Beiträge von Oliver

    Hier findet sich diesbezgl. eine gute Zusammenstellung von Material zum Thema Stromausfall ...


    Oder einfach mal mit offenen Augen umherspazieren und sich die ganze marode Scheiße angucken. In die Versorgung (Zuleitungen, Umspannwerke usw.) wurde nie wirklich Geld investiert. Es wurde nur das erneuert, was so kaputt war, daß man es nicht mehr flicken konnte. Gleiches gilt für die Bahn. Es läuft einfach alles auf der letzten Rille. Lediglich die Überwachunsgmöglichkeiten wurden durch die Stromversorger regelmäßig verfeinert. Heute ist alles prima digital in dem Bereich. Klaut jemand Strom bemerken sie es binnen kürzester Zeit und können den Bereich sehr eng eingrenzen. Bei uns ist letztens eine Leitung mehrmals ausgefallen - was war das ein Affentanz bis die defekte Stelle im Kabel gefunden war und notdürftig geflickt werden konnte und selbst darum haben sie wochenlang versucht sich zu drücken. Geeichte Ablesegeräte brauchen die Hurensöhne auch nicht, irgendwann mal geeicht reicht, nachträgliche Prüfung nicht nötig und wenn ich drauf bestehe zahle ich die Eichung auch selber falls sich keine Abweichungen ergeben. Was meinst Du wie ein Tankstellenpächter die Fresse voll bekommt, wenn es um nicht ordnungsgemäß geeichte Anlagen geht oder ein belieibger Händler, der Waagen benutzt?

    Wenn du keine Lust auf Hitze hast, vielleicht versuch mit genuegend fluessigen Stickstoff den Stein zu schwaechen? Aber den Keller dabei gut lueften, sonst gibt's auf einmal keinen Sauerstoff mehr da unten.


    Vorher einige Tage gut wässern und dann gib ihm. Steine bzw. Gestein klein zu bekommen ist eigentlich kein Akt, aber auf solche eine Distanz und ohne Möglichkeit Werkzeug zu benutzen ist es Zeit zum improvisieren. Weißt Du denn, ob es sich um einen kleineren Stein handelt (also läßt er sich bewegen) oder ist es eventuell doch ein dickerer Brocken?


    Falls graxx richtig liegt kannst Du den Brunnenschacht bald begehen, das wollte die weitere Arbeit erleichtern.

    Die soll es übrigens bei uns auch geben, nur dass so wohl ungefähr wissen was sie tun und als Freelancer 'relativ' gut bezahlt werden.


    In Deutschland gibt es sowas bestimmt nicht, hier ist eine arte doku über französische AKW in der es eigentlich in der Hauptsache um das Thema Outsourcing in der Atombranche geht, mit all den negativen Nebeneffekten. Da kommen unter anderem auch solche Freelancer zu Wort. Machen Jobs bei denen sie maximal 2 Minuten haben bevor sie sich 'ne tödliche Dosis einfangen und ähnliche Scherze. Von gutem Verdienst kann bei 1500 Euro (brutto? netto?) allerdings keine Rede sein...naja, wer Spaß dran hat.

    Bei Nudeln ist das Vakuumieren etwas schwieriger, da sie je nach Form beim Vakuumieren leicht zerbrechern und scharfe Kanten bilden, die dann mit der Zeit den Beutel beschädigen.


    Ich hab das mit günstig erworbenen Fussili, die jedem 2. Beutel den Rest gaben recht simpel gelöst: In der oben aufgeschnittenen Verpackung gelassen und einmal mit Küchenkrepp (2 Blatt insgesamt) umwickelt - schon war die Ausfallquote bei 0 trotz gescheitem Unterdruck.


    Soll man so was auch noch mal vakuumieren?


    Würde ich sehr empfehlen, am besten portionsweise - was je nach Familiengröße variieren kann. Falls nachträglich doch was im Sack lebt oder sich noch was einnistet bleibt bei der gesamten Menge ein "Nachgeschmack", so muß man schlimmstenfalls bei einzelnen Portionen die Zähne zusammenbeißen oder halt wegwerfen.


    Äußerst haltbar sind Spaghetti (ohne Ei)..... die lassen sich auch super lagern (..... der Hund....)....


    Alles andere ist Mist, nicht nur für den Hund.

    reis und nudeln müssen aber gekocht werden , das braucht brennstoff .


