Beiträge von blackpearl

    Bei Opel in Bochum wurden durch einen neuen Tarifvertrag Entlassungen bis Ende 2016 ausgeschlossen. Während die MSM jubeln, macht sich das Autoboard Motor-Talk die Mühe, in der offiziellen Opel-Presseerklärung auch mal zwischen den Zeilen zu lesen:


    Zitat

    Für das Opel-Werk Bochum ist nach dem Auslauf des aktuellen Zafira Tourer – vorbehaltlich weiterer Konsultationen – kein neues Produkt geplant.


    http://media.opel.de/media/de/…opel/10_31_gm_europe.html


    Geht man bei aktuellen Autos von Produktlebenszyklen zwischen drei und sechs Jahren bis zum Nachfolgemodell bzw. Faceliftmodell aus, dürften bei Opel in Bochum 2017 die Lichter ausgehen, wenn kein Wunder passiert und Opel-PKW plötzlich zum Verkaufsschlager werden.

    Gestern in meiner Tageszeitung stand, dass sich die neuen Scheine äußerlich kaum von den alten unterscheiden würden, es würde lediglich um die "Sicherheitsmerkmale" gehen.


    Nationale Scheine wie bei den Münzen würde es auch nicht geben, "um kein Land vor den Kopf zu stoßen".


    Vor allem die Begründung finde ich interessant.


    Das der Euro auch mit den PIGS durchgezogen wird bis zum Endsieg, ist für mich klar. Und das dauert noch, der Russe (also die böse Realität, um das mal als Metapher zu nehmen) hat noch nicht mal die Seelower Höhen erreicht und die V1 lassen sich in Form von Cybergeld heute wesentlich einfacher herstellen als früher.

    Ich denke auch das es für die US Außenpolitik (Machterhalt und Konsum auf Kosten des Rests der Welt) keinen Unterschied macht wer gewinnt.


    Obama ist allerdings in der weit vorteilhafteren Position das er, fast egal was er macht, zumindest in der westlichen Hemisphäre auf zurückhaltende Kritiker trifft.
    Im Grunde hat er ja nicht viel anderes gemacht als die Bush-Außenpolitik fortzusetzen.


    Man stelle sich nur mal die Reaktion westlicher Politiker und Medien vor, wenn ein weißer Republikaner Drohnenangriffe ausgeweitet hätte, erklären würde das Cyberangriffe auf die USA ein Kriegsgrund sind oder trotz gegenteiligem Versprechen weiterhin das Lager in Guantanamo betreibt.


    Es ist ähnlich wie Hartz IV unter rot-grün. Hätte eine schwarzgelbe Koalition dasselbe gemacht, wäre der Gegenwind in den Medien ungleich stärker gewesen.

    Die aktuelle Autobild berichtet, dass der PSA Konzern (Citroen/Peugeot) von der französischen Regierung Bürgschaften über 7 Milliarden Euro erhält und in Folge Überkapazitäten monatlich 200 Millionen Euro Verlust macht.


    Die Tage kam im TV, dass die japanischen Elektronikkonzerne Sony und Sharp Verluste machen und dabei sind, den Wettlauf gegen die koreanische Billigkonkurrenz Samsung und LG zu verlieren*


    Zwei ausländische Firmen, aber auch zwei gute Indikatoren. Wenn die Kaufkraft der Bürger nachlässt und wieder ein großer Teil des Einkommens für Wohnung, Nahrung und Energie ausgegeben werden muss, dann spart man eben bei Unterhaltungselektronik (betrifft in erster Linie China) und Autos (betrifft in hohem Maße Deutschland).


    *Wenn es die Playstation drei für unter 100 € gibt, schlage ich zu.

    Die letzten Tage über wurde in den Nachrichten gesagt, dass die diesjährige "Herbstbelebung am Arbeitsmarkt" schwächer ausfällt als in den vorherigen Jahren.


    Ich verfolge Nachrichten jetzt bewusst seit gut 25 Jahren und habe früher nie etwas von einer "Herbstbelebung". Da war es völlig normal, dass es im Herbst/Winter mehr Arbeitslose hab und im Frühjahr weniger. Seit wann haben wir denn diese "Herbstbelebung" des Arbeitsmarktes? :hae:

    Ob die alle so weich fallen bezweifle ich eher. Wenn die nicht gerade irgend etwas besonderes waren oder können (Controler, IT Administrator, Betreuer für Auslandskunden mit gesuchten Fremdsprachenkenntnissen usw.), werden die sich schwer tun außerhalb der Bankenbranche einen vernünftigen Job zu finden.


