in diesem Land (Sozialsystem und Politikerkaste) nicht von ungefähr kommen. Das ist alles eine Folge von jahrelangem erfolgreichen Wegsehen, Übersehen, Ignorieren, Unterlassen, klein- bzw. schönreden des Offensichtlichen...irgendwann manifestiert sich sowas nunmal. Komischerweise sind dann auch gleich Leute zur Stelle, die die Umstände anprangern. Betrug ist mittlerweile ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor und da der allergrößte Teil an Betrügereien überhaupt nicht angezeigt wird, wächst die Branche eben weiter.
Ich bestelle auch regelmäßig Elektronikkrams in China (gewöhnlich unterhalb der Zollfreigrenze), weil ich es nicht einsehe, dem deutschen Händler sein leistungsloses Einkommen zu finanzieren. Die haben mich noch nicht einmal beschissen, lediglich die Kommunikation gestaltet sich zuweilen schwierig. Einer hat mich mal so dermaßen was von nicht verstanden und das über mehrere Tage, daß er mir mit Gewalt die kostenlose Zusendung eines Ersatzartikels androhte...habe mich dann gefügt.
Übrigens noch so ein Betrugsmasche, der Typ ist meines Wissens immer noch damit unterwegs: Ordentlich angemeldeter Händler, sieht alles 1A aus bei ihm. Liefert allerdings um die 50% der bestellten Ware nach Zahlungseingang nicht aus. Kommunikation zwecklos, der antwortet nicht. Sobald er in der Sache Post von der Polizei bekommt, ist ratzfatz die bestellte Ware inkl. einem Entschuldigungsschreiben und meist einer (wertigen!) kostenlosen Zugabe da. Da die meisten Fälle von Betrug nicht zur Anzeige kommen, verdient sich der Typ dumm und dämlich. Einem Bekannten hat er zu einem Smoothiemaker ein Set Originalgläser des Herstellers, die etwa 50% des Kaufpreises ausmachten dazugelegt in dem Fall. Leider liefert er seitdem alles prompt aus.
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gefühlt ist das nicht mehr bankenüblich und geht in Richtung Schmelzware
Der war gut, als Anlagemünze ist das Teil absolut OK was auf den Fotos zu sehen ist. Ein simpler Blick in's eigene Portemonnaie reicht aus um das zu bestätigen, die ist absolut umlauftauglich. Gold ist nunmal Geld und dieses Gold hier wurde auch so behandelt.Bevor Du Dich lange mit dem Verkäufer rumschlägst, verkauf Sie hier im Forum weiter und Du bist sie ratzfatz wieder los.
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Ich denke mal nicht, dass die besseren Risiken liquidiert wurden, wenn man nur "Schiffskredite" hört und weiß wie es aktuell auf den Weltmeeren aussieht, kann es einen nur schütteln.
Naja, sie wollten ihren Schrott ja ursprünglich über Zeit und vor allem wertschonend abbauen...jetzt sind von 160 Mrd. noch 68 Mrd. da...netter Witz würde ich mal sagen. Was da allerdings nicht bei steht: Von den 68 Mrd. sind 46 Mrd. Staatsschulden aus der Eurozone...außer der EZB wird die wohl niemand ohne Zange anfassen...schon die zweite Pointe...Jetzt würde mich nur noch interessieren, wie sie die Eurohypo abgewickelt bekommen, aber das möchte mir vermutlich niemand im Detail erklären... -
Das heißt ja nichts anderes, als dass ich der Willkür des wackligen Bankensystems vollkommen chancenlos ausgeliefert bin.
Es war nie anders. Allerdings hat es hierzulande nur einmal eine größere Sauerei mit Grundschulden gegeben. Sowas wird sich sehr wahrscheinlich nicht wiederholen und die Banken selber werden sich auch hüten, flächendeckend zuzuschlagen, Detroit und Co. haben sich in die Schädel der Bänkster weltweit eingebrannt, sowas will niemand. Veritable Gründe, weshalb Dir der Arsch auf Grundeis gehen sollte, findest Du hier im Forum genügend, 'ne Grundschuld ist da eher noch unkritisch meiner Meinung nach. -
Eine Schande überhaupt, daß und wie lange Europa die Bevormundung durch den korrupten und egomanen "Partner" jenseits des Teiches mitmacht.
Alle relevanten Posten sind schon seit Jahrzehnten mit mandschurischen Kandidaten besetzt und die Masse peilt hier wie da wie dort nicht, was überhaupt abgeht. -
ein lastenausgleichsgesetz 2.0 ala 1952 wird nicht mehr allzulange auf sich warten lassen.
