Beiträge von Spencer

    Hallo Woernie,



    danke für den eindrucksvollen Chart.


    Was meinst du, wann aus dem "riecht nach" ein "es stinkt nach" geworden ist?


    Bei welcher Marke siehst du deine Einschätzung untermauert?



    Spencer sagt schon mal Danke für die guten Auswertungen der Charties hier. Ich beherrsche dieses Handwerkszeug leider nicht.

    Es mag sein, daß dieser eine Euro je Liter wahr wird. Er schmerzt dann aber mehr, als zwei Euro je Liter unter den jetzigen Rahmenbedingungen.


    Wir sehen derzeit (schon seit einer ganzen Weile) deflatorische Tendenzen.


    Infla und Defla führen gerade eine friedliche Koexistenz in unterschiedlichen Handelsräumen. Auf der einen Seite die Spekulationsmärkte (Aktien, Rohstoffe, trendige Wohnungsmärkte in China) auf der anderen Seite den realwirtschaftlichen Markt (Güterpreise, Nahrungsmittel, Immobilien in einigen Teilen Deutschlands, Kreditklemme im Mittelstand).


    Wer zu viel Kohle hat kotzt, weil Spekulationsobjekte zu teuer sind. Wer zu wenig Kohle hat kotzt, weil ihm keiner was leiht.


    Sollte tatsächlich ein heftiger Deflaschub kommen, werden die Währungshüter den Fiat-Turbo rausholen (die Dinger haben noch nie getaugt, da sind mir schwäbische Kompressoren lieber). Damit ist die Defla Gefahr gebannt.


    Die Defla ist nur der Sog vor der Infla Druckwelle. Wenn der Sog schon mit Druck angereichert wird, dürfte die folgende Welle vieles vernichten.


    Ich hatte zwischenzeitlich auch arge Bedenken wegen einer möglichen Deflation. Mittlerweile denke ich, daß diese Übergangen werden kann, auch wenn der Schaden danach umso größer wird.

    Es steht doch immer eine hinreichende Wertangabe auf den Münzen:


    Material, Gewicht und Reinheit bzw. der pure Gehalt eines Materials (wie bei Krügis).


    Ich warte schon auf die Geldscheine "Dieser Schein entspricht dem Wert von zehn Unzen Silber"


    So rum ist es dann richtig! Auf die Scheine malen wir dann einheimisches Viehzeugs.


    Dann ist der Dachs (als Goldschein) auch mal richtig was Wert. Für das Inter-Banken Geschäft (dafür wurde extra der tausend Mark Schein ausgegeben) gibt es dann den Eber, ein ganzes Kilo Gelb wert 8o


    Solche Scheine habe ich schon gesehen, unsere europäischen Nachbarn, aber auch Afrikaner und Neuseeländer haben schöne Scheine (gehabt).



    Btw: Ich finde die Farbe von Krügis nicht schön und der bärtige Onkel ist auch nicht so der Hit.


    Mein Favorit ist der somalische Elefant.

    Die Abwertung der Münze soll angeblich nicht geschehen, weil der "Kaufkraftwert" pauschal oberhalb des Materialwertes taxiert wird. Das ist bei unseren Silberzehnern ja auch so (zumindest bei Ausgabe der Münze).


    Wenn unser Silberzehner kein Zehner sondern flexibel wäre, würde er bei Verdoppelung des Silberpreises ein Zwanziger sein. Geht ja, wenn keiner einen Wert aufdruckt. Tatsächlich haben alle Münzen (Maple, Kookies, Elefanten, Philies...) einen aufgedruckten Wert (hab nachgeschaut). Der Libertad hat keinen (auch nachgeschaut).


    Ich meine im übrigen auch, daß im "Silberkomplott" zum Libertad etwas steht. Ich kann mich auf jeden Fall dran erinnern, daß dieses Buch auch abseits vom Silber interessant war.

    Der silberne Libertad (1 Unze) hat keinen aufgeprägten Nennwert. Er wird immer zum Tageskurs gehandelt und gilt zu diesem Kurs als offizielles Zahlungsmittel. Der Kurs wird von der Zentralbank täglich festgesetzt. Er kann steigen aber nicht fallen.


    Das ganze ist ein sehr interessantes Experiment. Wenn man es schafft, genügend Münzen in Umlauf zu bringen, hat man wieder eine weitestgehend EM gedeckte Währung.


