Beiträge von Jocky

    Der Absatz an südafrikanischem Gold ist im Mai stark angestiegen. Alleine im Vorjahresvergleich ging es um 71 Prozent nach oben.


    Gold aus Südafrika


    Südafrika hat im vergangenen Mai Gold im Wert von 15,78 Milliarden Rand verkauft. Das entspricht aktuell 773 Millionen Euro. Damit stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahresmonat um 71 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat haben die Betriebe sogar viereinhalbmal mehr Gold verkauft. Die Zahlen stammen aus dem aktuellen Monatsbericht von Statstics South Africa (Stats SA).


    Goldreporter

    Gerade hat die EU-Kommission die US-Amerikanerin Fiona Scott Morton
    zur Chefökonomin ihrer Generaldirektion Wettbewerb ernannt. Damit wird
    die Regulierung der digitalen Märkte einer mit Interessenskonflikten
    überladenen Lobbyistin der Big-Tech-Konzerne übertragen. Morton war
    nicht nur für das us-amerikanische Justizministerium, sondern auch für
    mehrere oligopolistische US-Digitalkonzerne tätig (Apple, Amazon,
    Microsoft), deren Beratung ihr mehrere Millionen Dollar eingebracht hat.
    Wenn Sie sich im Februar letzten Jahres kurz darüber gewundert haben,
    dass die US-amerikanische Greenpeace-Aktivistin Jennifer Morgan von der
    transatlantischen Tröte Annalena Baerbock zur Staatssekretärin im
    Auswärtigen Amt gemacht wurde, dann war das noch gar nichts gegen die
    Idee, der die EU-Kommission gerade Gestalt verliehen hat. In einem
    klammheimlichen und nur in Bruchteilen ordnungsgemäßen
    Ausschreibungsverfahren hat die Kommission für einen ihrer wichtigsten
    Regulierungsposten soeben die US-Amerikanerin und Big-Tech-Lobbyistin
    Fiona Scott Morton rekrutiert. Zum 1. September 2023 soll sie
    Chefökonomin für Wettbewerbsfragen der DG Comp werden, eine der
    wichtigsten Positionen in einer der mächtigsten Generaldirektionen der
    Europäischen Kommission - mit Zuständigkeit für die Einhaltung der
    EU-Kartell- und Wettbewerbsvorschriften sowie die Genehmigung von
    Unternehmensfusionen und Übernahmen.
    Fiona Scott Morton ist, wie wir der von plakativem Progressismus
    getragenen Pressemitteilung entnehmen, nicht nur eine Frau, sondern auch
    die erste Frau auf diesem Posten. Champagner stellen wir für diese
    Nachricht trotzdem nicht kalt, noch nicht einmal US-amerikanischen
    Schaumwein mit Aspartam, wenn wir denn so etwas überhaupt in unserem
    Weinschrank hätten. Denn der tatsächlich vermeldenswerte Nachrichtgehalt
    ist natürlich weniger in der Geschlechts- als in der
    Staatszugehörigkeit zu finden.
    In der Tat wird Morton in Nachfolge des Belgiers Pierre Régibeau sicher
    nicht als erste Frau, sondern vor allem als erste an einer der
    sensibelsten Schaltstellen der EU offiziell eingesetzte Staatsbürgerin
    der USA in die Geschichte der Institutionen eingehen. Und das, obwohl
    für diese Position und Verantwortungsebene (üblicherweise) die
    Staatsangehörigkeit eines der EU-Mitgliedsstaaten erforderlich ist.
    Es gehört zu den nicht weiter erwähnenswerten Selbstverständlichkeiten
    des EU-Apparats, dass seine Beamten einem der 27 Mitgliedsstaaten
    entstammen. Die einzige (größere) Ausnahme von dieser Regel ergab sich
    durch den Brexit, in dessen Folge die Kommission ihren derzeit 464
    britischen Bediensteten (1,5%), von denen allerdings keiner an
    strategischer Position plaziert ist, die weitere Funktionsausübung
    gestattete. Von den derzeit 30.094 (internen) EU-Beamten sind ganze 59
    Nicht-EU-Bürger, das sind 0,2 Prozent. Einige von diesen sind Norweger,
    einige besitzen eine zweite EU-Staatsbürgerschaft, die meisten fungieren
    als Berater (oft im IT-Bereich), keiner ist mit weitreichenden
    Entscheidungsbefugnissen ausgestattet.
    Für das Auswahl- und Einstellungsverfahren der Europäischen Kommission
    gilt für Hohe Beamte die folgende Vorschrift („Senior Officials
    Policy“): "Bei der Einstellung sind dem Organ die Dienste von Beamten zu
    sichern, die auf möglichst breiter geographischer Grundlage unter den
    Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten ausgewählt werden.“ Dass es unter
    den 450 Millionen zur Auswahl stehenden EU-Bürgern, einige davon mit
    ausgefuchstem Fachwissen (Candy Crush, Level 1789), keinen Tinder-Match
    gegeben haben soll, das, mit Verlaub, glauben wir der Kommission einfach
    nicht. Bei ausnahmslos allen bisherigen Ausschreibungen zum „Chief
    Competition Economist“, auch bei der letzten von 2018 (COM/2018/10383),
    war die EU-Staatsbürgerschaft als allererste Zulassungsvoraussetzung
    vermerkt. Im diesjährigen (im Februar eröffneten) Verfahren
    (COM/2023/10427) ist sie - bei nahezu wortgleicher Übernahme aller
    anderen Textbausteine - wie durch Zauberhand verschwunden.


