Das Geld für eine Hyperinflation ist schon lange da und es wird tagtäglich noch mehr Geld auf den Haufen gekippt. Die derzeit deflationären Tendenzen in der Realwirtschaft sind eine ideale Startbahn und die wird tagtäglich besser. Die Frage ist nur noch, wie lange man das Durchbrechen auf den Gütermarkt und somit die Realwirtschaft verhindern kann. Ob wir allerdings noch eine Hyperinflation erleben bleibt trotzdem fraglich, vielleicht verrecken die Staaten schon vorher?
Beiträge von Oliver
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Punkt 3 mit den Staatsanleihen ist auch nicht schlecht, konkret zu denken gibt mir jedoch Punkt 5, daß Bargeld sich entwertet wenn man es zuhause lagert.
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Glaubst du man sollte sich erst bewaffnen wenn die konkrete Bedrohungslage eintritt? Mir erscheint das reichlich spät, weil dann kaum mehr machbar.
Wenn man Waffen braucht liegen genug auf der Straße rum, hat glaube ich mal ein Offizier der bunten Wehr gesagt.
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Da soll nochmal jemand sagen, das Konservern keine gute Anlage sind!
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Was geht hat man bei der Geschichte mit Lonestar bereits gesehen. Momentan ist da Ruhe, aber die Masche ist noch nicht vom Tisch. Die Grundschuld auf den aktuellen Stand zu bringen ist auf jeden Fall eine gute Idee bzw. eine der wenigen Möglichkeiten, die Du hast um Deine Position etwas zu verbessern. Großartig klagen kannst Du Dir im Ernstfall stecken, dauert viel zu lange - bis dahin ist das Ding eh schon gelaufen. Ich würde Dir raten, Dich mal kurzfristig von einem Fachanwalt über Deine Möglichkeiten und eventuelle Risiken aufklären zu lassen.
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Wie wäre es denn mit so banalen Dingen wie Bekleidung, Schuhwerk usw. Also Dinge, die man mittel- bis langfristig selber benötigt? Gescheite Klamotten gehen schon gut in's Geld, dafür hat man auch was davon.
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Da Bankguthaben bei der kommenden Währungsreform einen besseren Umtauschkurs als Bargeld bekommen werden,
Ausschließen kann man nichts, aber woher genau weißt Du das?
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Vor allem kann man schon absehen, daß es wohl nicht bei der einen Milliarde bleiben wird - immerhin haben sie ja 22 Mrd. Miese (bisher zugegeben?). Absaufen lassen den Haufen, genau wie Qimonda.
Hier mal die echten Breaking News aus dem Handelsblatt: Rekordverschuldung alarmiert Peer Steinbrück...und ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, daß er es jemals bemerkt.
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Obwohl die Gerüchteküche schon genug brodelt
Genau das ist in der derzeitigen Phase ein fast 100%iger Hinweis darauf, daß was "größeres" im Busch ist. Viele Leute sind im Moment sehr nervös und könnten zu Kurzschlußreaktionen neigen, deren Auswirkungen sowohl bedeutungslos als auch absolut katastrophal sein könnten. Wenn man nicht wüßte, daß "irgendwas" kurz bevorsteht müßte man hier zumindest versuchen die Wogen etwas zu glätten. Neben dem Loch unbekannter Größe bei GS ist da auch noch die Eilmeldung von Freitag über Probleme bei einer europäischen Versicherung. Entweder war es eine Ente oder es ist was zu früh durchgesickert, da die Meldung nicht dementiert wurde liegt letzteres nahe. Wie schnell war denn das Finanzministerium letztens dabei, den Bericht über weitere geplante Einstiege bei Banken zu dementieren? Jetzt legt auch noch die Merkel nach mit "mysteriösen" Andeutungen...Macht euch nicht verrückt, ist Wochenende und wenn nächste Woche wirklich die Derivatebombe zündet ist es eh aus. Falls nicht passiert vielleicht was anderes oder auch nicht. Nichts genaues weiß man nicht.