    Reis und Nudeln (ohne Ei) kann man nicht nur nahezu unbegrenzt vakuumiert lagern, man kann das Zeug notfalls auch essen, nachdem man es über Nacht in Wasser gegeben hat.


    problem die käfer . die kommen aber auch bei nudeln und reis


    da die Sachen in kleinen Mengen vakuumiert werden bleibt ein eventueller Befall immer begrenzt, liegt das Zeug so rum können sich die Käfer weitestgehend ungehindert ausbreiten.


    Viele Leute meinen es wäre wichtig in schlechten Zeiten Mehl im Haus zu haben um Brot backen zu können obwohl sie bisher bestenfalls mal aus einer Brotbackmischung im Brotbackautomaten ein brotähliches Gebilde zaubern können, andere schwören auf selbstgemahlenes Getreide aus dem sich allerlei witzige Dinge basteln lassen. Ich behaupte nicht, daß das nicht tadellos funktionieren kann, aber kaum einer hat den Ernstfall wirklich über einen längeren Zeitraum geprobt um seine Überlegungen auf Praxistauglichkeit zu prüfen und die Frage ob man den Kram überhaupt über einen längeren Zeitraum fressen will zu beantworten. Ich setze auf mir bekannte Sachen, die vielleicht auf Dauer etwas eintönig werden, die ich aber auf jeden Fall auch über einen längeren Zeitraum runter kriege, die vor allem satt machen und sich gut lagern lassen.

    Ja, so kleine Käferchen (bei mir konkret Brotkäfer) kenne ich. Bin die bis heute nicht losgeworden, wenn mal was in eine dunkle Ecke rutscht sind sie plötzlich wieder da, auch wenn sie bis dahin mehr als 1 Jahr spurlos verschwunden waren. Beim Vakuumieren geht es neben dem Verhindern von Schädlingsbefall für mich in erster Linie darum, Feuchtigkeit von den Sachen fernzuhalten. Gegen Käfer die schon drin sind nutzt es nichts, da ist dann einfrieren effektiver. Wenn kein sichtbarer Befall vorhanden ist sollte es auch so gehen, da die Sachen in kleinen Mengen vakuumiert werden bleibt ein eventueller Befall immer begrenzt, liegt das Zeug so rum können sich die Käfer weitestgehend ungehindert ausbreiten.

    alsomehr getreide zucker und öl .


    Wie wäre es mit Reis, Nudeln und meinetwegen Dosenbrot statt Getreide? Mit Getreide kann man so zunächst mal wenig anfangen, muß irgendwie weiterverabeitet werden. Die Russen haben zwar in WK2 das volle Korn ganz ohne Mahlen verbacken, war schon direkt ein paar Wochen im guten und frischen Wolgawasser eingeweicht, aber waren auch schon dabei sich gegenseitig aufzufressen. Reis und Nudeln (ohne Ei) kann man nicht nur nahezu unbegrenzt vakuumiert lagern, man kann das Zeug notfalls auch essen, nachdem man es über Nacht in Wasser gegeben hat.

    oliver - hällst du eine nicht funktionierende lebensmittelversorgung im kriesenfall bei uns für möglich ?


    Kurzfristig höchstwahrscheilich kein Ding, wenn auch mit Einbußen bei der Vielfalt, bei einem scheinbar so hohen Selbstversorgungsgrad. Sollte es länger dauern (oder eine Mißernte dazwischenkommen) wird es eng, da dann auch Probleme bei Treibstoffen, Dünger und Tierfutter (Deutschland importiert etwa 3 mio. Tonnen jährlich, EU weit werden Futtermittel - womit hauptsächlich Soja gemeint ist - zu über 75% importiert, etwa 35% der Getreideernte gehen ebenfalls an's liebe Vieh) auftreten. Die hauen dann aufgrund der hohen Produktivität der Betriebe so richtig rein. Um 1900 versorgte ein Bauer weniger als 10 Personen, irgendwann 2009 waren es glaube ich um die 140 - bitte beachten, daß in den offiziellen Zahlen auch beispielsweise Rapsbauern und einige Quotenabzocker enthalten sind, außerdem sind die Größenunterschiede ziemlich drastisch. Je größer umso abhängiger von einem reibungslosen Nachschub an Verbrauchs-, Futtermitteln und Strom. Gerade letzteres ist eine kritische Angelegenheit, da Mastbetriebe vorzugsweise in der Größenordnung groß - sehr groß zu finden sind und es in ziemlich kurzer Zeit schon zu sehr hohen Ausfallquoten kommen kann. Hier mal ein Beispiel, was nach wenigen Stunden schon los ist. Bei Kühen sieht es nicht viel besser aus, die ersticken zwar nicht wollen aber gemolken werden. Passiert das nicht regelmäßig quittieren sie es mit Ableben und die heutigen "Industriekühe" sind nunmal nicht mehr so leicht von jedermann zu melken wenn man es mal gezeigt bekommen hat. Kriegt man 2 Finger an die Zitze ist das schon gut, das dann mehrmals täglich mit dem kaum vorhandenen Personal... dürfte ähnlich enden wie mit den Schweinen in dem verlinkten Beitrag oben, nur dauert es etwas länger. Fleisch gibt es dann zwar erst mal zur Genüge und spottbillig aber es bleibt ein ziemliches Loch zurück in der Nahrungsversorgung, Käse und Butter kann man dann ebenfalls größtenteils knicken in dem Fall. Weiteres Problem, wenn die Stromversorgung über einen längeren Zeitraum nicht wieder hergestellt werden kann sind die Großkühlhäuser aber ein so dermaßen langer Ausfall würde ein Ereignis erfordern, nach dem wir andere Probleme haben also kann man darüber hinwegsehen. Wie die Geflügelzucht einbricht, wenn nicht alles just in time fluppt kann man sich denken, wenn man weiß, daß ein Huhn heute nach 6 Wochen schlachtreif ist, was normalerweise 6 Monate dauert.


