Oktober 2008 war hingegen ein zu früher Zeitpunkt für die 10er, da der innere (Silber-)Wert noch zu niedrig war. Nachdem nun der POS die Nominale überschritten hat, ist es künftig nahezu egal, welche Münzen man hat. Im Gegenteil, beim 10er kommt jetzt der Vorteil der Nominalabsicherung zum Tragen. Das dürfte auch der Grund sein, warum insbesondere bei der Liszt vergeichsweise hohe Preise (also über Spot) gezahlt werden.
Für was war Oktober 2008 zu früh? Als die Dinger zum Massenphänomen wurden, hatten die vorausschauenden Leute ihre Schäfchen schon im Trockenen. Jetzt den beschissenen Liszt schönzureden weil die Fraktion der pfiffigen Investoren erst auf den Zug aufgesprungen ist, als er schon kurz vor'm Abgrund zu bremsen begann ist ja wohl mal sowas von daneben. Manche Leute sollten wirklich lieber Starterkits sammeln. Es geht nicht mehr darum, Gewinne zu machen, sondern Verluste zu begrenzen aber freut euch noch ein bisschen an dem schönen Papier...ich gönne es euch aber hinterher darf ich dann lachen, ok?
ich hab die 10er angehäuft , als barreserve . nun muss ich auch feststellen das sie nicht das bringen was sie sollen - den ganz normalen silberspot .
Also vereinfacht ausgedrückt: Du wolltest 10 Euro aus Papier mit 10 Euro aus 925 Silber absichern und ärgerst Dich darüber, daß das geklappt hat und auch weiterhin so klappen wird? Die Idee hinter dieser Form der Barreserve ist eigentlich, daß es auch dann noch funktioniert, wenn man im ersten Satz das "10 Euro aus" durchstreicht.
Daß man sich den Spotpreis in die Haare schmieren kann wurde übrigens schon von einigen Miesepetern hier im Faden mehrmals angesprochen und niemand hat es geglaubt...allerdings war das auch, bevor er den Nennwert überschritt.