Mit dieser Betrachtung würde sich der Jahreswagen mit zwei Abwrackern wohl doch auf die nächsten 8 Jahre wieder rechnen - egal welchen Zeitwert er dann hätte.
Und was die Zukunft bringt (billigere Autos oder eher nicht) ist eh nicht absehbar - vielleicht wird unser derzeitiges Papier auch schneller wertlos als man schauen kann - Gold und Silber (außer Silberzehner) haben wir entsprechend unserer Erwartungen doch eher übergewichtet.Natürlich hängt es immer vom Blickwinkel ab. Allerdings solltest Du bei Deiner Rechnung nicht vergessen, daß so oder so bald der Ofen aus ist. Wann weiß niemand, was danach kommt weiß niemand aber eins weiß ich: man kann sein Geld auf den letzten Drücker garantiert besser investieren als jetzt ein neues Auto zu kaufen. Vielleicht kommt ein System, das sich Nachhaltigkeit statt Rendite auf die Fahne schreibt?
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Normalerweise müßte man das Ganze so durchziehen - Vater Staat zockt uns doch schon seit Jahren ab - warum dann nicht auch einmal Nutznieser dieser und jener "Verdummungsaktionen" sein.
...und hätte es wieder getan, obwohl Du glaubst den Spieß umgedreht zu haben. Du hast im Ende weniger Geld als vorher und ein altes Blechding gegen ein neues getauscht - was im Moment eh kein Schwein kaufen würde. Was meinst Du, wo die Preise in 6 Monaten sind, wenn die weiter auf Halde produzieren? Bald werden sie wohl anfangen müssen, die Karren direkt vom Band zuzulassen um dann an der Straße parken zu dürfen. Wahrscheinlich kannst Du das Auto dann kostenlos haben wenn Du die Knöllchen bezahlst...nur so doof ist dann keiner mehr, dann nimmt der schlaue Fuchs nämlich die Wagen vom Band und zahlt nur die Zulassungskosten - weil die der Hersteller nicht vom Staat ersetzt bekommt.
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Ahja...den kennen vielleicht viele nicht, bevor jetzt jeder Google bemüht hier mal kurz die Erklärung zum Jesuspfennig:
Wenn man zu Jesu Geburt - im Jahre 0 - einen Pfennig auf einem Sparbuch mit 5% Verzinsung p.a. angelegt hätte, wieviel hätte der Eigentümer des Sparbuchs dann am 31.12.2008 gehabt? Etwas über 35,3 Sextilliarden, genau 35.327.469.688.623.300.000.000.000.000.000.000.000.000. Es geht nicht darum, ob das möglich ist, es geht nur darum, die Unsinnigkeit des Zinseszins und dem damit verbundenen permanenten Wachstumszwang aufzuzeigen.
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Bei Paul C. Martin stört mich, dass er praktisch immer und zu jeder Zeit den Untergang gepredigt hat - auch wenn es gut lief. Sicher bekommt er jetzt Recht, aber gerade in der Vergangenheit fand ich seine Sichtweise oftmals sehr eingeschränkt.Lief es denn wirklich jemals gut? Klar, es gab sichere Geldanlagen und dabei winkten hohe Renditen und alles schien gut. Aber der von ihm geprägte Leitsaz "Geld ist Schuld" stimmte schon in den 50ern auch wenn es ihn da noch garnicht gab, auch der Vergleich des Systems mit einem Schneeballsystem traf zu. Jeder weiß, daß ein Schneeballsystem zuerst satte Profite abwirft aber zwangsläufig scheitern muß. Sehr schön und vor allem einfach konnte man das Problem des Zinseszins immer mit dem Jesuspfennig erklären - was haben die sogenannten Fachleute da an Geschützen aufgefahren, um diese simple Beispiel zu torpedieren. Daß es nur dazu dient, das grundsätzliche Problem ohne viel Theorie zu vermitteln wurde ignoriert. Ich freue mich jetzt schon drauf, die Deppen in der Suppenküche anzugrinsen...aber über beide Backen. Es geht überhaupt nicht darum, mit anderen einer Meinung zu sein, die Sichtweise anderer zu teilen oder jeden Mist zu glauben der einem erzählt wird. Es geht schlicht und ergreifend darum, daß man die heutigen Probleme schon frühzeitig erkennen konnte, wenn man das, was Leute wie Martin schreiben einfach mal kritisch hinterfragt hätte. Freut mich, daß Du letzten Endes die Kurve noch gekriegt hast - nein kein Scherz meine ich ernst. Hau nicht Dein ganzes Geld für Gold raus, laß noch ein bisschen was für Erbswurst über.
