ZitatOriginal von mesodor39
Treibstoff aus Getreide finde ich bedenklich, solange Menschen verhungern.
Der Hunger hat so ziemlich garnichts mit der Produktionsmenge zu tun. Insofern ist Treibstoff aus Getreide überhaupt kein Problem.
Oskar
17. August 2026, 16:46
ZitatOriginal von mesodor39
Treibstoff aus Getreide finde ich bedenklich, solange Menschen verhungern.
Der Hunger hat so ziemlich garnichts mit der Produktionsmenge zu tun. Insofern ist Treibstoff aus Getreide überhaupt kein Problem.
Oskar
ZitatOriginal von Kaufrausch
[http://de.wikipedia.org/wiki/SCO_gegen_Linux
Alles wieder klar. Ich hatte einen Blackout. Bei dem kindergarten hast du natürlich Recht. Hier wird versucht, Schlachten um Marktanteile zu schlagen.
ZitatOriginal von Kaufrausch
Wenn ich durch direkten Informationsaustausch einen Gewinn für alle, auch mich, erreichen kann, dann bedarf es eben nicht des Geldes.
Hab ich ja nichts dagegen. Wenn der Informationsgeber das so will, ist es in Ordnung. Der Schreiber eines Börsenanlagebuches wäre wohl kaum begeistert, wenn du sein Buch hier als pdf kostenlos anbietest.
ZitatOriginal von Kaufrausch
Und es ist nicht Aufgabe des Staates, darüber zu sinnieren, wie jemand Geld verdient. Das müssen Unternehmer tun!
Aber die Rahmenbedingungen (Gesetze) sollte er schon noch machen. Vielleicht nicht so viel wie jetzt, aber das sollte es schon. Sonst hätten wir Anarchie.
ZitatOriginal von Kaufrausch
Teils, teils. Ich habe hier durchaus schon wertvolle Infos zur Geldanlage erhalten. Und hoffentlich auch welche gegeben. Ohne Internet würde ich auch heute über deutlich weniger Wissen verfügen. Definitiv! Zudem schreiben Leute aus allen möglichen Gründen. Für Geld, ohne Geld, teils für Geld, teils nicht, ...
Du verdienst hier Geld mit dienen Beiträgen? Oder "nur" Wissen, das sich zu Geld machen läßt?
ZitatOriginal von Kaufrausch
Wir kommen vom Thema ab. ....
Klar kann jetzt jeder einen Scanner kaufen und Stunden investieren, um Bücher zu scannen und zu verteilen. Das wird er aber nicht tun, wenn er anders besser Geld verdienen kann. Und die Leute, die sowieso kein
Geld haben, die kaufen auch kein Buch!
Nee, nee. Das ist schon das Thema. Brauchst doch bloß mal bei edonkey zu schauen, wieviel Literatur es als Kopie zum runterladen gibt. Kostenlos das neueste Fachbuch, das neueste Programmierhandbuch. Wenn das normal wäre, würden die wenigsten noch sowas schreiben.
ZitatOriginal von Kaufrausch
Bei Deiner Argumentation müsste man am Ende jede Arbeit durch Lizenzrecht schützen. Denn wieso sollte ein Autor duch reine Vervielfältigung Geld verdienen und ein Bäcker nicht? Also immer schön weiter, mit der Bürokratie. Ein Brötchen muss geschützt werden.
Nach deiner Argumentation müßte man das doch aber rumdrehen. Das Brötchen ist kostenlos, und nur der braucht zu bezahlen, dem das Brötchen geschmeckt hat.
ZitatOriginal von Kaufrausch
Das ist aber freiwillig. Du musst ja schließlich die beworbenen Produkte nicht kaufen.
Werbung ist in allen Produkten doppelt und dreifach eingepreist.
ZitatOriginal von Kaufrausch
Wenn Du es jetzt nicht verstehst, dann kann ich es Dir wohl nicht begreiflich machen. Das ist schade, aber dann nicht zu ändern.
Jetzt bin ich aber platt. KR gibt auf. Das hab ich ja noch nie erlebt.
Beste Grüße
Oskar
ZitatOriginal von Kaufrausch
Kennst Du den Fall SCO?
