Beiträge von blackpearl


    Interessanter Weise scheint die Welt aus bedingungslosen Optimisten zu bestehen .... weit und breit interessiert das kaum eine Sau......


    Heute in einem mal sehr sehenswertem "Internationaler Presseclub" im TV sagte ein chinesischer Journalist, dass man die Asiaten nicht für dumm halten soll. War zwar in einem anderen Kontext, trifft aber den Kern der Sache.
    Korea, Japan, China usw. haben den US $ (im Gegensatz zur europäischen Lemmingherde) m.E. längst abgeschrieben und arbeiten seit Jahren an entsprechenden Strategien.


    Nur können die sich keinen Crash von heute auf morgen leisten, es wird eher schleichend gehen - aber unaufhaltsam.


    Bezüglich des Theaters momentan in Washington: Hatten wir doch alles schon. In letzter Minute wird man sich wieder einig und Aktien und Dollar gehen kurzfristig rauf. Ist doch mittlerweile fast schon wie Dinner for One am Sylvester.

    Die Piraten werden in wenigen Jahren (vielleicht schon nach der BTW 2013) Geschichte sein und sich irgendwo zwischen ÖDP und PBC wieder finden.
    Deren Wahlerfolge waren ohnehin nur Ausdruck der Frustration eines Teils der Wähler (vornehmlich aus der rotgrünen Ecke) und sie wurden ganz geschickt als Ventil genutzt, bevor die Leute noch anfangen etwas anderes (wohlmöglich noch rechtes) in die Parlamente zu wählen.


    Nur hat sich jetzt die Erkenntnis durchgesetzt das die Wahlerfolge der Piraten (wen wundert's ? ) zu Lasten hauptsächlich der Grünen gingen und da ein Großteil der Presselandschaft eben rotgrün ist, war es das jetzt mit dem positivem Medienhype. Man kann das doch sehr gut beobachten. In der Systempresse seit Monaten so gut wie keine positive Meldung mehr über die Piraten, dagegen werden Peinlichkeiten breit geklopft wie die Tante, die ihre Kondomplatzer twittert oder was bei deren Parteitag alles nicht geklappt hat.

    Mit ihrer "lieber für Lau arbeiten als gar nicht" - Einstellung sind die Deutschen leider auch das perfekte Opfer für diese Machenschaften.
    Der Spuk hört erst auf, wenn der Michel wie anno '53 kollektiv das Arbeiten einstellt.


    Hätten wir längst, wenn hier mehr Ungebildete das Sagen hätten :thumbsup:

    Ein Kern wird schon dabei bleiben, teils aus ideologischen Gründen (die BRD zum Beispiel), teils weil man ohne EU nichts mehr ist und der Welt gegenüber eingestehen muss, dass man nichts mehr ist (Frankreich und Zwergstaaten wie Luxemburg oder der dann walonische Teil des heutigen Belgien).


    Wenn man innerhalb der EU sein eigenes Geld aus dem Nichts druckt (also wie jetzt auch schon), die eigene Bevölkerung zur quasi Zwangsarbeit antreibt (Entlohnung mit den gedruckten bunten Zettelchen) und die in der Vergangenheit teilsweise privatisierten Bereiche die mit Versorgung und Infrastruktur zu tun haben wieder verstaatlicht, dann geht das.
    Natürlich auf niedrigem bzw. schlechtem Versorgungsniveau und auf Verfall fahrend, aber es geht.
    Selbst hergestellte Güter zur Grundversorgung sind knapp, aber verfügbar, alles was man nicht selbst herstellen kann und aus dem nicht EUisierten Ausland importieren muss, ist für die Normalbevölkerung nicht zu kriegen oder exorbitant teuer.


    Einfach ausgedrückt der normale Werdegang sozialistischer Diktaturen und von denen haben auf diese Weise einige weit länger als 30 Jahre durchgehalten.
    Die EU hat halt (im Gegensatz zur Sowjetunion) teilweise das Problem der fehlenden Energierohstoffe, wobei dann natürlich alles, was im eigenen Boden vorhanden ist, ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt gnadenlos gefördert wird.