    Gut, konkret aufzuschlüsseln ist das Ganze nur mit sehr viel Zeitaufwand. Hab mir mal Zahlen die halbwegs brauchbar da aktuell sind für ein paar Beispiele was so gefuttert wird beschafft: Reis 320.000 Tonnen, wird komplett importiert, Nudeln 590.000 Tonnen wobei Deutschland nur 38.000 Tonnen Hartweizen selber anbaut (OK, es sind nicht alle Nudeln aus Hartweizengrieß). Übler sieht es beim Gemüse aus, Prouktion etwa 3 mio Tonnen bei Einfuhren in gleicher Höhe zzgl. nochmal etwa der gleichen Menge in verarbeiteter Form wobei der Wert dann zurückgerechnet ist. Etwas detaillierter um's Gemüse geht es hier.


    Das funktioniert natürlich alles nur, wenn die verarbeitende Industrie funktioniert, die Logistik rollt und die Kühlkette aufrecht erhalten werden kann. Von einem toten Schwein südlich von Aschaffenburg ist es ein weiter Weg bis zum Schnitzel auf meinem Teller. Mein Fazit ist also Daumen waggerecht wobei der mit zunehmender Zeit immer weiter nach unten zeigt. Achja, die vertrauenswürdige Regierung, die nur unser bestes will habe ich vergessen - Restrisiko halt.

    Totaler Schwachsinn sowas auf das Schicksal zu schieben.


    Hast Du den Rest auch gelesen, also weshalb ich es als Ironie des Schicksals ansehe? Oder willst Du da lieber nicht drüber nachdenken? Das ist übrigens genauso wenig alternativlos wie die Atomkraft aber genau so tödlich für uns - nur halt auf einen längeren Zeitraum betrachtet, weshalb man es besser ignorieren kann. Achja, der Profit der durch Zerstörung/Verseuchung von Mensch und Umwelt an Stellen wo man gut wegschauen kann oder nicht gewzungen wird hinzuschauen, erzielt wird ist wesentlich größer als der der AKW Betreiber.

    ...und wenn alles nichts mehr hilft, dann BELÜGT mich.


    Zitat

    +++ 14.09 Tepco stellt eigene Messwerte infrage +++
    Tepco stellt seine eigenen Angaben zur Stärke der Radioaktivität in Block 2 infrage. Womöglich habe es Fehler bei der Berechnung der Zahlenwerte gegeben. Nach den bisherigen Angaben war die Radioaktivität in dem Wasser etwa zehn Millionen Mal höher gewesen als normalerweise.


    Ein Vorfall wie dieser in Deutschland, und Deutschland ist auf lange Sicht nicht mehr zu betreten, mit den Absehbaren Folgen für die Menschen.


    Das wäre dann Ironie des Schicksals, denn der fortschrittliche Lebensstil der hochgradig gebildeten westlichen Bevölkerungen hat definitiv ein vielfaches der Fläche zerstört, wovor man aber prima die Augen verschließen konnte. Naja es ist ja auch ein eher schleichender Prozeß und wen kratzen schon 2 Dutzend Waldbewohner denen man ihren natürlichen Lebensraum abholzt oder die samt ihren natürlichen Nahrungsquellen die Grätsche machen, weil das Wasser verseucht ist? Zumindest ich habe das jahr(zehnt)elang wissentlich toleriert und werde an meinem Verhalten wohl auch nichts ändern, deshalb habe ich auch eigentlich kein Recht mich über die Zeitbombe vor der Haustür zu beschweren.

