Beiträge von Oliver

    wenn ich etwas verkaufe (vermehrt verkaufe) .. sinkt der Preis, er steigt nicht.


    andersrum: wenn die Nachfrage gross ist, müsste der Preis steigen, aber so einfach ist es auch nicht.


    Das ist absoluter Schwachsinn...und wenn Du Experte mal wissen willst, was wirklich stark steigt dann gebe ich Dir 'nen heißen Tip: Shanghai Gold Exchange. Da wird mehr physisches Material pro Woche ausgeliefert, als bei der COMEX im ganzen Jahr in's Lager gefahren wurde. Aber Scheiße ja, ich hab nix anderes erwartet.

    Registrierbar dürfte da eigentlich nichts sein, da sich die Sicherheitsmicrolasergravur ja nur auf den jeweiligen Stempeln befinden soll. Somit kann die RCM lediglich feststellen, ob die Münze mit einem Stempel geprägt wurde, der eine solche Gravur enthält, die wiederum in ihrer Datenbank hinterlegt ist. Wieso man die Sicherheitsmicrolasergravuren nicht fälschen kann verraten sie leider nicht.

    Mal wieder Warnungen vor'm großen Crash, diesmal aber von jemand, der mit Scheitern bereits Erfahrungen hat: Dramatische Crashwarnung der RBS. In der Tat findet sich innerhalb der Warnung etwas, das aufhorchen läßt...es heißt "Es geht um den Kapitalerhalt, nicht um Kapitalertrag. In einer dicht gedrängten Halle sind die Ausgänge schmal". Solch weise Worte hat es bisher nur sehr selten zu hören gegeben, noch viel außergewöhnlicher ist aber der diesmalige Absender.

    Man könnte bald meinen, Geld ist in einer offenen Garage in einer Umzugskiste sicherer aufbewahrt als auf einem Bankkonto oder in vielen Investments.


    Leider hat sich die Erkenntnis noch immer nicht durchgesetzt.


    Im wesentlichen hat Bembelpetzer mit seinen obigen Ausführungen zwar recht, aber...
    Die Anleihen wurden den Kunden untergejubelt, ob nun direkt oder in Form irgendwelcher suspekter Finanzprodukte. Hauptsächlich hat es wohl "einfach gebildete" Rentner und Arbeiter getroffen, die der Bank vertrauten...denn als diese Schrottanleihen verhökert wurden, da wußte die Bank schon wie es um sie steht. Das was da gelaufen ist könnte man eher als mediterrane Interpretation des Enkeltricks, denn als einen Beweis für "Gier frißt Hirn" ansehen...

    Es geht eigentlich nur um krisen-, währungssystem- oder generationsübergreifende Wertspeicherung oder Vermögensüberführung. Für den Fall der Fälle.


    ...Du hast die Anonymität vergessen.


    EMs sind keine Krisenwährungen. Krisenwährungen sind z.B. Alkohol, Tabak(waren), Genussmittel (Schokolade, Kaffee),....


    Hast Du das im Lexikon der Krisenwährungen nachgeschlagen? Tauschhandel funktioniert nicht nach festen Regeln, schon garnicht in turbulenten Zeiten.


    von daher hat sich da nicht viel geändert


    Doch, es gibt kaum noch Bauern die Dir 'ne Sau abgeben könnten, alles Großbetriebe und wenn da nur 24 Stunden der Strom ausfällt bedeutet es Totalschaden. Die verendeten Tiere gibt es dann zum Sonderpreis ab Hof.


    Ja, Gold hat eine gewisse Werterhaltungsfunktion.
    Solange es einem nicht vorher weggenommen wird.
    Solange man den Krisenfall überlebt.


    In keinem der genannten Fälle verliert Gold seine Werterhaltungsfunktion, wird es einem weggenommen hat es halt jemand anderes und wenn man stirbt kann es einem sowieso scheißegal sein. Nenn mal eine Anlageform, bei der man gegen die 2 angeführten Punkte abgesichert ist...

    Was würde passieren, wenn es den Supergau geben würde, bei dem unsere Währung nichts mehr wert wäre?


    Das ist in den letzten 125 Jahren 4 mal passiert, wobei es einmal "eigentlich nur" eine Anpassung sein sollte und es 2 mal für alle katastrophal geendet hat, wobei man bei den Bewohnern der östlichen Besatzungszone noch ein weiteres mal dazurechnen kann. Für einen Supergau passiert das also recht häufig. Die Euro Umstellung habe ich mal außen vor gelassen, da dadurch angeblich ja nichts teurer geworden ist und DM ja nach wie vor zum Umtauschkurs zurückgegeben werden können. Es hat immer Leute gegeben, die irgendwas hatten, das sie für Edelmetalle abgegeben bzw. getan haben. Gold ist allerdings eher zur Überführung von Kapital in ein neues Zeitalter gedacht und nicht um in Krisen damit einzukaufen, aufgrund der enormen Wertdichte. Da ist Silber geeigneter und davon hatte so mancher Bauer nach dem 2. Weltkrieg ganze Eimer voll...dummerweise haben einige nicht bedacht, daß es auch vesilbertes Besteck gibt...

