Der Corona-Virus hat auch kuriose Auswirkungen. 
Weil es in vielen Städten deutlich ruhiger geworden ist, trauen sich Tiere hinein, die sonst fern bleiben würden.
So sichtete man z.B. in Santiago de Chile wilde Pumas.
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SANTIAGO (AFP) - Ein wilder Puma wurde gefangen genommen, nachdem er auf der Suche nach Nahrung durch das verlassene Zentrum von Santiago gewandert war, teilten die chilenischen Behörden am Dienstag (24. März) mit.
In Chile herrscht aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine nächtliche Ausgangssperre.
Der Puma kam von den umliegenden Hügeln in die Hauptstadt.
"Dies ist der Lebensraum, den sie einst hatten und den wir ihnen genommen haben", sagte Marcelo Giagnoni, der Direktor des Landwirtschafts- und Viehzuchtdienstes, der an einer Operation zur Gefangennahme des Puma neben der Polizei und dem nationalen Zoo teilnahm.
Der Puma war ungefähr ein Jahr alt und wog ungefähr 35 kg. Es wurde in den Zoo von Santiago gebracht, um sich Tests zu unterziehen.
"Der Puma ist bei guter Gesundheit", sagte Giagnoni.
Letztes Jahr wurde ein weiterer wilder Puma gerettet, nachdem er auf einem Baum in einem dicht besiedelten Sektor im Osten von Santiago gesessen hatte.
Er war mehr als 15 Stunden lang unter Menschen, bevor er mit einem Beruhigungspfeil beschossen wurde und etwa 18 m auf Matten darunter fiel.
Er wurde mit einem Ortungsgerät wieder in die Wildnis entlassen, aber vor einigen Wochen wurde entdeckt, dass der Puma gestorben war.
Pumas sind nach dem Jaguar die zweitschwerste Katze Amerikas und werden je nach Wohnort auch als Puma, Berglöwe, Roter Tiger und Katamount bezeichnet.