    Gab es denn eine "Rationierung" bei Zucker im Allgemeinen oder war nur die besonders günstige Ware von der Zuckerknappheit betroffen? Könnte eventuell auch mit dem E10 Sprit zusammenhängen, weil wohl auch aus Zuckerrüben Ethanol gewonnen wird. Wie auch immer, Zucker ist im Rahmen einer Grundversorgung nicht zwingend nötig und die geringen Mengen, die man eventuell zur Stimmungshebung untermischen muß wird es immer geben bzw. es ist nicht schwer, die auch ohne Industrie bereitzustellen, notfalls in Form von eingedicktem Rübensaft. Da eine ausschließliche Ernährung durch Zucker nicht möglich ist und viele Grundnahrungsmittel ganz allgemein nicht oder speziell nicht im Land in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden können, wenn es hart auf hart kommt (und das auf Jahre!) sehe ich rationierte Zuckerabgabe, selbst wenn es das Zeug nur noch gegen Marken gibt, gelassen entgegen.


    Wirklich interessant finde ich den Hinweis auf eine Rationierung wegen Knappheit an sich, das ist schon gewagt - hätte ich nicht gedacht.


    Ach ja, ein paar Fakten zum Zucker finden sich hier. Laut der Bilanz ist Deutschland Selbstversorger beim Zucker und produziert sogar noch über dem eigenen Bedarf...wow.

    Okay...Iring...wenn dir schon mein Beilchen nicht gefällt (da bricht wenigstend der Stiel nicht ab)...


    Hat in dem Fall nichts mit Geschmack zu tuen, Dein Beil ist schlicht zu schwer. Geht böse in's Handgelenk, erfordert zuviel Kraftaufwand und bei einem Metallgriff ist die Dämpfung gleich 0, was ebenfalls das Handgelenk nicht mag.


    Ich hab mal damit trainert, bin allerdings aufgrund des Risikos, daß das Ding gegen einen eingesetzt wird (was nicht sonderlich schwer ist) wieder beim Tonfa gelandet. OK, ich hab einen der am Rücken noch einen Dorn hat, so einer wie im Video ist dann was anderes.

    Oliver - alsodie kleine säge auf dem rücken soll sehr gut sein - wenn man weis wie es geht . ich has heute bestellt und werde berichten :o) ,


    Gerne, aber komm bloß nicht mit 'nem 20mm Ast an. 40er Kantholz ist Minimum, einmal mit der Rückensäge, einmal mit der Klinge gehackt und einmal mit einer Bügelsäge gesägt (ich habe die Sawvivor von Globetrotter für unterwegs, kompakt, unverwüstlich und leicht zu verstauen). Alles darunter bekommt man mit 1-2 kräftigen Hieben und Muskelkraft schneller durch als mit jedem Werkzeug.

    Das scheint nicht schlecht für unterwegs : http://www.boker.de/fahrtenmesser/tops/02TPDEFT01.html


    Das Teil ist ansich nicht schlecht, bietet viele Griffmöglichkeiten, läßt sich durch die breite Klinge recht kurz fassen - damit kann man sich auch einen Splitter aus dem Finger holen. Sollte sich mit extrem einfachen Mitteln brauchbar scharf bekommen lassen (ein nicht näher definiertes Lansky Schärfgerät ist dabei, das sollte eigentlich schon was sein). Was die Auswüchse am Rücken sollen erschließt sich mir nicht (ist aber generell so ein Problem bei mir), taugt lediglich um eine Wunde beim herausziehen extrem zu vergrößern, die Säge vom Schweizermesser ist da effektiver gegen Holz. Statt so einem Mist hätte ein "Scheibenzertrümmerer" am Griffende durchaus Vorzüge im Einsatz gegen Personen. Der Wellenschliff taugt nix, sieht man auf Anhieb. Ist relativ kurz geraten (häufiges Problem) und wenig "aggressiv". Entweder Wellenschliff in gescheiter Länge oder garkeinen wobei Wellenschliff an sich ein ewiges Streitthema ist und nicht ganz so leicht nachzuschärfen. Wenn Du einen kleinen Allrounder zum günstigen Preis suchst, dann schau Dir mal das Gerber Prodigy an. Macht zwar vom Aussehen nix her, ist dafür ziemlich günstig und muß sich im Gebrauch vor keinem anderen verstecken.