Da hat dann aber Dein abstraktes Schuldversprechen nichts mit zu tuen, das wurde schon beim letzten mal passend verrechnet. Darüberhinaus würde es Dir jetzt höchstwahrscheinlich eh nix mehr bringen, schau Dir mal an, welcher Stichtag im LAG von 1952 für einige Berechnungen als Grundlage dient...01.01.1940. Übrigens ist Lastenausgleichsgesetz 2.0 irreführend, der erste quasi Lastenausgleich fand schon in der Weimarer Republik statt, die sogenannte Hauszinssteuer ab 1924...auch hier bemerkenswert: Stichtag Juli 1918. Fazit: Wenn sie es nochmal machen, dann wieder so, daß kaum einer davonkommt...mein Tip zum diesmaligen Stichtag: irgendwann 2011 (Zensus, das hatte einen Grund!) und zwar europaweit...ich denke allerdings, daß es noch einige Zeit dauern könnte, bis es soweit ist. Konkret gefährlich für Immobilienbesitzer mit Schulden auf der Hütte ist eher die Blase, besonders in Deutschland sehe ich das Risiko einer Neubewertung durch die Banken, mittelfristig brandgefährlich dürfte das am 01.01.2016 in Kraft getretene Solvency II sein...hat zwar eigentlich garnichts mit dem Thema zu tuen und wird eher den Bereich Fonds- und Gewerbeimmobilien treffen, das jedoch mit solcher Wucht, daß es auf den privaten Sektor durchschlägt.
Klar kannst Du jetzt ein paar Hundert Euro reinstecken um die Summe X um 70.000 EUR zu reduzieren, solange Du aber nicht in einen Bereich kommst, den Du aus eigener Tasche stemmen könntest, steckst Du hinterher noch im gleichen Dilemma...das wirkliche Risiko sehe ich eigentlich nur im möglichen Verkauf selbiger, was ich aber als relativ unwahrscheinlich ansehe. Ebenso die mögliche Zwangesversteigerung, während Du gerade auf dem Klo sitzt - etwas überspitzt, aber so in etwa ist es rechtlich zumindest möglich, könntest Dich dann hinterher zwar an den Verkäufer zwecks Entschädigung wenden aber das dürfte wenig nutzen.
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steck' mal deinen BP5 in die Erde und kuck' ob da neue wachsen...ich bitte dich.
Hatte ich bisher keinen Erfolg mit, Konserven in Glas und Dose funktionierten ebenfalls nicht. Denke mal, daß ich mit gefriergetrockneten Fertigsuppen auch scheitern werde, aber ich kann das Zeug ad hoc futtern, eventuell kurz aufwärmen bzw. Wasser druff und runter damit. Wenn ich mit leerem Magen erst noch drauf warten muß, daß etwas wächst, würde mich das schätzungsweise überfordern. Sicherlich wird man, sofern es uns in die Steinzeit zurückwirft ohne dabei umzukommen, eher als Selbstversorger über die Runden kommen...allerdings gibt es da so dermaßen viele Variablen, daß ich konkrete Planungen aus verständlichen Gründen erst mal zurückstelle. Daß Du Dir praktische Fähigkeiten aneignest, ausprobierst und dazulernst finde ich prinzipiell gut, aber als Selbstversorger hast Du in einer Krise vermutlich mehr Gedöhne, als Dir lieb ist. Schon heute werden ganze Kartoffelfelder über Nacht abgeerntet und zwar nicht vom Eigentümer, ebenso wie erhebliche Waldflächen illegal abgeholzt werden, vom Holzdiebstahl aus dem Wald garnicht zu sprechen, die kommen mit Tiefladern heutzutage. Schrebergärten und auch die Gemüsegärten hinter'm Haus sind längst beliebte Selbstbedienungsobjekte und letztens hab ich mal von einem gelesen, dem sie nicht nur die Äpfel von den Bäumen gestohlen haben, sondern die Bäume gleich mit. Ich wohne am Rand des Ruhrgebiets, was hier im Ernstfall abgeht, kann sich jeder vorstellen. Von mir aus wäre ich längst hier weg, aber persönliche Gründe hindern mich.
Oliver, woher hast Du Deine Erfahrungen?