Berichte genaueres.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Kaufrausch
Beim Urheberrecht liegt die Lage sicher etwas komplexer. Da habe ich mich wahrscheinlich auch wieder nicht richtig verständlich machen können. Ich habe nichts dagegen, dass jemand Geld verdient, ich habe nur etwas dagegen, dass das von großen Konzernen, quasi Monopolen oder Kartellen, vermarktet wird. In diesem Falls sieht der Autor nämlich auch sehr wenig von dem Geld. Das meiste streichen die Konzerne ein.
Wir bezahlen die Suche ja auch. Nur eben nicht direkt, sondern indirekt über die Werbung.
[quote]Original von Kaufrausch
Entweder wir sind nun eine Informationsgesellschaft, oder wir sind keine. Mit den immer regulierteren Patent- und Urhebergesetzen wird es fraglich, ob wir eine sind oder werden.
Womit wir wieder beim Anfang sind mit unseren unterschiedlichen Auffassungen.
Oskar
ZitatOriginal von Goldwasser
Mit diesem Fazit von dir kann ich gut leben.
Interessant, wass Rainer Meier im neuen ZMPO-Newsletter schreibt. Der wird gleich etliche Stufen deutlicher in seiner Meinung zum LEAP:
"Ein Laboratoire européen d’Anticipation Politique Europe 2020 (LEAP/E2020) hat ein Papier heraus gegeben, in dem diese Leute behaupten, in der Woche vom 20.-26. März 2006 beginne der ultimative Niedergang der Welt und Weltwirtschaft. Ich will hier nicht auf Details eingehen, nur soviel: Das ist schiere Dummheit und grenzt and Scharlatanerie! Weitere Kommentare wären zu diesen Ergüssen zu viel des Guten."
Ich denke, wir bewegen uns da auf einer Linie.
Oskar
ZitatOriginal von Kaufrausch
Also im Moment haben wir eine technologische Entwicklung, die OSS erstmal begünstigt, was zu einem Anstieg freier Entwickler führt.
Parallel dazu entwickelt sich im Moment politisch eine Regulierung dagegen, die dafür sorgt, dass zumindest kommerzielle OSS behindert wird. Und dann bei dieser bürokratischen Überfrachtung eben vielleicht mal zum gänzlichen Verschwinden von OSS führt.
Auch so jetzt wird es klar. Ich sehe das nicht ganz so extrem, da wird man wohl mal abwarten müssen, wie die Entwicklung ausgeht.
ZitatOriginal von Kaufrausch
Zu der Entwicklungshemmung des Urheberrechts. Unter Urheberrecht steht bspw. auch wissenschaftliche Literatur. Würde es diese frei und weiter verbreitet geben, dann würde darauf aubauend IMHO jeder, der sonst kein Geld zahlen würde, weitere Literatur schreiben oder wissenschaftlich arbeiten können.
In dem Falle meine ich "Grau ist alle Theorie". Schließlich könnte ja auch heute schon jeder sein Werk im Internet veröffentlichen und damit auch auf sein Urheberrecht verzichten. Es stellt sich allerdings die Frage, wovon der Autor dann leben würde, nachdem er etliche Monate an einem Buch gewerkelt hat, welches dann frei vervielfältigbar ist.
Gerade im EDV-Bereich altert das Zeug doch schneller als man denkt, also entweder er verkauft jetzt gleich sofort ein paar Schwarten für seinen Lebensunterhalt oder der Inhalt ist Schnee von gestern.
Oskar
ZitatOriginal von Kaufrausch
Sicher nicht heute, aber irgendwann, wenn auch der letzte freie Entwickler verschwunden sein wird und nur noch die Konzerne in eingefahrenen Bahnen produzieren, dann muss es zwangsläufig dazu kommen, ...
ZitatOriginal von Kaufrausch aus Artikel ganz am Anfang
Witzigerweise ist aus diesen kleinen isolierten Grüppchen eine weltweite Bewegung beachtlichen Ausmaßes mit milliardenschweren Umsätzen geworden. Zunehmend zeigen sich Vorteile von OSS gegenüber CSS. Bei CSS arbeiten die Firmen und Konzerne hauptsächlich isoliert. Synergieeffekte bleiben aus. Bei OSS arbeiten alle Gruppen interdisziplinär zusammen und es entsteht ein großer Pool an verwirklichten Ideen, auf die durch die Offenheit jeder andere Programmierer zugreifen kann.