    Im Kohlenpott sterben die "Helden der Arbeit" dann halt wieder mit Ende 30 an Staublunge oder sonstigem.

    Ich gehe stark davon aus, dass wir erste Austritte aus der EU noch in diesem Jahrzehnt sehen werden. Ich gebe dem Scheißladen noch 20 bis 30 Jahre (eigentlich weniger, aber wenn man sieht wie lange sich andere sozialistische Diktaturen schon durchgewurstelt haben, muss man hier bezüglich der Lebensdauer solcher Konstrukte etwas pesseimistischer sein).

    Die Sache mit den iranischen Studenten wird in einigen anderen Foren schon recht breit getreten und führt dort momentan zum üblichen Gutmenschen-Shitstorm (wenn die sich mal mit gleicher Energie z.B. für den deutschen Mittelständler einsetzen würden, dem Behörden und Banken das Leben schwer machen...).


    Die Frage dabei: Betrifft das alle iranischen Studenten oder nur ein paar? Und wenn es nur ein paar sind, was sind dann die wirklichen Gründe (entsprechende Geldquellen, auffällige Kontobewegungen...? ) :hae:


    Ich meine das Banken durch die Bank durch Verbrecher sind ist ja klar. Aber bevor wieder einmal alle in den Chor des armen, benachteiligten Orientalen einstimmen, wäre mal etwas mehr Hintergrundrecherche angebracht (die man gerade vom Bayrischen Rundfunk zu diesem Thema natürlich nicht erwarten darf).

    Das auf dem Bild sind übrigens Schwäbisch Hällische Landschweine. Eine robuste und schmackhafte Rasse, die (wie auch andere Schwiene) einen sehr großen Vorteil hat: Während Ramadan und vor dem Opferfest werden einem die Tierchen nicht von der Weide geklaut :D

    Hierzu ein passender Kommentar auf PI-News:


    Zitat

    Ironie der Geschichte:


    Seit 100 Jahren versuchen London und Paris, den neuen Konkurrenten Berlin klein zu halten, es gab zwei Kriege, Millionen Tote und Berlin ist heute zusammen mit Moskau die wichtigste europäische Stadt!!!


    Wären Briten und Franzosen 1910 klug gewesen, sie hätten sich mit Deutschland im europäischen Kanon einigen können, Kaliningrad hieße noch Königsberg, Erich Honecker hätte einen erfolgreichen Dachdeckerbetrieb und die Briten hätten noch eigene Autofabriken!

    Naja, Eigentumswohnung war schon immer Schwachsinn. Da gehört einem dann ein Teil eines Hauses, das einem nicht gehört und man steckt immer noch im Arbeiterschließfach und hat Kehrwoche und kriegt Ärger, wenn man mal nachts um 4 besoffen nach Hause kommt und ein und bisschen lauter ist.


    Das größte Problem dürfte sein, wenn sich die anderen Eigentümer dann zu irgend einem "rentablen und bombensicheren" Schwachsinn wie cross-border-leasing der Haustechnik oder Installation einer 3 Gigawatt Solaranlage auf dem Dach entscheiden und man dann deomokrötisch von denen überstimmt wird, weil man ja keine Ahnung hat und der Investmentberater der West-LB so seriös wirkt und alles nachvollziehbar vorgerechnet hat.


    Da kann man dann auch gleich in der Mietwohnung bleiben.

    Die Bundeswehr-EPA halten länger als alles andere, werden aber auch so konserviert, wie es bei Lebensmitteln für den Handel nicht zulässig ist.


    Ich meine im Kalten Krieg war die Vorgabe 30 Jahre Haltbarkeit. Bei den neueren sind es nur noch 15. Darum hat man die alten damals auch nicht verkauft, sondern in irgend einem Hungerwinter nach Osteuropa und Albanien verschenkt :thumbsup:

    Mehr Dummheit und Ignoranz in einem einzigen Satz unterzubringen dürfte schwerfallen, dafür auf jeden Fall meine Anerkennung.