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    4Buchtsaben meint x Selbstbeschönigunglügen :burka:




    Schock-Umfrage: Jeder vierte Mittelständler denkt ans AufgebenJob-Alarm!


    Heißt es in Deutschland bald: Bye-bye, Mittelstand?
    Einer aktuellen Branchenumfrage zufolge zieht mehr als jedes vierte mittelständische Unternehmen (26 Prozent) die Aufgabe des eigenen Geschäfts in Erwägung.
    Das geht aus einer Umfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft hervor. Und: Mehr als jeder fünfte Mittelständler (22 Prozent) denkt über eine Verlagerung ins Ausland nach.Heißt: Job-Alarm für etliche Menschen.






    https://de.statista.com/statis…sonen%20besch%C3%A4ftigt.



    Mehr Gold wandert nach Manhattan: Lagerung bei Fed


    Den zweiten Monat in Folge verzeichnet die US-Notenbank substanzielle Zugänge an Gold in die im Fremdauftrag in New York gelagerten Bestände.


    Gold in Manhattan


    Die US-Notenbank hat erneut eine Veränderung in ihren in Manhattan gelagerten Goldbeständen zu verzeichnen. Und wie schon einen Monat zuvor handelt es sich um einen Zugang von Metall. Denn per Ende Mai summierten sich die als „Earmarked Gold“ (in fremdem Auftrag) bezeichneten Bestände auf einen Wert von 7.837 Millionen US-Dollar.

    Reuters: Länder holen ihre Goldreserven wegen antirussischer Sanktionen zurück



    Immer mehr Länder bringen ihre Goldreserven nach Hause, um sich gegen restriktive Maßnahmen wie jene, die gegen Moskau verhängt wurden, zu schützen, meldete die Nachrichtenagentur Reuters.


    Mehr und mehr Länder zogen ihre Goldreserven wieder zurück, nachdem der Westen Sanktionen gegen Russland verhängt hatte. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Daten aus einer Umfrage der US-Investmentgesellschaft Invesco bei Zentralbanken und Staatsfonds. Die Agentur wies darauf hin:
    "Das Einfrieren von fast der Hälfte der russischen Reserven, die auf 640 Milliarden US-Dollar geschätzt werden, durch den Westen im vergangenen Jahr nach Ausbruch des russisch-ukrainischen Konflikts war ein Präzedenzfall."

    Die schwierige geopolitische Lage habe einige Zentralbanken dazu veranlasst, Gold in ihre Länder zurückzubringen, um es als eine sichere Anlage zu halten, so Reuters. Über 85 Prozent der 85 Staatsfonds und 57 Zentralbanken, die an der Invesco Global Sovereign Asset Management Studie teilgenommen haben, glauben, dass die Inflation im kommenden Jahrzehnt höher sein wird als im letzten. Und gerade deshalb werden die Goldreserven so wichtig. Die Agentur erklärte:


    "Gold und Anleihen aus aufstrebenden Volkswirtschaften gelten in diesem Umfeld als gute Anlagemöglichkeiten, aber auch das Einfrieren von fast der Hälfte der russischen Gold- und Devisenreserven in Höhe von 640 Milliarden US-Dollar durch den Westen im vergangenen Jahr als Reaktion auf den Einmarsch in der Ukraine scheint einen Wandel ausgelöst zu haben.
    Die Umfrage ergab, dass ein 'erheblicher Anteil' der Zentralbanken über den geschaffenen Präzedenzfall besorgt war. Fast 60 Prozent der Befragten gaben an, dass Gold dadurch attraktiver geworden sei, während 68 Prozent der Befragten ihre Reserven im Inland hielten, verglichen mit 50 Prozent im Jahr 2020. Eine Zentralbank, die anonym zitiert wurde, sagte: 'Wir hatten es (das Gold) in London gelagert … aber jetzt haben wir es zurück ins eigene Land transferiert, um es im sicheren Hafen zu halten und es sicher aufzubewahren.'
    Rod Ringrow, Leiter der Abteilung für offizielle Institutionen bei Invesco, der den Bericht betreut hat, sagte, dies sei eine weitverbreitete Ansicht. 'Wenn es mein Gold ist, dann will ich es in meinem Land haben', war das Mantra, das wir im letzten Jahr oder so gesehen haben, sagte er."

    Geopolitische Risiken und Bedenken in Verbindung mit den Chancen der Wachstumsmärkte hätten einige Länder ermutigt, den US-Dollar abzuschaffen, heißt es zudem in dem Artikel.