Beiträge von Spencer

    Masu


    Der zitierte Vertrag besagt, daß niemand für das Aufkommen fremder Verbindlichkeiten verpflichtet ist.


    So wie man mich nicht zur Zahlung der Schulden meines Nachbarn verpflichtet.


    Wer hindert mich aber, daß ich meinem Nachbarn Geld leihe? Verpflichtet bin ich nicht. Ich kann es aber trotzdem tun. Wer sollte mich daran hindern?

    Auch heute müssen Offiziere ihre "erste Geige" als Selbsteinkleider eigenständig einkaufen. Das wird zwar durch monatliche Zahlung eines geringen Betrages auf ein spezielles Konto subventioniert, die Kosten oberhalb dieser Subvention hat der Soldat aber selbst zu tragen. Wer viel den Dienstanzug tragen muss, legt i.d.R. drauf.


    Selbst das teuerste Tuch mit einem guten Hemd (die haben auch Eterna und Olymp) und guten Schuhen (LLoyd) kommt auf maximal 600 Euro.


    Da sind Anpassungen der Schneiderin auch schon eingerechnet.


    Maßanzüge gibts da nicht. Da haben sich die Zeiten massiv gewandelt, Uniformen kommen von der Stange.


    Tja, wir hatten einst eine heile Wehr, aber das ist eine Weile her.

    Also Leute, nun beendet mal euren selbstpersönlichen Kindergarten hier!


    Muss erst wieder die Tante kommen und euch an den Ohren ziehen?


    Man sollte meinen, daß sich in einem Forum, wo es um zentrale Fragen der Kapitalanlage geht, nicht nur kleinkarierte Streithähne tummeln.


    Meine persönliche Einschätzung zur Ölblase:


    Es war gar keine Blase, sondern ein bewusst vom Big Money inszeniertes Spektakel. Jeder hat drüber gesprochen. Das war auch so vom Big Money gewollt. Es hat aber keiner (und erst recht nicht Lieschen Müller von der Wursttheke) mitgezockt. Also ein klassisches Blasenmerkmal fehlte. Es war klar, daß der hohe Preis nach Erreichen der Ziele des Big Money wieder einstürzt.


    Der "hohe" Goldpreis ist keine solche Inszenierung. Ausserdem steht uns eine Blase eventuell noch bevor, momentan ist aber noch keine wirkliche Luft reingepumpt. Dafür war der Anstieg zu gering und die Massen sprachen von "zu teuer" anstatt von "der Preis steigt ewig, da muss ich dabei sein". Wenn irgendwann die "grobe Fette" von der Wursttheke über Gold spricht, verkaufe ich alles....um es später zurückzukaufen.

    Ich würde gern mal auf die Frage mit den Barren zurückkommen.


    Wie verhält es sich bei den Münzbarren der Cook-Islands? Wo werden die nun geprägt und gibt es da tatsächlich Unterschiede zwischen den Barren?

    Den Prechter habe ich gelesen, einen dreistelligen Dow kann ich mir vorstellen. Viele Faktoren (z.B. die reale Inflation der vergangenen Jahrzente, die nicht der offoziellen Preissteigerung entsprach oder der Wachstum aller BIP, die zu weiten Teilen auf unproduktiven Dienstleistungen und sinnlosen Konsum begründet waren) sprechen dafür.


    Fraglich ist, wie sich dabei Gold und (noch interessanter) Silber bewegen würden. Einen gleichen Zusammenbruch vorausgesetzt wären wir bei 100$ bzw. 1,50$ pro Unze. Das halte ich für weniger wahrscheinlich als den dreistelligen Dow.


    Momentan sehe ich auch noch keinen Nachkauf für Silber. Das muss noch ein wenig warten.

    Hawn


    Leute die nach Expertenmeinungen schreien wollen meist nicht selbst nachdenken und machen im Verlustfall dann ein noch viel größeres Geschrei.


    Ich finde das auch immer zum Kotzen. Da geb ich dir ganz recht.