Also entweder die letzten freien Entwickler verschwinden oder die isolierten Grüppchen werden eine weltweite Bewegung. Na was denn nun? Irgendwie verstehe ich dich wohl nicht ganz.
Trotz der bestehenden Regelungen zum geistigen Eigentum ist doch wohl (wenn wir mal im Softwarebereich bleiben) eine beachtliche Entwicklung da, egal ob man OSS gut oder weniger gut findet.
Daß das Patent- und Urheberrecht, wie so ziemlich alles in diesem Staat, bürokratisch überfrachtet ist, da stimmte ich uneingeschränkt aus vollster Kehle zu. Wieso allerdings das Urheberrecht eine Entwicklung einschränkt, das hat mir bisher immer noch niemend stimmig und einleuchtend erklären können.
Oskar
ZitatAlles anzeigenOriginal von HORSTWALTER
Frei nach dem strengsten Niederstwertprinzip bewerten
Feingehalt ermitteln und gewichte summieren, dann den Kurs vom Einstandstag und ggf. wenn niedriger den Tageskurs
Natürlich den VK und nicht EK und natürlich netto
![]()
Beim Verkauf kommen dann unvermeidlich deine stillen Reserven zum Vorschein
Gruß
HORSTWALTER
So hab ichs im Moment gemacht. Metall als Wertpapier angelegt, dadurch Kursaktualisierung möglich. Einbuchung erfolgt als reines Metall mit dem echten Metallgewicht. Porto, MWst. usw. gehen dabei als Kosten weg.
Damit wird eine 10€-Silbermünze mit ihrer circa 1/2 Unze als um die 4 € bewertet. Bedeutet ca. 6€ Buchungsverlust.
Das ich das auch als stille Reserve werten kann ist natürlich eine gute Idee.
Oskar
ZitatOriginal von Goldwasser
Hallo Oskar,
du drückst dich recht vorsichtig aus. Du sagst nicht, dass sie falsch sind, sondern teilweise recht fragwürdig. Fragwürdig ist gut, d.h. sie sind nicht falsch sondern sollen hinterfragt werden - gut!
Ich drücke mich deshalb vorsichtig aus, weil ich im Gegensatz zu vielen dieser bezahlten Glaskugelsehern lieber erstmal in Ruhe Gedanken zu einer Sache mache ehe ich schlaue Weisheiten in die Welt posaune. Die Problem solcher Krisen-Behauptungen ist doch, dass eine solche Krise auch durchaus da sein kann und trotzdem unbedeutend für die weitere Entwicklung bleibt.
ZitatOriginal von Goldwasser
Ist etwas falsch, nur weil darüber seit Jahren geredet wird? Ich glaube nicht!
Ich redete nicht von falsch, sondern davon, wieso dass auf einmal so eine Bedeutung haben soll.
ZitatOriginal von Goldwasser
Aber wie weit reichen die Ölresourcen, wenn 2,3 Milliarden Menschen in Indien und China nur einen Öl- und Gasverbrauch generieren wie wir Europäer?
Was Milliarden Menschen in xx Jahren benötigen, ist wohl schwerlich relevant, wenn ein Katastrophenszenaria mit Termin März 2006 prognostiziert wird. Außerdem ist es Unfug, den heutigen Bedarf der Europäer äquivalent auf einen zukünftigen Bedarf der Chinesen umzuschlagen. Als der Holzbedarf der frühen Industrie ins unermessliche stieg, wurde eine neue Quelle gesucht und Kohle gefunden. Als der Kohlebedarf stieg und nicht mehr sinnvoll zu decken war, kam das Erdöl. Jetzt ist der Erdölbedarf am Beginn eines wirtschaftlich und ökologisch kritischen Punktes, und die Suche nach ökologisch besseren, z.B. nachwachsenden Rohstoffen hat längst begonnen.
