Beiträge von Oliver

    Man hört und liest immer wieder:"Was sollen wir schon daran ändern?" Genau! Am besten den Kopf in den Sand stecken, dann sieht man nicht, wer einen in den Allerwertesten getreten hat ...


    Als man noch was ändern konnte gab es 10% auf dem Sparbuch und eine Kuchenkommission, getreu dem Motto "Stimmt der Profit, ziehen alle mit" hat keiner gefragt wo das ganze Geld herkommt. Jetzt kann man nichts mehr ändern und immer mehr wollen was ändern, irgendwie paradox.

    Auch wird auf Erschwernisse hingewiesen, sowohl vom Procdere als auch der inflationär angehobenen Gebühren.


    So langsam ziehen sie die Daumenschrauben an. Sinclair hatte vor einiger Zeit auch mal eine Meldung veröffentlicht, daß die COMEX Deppen versuchen den Leuten Angst einzujagen vonwegen Kosten für Wiedereinlagerung usw. Scheint wohl nicht funktioniert zu haben, sowas aber auch. Mal schauen was sie als nächstes aus dem Hut zaubern, wenn sie einsehen müssen, daß auch horrende Gebühren niemanden interesieren. Aufpreise für freigegebene Kontrake werden ja schon längst gezahlt also wird man wohl demnächst noch einiges aus dem Hut zaubern müssen um den Default zu vermeiden / verzögern.

    Diese Übereinstimmungen können kein Zufall sein - das ist ein und das selbe Muster nach dem diese Scheiße heute abläuft. Ich bin erschrocken aber gefaßt, aber ich bin viel mehr wütend und zornig, was hier in Wirklichkeit abgeht.


    Diese sogenannte Krise konnte man 1949 vorhersagen, nicht den genauen Zeitpunkt und bestimmt nicht die absolut bekloppten Summen um die es geht - aber grundsätzlich war abzusehen, daß sie unvermeidlich ist. Grund hierfür ist schlicht und ergreifend das Zinseszinssystem, das zwangsläufig auf Selbstzerstörung hinausläuft. Es gab und gibt viele kritische Stimmen, niemand will sie hören - schon garnicht die, deren Zukunft da gerade verfrühstückt wird. Hinterher heißt es dann immer, daß es niemand kommen sah / ahnen konnte. Man wäre ja auch schön blöd, die unbequeme Wahrheit zu akzeptieren. Wer gibt schon gerne zu, daß er tatkräftig mitgeholfen hat, den Ast auf dem er sitzt abzusägen? Wenn sich diese Erkenntnis am 1qm Horizont des Einzelnen abzeichnet wird auf Durchzug geschaltet, ist ja alles kompliziert und so, außerdem kommt gleich DSDS, GZSZ, Big Brother o.ä.


    Hier mal was aus einem offenen Brief von Silvio Gesell aus dem Jahre 1918:


    Zitat


    "Trotz des heiligen Versprechens der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: »Nie wieder Krieg!«, entgegen all den Hoffnungen auf eine schöne Zukunft, muss ich sagen: wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute zu behaupten, dass es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen!"


    Meine These: Streich die 2 durch und Du hast eine prima Schlagzeile für Morgen. Nicht nur am Krieg kann man ganz wunderbar verdienen - besonders wenn man beide Seiten finanziert. Auch Wiederaufbau ist ein interessanter Investmentbereich und nicht zuletzt die neue Machtverteilung wirft langfristig Gewinn ab.



    Es ist Zeit entschlossen zu handeln


    Richtig, es gibt 2 Möglichkeiten:


    1. Lesen und lernen. Wissen ist das einzig wahre Kapital, Gold und Geld sind lediglich Werkzeuge. Mach für Dich das beste aus dem, was Du eh nicht ändern kannst und vor allem: mach es alleine.


    2. Den Horst machen und Dir am Ende selber eine Kugel in's Maul knallen weil Du die Ignoranz und Dummheit Deiner Mitmenschen nicht mehr erträgst.

    Zitat

    Die Rohstoffexperten von Morgan Stanley rechnen für die nächsten drei Jahre mit steigenden Goldpreisen.


    Dann können sie ja schonmal eine Grabrede für ihren Bruder schreiben, der wird das nämlich nicht überleben. Oder wissen die was, was wir nicht wissen?

    Schmidt, was genau ist Dein Problem - abgesehen von der Sache mit der Shifttaste? Kann ja jeder seine eigene Meinung haben aber Du quotest einfach beschissen und fängst auch noch an zu Stänkern. Wenn Du ein Problem mit bestimmten Antworten hast, dann klatsch die Poster mit Kompetenz an die Wand, zerreiß ihnen ihre Argumente und laß sie so richtig auflaufen aber zieh hier nicht so eine schräge Nummer ab wenn Du wirklich so gut bist wie Du meinst.