    Richtig cool fand ich aber die Aktion der Rentner (auch wenn es alte Gierhammel waren), die ihren windigen Finanzberater gekidnappt haben. Die Story bei WiWo las sich herrlich.




    Back to topic:


    Für die kurzfristigen Transaktionen scheint unser Goldbär heute aus der Chartkristallkugel auch nicht so ganz schlau zu werden. Aktuell habe ich auch keine Meinung zum weiteren Verlauf und halte erstmal die Füße still.


    Meine Frage wäre, wo er mittelfristig für den Fall seine deflationären Spikes (den ich auch abseits der Charttechnik für durchaus realistisch halte) die Preise für weiß und gelb etwa vermutet. Klar, solche Vermutungen sind immer seeeehr "ungefähr". Ich habe nicht so dir rechte Vorstellung, wie stark (also welche Größenordnung) das sein könnte. Ich will ja nur ganz klassisch loooooong gehen (die o´s reichen bis zur Rente, ausser es kommt ne Blase daher, die mich vor Platzen bei POG 1Unze = "3 Monate arbeiten" verkaufen lässt)


    Momentan schau ich erstmal, wie die Katze noch mal springt. Erst wenn sie dann noch mal aufsteht, glaube ich, daß sie den Sturz überlebt hat.




    Warum werden für solche Vergleiche eigentlich immer Katzen genommen? :boese: Und kommt mir jetzt bei der Prognose nicht mit Schrödinger, der ist ein alter Tierquäler! X(

    Hawn


    Ich lass mir doch nicht sagen, wann ich kaufen soll.


    Ich habe in der Vergangenheit die Charttechnik für Hokospokus gehalten, bis ich mich damit ein wenig beschäftigt habe. Ich will sie nicht selbst anwenden, das ist nicht meine Welt. Dennoch habe ich erkannt, daß hinter dem "Hokuspokus" eine logische Systematik steckt. Für nen Techniker hat sie also auf jeden Fall ihre Existenzberechtigung.


    Ich mache mir ein Bild der Lage und entscheide. Wenn dann die Charttechniker meine Ansicht bestätigen, umso besser.


    Deswegen mein Interesse an der Chartanalyse.


    Woernie lag immer mit seinen Analysen sehr gut. Der Erfolg gab ihm bislang recht. Seine Ausführungen verstehe ich sogar in weiten Teilen und es klingt mir immer sehr plausibel. Das ist nun wirklich nicht bei allen Charties so.


    Wenn jemand behauptet, er würde die Ergebnisse der Analysen nicht in seine Entscheidung einbeziehen, dann muss er sich die Frage gefallen lassen, warum er diesen Faden hier überhaupt liest.



    Und nun lass ruhig deinen Smilie gegen die Wand rennen, ich kaufe trotzdem wann es mir passt (und das deckt sich oftmals mit der Verfügbarkeit bunter Zettelchen).


    In ein oder zwei Jahrzehnten schmunzeln wir eh über die heutigen Preise, ich versuche nur das eine oder andere Ünzchen mehr fürs Papier zu bekommen.

    Wenn unser Woernie schon sowas andeutet, dann muss das ja eine selbsterfüllende Prophezeiung werden (kauft Leute, kauft...)


    Im Ernst Woernie, sag Bescheid, wenn dein Fragezeichen hinter der Bodenbildung zum Ausrufezeichen wird.


    Ich mag mich aktiv an einer möglichen Korrektur beteiligen. :thumbup:

    Zitat

    Wo hat denn die EU ihr ganzes Geld?


    Auf Michels Bankkonto. Da darf die Obrigkeit ja mittlerweile ran.


    Wird Zeit, daß meine Konten leer sind.


    Wird alles verfresse, versoffen, verf :whistling:


    und den Rest verprasse ich ganz sinnlos

    Interessant ist auch der schwächelnde Ölpreis. Mit einem schwachen Ölpreis nimmt man einigen Ländern (z.B. dem Iran) ihre Haupteinnahmequelle.