ZitatOriginal von Goldwasser
Hat das deutsche Volk bei der Führung Hitlers im 3. Reich eine Krise gesehen, obwohl es sie definiv gab?
Äpfel und Birnen verglichen.
ZitatOriginal von Goldwasser
Wer diese Krise nicht sieht oder sehen will, ist blind! (Saudi Arabien, Ägypten, Persien, Palästina)
Ist das eine Krise der "muslimischen Welt" ? Was soll das überhaupt heißen "Krise der muslimischen Welt". Religiöse ? Politische? Wirtschaftliche? Idiologische? Stammeskrise? Rassenkrise? Oder sehen wir im Moment eher eine Krise einzelner Regierungen? Ist das überhaupt eine Krise oder eher eine Entwicklungstendenz in Richtung religiösem Fanatismus mit versuchter Rückkehr zu Rechtsstrukturen einer lange vergangenen Zeit? Ich halte jedenfalls die Unterdrückung der Frauen oder das Handabhacken bei Diebstählen nicht für den Ausbund moderner Strukturen.
ZitatOriginal von Goldwasser
Sehe ich so wie du. Aber die Krise der EU gibt es nun wirklich. Angie hat sie versucht, mit 18 Milliarden Euro zu kaschieren. Ob das gelingt, ist sehr fraglich.
Ich weiß nicht, was die Merkel versucht. Vielleicht will sie auch bloß die Schwierigkeiten Deutschland in den Hintergrund drängen und innerhalb Europas wieder mehr Bedeutung erlangen.
ZitatOriginal von Goldwasser
Das Fazit, dass gezogen wird, erscheint mir plausibel:
So wird es die USA versuchen.
Mir persönlich ist das, was ich von dem Werk gelesen habe, deutlich zu unsolide, unkonkret und mit zu vielen Fragezeichen verbunden, um solch eine Fazit zu ziehen und das auch noch terminlich und mit den angegebene Wahrscheinlichkeiten zu hinterlegen.
Oskar
ZitatOriginal von freefly
Wenn`s nicht so kommt, kostet das wohl einige Vertrauenspunkte der Leser
Die machen das wie die Wahrsager auf dem Rummelplatz und werden dann sagen: "Es ist nicht so gekommen, weil wir die Welt gewarnt haben. Deshalb hat man das Ruder herumgerissen."
Oskar
ZitatOriginal von mesodor39
Ich denke, daß es sich die Autoren viel zu einfach machen.
Sehe ich auch so. Schon die identifizierten 7 Krisen sind für mich teilweise recht fragwürdig:
1. Vertrauenskrise gegenüber dem Dollar
(davon wird schon seit x Jahren geredet)
2. Krise der finanziellen Ungleichgewichte der USA
(da sind sich noch nicht mal Wirtschaftswissenschaftler einig, geschweige denn Politiker ob und wie hoch das finanzielle Ungleichgewicht wirklich ist)
3. Ölkrise
(Wo ist eine Ölkrise? Es existieren die größten Ölressourcen und die größten Lagerreserven seit Jahren. Es will bloß kein hören.)
4. Krise der amerikanischen Führung
(Fraglich, wie sehr hier das normale US-Volk eine Krise sieht. Krisen sehen im Moment vorrangig Intellektuelle, Künstler und Einzelpersonen. Die meisten aber scheinen immer noch mit Bush zufrieden zu sein, auch wenn wir in Europa das nicht glauben wollen)
5. Krise der arabisch-muslimischen Welt
(Haben die eine Krise? Mir scheint es eher, dass religiös-fanatische Kreise versuchen, die arabisch-muslimische Welt zu einen und zu konzentrieren gegen den ungläubigen Feind)
6. Globale Regierungskrise
(???)
7. Europäische Regierungskrise
(Würde ich verstehen, wenn es Krise der EU heißen würde, ansonsten?)
Oskar
Ein bischen abwegig vielleicht dieses Thema.
Aber Ich würde gern mein physisches Gold auch in einem Finanzprogramm wie Quicken verwalten.