    DZ Bank braucht Asche


    Kein Ding, einfach mal bei den klugen Sparern die sich Genossenschaftsanteile gesichert haben anklingeln und auf die (üblicherweise bestehende) Nachschußpflicht hinweisen.

    so für die nähere Zukunft wäre vielleicht eher die zweite Option, die in dem Artikel benannt wird, relevant: "... oder das Schrumpfen der Wirtschaftseinheiten ... welches mit aller Wahrscheinlichkeit zu einem neuen Merkantilismus führen würde."


    Für die nähere Zukunft ist meiner Ansicht nach entscheidend, was mit der 2. Hälfte des TARP Pakets passiert. Wird das genauso verballert wie die erste Hälfte oder hat man damit was bestimmtes vor? Wieso hat Obama Bush gebeten, die Kohle für ihn schonmal frei zu machen? Sogar für Paulson ist es von entscheidender Bedeutung, das spricht Bände. Wieviel Schrott kann eine Bad Bank mit 300+ Milliarden Eigenkapital aufkaufen (wenn man vorher noch hier und da abwertet)? Einziger Effekt wäre ein Zeitgewinn und genau dazu waren doch alle bisherigen Maßnahmen wo es um irrwitzige Beträge ging einzig und allein gut. Nur diesmal wären es total bescheuerte statt "nur" irrwitziger Summen.

    Kann Goldhamster nur beipflichten, nebenbei sollte natürlich auch noch ein gewisser Teil Bargeld vorhanden sein und da kann man jenachdem noch einiges in 10 Euro Gedenkmünzen umtauschen - was die lokalen Banken eben so hergeben.

    Unzen sind besser als kg Barren, es sei denn man hat richtig dickes Geld zur Verfügung. Der Grund ist simpel: Bei kleineren Stückelungen kannst Du dem aktuellen Bedarf entsprechend Gold eintauschen. Beim 1kg Barren mußt Du mit der Feile ran oder darfst erstmal jemand suchen, der Dir nach Wunsch umtauscht. In turbulenten Zeiten zählen Flexibilität und Liquidität. Wenn am Ende des Tages Gold über ist dann ist es halt so, ist noch Geld da kann man es ggf. direkt verbrennen - wobei ein warmer Popo auch was feines ist.


    Von den 400 Unzenbarren nehme ich zum genannten Preis eine Palette, pack soviel rauf wie geht.

    Gemeinden/Kommunen, Firmen, öffentliche Einrichtungen und was es sonst noch alles gibt dürften zumindest not amused sein über diesen Schritt. Die psychologischen Folgen, die daraus resultieren sollte man nicht unterschätzen - zumal die Briten schon deutlichere Auswirkungen zu spüren kriegen als wir hier in Deutschland. Das Pfund ist nicht unbedingt auf Erfolgskurs. Wie schnell aus einer Grenze von 20 Millionen 20 EUR / Tag werden können, kann sich ja jeder mal selber ausrechnen - der Bankrun als Risikofaktor dürfte zumindest flachfallen.

    Ich denke nicht, daß man die Sache so einfach mit unbegrenzter Haftung lösen kann. Haftung ist ein Versprechen, was das wert ist sieht man erst wenn es eventuell zu spät ist. Wenn ich gut dabei verdiene und man mir ein schickes Häuschen irgendwo wo es warm ist inkl. "Spesen" zusagt hafte ich gerne für 10 Billionen oder mehr, ist kein Problem.


    @Steinbrück: Schreib mir 'ne PN, wir werden uns bestimmt einig und komm bloß nicht mit 'ner Hütte auf Malle!


    Zitat


    ...aus dem Artikel der ftd...
    Die Bundeskanzlerin ist laut Amtseid auch gewählt worden, um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. In der Krise wird diese Verpflichtung eingefordert. Mit der Gründung einer Bad Bank hätte die Regierung eine reale Chance.


    Jetzt wird sogar der Amtseid beschworen, das wirft natürlich die eventuell politisch unkorrekten Fragen auf, wie man das zwangsläufig selbstzerstörerische Zinseszins System überhaupt zulassen konnte und weshalb sich nie jemand um das, was die Banken treiben geschert hat. Daß durch eine Bad Bank das Übel nicht wie beschrieben an der Wurzel gepackt wird, sondern auch nur Symptome "kuriert" werden scheint der Schreiberling nicht zu bemerken. Ob man durch eine Bad Bank nun eher Schaden vom deutschen Volk oder von privaten Investoren abzuwenden versucht sei dahingestellt, ebenso die Frage, ob durch eine Bad Bank alles wieder gut wird.

    Schon möglich, wenn es ab Dienstag keinen US-Finanzminster als Kopf des PPT/Goldkartells gibt. Wie Ende 2002 - damals ist in einem solchen Interregnum der Goldpreis um über 10% gestiegen.


    Ich tippe mal eher auf fallenden Goldpreis, da Morgan die Short Positionen sonst den Hals brechen könnten. Wenn sich dann alle wundern, wie das möglich ist und einige in Panik verkaufen sackt Morgan den Gewinn ein und kauft das in Panik auf den Markt geworfene Gold billig auf. Danach gehen sie dann long und lachen sich in's Fäustchen. Ob nun schon nächste Woche oder erst später, im ersten Quartal müssen sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach bewegen.