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Unqualifizierte Kassandrarufer gab es ja schon immer - wenn ich nur an Crash-Paule (Paul C. Martin) denke, den kenne ich schon seit 20 Jahren
... nur ist es jetzt anders.Sonst geht's noch? Hättest Dich lieber vor 20 Jahren schonmal mit dem Thema beschäftigt, als Dich heute hinzustellen und ihm an's Bein zu pissen! Nimm's nicht persönlich, aber immer mehr erkennen die Zeichen der Zeit und anstatt die Leute, die schon immer warnten jetzt endlich mal zu rehabilitieren wird noch draufgehauen. Das ist einfach zum nur zum Kotzen. Klar sind die Ansichten von Hannich, Martin und Co. durchaus streitbar, aber statt sich das ganze mal durch den Kopf gehen zu lassen hat man sie lieber ausgelacht. Martins neuste Theorie, daß Preise zu 100% Zinsen sind beispielsweise: egal ob er recht hat oder nicht, er zeigt die perversen Auswirkungen des Zinses auf.
Hält die deflationäre Phase noch an? (Meiner Meinung nach war das bis jetzt noch viel zu kurz!)
Oder gehts es in ein paar Wochen wirklich so schnell in den kritischen Bereich, dass jegliches Abwarten jetzt einen ärgerlichen Fehler darstellen würde?
Ich kann mir aus der aktuellen Nachrichtenlage nichts klares zusammenreimen, wie es bis März weiter geht.Schon Prognosen für die nächste Woche sind nichts weiter als Kaffeesatzlesen, ob man nun Fakten abwägt oder einen Blick durch die frisch geputzte Glaskugel riskiert kommt in etwa auf's selbe raus. Grundsätzlich kann ich Dir zustimmen, daß die Deflation noch nicht durch ist. Viel interessanter als die Frage, wann es kippt ist doch eigentlich die Frage, ob es in eine Inflation übergeht die dann zur Hyperinflation wird oder, ob die Hyperinflation quasi direkt aus der Deflation hervorbricht. Nicht möglich? Überall werden Rettungsschirme ausgegeben, um die Fallgeschwindigkeit zu reduzieren und gleichzeitig müssen die Druckerpressen mit immer mehr Aufwand im Boden verankert werden, damit sie nicht samt Druckerei abheben. Ich würde es auf keinen Fall ausschließen. Wann die Derivatebombe hochgeht kann auch niemand vorhersagen, da reicht schon ein kleines Ding wie Qimonda - kaum kam gestern gegen 11 die Meldung, daß ein europäischer Versicherer "Probleme" hätte schon fiel der Begriff CDS. Eine weitere Möglichkeit, die noch nicht in Erwägung gezogen wurde ist Krieg. Bei den ganzen Konfliktherden, die am köcheln gehalten werden dürfte es kein Ding sein was größeres loszutreten. Gründe um loszuschlagen zu finden war noch nie ein Problem und im Ernstfall werden halt alle Beweise pulverisiert, dann brummt die Wirtschaft wieder eine ganze Zeit. Zumindest sollte man die Option nicht ausschließen. Achso, von Währungsschnitt und Goldstandard hört man auch hier und da. Auf jeden Fall bleibt es spannend und vermutlich werden wir noch alle ziemlich doof aus der Wäsche gucken, wenn wir sehen, was die Thinktanks für uns ausgebrütet haben.