    Das ist doch bloß Show, man hält den Glauben an eine Normalisierung des Zinsniveaus irgendwann 2018 mit Kleckerbeträgen wach. Lediglich die Anhebung von Einlagenverzinsung und Reposatz dürften Wirkung zeigen, da der Dollarraum dadurch den Euroraum mit Null oder weniger an Erträgen abhängt.

    hat allerdings den Haken dass Gold dann auch billig ist weil wenn Öl billig ist ist es auch Metall weil ein wesentlicher Teil der Minenkosten Energiekosten sind

    Gold wird im Hinblick auf die Förderkosten doch eh zu beknackten Preisen gehandelt, da würde jeder anständige Kaufmann die Bude zumachen. Darüberhinaus wird der Goldpreis anhand von Volumen festgemacht, die die tatsächliche Förderung um ein mehrere hundert faches überschreiten...


    Sollten Rockefeller diesen Absturz produziert haben, dann wird es nicht endlos so gehen - irgendwann ist Schluß.

    Da sollte man erst mal die Frage klären, wo er wie investiert hatte. Der ganze Frackingabschaum wird wohl zum überwiegenden Teil zur Hölle fahren, wenn die Bilanzfälschungsgenehmigungen Ende des Jahres auslaufen...oder es passiert ein Wunder, kommt ja auch oft vor in der Finanzwelt.

    X Mal Bankrott und Niemals wirklich Rentabel


    ...und rein bekäme mich da niemand. Habe von einem, der bei einer am Bau beteiligten Firma arbeitet(e?), klar gesagt bekommen, daß das Ding nicht sicher ist. Die heute notwendige Rentabilität und der Kostendruck sind wohl die Hautpgründe, weshalb unsere Zivilisation schon länger nix mehr auf die Kette bekommt und so langsam mal Darwins Ruf folgen sollte. Der Zwang, den Nutzen oder die Vorteile einer Sache im allgemeinen in Geld zu messen ist Blasphemie.

    Mit Ausnahme der Graphik bzw. Animation ab 1:35, die wissenschaftlich nicht belegt ist, sind mE alle Aussagen korrekt.

    Naja, mangels Link ohne Flashplayer kein Video, aber egal. "Wissenschatlich belegt" oder eben nicht ist doch generell Unsinn, sollte die Propagandawissenschaft namens Klimaforschung doch eigentlich in den letzten Jahren abschließend bewiesen haben.


    Es ist heute absolut unmöglich, die weitere Entwicklung der Durchschnittstemperatur seriös vorauszuberechnen oder auch nur zu erahnen

    Da braucht man nix berechnen oder erahnen, der höchste zulässige Temperaturanstieg wird vertraglich festgelegt und fertig.

    Falls sich der Klimawandel als nicht durch den Menschen verursacht herausstellen sollte, oder falls man mit CO2 Zertifikaten nicht mehr genug Geld zum Wohl der Energielobby und Großindustrie aus den Bürgern herauspressen kann, bringt man sicherheitshalber einen alten Bekannten wieder in Stellung: Das Ozonloch. Na, das wird bestimmt mal wieder teuer...

    Ja, die Bänker schwatzen mal wieder über die Realität...kann ja nix bei rumkommen. Erstens ist es nur bis zu einem gewissen Punkt relevant, ob Überkapazitäten herrschen, da kein Reeder ein Schiff los- und Geld hinterherschickt und zweitens sieht der HARPEX auch nicht unbedingt nach Hochkonjunktur aus. Allgemein muß man beachten, daß der HARPEX in etwa den totalen Ist-Zustand während, während der BDI die Lage in wichtigen Industriebereichen darstellt, wie sie in etwa 6 Monaten sein wird. Die Lage in den genannten Bereichen ist in der Tat seit Jahren beschissen und es ist keine Trendwende zu sehen.

    Nachdem es in der Vergangenheit immer mal wieder zu unschönen Reibereien im Zuge der alternativlosen Anhebung der Schuldenobergrenze gekommen ist, hat man sich unlängst drauf verständigt, sie einfach aufzuheben statt anzuheben. Da knallten nicht nur die Korken an der Wallstreet, auch die Schulden schossen urplötzlich um 340 Milliarden in die Höhe...na dann Prost! Ist aber nur eine vorübergehende Maßnahme, bis der Aufschwung so richtig einsetzt...

