Beiträge von blackpearl

    Für alte Umlaufmünzen gilt dasselbe wie für moderne Anlagemünzen - korrekte Maße und Gewicht bieten einen hohen Schutz vor Fälschungen, auch wenn der angeblich nicht mehr 100% ist, und sind daher auch für Anfänger empfehlenswert (solange auf Materialwert und nicht unbedingt auf Sammlerwert geschaut wird). Zumal es meist kleine Stückelungen sind, die ich inzwischen grundsätzlich vorziehe.


    Bei Pfandleihäusern allerdings ist es für mich ähnlich wie mit den "Tante Emma Läden", die neben Münzen noch Briefmarken und Buddhafiguren verkaufen - mein Bauchgefühl lässt mich von denen Abstand nehmen, auch wenn vielleicht das ein oder andere Schnäppchen drin wäre.

    Wobei hier, wenn ich das richtig verstehe, bei nachträglichen Forderungen der Bank bzw. eines Investors der Immobilieneigentümer in der Beweislast ist.
    Liegen entsprechende Unterlagen (Löschungsbewilligung o. ä.) auch nach Jahrzehnten noch vor, kein Problem.
    Lassen sich die Papiere nicht mehr vorlegen (durch Brand/Hochwasser vernichtet oder sonstwie abhanden gekommen), fangen die Scherereien an.


    Es mag ein sehr abstraktes Risiko sein, aber bei Eintreten des Falls der Fälle ist es eben ein hohes bzw. sogar existenzielles Risiko - das man mit wenigen hundert Euro beseitigen kann.
    Das Banken und Staaten kriminell agieren und dieses Verhalten zunimmt, je mehr sie mit dem Rücken zur Wand stehen, ist ja nicht neu.

    Vielleicht ist der Faden etwas untergegangen, weil er nicht unbedingt in "Gold & Silber Tagesgespräch" passt und dort auch keiner nach wo etwas sucht :hae:


    Interessante Entwicklung, bezüglich ATTAC. Wobei es auch im NGO Bereich m.E. noch sehr viel Ausmistungsbedarf gibt.

    Ich muss ocjm beipflichten und die US Strategie sieht mir nicht nach (wie von manchen vermutet) Reindustrialisierung aus, sondern nach einer Forstetzung des bisherigen, parasitären Lebens auf Kosten anderer - nur mit noch drastischeren Mitteln.

    Es ist doch der Vorteil von Münzen (und der Grund, warum es sie gibt), dass deren Abmessungen und Gewicht bekannt sind (und spätestens im Internetzeitalter auch für fast jeden zugänglich).


    Weichen bei einem Krügerrand (oder einer andere bekannten Münze) entweder das Gewicht oder die Abmessungen vom Sollwert ab, stimmt etwas nicht. Kann quasi jedermann mit "Haushaltsmitteln" nachprüfen.
    Dafür braucht es dann auch keine teuren Sondergeräte, die hier wohl offensichtlich jemand verkaufen will.

    Für knapp 1000€ kriegt man gute mannshohe Tresore die kein Dieb aufbekommt.


    Mit dem nicht aufbekommen wäre ich vorsichtig, aber immerhin bieten die bei den stark zugenommenen Tages-Blitzeinbrüchen einen gewissen Schutz, da diese Täter oft nicht das Werkzeug und die Zeit haben, so etwas mitzunehmen und so ein Tresor für eine schmächtig gebaute Eigentumsübertragungs-Fachkraft zu schwer zum Wegtragen ist.

    Meiner Meinung nach eine Grauzone, da es sich zwar formal um eine Anlagemünze handeln mag, es m.E. aber sehr wohl einen Unterschied zwischen Kilomünzen (dazu noch Lunar) und 1 oz Maple/Philharmoniker/Eagles usw. gibt.


    Rechtlich mag ich es nicht bewerten, ich persönlich denke nicht das hier ein Mangel vorliegt, jedenfalls keiner aus dem sich juristisch eine Wandlung oder Minderung erzwingen lässt (interessant wäre, wie sich die meisten Händler anstellen, denen man so etwas anbietet), ärgerlich ist es aber natürlich trotzdem.