    Diese Idee ist aber noch nicht sehr alt und gilt nur für die Silberlinge. Die goldenen Münzen mit Nennwert sind eine andere Geschichte.

    Um die Masse durch die Dichte zu teilen und dann die dritte Wurzel zu ziehen um die Kantenlänge des Würfels zu errechnen braucht man keinen Mathematiker.


    Ich komme auf 19,8m, was sich mit den Angaben deckt, die man findet, wenn man nach der "Menge Gold weltweit Würfel" sucht.


    Das wäre die triviale Lösung, auf die gab mein Matheprof aber immer keine Punkte. Ausserdem durften wir in den Prüfungen nicht googeln.

    Eigentlich wollte ich unserem Berghündchen ja nicht antworten aber ich kann ja so herrlich inkonsequent sein.


    Dieser metaphysische Gedankenmist ist ja grausam. Die letzten Jahrhunderte haben in unserer Umwelt so vieles verändert. Unsere Umgebung unterscheidet sich gravierend von den Lebensgewohnheiten der Höhlenmenschen.


    Was sind einige Jahrhunderte oder vielleicht auch zwei drei Jahrtausende evolutionär betrachtet? Der Mensch trägt noch den Code als Höhlenmensch in sich. Er funktioniert genau so und nicht anders. Die Unterschiede zwischen den Kulturen, unser gesellschaftlich anerzogenes Handeln, sind alles unterschiedliche Ausprägungen dieses natürliche Verhalten zu unterdrücken. Ich habe einige Bücher zu diesem Thema gelesen und vieles ausprobiert und beobachtet. Das habe ich nicht nur hier, sondern auch auf anderen Kontinenten gemacht.


    Die Menschen reagieren auf gewisse Signale alle gleich, selbst wenn ihre Kultur ihnen etwas anderes beigebracht hat. Der genetische Code ist stärker.


    Wenn ich jetzt anführe, was das für Bücher sind und welche grundlegenden Erkenntnisse ich gemacht habe, werde ich sicherlich angebellt und dann vom Forenmaster geplonkt.


    Ich sage nur, der Mensch ist nicht gut, er ist nicht böse. Der Mensch hat einfach eine bestimmte Nummer im Rudel und darf an die Beute früher oder später zum Fressen heran.


    Auch (insbesondere) in Foren wie diesen lassen sich betimmte Verhaltensweisen erkennen. Hier muss der einzelne nicht fürchten, direkt angegangen zu werden. Er ist anonym. Er muss seine Gestik, Mimik, Körperhaltung, Tonlage, Blickkontakt... nicht verstecken.


    Hunde (um mal wieder darauf zurückzukommen) machen ihre Rangordnung auch genau damit sichtbar.


    Hier kann jeder deppische Omega ungestraft bellen und versucht ein Alpha zu werden.


    Dann kommt es zu Beissereien und der Forenmaster muss einen sperren.


    Frage nicht nach gut oder böse, frage nach der eigenen Einstelölung zu sich selbt.


    Denn nur wer Cojones hat ist mit sich selbst und der Welt zufrieden. Nur der kann gutes tun. Nur der wird dauerhaft glücklich sein.




    Und nun verfrachte ich meinen müffligen dicken Wanst wieder aus diesem Thread, ich bin eh nicht gebildet genug um hier mitreden zu können. Die Lösung der Probleme dieser Welt überlasse ich wieder den Profis, ich muss Beute machen und was fressen. Aggressiv werde ich nur bei ernsthafter Konkurrenz. Die wird zum Glück immer seltener und ist mehr und mehr beschäftigt, sich mit seinesgleichen zu beissen.




    P.S. Warum wedelt der Hund mit dem Schwanz?


    Wie würde es denn aussehen, wenn der Schwanz mit dem Hund wedeln könnte?

    Besonders schwierig wird es an den Stellen (und das werden viele sein) wo die Kreditsumme bei der Neufestlegung den aktuellen Wert der Immobilie übersteigt. Es müssen noch das Auto und weiterer Konsum, der durch den Kredit finanziert wurde (aus der Kalkulation der Wert des Hauses würde steigen) abgedeckt werden. Dummerweise ist dann zusätzlich der Immobilienpreis gesunken. Es müssten theoretisch das neue Auto, zusätzlicher Konsum (die Amis stehen doch so auf große Glotzen und anderen Schnickschnack, der schnell an Wert verliert) und der Wertverlust der Immobilie binnen drei Jahren abbezahlt sein, damit sich das erneut finanzieren lässt.