So, jetzt mach ich mir wirklich Sorgen. Bei Penny gibt es ab Montag Erbswurst im Angebot, das kann kein gutes Zeichen sein.
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ist schon klar welche aktuelle Horrormeldung dafür sorgt ?Eigentlich war nix wirklich überraschendes am heutigen Tag zu verzeichnen. Gegen 11 Uhr gab es eine Eilmeldung, daß eine europäische Versicherung Probleme hätte. Der DAX reagierte recht zügig drauf und auch das Gold. Allerdings kam dann nichts weiter von der Versicherung die Probleme hat. Mal sehen, ob da jemand aus Versehen die Breaking News von Montag rausgelassen hat. Irgendwas ziemlich übles dürfte aber im Gange sein. Richtung GB hatte sich ja Jim Rogers schon am gestrigen Tag geäußert "...it's finished".
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...und weil das alle wissen sind geldgeile Zocker bei der australischen Horroraktie übel auf die Nase gefallen. Soll wohl noch ein Verfahren laufen deswegen, aber allem Anschein nach dürften sie damit durchkommen. Wieviel sie damit effektiv noch rausholen können bleibt abzuwarten, aber die Idee ist echt mal witzig.
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1. Es ist eine Medaille, keine Münze.
2. Münzen werden im allgemeinen nicht gedruckt (..Goldmarkprobedruck...).
3. "Nicht gerade klein"...aha und wie groß genau?
4. Aus was besteht die Münze?
5. Warum wird 1928 eine Münze zu seinem 80. geprägt bzw. gedruckt? Der wurde 1847 geboren.Das reicht schon um davon abzuraten. Kauf ihm ein paar von den bemalten Silberunzen (Red Back Spider usw.), da sind echt hübsche Sachen bei.
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Azubine holt 8 Münzen aus dem Umschlag und geht zu Mami und holt 8 Plastikfolie-Münzhüllen und packt die Münzen einzeln ein.
Du hättest Azubine mal fragen sollen, wieso die erst jetzt in eine Schutzhülle gepackt werden, nach dem Hin und Her im Umschlag hat sich jeglicher (von phantasievollen Menschen oft propagierter) Wertzuwachs eh erledigt.
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Es gibt Gerüchte das sich ein europäischer großversicherer in Schwierigkeiten befindet, möglicherweise ein Rückversicherer der an eine Bank leisten muß .
evntuell reißt da auch quimonda größere Lücken.Tja, seit der Eilmeldung kam nix mehr, seltsam. Den DAX hat es kurzzeitig gedrückt und jetzt scheint wieder alles in Butter. Ob es eine Ente ist, oder ob da jemand die Nachrichten von Montag schon rausposaunt hat? Mal schauen ob man noch was hört, Freitag ist ja eigentlich der ideale Tag für schlechte Nachrichten weil man 2 Tage geschenkt kriegt um die Plätze in den Rettungsbooten zuzuteilen.
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Die welt berichtete doch heute noch, daß Qimonda schwer angeschlagen ist und mehr Geld braucht und nu schon die Insolvenz. Tragisch für die Mitarbeiter, aber hier muß man einfach mal sagen, daß es nicht den Falschen getroffen hat.
Wo ich aber wirklich ein Faß aufgemacht habe ist die Meldung von Nokia. Ob ich mich schonmal vorsorglich als Exklusivimporteur für deren Insolvenzanträge melde? Schließlich fängt der frühe Vogel den Wurm und das wird bei mir in der Region ein absoluter Renner.
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Kriminell nicht, suspekt schon. Aber der wirkliche Knüller ist was ganz anderes:
Zitat
Das Volumen des Fonds reicht aber nicht aus, um alle Gläubiger zu bedienen.Somit kann man also feststellen, daß der Einlagensicherungsfond nichts weiter als eine billige Luftnummer ist und war. Danke FTD!