    Bei uns Schwaben sind das Kutteln (deren Zubereitungsart ich besser finde als die sächsische) und im Norden Pansen. Die Meinung darüber, ob man das essen kann, gehen regional wohl sehr weit auseinander. Kann mich noch gut an das Gesicht meiner Frau (kommt aus Hamburg) erinnern, als ich ihr das erste Mal eine Dose Kutteln vorgestellt habe :D ).


    PS: Rindermagen ist geschmacklich eher neutral, das Gericht steht und fällt mir der Soße.

    Ich habe mit Gläsern bei der Langzeitaufbewahrung keine große Erfahrung. Was ich in Gläsern habe, sind Sächsische Flecke (jeder braucht seine dunkle Seite :D ) und bei denen ist es mir einfach aufgefallen, dass nicht mehr alle "knack" machen, wenn man den Deckel öffnet. Bei Gemüsekonserven ebenso, aber eine prozentuale Größenordnung kann ich nicht wirklich ansagen. War vielleicht bei 2 oder 3 von 10 Gläsern.


    Die große Gefahr, die ich vor allem bei Wurst- oder Fleischkonserven dabei sehe ist Botulismus. Wenn Du eine Blechkonserve hat, ist die aufgebläht und Du weißt, dass sie jetzt giftig ist.
    Bei Gläser mit nicht mehr luftdichtem Verschluss, wird es einen Druckausgleich über die undichte Stelle geben und Du siehst dem Glas nichts an.
    Darum würde ich auch nie ein Wurstglas essen, dass beim Öffnen nicht knackt.

    Das Thema Konservendosen kann man sehr kontrovers diskutieren, aber leider gibt es kaum etwas, das man wirklich lange aufbewahren und dann noch sicher nutzen kann (Jahre über dem angegebenen MHD).



    Gläser sind so eine Sache. Kann gut gehen, aber irgendwann ziehen halt doch welche Luft. Insgesamt ist bei Gläsern nach meiner Erfahrung die "Versagerquote" einfach wesentlich höher.

    Wo sollen denn die ganzen Pferde herkommen bzw. die vom Tierarzt kaputtgespritzten hin gehen?
    Mich wundert das mit den Rückständen im Pferdefleisch nicht, lasse mir in der Grillsaison mein Cavallo-Steak aber nicht madig machen.


    Pharmamäßig wird es ohnehin keine großen Unterschiede zwischen Pferd, Mastpute und Hochleistungsschwein geben und das in der Fleischproduktion mafiöse Verhältnisse vorherrschen, ist ja nicht neu.


    (ojeh, das ist wieder Wasser auf die Mühlen von Goldeier :D )

    Ich könnte mir vorstellen, dass die BRICS Staaten mittlelfristig den Euro als Waffe gegen die Dominanz des US $ einsetzen. Daher vielleicht die Einschätzung bezüglich Euro zu Dollar.


    In den letzten Ländern, die das versucht haben, gab es Krieg (Irak und Libyen), aber die BRICS sind da doch noch eine andere Hausnummer und vor allem wenn China der Meinung ist, jetzt genug Dollarreserven abgebaut zu haben, wird es interessant.

    Der Sovereign ist nicht nur in England, sondern auch im ehemaligen Commonewalth und in weiten Teilen (Ost)Asiens eine bekannte und akzeptierte Goldmünze. Vrenelli ist eher was für Europa. Wobei ich mich der Meinung anschließe, dass es die Mischung macht.


    Womit der Fragesteller imho richtig liegt ist, nicht zu große Stückelungen zu wählen.


    Es ist eine Glaubensfrage aber vor allem bei moderneren Bullionmünzen würde ich nichts nehmen, was einen Nennwert in einer akteullen Währung hat (Pfund, Dollar, Euro). Das könnte hinterher, wenn man sie verkaufen oder tauschen will, zu Diskussionen mit Nichtsblickern führen, nach dem Motto "aber da steht doch nur 25 Dollar drauf".

    Ich stelle es mal unkommentiert hier rein:




    http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-01/goldpreis-einbruch/