    Und das in einem Land, wo kein Mensch spart.


    Da kommt eine riesige Welle.


    Die Regierung stützt das zur Zeit noch. Das kann aber nicht mehr lange gut gehen.

    Hauptsache das Papier geht uns nicht aus.


    Zwei mal am Tag ist mir Papier lieber als jedes Edelmetall.


    Crack-up Boom ist cool.


    Man kann sich mit brüsten und in der nächsten Periode in der Opposition über die Unfähigkeit der anderen lästern, wenn es die dann erwischt.


    Ich sollte in die Politik wechseln.


    Mit mir hättet ihr wenigstens eine Goldreserve, bewacht von Schweizer Eunuchen.

    Klar steigt der Dachs.


    Wenn man das Vieh nur ordentlich füttert, kommt jeder Dachs aus seinem Bau. Momentan ist genug Futter da, das will alles verschlungen werde.


    Völlig wurscht, welches Unternehmen das ist. Die Unterschiede ergeben sich zwar noch aus den fundamentalen Begebenheiten, der allgemeine Trend ist aber das Fettfressen mit Billigkreditliquidität.


    Je höher er steigt, desto tiefer wird er fallen.


    Die Wirtschaft erholt sich - deswegen fahren Containerschiffe seltener (weil sie sonst nur halbvoll wären) und schippern lieber mit halber Kraft (spart Sprit) langsam um Afrika rum, statt durch den teuren Suezkanal zu fahren, Hafenarbeiter werden entlassen und die Preise für Gütertransporte im Inland fallen auch ganz bestimmt, weil die vielen tollen produzierten Güter der teuren DAX-Unternehmen (müssen ja nun mächtig Umsatz machen, wenn sie so teuer gehandelt werden) auch zum Kunden wollen, der schnell (Umlaufgeschwindigkeit) sein Geld (M1) loswerden will.


    Ich hoffe nicht, daß wir vor dem Crash (zweite Flanke des Hurricans) noch mal die 8000 sehen. Der Fall von 6100 wird schon mehr als genug schmerzen.



    Naja, back to business für alle Wirtschaftssheeples. Hoffentlich können die sich hinterher keine karierten Hemden und Designerbrillen mehr leisten *kotz*

    Natürlich haben sie Dollars verteilt.


    Nur deswegen sind die doch da hin.


    Der Chef von denen wollte glatt Öl gegen Euros verticken.


    Also rein da, Dollars verteilen und Eurosympatisanten aus dem Weg räumen.

    Wenn wir wirklich eine Deflation a´la Prechter sehen, wird es genau so kommen.


    Dann ist die Frage, was am wenigsten einbricht.


    Da aber Cash dann am "stabilsten" wäre und sich ja immer günstigere Einstiegskurse bieten müssten, wäre es doch klüger, Cash (und wenn es Milliarden sind) zu horten und erst in dem Deflaschock einzusteigen.


    Genau das tun die Großen aber nicht. Darüber sollten wir auch mal nachdenken. Ist deren Angst vor einer Enteignung durch Währungsreform also größer als die Spekulation auf billige Einstiegskurse?


    Ich sehe auch eine Deflawelle vor der Infla. Die Frage ist nur nach der zeitlichen Ausdehnung und der Tiefe. Ich vermute fast, daß der Deflapeak von den ersten Anzeichen einer Infla überdeckt wird und daher nur abgemildert wahrgenommen wird. Wenn überhaupt.


    Schau mal die derzeitige Situation an. Die Teuerungsrate enthält vor allem Flachbildfernseher, die über 20% billiger sind (hedonistisch - mehr Fläche bei gleichem Preis entspricht billigerem Gerät), dem teuren Öl stehen billiges Gas gegenüber (alle Ölheizungen werden nun mit Gas befeuert :pinch: ) und so kommt man auf 0,6%.


    Realistisch bewertet müsste der Wert höher liegen.


    Die Infla der vergangenen Jahre ging auf Aktien und Immobilien. Hier wird auch die Defla zuschlagen. Alles andere ist Augenwischerei der Altvorderen.


    Hoffentlich gibts bald billig Immobilien. Bei einem Kilo weißes für vier Quadratmeter werde ich dann schwach, egal wie viele Euros, Bundesmark oder Drachme das sind.

    Hallo Edel,



    das Argument mit Buffets Eisenbahnkauf ist gut.