    Die gibt es von und bei Tepco, BMU, GRS, der jap. Regierung und IAEA.


    Oder im Kaffeesatz des Vertrauens. Ist halt irgendwie dumm, wenn die unterschiedliche Ansichten vertreten.


    Der AKW-Betreiber Tepco räumte ein, dass mit großer Wahrscheinlichkeit radioaktives Wasser aus den Atomkraftwerk ins Meer geflossen ist.


    Mit großer Wahrscheinlichkeit? Ist das Kurzzeitgedächtnis dieser Vollidioten schon so verstrahlt? Die haben die Brühe doch selber tagelang reingepumpt.

    Oliver, es gibt ne Untersuchung über Wanderung und Fasten.... weiß nur nicht mehr, wo ich das gelesen habe.


    Bestreite ich auch garnicht. Wirst nur keinen Trekkie oder Grenzgänger finden, der sich drauf einläßt und die wären damit ein verdammt großes Problem los. Warum wohl? Bei dem, was einige an Vorbereitungszeit in ihre Touren investieren und welcher Aufwand zur Gewichtsreduzierung betrieben wird (das geht richtig Geld rein in den teuren Lightweight Kram) ... da müßte man offene Türen einrennen.

    Milly ist zumindest nicht allein. Viele Börsianer zocken auf Japan Aktien. Und der Markt hat immer recht sagt Milly.


    Selbst wenn Milly unrecht hätte wäre es egal. Solange es nur um Geld geht wird das Spiel weitergehen, weil sie garnicht anders können. Erst wenn es um reale Güter geht ist Schluß. Geld kann man schließlich jederzeit just in time in beliebiger Menge bereitstellen, reale Güter jedoch nicht. Das ist ja gerade das dramatische derzeit für das fragile Gesamtsystem, wichtige Teile aus Japan fehlen. Ich tendiere aber dazu, daß es hingedeichselt werden kann und wird.

    Das Heilfasten z.B. nach Buchinger ist eigentlich seit Jahrzehnten etabliert. Man kann das selbstverständlich auch alleine machen, wenn man nicht "tausende" für einen "leeren Tisch" verbraten will. Bücher gibt es auch etliche dazu.


    Ich würde nur nicht unbedingt den jährlichen/monatlichen Fastenzyklus in den Zeitraum meines Trekkingurlaubs legen. Aber ich hätte nicht übel Lust mal ein paar Faster bei einer durchschnittlich anspruchsvollen Tour zu begleiten, das was man ggf. an speziellem Wissen während eines solchen Unterfangens haben muß kriege ich schon zusammen - nur die Grabbeigaben sollte jeder selber mitbringen. Für so eine Gaudi würde ich mich selbst im heutigen ganz gut genährten Zustand und trotz nicht geringem Konsum an Zigaretten und Fast Food nochmal aufraffen. Eine Liste mit Buchtipps würde sicherlich auch Arved Fuchs vor Freude in die Luft springen lassen, denn der hat desöfteren in Beiträgen über das Proviantproblem siniert und dabei ist es so einfach.

    Die Informationsfreude und Fürsorge von Tepco bzgl. ihrer Mitarbeiter ist ja auch legendär....Auch schon vor dem Gau. Spezialisten hätten sich vermutlich besser geschützt, aber die sind zu teuer.


    Naja, Leute in Bereiche zu schicken, in denen Wasser steht bzw. wo die Vermutung nahe liegt, daß dort Wasser steht und denen nichtmal Gummistiefel zu geben sagt mir persönlich schon genug zum Thema Kompetenz/Verantwortung eines Unternehmens. Daß das Wasser so übel verstrahlt war, daß sich die Leute die Füße geschrottet haben muß man da eigentlich garnicht mehr erwähnen.


    Na ja, ich hätte auch gerne die Dinger abgeschaltet......... die "Alten" zuerst.... wobei ich eher die "Menschen" fürchte als die "Maschinen".


    Dazu bringe ich mal den dicken Helmut aus der Bildzeitung:

    Zitat

    Die Kernenergienutzung in Deutschland ist durch das Unglück in Japan nicht gefährlicher geworden, als sie es vorher gewesen ist. Und, dass es ein Risiko gibt, ist nicht neu, es war uns immer bewusst.


    Entweder liegt es an der Strahlung oder der Typ hat wirklich mal Recht: In einem so großen Maß konnte ich dem bisher noch nie zustimmen. Weder in konkreten Situationen noch im Nachhinein.