Gold- und Silberkurse gibts im Netz zum automatischen Aktualisieren, auch als €/Unze. Hat jemand Ideen wie man zum Beispiel die 10€-Sondermünze mit einbucht. Die ja einen geringeren Metallwert als den aufgedruckten Verkehrswert hat ?
Oskar
Aufs einfachste kommt man immer zuletzt. Ich hab nämlich auch schon nach sinnvollen Möglichkeiten gesucht. Aber du hats recht. Aufkleber drauf. Beschriften, was drin ist. Fertig.
Oskar
Bei Pickel dauert es immer etwas. Auftragsbestätigung und Rechnung kommen flott. Dann warten die wahrscheinlich bis das Geld auf dem Konto echt gutgeschrieben ist (Banklaufzeiten und Rückbuchungsfrist). Und dann kommt noch der immer relativ lange Anlieferung.
Dafür klappt es aber auch immer und es gab noch nie irgendwelche Beanstandungen bei mir.
Oskar
ZitatOriginal von mesodor39
Ich habe gestern bei einem Bekannten eine Zeitung gesehen, in der stand, daß die Bankfachinhalte in den USA bereits jetzt schon nicht mehr frei verfügbar für die Eigentümer sind, was Edelmetalle anbelangt.
Goldmünzen und -barren würden nicht mehr an die Schließfachinhaber ausgehändigt.
Ich hab meinen US-Kumpel gefragt. Der wohnt in einer größeren stadt in der Nähe von Chicago. Der sagt, alles Quatsch. Völlig problemlos, du kannst in dein Fach reintun, was du willst und rausholen, was du willst. Keine Kontrollen, keine Fragen. Wer eine Versicherung (zum Beispiel gegen Raub) abschließen will, braucht nur den Versicherungswert anzugeben. Nur im Schadensfall müßte der konkrete Inhalt nachgewiesen werden.
Also: Zeitungsente.
Oskar
ZitatOriginal von traditional3
Allein im Januar legten Südost-Asiaten (ohne die Chinesen) 30 Mrd. US$ in sogenannten Hedge Funds an. Das sind bekanntlich die Geldinstitute, über die sich die Großbanken wegen der zunehmenden Kreditunwürdigkeit ihrer Kunden ihr Kreditgeld selbst drucken
Leider hat der Autor wenig Ahnung von dem war er schreibt und fädelt deshalb einzelne richtige Aussagen zu falschen Schlussfolgerungen und falschen Zusammenhängen hintereinander.
Der so hübsch rot markierte Bereich, den ich noch mal herausgezogen habe, zeigt das mehr als deutlich. Der Autor begreift weder, was ein Hedgefond ist, noch welche Zielrichtung er hat. Geschweige denn, welche Mittel er verwendet. Schon garnicht kann er unterscheiden, zwischen üblichem seriösen Arbeiten und den in jedem Geschäft vorhandenen Auswüchsen.
Das Niveau ist genauso, als wenn ich auf Grund der Ausartungen am Neuen Markt jeglichen Aktienhandel verteufele. Käse.
Oskar
ZitatOriginal von Earnie
Ansonsten bin ich mit Dir einig, dass es sehr viele politische Barrieren gibt, aber die sind nach ein paar Kathrinas bald Geschichte. Hier ist tatsächlich viel im Wandel.
Ganz so optimistisch bin ich da nicht. Politiker mit dem geistigen Niveau, wie wir sie bei uns in den letzten Jahren erleben durften, sind doch garnicht in der Lage, etwas wirklich zu bewegen. Sogar die Grünen haben sich doch schon nach wenigen Monaten integriert und außer viel Gequatsche und viel unnötigem Unsinn (z.B. Flaschenpfand) ist nichts herausgekommen. Da überholen uns doch andere Länder und sogar die so oft und auch zu recht kritisierten Amis links und rechts spielend.
Und dieser Kyoto-Unfug, der ständig wiedergekäut wird, ist doch auch völliger Schwachsinn. Schließlich sind dort genau die Länder, die den größten Zuwachs an der Umweltverschmutzung haben, garnicht dabei (wie zum Beispiel die Schwellenländer China und Indien) Und natürlich auch nicht die Entwicklungsländer, die gerade mit dem Konsum beginnen und denen geholfen werden müßte, den Anfängen zu wehren.