    Ich gebe dir da vollkommen recht. Das ist mir bislang noch nicht so bewusst geworden.


    Bislang habe ich mich gefragt, in was die Forbeslistenanführer ihren Besitz absichern. Auch habe ich achselzuckend den Kauf Buffets wahrgenommen. Da war ich zu dumm eins und eins zusammen zu zählen.


    Jetzt geht mir ein Licht auf. Buffet kauft Infrastrukrur, Soros kauft Gold. Gates hat schon EM im Keller liegen. Andere kaufen sich Fußballmannschaften (?!?)


    Was machen eigentlich die Oracler und Appler, die stecken doch auch voll?


    Alibaba sag Bescheid, wenn du Anfragen von denen bekommst, ob du einen Teil deiner Krügis hergibst :wacko: , dann ist der Kollaps nahe! :thumbup:

    Bei staatliche Auktionen (vergleiche ausgemusterte Dienstfahrzeuge oder Altbestände der Bundeswehr wie etwa tonnenweise Unterwäsche) gehen alle von günstigen Schnäppchen aus und bieten sich dann hoch.


    Der Staat versichert in der Tat nicht. Das Argument lautet wie folgt:


    Der Staat muss sich nicht versichern, weil er genügend Mittel hat, das Risiko selbst zu tragen.


    Nur wer das nicht hat, muss gewisse Dinge (Kfz-Haftpflicht) versichern. Auch einige große Unternehmen haften bei ihren Fahrzeugen mit dem Firmenvermögen und versichern nicht. Der Staat versichert grundsätzlich nichts. Es gibt nur wenige Ausnahmen.


    Da der Staat kein privater Verkäufer ist, trägt er das Versandrisiko. Den Schaden zahlt er dann aus dem Überschuss der anderen Goldauktionen :thumbup:

    Leute Leute...


    ihr gebt euch alle immer so weltoffen aber sobald irgendwas am Rande staatlich passiert, verfallt ihr in den "die sind doch alle korrupt und dumm und wollen uns bescheissen" Modus.


    Der Zoll hat das Zeug aus irgendeinem Grund eingesackt und muss das nun aufgrund bestimmter Vorgaben in einer Auktion (um auch das höchste Gebot zu bekommen und niemanden am freien Markt zu bevor- oder -nachteiligen) veräußern.


    Stellt euch vor, die würden das zum Spotpreis anbieten. Die Händler würden Sturm laufen. Das wäre dann erst eine fiese Verschwörung, um den Goldmarkt massivst zu manipiulieren und vor dem großen Crash alle EM-Händler in den Ruin zu treiben...


    Der erzielte Preis ist denen auch scheißegal, oder meint hier etwa jemand, die Beamten bekämen eine Gewinnbeteiligung. Wenn dem so ist, geh ich auch zum Zoll.


    Natürlich ist der Versand unversichert. Der Staat versichert nichts. Er ist der Staat, der finale Rückversicherer (so die Denkweise, steckt ja auch eine gewisse Logik hinter, staatliche Fahrzeuge sind auch nicht bei der Allianz versichert). Ob der Ansatz in diesem Fall sinnvoll ist, ist fraglich, wie bei allen Regelungen. Überall gibt es Grenzwerte und Ausnahmen, das ändert aber nichts an der allgemeinen Gültigkeit der Regel.


    Die Bieter sind in der Tat nicht gerade helle. Aber so ist nun mal das Spiel bei Auktionen. Das sieht man auch bei Zwangsversteigerungen am Gericht. Einmal im Bieterwahn gehen die Auktionsgegenstände über wert weg. Ob Gold, Autos, Immobilien oder gefundene Fahrräder, es ist immer das gleiche Spiel.


    Wenn einer (eigentlich braucht es für hohe Gebote immer indestens zwei) für ein rostiges Fahrrad 500 Euro bietet, zieht ja auch keiner über den weltverschwörerischen Auktionator her.

    Ja Edel, da geb ich dir recht.


    Nur wenn das Gold mal für etwas benötigt wird und eventuell vorgelegt werden muss, kommt heraus, daß es gar nicht mehr existiert.


    Wer weiß, was für Gründe die "transatlantischen Spannungen" wirklich haben? Vielleicht sind es nicht die geprellte EADS und der Einschnitt für die Hedgies bei den Devisenspekulationen sondern die Goldreserven.


    Irgendwie muss man dem Volk erklären, warum man sich nicht grün ist.