    Ohne Öldollars gibts im Land nix zu fressen und das Volk wird rabiat.

    Kannst du mir einen großen Gefallen tun und wieder verkaufen?


    Hab auch die Nerven verloren und ein wenig geordert. Aber es war ja schon billiger als letzte Woche und die Woche davor...


    Wenns noch billiger wird, bis wieder bunte Zettelchen verfügbar sind, ist es auch okay.


    Dann musst du aber verkaufen!!!


    Ich sag dir bescheid!

    Eine Steigerung um x% ist doch schon exponentiell.


    Da steckt schon der Zineszins drin.


    20%:


    1,2 - 1,44 - 1,728 - 2,07 - 2,49 - 2,98



    Nach dem sechsten Jahr haben wir also eine jährliche Steigerung von 49% des Ausgangswertes im ersten Jahr.



    Aber der Soros hat recht, Gold ist eine gewaltige Blase. Wenn die platzt, sind wir allesamt wahrscheinlich ohne EM-Besitz und scheißenochmalrichtigreich


    Das dürfte dann irgendwann in ein paar Jahren so weit sein.

    Noch nicht.


    Die Mär von den steigenden und sinkenden Endverbraucherpreisen hat man ja allgegenwärtig.


    Ich denke aber, daß der deflationäre Schlag kurz sein wird, bevor er umschlägt.


    Zwei Jahrzehnte schleichende Depression werden wir nicht sehen.


    Jeder Händler lebt vom steten auf und ab, auch die Buntzettelhändler.

    Die Betrachtung des Geldes (also bunte Scheine und Münzen mit niedrigem Metallwert) analog zu "anderen" Papieranlagen finde ich gut.


    Der Grünblaue hat es schön gesagt. Das leuchtet ein.


    Der Lemming kauft Aktien kurz vorm Höhepunkt um dann den Absturz weinend anzusehen. Ebenso "kauft" er "Cashanleihen" bei der großen Cashhausse im fünften von fünf Zyklen.


    Ich wollte immer gern ein schönes Häuschen haben. Die dicken Autos werden derzeit auch schon langsam erschwinglich und Aktien werden nach einem netten Crash auch für ein Appel und ein Ei (ein Kooka und ein Nugget) zu haben sein.


    Ich denke dennoch, daß das Vorhalten von Cash in absehbarer Zeit kein schlechtes Vorgehen sein wird. Die passende private EM-Deckung natürlich vorausgesetzt.

    Ich teile die Auffasung meines blaugrünlichen Vorredners. Wie nun der exakte Verlauf sein wird - man wird es sehen.


    Neue Scheinchen werden ja bereits allerorts entworfen.


    Der Franzmann spricht schon öffentlich von goldgedeckter Währung.


    Bis dahin hat es der Schlitzi (alle asiatischen Tiger) aber noch nicht geschafft, die Golddeckung auf ein gesundes Maß zu bringen.


    Der eine hatte eh immer zu wenig Gold gehabt, der andere zu viel Geld (weil auch zu viel Bevölkerung dahinter) um heimlich viel ranzuschaffen.


    Wir dürfen nur nicht bei fallenden EM-Preisen in Panik verkaufen.



    Ich erinnerre mich an die Pappnasen (sahen aus wie Harzer) am Samstag beim BK (ich hatte Kohldampf und komische Gutscheine in der Tasche - Kaufkurse - ich lass mich da von meinem Bauchgefühl leiten) vor mir. Die haben ihre mickrige Rechnung mit Karte bezahlt. Wer noch nicht mal dafür ausreichend Bargeld hat, der überlebt den Deflationsschock keine zwei Tage.



    Also wenn man nur Burger futtert, ohne Fritten und Coke, dann hält das richtig lange satt. All meat - no filler!


    So soll es mit unserer Liquidität auch sein. Das hält dann lange Zeit satt und zufrieden, wenn man den richtigen Taler in der Tasche hat.



    Mau, ich habe gesprochen