    Ich tippe mal auf Ja, auch wenn es keinen Sinn ergibt. Wenn man seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann wird im allgemeinen erstmal umgeschuldet. Vermutlich werden bei dem von mir erwähnten Gespräch die meisten erstmal dieser Lösung zustimmen, statt direkt zwangsgeräumt zu werden. Übrigens bist Du derjenige, der sich auf höhere Zinsen eingeschossen hat. Ich habe lediglich das Risiko einer urplötzlich auftauchenden Unterdeckung hervorgehoben, wo eine der Möglichkeiten höhere Zinsen in der Zukunft wären. Eigentlich gehe ich eher von Holzhammermethoden aus in der heutigen Zeit, vgl. die Situation in Spanien.


    Wenn Du jetzt anfängst, daß das keine Bank machen würde...doch, sie haben es millionenfach in den USA gemacht und in die spanischen Banken scheinen auch bei der Abwägung zwischen Rufschaden und Abschreibung zu einem klaren Ergebnis gekommen zu sein. Die Banken haben ja seinerzeit nichtmal von sich aus die unrechtmäßig kassierten Bearbeitungsgebühren wieder rausgerückt.

    Nach Vertragsabschuss? Man kriegt Geld für 20 Jahre fest für 2%.


    Dann lies Dir vorher mal genau durch, was Du da unterschreibst. Entsprechende Klauseln dürften vorhanden sein, alles andere wäre aus Sicht der Bank fahrlässig. Neben dem schon genannten $313 BGB dürfte es sich hauptsächlich um $490 BGB drehen in dem Fall. Natürlich würden sie nicht direkt kündigen, man würde nur halt mal zu einem Gespräch über weitere Sicherheiten und andere Zinssätze einladen.

    Fakt ist, dass die Bauzinsen im Moment extrem niedrig sind und nächstes Jahr Hunderttausende neuer Mieter auf den Markt drängen, die haben dann auch noch alle Freimiete auf Staatskosten und ein Ende des Zustroms scheint unwahrscheinlich.

    Gerade bei Asylantenheimen in der Nähe oder an Asylanten vermieteten Wohnraum wäre ich vorsichtig, da werden die Preise ordentlich nach unten gehen, weil niemand noch dafür bezahlen will, sowas in der Nachbarschaft zu haben. Dementsprechend könnten Banken auf die Idee kommen, die ein oder andere Finanzierung unter den neuen Gesichtspunkten nochmal durchzurechnen.


    Ist das mühsam mit denen?


    Das hängt von der zuständigen Person ab, da gibt es durchaus Fälle, wo man an deren Zurechnungsfähigkeit zweifeln darf. Generell würde ich die Finger davon lassen, es sei denn man läßt sie so verfallen, daß man 'nen Abriß durchbekommt. An sich ist es eine Schande, da man mit wesentlich weniger Verwaltungsaufwand wesentlich mehr historische Bauten erhalten könnte, statt mit dem Stellungskrieg, der da praktiziert wird...Eigentum ist jedenfalls was anderes.

    Von den 1200 Euro Mieteinnahmen gehen dann ja noch Kosten ab, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können (Verwaltergebühren, Instanthaltung, größere Reparaturen und sicher noch viel mehr). Ich schätze diese Kosten mal mit 100 Euro je Monat ein und hoffe, das ist großzügig bemessen.

    Hängt von vielen individuellen Parametern ab, generell würde ich sagen, daß Du da deutlich untertreibst. Den Punkt hätte ich persönlich allerdings geklärt, bevor ich mir über die Finanzierung Gedanken mache.


    Dann darf ich noch die Zinsen, die ich zahle abziehen. Bei 300 TEUR Kredit sollten das zu Beginn 375 Euro monatlich sein - aber mit der Zeit immer weniger werden

    Könnte gut sein, daß der Wohnungswert mit der Zeit auch immer weniger wird.


    Achja, abgesehen davon, daß Du Dir Leerstand sowieso nicht leisten kannst werden derzeit zunehmend die Daumenschrauben bei Immobilienbesitzern mit leerstehendem Wohnraum angezogen...kurzum: es ist einfach nicht die Zeit Geld in Immobilien zu investieren und erst recht nicht für Kredite.

    Als erstes bricht vermutlich nicht der Goldpreis ein, sondern große Teile der eh schwächelnden Konjunktur in Wonderland


    Oder es passiert was ganz anderes und Amerika steht plötzlich gar nicht mal so schlecht da. Ausnahmezustand in Europa beispielsweise. Der zweite Weltrkieg beispielsweise war ja ein wahrer Segen für die USA, schon 1942 war Vollbeschäftigung angesagt und trotzdem die Steuereinnahmen auf einen Schlag nahezu verdoppelt wurden, hatten alle mehr in der Tasche. Man hat sich wohl sogar gegenseitig die Arbeitskräfte im großen Stil abgeworben, so hoch ging es da her.