Oskar
Oskar
ZitatOriginal von Earnie
Die erneuerbaren Energiequellen haben alle einen Nachteil: Sie sind verfügbar, wann SIE wollen und nicht wann wir sie brauchen. Sie zu nutzen kostet prinzipiell mehr Geld, noch mehr Hirnschmalz und braucht effiziente energieräger als Zwischenspeicher. Das ist das Einzige was getan werden kann/ muss und es arbeiten auch schon viele dran.
Das ist falsch. Du redest von Wind und Sonne.
Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören auch nachwachsende Rohstoffe. Bei einer grundsätzlich anderen Landwirtschaftspolitik, bei der nicht Brachflächen bezahlt oder das Herunterschrauben der Produktion belohnt werden und bei einer Öffnung der Festung Europa nach außen, gäbe es viele andere Möglichkeiten. Ethanol aus Zucker und Biodiesel sind da nur Stichworte.
Hauptproblem, was ich sehe, ist nicht die technische Realisierung oder prinzipielle Machbarkeit, sondern eher unser Vater Staat selber. Schau doch mal auf die riesigen Einnahmen, die er aus dem heutigen Kraftverkehr herauszieht und damit seine Löcher stopft. Im Moment will er darauf nicht verzichten.
Einfachstes Hauptpotential wäre natürlich die Einsparen von Energie. Insofern sind die hohen Energiekosten von Vorteil, damit werden technische Möglichkeiten des Sparens ökonomisch sinnvoll.
Oskar
ZitatOriginal von patchi
Die Amerikanerin stellte sich als aktives Mitglied der LaRouche-Bewegung vor und schilderte die revolutionäre Stimmung, die sich derzeit in der US-Bevölkerung ausbreite, und den Vorstoß für die Absetzung von Präsident Bush und Vizepräsident Cheney.
Das ist eher ein Witz. Die letzte "revolutionäre Stimmung", die die USA erfaßte, waren zur Zeit der Unabhängigkeitskriege. Die Stimmung war nicht mal während des Vietnamkrieges "revolutionär", obwohl da wenigstens ein Teil der Bevölkerung sich für Frieden engagierte.
Für eine revolutionäre Stimmung geht es den Amerikanern immer noch viel. viel zu gut. Da gibt es den Spruch: Wohlhabende Leute machen keine Revolution. Das ist schlecht für Porzellan und den guten Wagen..
Oskar
ZitatOriginal von silberling3000
Die 10 € Münzen eignen sich ja auch nicht für ein Investment, aber wie schon gesagt als Bargeldreserve. Und solange man sie ohne Extrakosten für 10€ bekommt - warum nicht? In einer Inflation bleibt immer noch der Silberwert und in einer Deflation, wo Silber auch stark fallen kann, sind sie immer noch 10€ wert. Außerdem gehe ich davon aus, dass Silber auch real noch stark zulegen wird.
Sehe ich auch so, ob ich paar Scheine als Reserve zu Hause rumliegen habe oder diese Münzen ist geldmäßig egal. Besser sehen sie auf alle Fälle aus. Und wie schon silberling3000 meinte, egal ob Inflation oder Deflation wertlos sind sie nie. Klar für 'ne größere Anlage wären sie nicht ausreichend.
Oskar
ZitatOriginal von Libertad
Die sicher vorhandene Fähigkeit Lafontaines, exakt zu rechnen (das traue ich ihm als Physiker durchaus zu) hat ja auch nichts genutzt ...
Nur Rechnen können bringt doch garnichts, solange der Mann nicht versteht, was er da zusammenzählt. Lafontaine ist doch der typische Demagoge, der 1 Apfel und 1 Birne zu 2 Pflaumen zusammenzählt.
Über diese Art von Verfälschung einer Volkswirtschaft hat sich schon der alte Marx die Finger wundgeschrieben. Wo Lafontaine jetzt so Hand in Hand mit Gysi wandelt, kann er ja mal im "Kapital" nachlesen, was man zusammenrechnen darf und was nicht. Politiker-Pfiffis, alle zusammen.
Oskar