Meine Erfahrungen beruhen auf Beobachtungen meiner Umwelt und dem Kaffeetratsch, den ich von der Großelterngeneration immer (zwangsläufig) mitbekomme. Natürlich treffen meine Schlußflogerungen nicht auf 100% der Menschen zu, aber ich kann mich guten Gewissens soweit aus dem Fenster wagen zu behaupten, daß die Mehrheit genau so ist. Auch wenn alles gerne schöngeredet wird, muß es nicht wirklich so sein. Vor kurzem bekam ich mit, wie sich so eine ergraute Mutti darüber ausließ, daß sie mitbekommen hat, wie ihre beiden Kinder darum schacherten, wer sie zu Weihnachten nehmen muß und es wurde eher scherzhaft darüber berichtet und im Anschluß geredet. Dann kenne ich noch 'ne Frau, die zeitlebens gut im Futter stand, immer Zeit für'n Kaffee hatte und seit sie 2 Enkel hat nur noch ein Strich in der Landschaft ist, immer die lieben Kleinen da hat wenn man sie mal einladen will und insgesamt in 5 Jahren um mehr als 20 gealtert ist. War letztens stolz wie Bolle, weil Sohnemann sie auf 'nen Kurtrip eingeladen hat...damit sie jemand für die Kinder haben, wie sie selbst berichtete...das muß man sich mal vorstellen, dem hätte ich die Klöten langezogen. Die Kinder sind beide eher nicht als unproblematisch einzustufen, nichtsdestotrotz ist die voll des Lobes. Dann kenne ich noch eine, deren Tochter kurz nach Tod des Mannes ihre Stunde gekommen sah und ihr das eigene Haus unter'm Arsch weg abreißen wollte um dort ein eigenes, größeres und schöneres zu bauen (von ihrem Geld allerdings), wo sie natürlich auch ein Zimmer bekommen würde. Sämtliche Fälle stammen übrigens aus Kreisen, in denen Einkommen und Bildungsstand über'm Durchschnitt liegen, lediglich im letzten Fall handelt es sich um Normalverdiener. Daß es in Deinem familiären Umfeld und meinetwegen auch Bekanntenkreis völlig anders aussieht mag durchaus sein, ich habe bisher(!) auch nur einen einzigen derartigen Problemfall in der Familie...das ändert jedoch an der Gesamtlage nichts. -
stellt sich erst als solcher heraus, wenn die Kacke am dampfen ist... Vorher ist das bestenfalls ein guter Bekannter. Tomster hat völlig recht, in guten, zivilisierten Zeiten ist alles ganz leicht, du hast 1000 Freunde. Aber nimm die dünne Decke der Zivilisation weg, gutes Beispiel ex Jugoslawien, dann fallen die Spacken übereinander her wie die Irren.
Du brauchst nichtmal die dünne Decke der Zivilisation wegnehmen um zu erkennen, daß es unter Deutschen bzw. Menschen der westlichen Wertegesellschaft im Ernstfall praktisch keine Freundschaften gibt. Die mittlere Generation will sich größtenteils nichtmal mehr gescheit um ihre eigenen Kinder kümmern, sobald irgendwo Party ist werden die bei den eigenen Eltern abgeladen, im Urlaub sieht man Kinderbespaßung durch Animateure als Mehrwert an, Ganztagsschulen sind Hip und die eigenen Eltern gehen einem eh am Arsch vorbei. Deren Nachzuchten, wo mittlerweile auch schon häufig Braten aus der Röhre rutschen, hatte gute Lehrer und dürfte noch übler werden. Wenn da noch ein psychischer und physischer Ausnahmezustand oben drauf kommt, dann ticken die Spacken entweder völlig aus oder fangen an zu heulen. Wären's Hunde bekämen sie mangels Charakter-/Wesensfestigkeit und teilweise gravierenden Fehlern im Sozialverhalten nichtmal 'ne Zuchtzulassung. -
Ein substantieller Vorrat geht via BP-5 IMHO zu sehr ins Geld. 90 Tagesrationen zu besitzen ist vielleicht selbstwerterhöhend, aber im Prinzip totaler Kindergarten weils erstens um Welten zu wenig ist für alles was über einen simplen Blackout hinausgeht und zweitens fünfzig mal mehr kostet als z.B. Weizen.
Für das, was die Deutschen durchschnittlich für'n Urlaub rauswerfen, kann ich mir locker 20 Kisten BP5 hinstellen...und das ist nur ein Urlaub oder mein zukünftiger 3D Drucker. Der Vorteil liegt einfach darin, daß es kompakt und sehr sicher in Portionsgröße verpackt ist und direkt aus der Verpackung gefuttert werden kann wodurch es sich sehr gut als Verpflegung für Unterwegs eignet. Einige Kisten habe ich immer rumstehen, weil ich bisher mal öfter einige Zeit mit dem Rucksack weg war und dann ganz im sogenannten Survivalstil Stock- oder Fladenbrot zu backen...das ist Kindergarten. Trotzdem würde ich mich nicht im wesentlichen auf das Zeug verlassen, da es nach einigen Tagen andauerndem Konsum irgendwie nicht mehr schmeckt. Ein paar Monate durchhalten reicht locker aus, entweder hat sich die Situation bis dahin entspannt oder es gibt elementarere Probleme als Nahrungsvorräte.