wenn die (Sowjet-)Russen derartige Agitprop-Meister waren, daß sie die Strukturen des Westens völlig zersetzen konnten, warum hörte diese Fähigkeit mit dem Zusammenbruch der UdSSR quasi abrupt auf?
Wohin gingen deutsche Wissenschaftler nach dem 2. Weltkrieg freiwillig, während man sie in die Sowjetunion verschleppen musste?
Die Amerikaner waren schon immer gut darin, Abwanderungsbewegungen der jeweiligen Intelligenzija aus dem Ausland aufzusaugen.
Darauf beruht ein Großteil ihrer Macht.
Forschungslabor in Miami oder Kalifornien, mit eigener Eisdiele in der Kantine, ist halt geiler als irgendwo in einer russischen Trabantenstadt im Plattenbau zu sitzen und viermal die Woche Hafergrütze mit Speck zu essen.
Die Yankees waren schon immer die besseren Entertainer für das eigene Volk. Hollywood und Traumfabrik. Während die Sowjets oder allgemein die Kommunisten ihre eigenen Leute unterdrückt haben, haben die USA andre Länder unterdrückt damit es dem eigenen Volk gut geht. Und das auch nie offen, sondern immer subtil durch Regime-Changes.
"Land of the free", während das Pentagon in den 50er und 60er Jahren ABC-Waffen und Drogen an den eigenen Soldaten testete.
Die Yankees haben die sowjetischen Geheimdienststrukturen und Erfahrungen nach der Wende genauso aufgesaugt, wie sie es mit dem Stasi-Wissen gemacht haben.
Es gab doch eine DDR-Bürgerrechtlerin die davor warnte, dass "man" die Methoden der Stasi studieren würde um sie dann angepasst und verfeinert selbst einzusetzen.
Genau an dem Punkt sind wir aktuell.
Während des kalten Krieges waren die meisten linken NGOs Marionetten des KGB und MfS. Heute sind genau die gleichen Strukturen US-Marionetten, die uns über Einwanderungs- und Klimalobbyismus und Genderideologie ungleich erfolgreicher zersetzen als damals der Osten.
Das ist etwas was die ganzen "Kalten Krieger" in meinem Bekanntenkreis, die in der BRD sozialisiert wurden, aus konservativem Elternhaus stammen, Wehrdienst abgeleistet haben etc. nicht begreifen können. Das die USA eben nicht der Freund und Russland nicht mehr der Feind ist.
Sondern genau umgekehrt.
Diese 180° Drehung der politischen Landkarte, die zu verstehen es ja auch eine 180° Drehung der eigenen Denkweise bedarf, kriegen die nicht gebacken.
Deshalb springen aktuell ja auch ehemalige Corona-Querdenker auf die Ukrainepropaganda an.