    Naja, mein Mitleid hält sich in Grenzen und Callcenter Agents werden immer gebraucht, hab ich mir sagen lassen :thumbsup:

    Na ja, 1 ct Muenzen weg, und 1 Eur Scheine dazu, klingt eher wie die Vorbereitung auf Inflation, wenn die 1 Eur Muenzen auch weg sind wird's der letzte auch verstehen.


    Ich beobachte seit einiger Zeit, dass Geldautomaten 100er ausspucken. Gab es früher nicht und wurde früher m.E. auch ganz bewusst so gehandhabt, dass eben keine 100 € Scheine in den Automaten waren.


    Obwohl man schon vor Jahren im Supermarkt nicht viel im Wagen haben musste, um auf über 50 € zu kommen.

    Die Lage ist wohl eskaliert!


    Gestern in den öffentlich-rechtlichen Nachrichten wurde erstaunlich ausführlich über Gold, seine ehemalige Rolle als Währungsdeckung und über die Gesamtmenge auf der Erde (der berühmte Würfel) berichtet.
    Grund, warum das deutsche Gold in den USA, GB und F liegt sei die Gefahr im kalten Krieg gewesen, dass die Russen es bei einem Angriff rauben [smilie_happy]


    Mich würde interessieren wie viele Zuschauer das wirklich glauben. Wobei... vielleicht will ich das auch gar nicht wissen.

    Diese Geräte sind jetzt schon sehr Preiswert. Deshalb hat ja auch die Zahl von Hobbyschatzsuchern und -Historikern, die an geschichtlich interessanten Plätzen mit Sonden unterwegs sind, in den letzten Jahren so zugenommen.
    Vor Entdeckung schützt hier nur ein Versteckt an unzugänglichen Stellen oder entsprechende Maßnahmen, die den "Schatzsucher" nachhaltig von dieser Stelle abhalten.
    Wer den Anfang des ersten Indiana Jones Films gesehen hat, wird wissen was ich meine :thumbsup:


    Zu manchen hier genannten Verstecken: Ich würde nichts nehmen was man wegtragen kann. Hochwasser, Sturmschaden, Feuer während man im Urlaub ist und das Zeug kann weg sein.

    Meiner Meinung nach


    1. Stimmungsmache im Ausland. Das was sich jetzt schon in Griechenland und teilweise Italien und Spanien abzeichnet würde noch so richtig auf Touren kommen. Dabei geht es gar nich so um Exporte an die PIIGS (die zahlen wir im Endeffekt sowieso selbst), sondern es kommt darauf an wie das in übrigen Ländern gesehen wird.


    2. EU Sanktionen (so wie damals gegen Österreich)


    3. Forcierte Unterstützung islamistischer Kreise in Deutschland, erste wirklich blutige Attentate dürften dann nicht lange auf sich warten lassen. Je härter der Staat dagegen vor geht, um so mehr wird die Sache eskalieren, bis hin zur Einschleusung islamischer Terroristen, wie es in Libyen und Syrien gemacht wurde.

    Dürfte noch interessant werden wie sich bezüglich katalanischer (oder z.B. auch flämischer) Autonomiebestrebungen die EU verhält.
    Bei der Anerkennung des Kosovo, der neuen libyschen "Übergangsregierung" und anderer Verbrecherbanden war man ja immer sehr fix.


    Autonomiebestrebungen auf dem eigenen Territorium aber könnten den EUDSSR Großeuropaphantasien doch entgegen stehen. Könnte mir vorstellen, dass die Panik im Fall eines Alleingangs der Katalanen in Brüssel nicht viel geringer ausfällt als in Madrid.

    Wie schon mal erwähnt, ich hatte son altes Ding in der Familie, BJ 1873...quer durch 134 Jahre Geschichte mietfrei


    Es gibt natürlich jede Menge durchaus stichhaltiger Argumente Pro und Kontra Eigentum bzw. Miete. Aber das hier ist es einfach: In schlechten Zeiten bleibt das Haus. Wenn man keinen Strom & Gas mehr zahlen kann sitzt man im Dunkeln und friert, wird das Wasser ebgestellt gehts halt mit dem Eimer zum Dorfttümpel - aber die Bude bleibt auch dann noch, wenn der Mieter längst auf der Straße sitzt.


    Und soll keiner sagen das wird nicht passieren von wegen Sozialstaat und so. In Spanien passiert es gerade und in den USA sowieso (okay, sind auch viele Immobesitzer mit Krediten, die nicht mehr abbezahlt werden können). Obwohl die Spanier durchaus renitenter sind als der träge Michel und die Amis eine hohe Waffendichte in der Bevölkerung haben leben die jetzt nicht mehr in der Wohnung, sondern im Auto.


    Das einzige Problem kann in der Tat der Staat sein (Steuern und, wenn der Michel sich eine zweite DDR wählt enteignung), aber ansonsten ist die schuldenfreie Immo in einigermaßen vernünftiger Lage (was die Sicherheit angeht) immer noch das beste um über schwere Zeiten zu kommen.

    Meine ich das nur, oder häufen sich in den MSM in letzter Zeit die Berichte über bevorstehende Rentenlücken und Altersarmut?
    Gestern bei Maischberger zum Beispiel.


    Ich schätze mal der Michel soll nach den (in den 90er Jahren "alternativlosen) KLV jetzt ein weiteres Mal geschlachtet werden und da die Riester-Rente bisher nicht so gut läuft wie gewünscht, zieht man die Daumenschrauben jetzt an.
    Siehe die Pläne zur "Aufstockrente" von Ursula von der Leyen, die natürlich nur der bekommt, der zusätzlich privat vorsorgt.
    Wenn die MSM genug Panik schüren, dann klappt es (für die Finanzwirtschaft) vielleicht doch noch mit dem Riestern und den privaten Zusatzrenten.


    Um nicht falsch verstanden zu werden: Auch ich glaube das die Jahrgänge ab ca. 1965 im Alter nicht viel mehr als eine Grundsicherung bekommen, ich denke aber nicht das daran private Zusatzversicherungen etwas ändern werden.


    Hier soll nur das wiederholt werden, was mit den KLV schon einmal so gut geklappt hat: Umschichtung von Privatvermögen hin zur Versicherungs- und Bankenbranche.

    Das mit dem Gold aus dem Meer habe ich schon vor 25 Jahren in der Schule gehört. Wenn es rentabel wäre, hätte man es schon längst gemacht. Die Förderkosten dürften in absehbarer Zukunft einem Goldpreisverfall (den sich interessierte Kreise natürlich sehnlichst wünschen) entgegen stehen.
    Das gilt für Gold und andere EM aus dem All natürlich um so mehr.


    Das Auffinden eines gigantischen, mit herkömmlicher Minentechnik leicht abbaubaren Goldvorkommens irgendwo auf der Erde - das wäre wirklich ein Problem.
    Alles andere macht mir keine großen Sorgen.
    Da wäre ein Goldverbot in der Eurozone wesentlich unangenehmer.

    Frankreich hat sowohl EU als auch Euro schon immer in erster Linie als Korsett verstanden, um eigene längst verflossene (und durch nichts mehr gerechtfertigte) Großmachtansprüche zu zementieren. Deren Eliten haben diesbezüglich eine noch schlimmere Profilneurose als die Engländer.


    Auch ein eventueller Nord-Euro würde nur Sinn machen wenn Frankreich nicht dabei wäre, was sich politisch natürlich nicht durchsetzen lässt.

    Farbunterschiede bei Feingoldmünzen sind nicht ungewöhnlich. Die Libertadt ist z.B. auch etwas blass, im Vergleich zu den Australiern. Dafür sind die Aussies für eine Bullionmünze ja recht aufwändig geprägt, während Libertad und Cook eher nach Hinterhofgiesserei aussehen.

    Ich denke das ist auch von Anfang an der Masterplan gewesen, den Euro crashen zu lassen, eine Kapitalflucht in die USA auszulösen (dann geht dort das Spielchen vom Konsum ohne Gegenleistung noch ein Weilchen weiter) und dann, wenn der Euro abgerauscht ist, mit dem nicht minder wertlosen Dollar in Europa auf Einkaufstour zu gehen.


    Die "Eurorettung" in Form von frisch kreierte Cybereuros in die PIIGS zu schaufeln wird das nicht verhindern, im Gegenteil.
    Das einzige was der Angelsächsischen Seite noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte wäre die sofortige Schaffung eines Nordeuro (ohne Frankreich!), aber das werden unsere Transatlantiker zu verhindern wissen.