    Das Merkel und ihr Umfeld haben in letzter Zeit wiederholt kund getan, dass die Stromversorgung für den kommenden Winter gesichert sei.
    Es ist wie mit Arbeitszeugnissen: Sobald eine Selbstverständlichkeit explizit erwähnt wird, ist Vorsicht geboten.


    Ich habe um 2008 rum mit dem Anlegen von Vorräten begonnen und eher nicht rotiert. Vieles läuft 2013 ab (wobei dieses Ablaufen von mir definiert ist, das offizielle MHD ist jetzt schon bei vielen Sachen überschritten) und da werden wir dann von diesen Sachen im Alltag das Jahr über ganz normal leben (in der Hauptsache Nudeln und Reis, aber auch Hülsenfrüchte, Maismehl, Konserven und Gemüse im Glas) und ich bin mir zeimlich sicher das wir nur sehr wenig weg werfen müssen und es der Familie schmeckt (natürlich wird nicht nur davon gelebt, es darf auch noch eingekauft werden :D )


    Interessant wird es dann vor allem, wenn ich nächstes Jahr den Vorrat wieder auffülle und mir im Vergleich zu 2008 die Preise ansehe. Konserven mit Fertiggerichten haben, soweit ich sehe, schon jetzt um teilweise über 50% aufgeschlagen.

    n diese an die Zuwanderer für horrende Mietpreise zu vermieten und quasie verwohnen zu lassen.


    Womit man wieder beim Thema Mietobjekt als Investment ist. Ich habe jahrelang ein 6-Fam Haus für eine betagte Tante verwaltet (zum Glück wurde die Bude inzwischen verkauft) und bin zur Überzeugung gelangt, dass sich eine vernünftige Rendite mehr und mehr nur durch relative Skrupellosigkeit erreichen lässt (je Sanierungsbedürftiger das Haus, um so mehr trifft das zu).


    Die Mieter hier mögen das vielleicht nicht gerne hören, aber selbst unter den "guten" Mietern hat sich die letzten Jahre ein Anspruchsdenken entwickelt, das sich von schreibt (Gutmütigkeit des Vermieters wird inzwischen wohl fast grundsätzlich als Schwäche gesehen und gnadenlos ausgenutzt).
    Vom Risiko durch Zahlungsausfälle oder gar Mietnomaden ganz zu schweigen. Und bis man solche Leute draußen hat, sind tausende Euros und wenn man Pech hat auch die ganze Wohnung den Bach runter.


    Habe mit dem Geschäft zum Glück nichts mehr zu tun, kenne aber noch einige die Vermieten und gerade die mit Einliegerwohnungen in der selbst bewohnten Immo vermieten hier nur noch an Studenten (auch als WG) weil die zwar nicht pflegeleichter sind als der Rest, man aber weiß das die i.d.R. nach drei Jahren wieder weg sind.


    Viele, die es nicht unbedingt nötig haben, vermieten solche Einliegerwohnungen inzwischen gar nicht mehr.


    Darüber redet natürlich kein Politiker, wenn mal wieder gejammert wird das es zu wenig Mietwohnungen gibt.

    Darum gibt es bei PKW ab Werk ja auch keine Auspuffanlagen aus Edelstahl :D


    @ goldmob


    Ich habe 2010 mein Bad sanieren lassen. Als ich dem Installatöör sagte das ich alles aufputz will (Wannenarmatur, Duscharmatur, Spülkasten), obwohl vorher alles unterputz war, hat er mich angeschaut wie einen Bekloppten und meinte, das wäre ja total gegen den Trend.


    Ich sagte dann nur, dass das nicht das einzige ist, wo ich total gegen den Trend handle :thumbsup:

    @ xray1


    Bauweise in Holland m.W. in der Regel ohne Keller (spart auch schon einiges), viele Fertighäusern und durchweg kleiner. So jedenfalls meine Beobachtung.


    In D hat sich ja so ab den 70er Jahren der Trend zum Eigenpalast durchgesetzt und es wird relativ groß gebaut. Objektiv sind viele deutsche Einfamilienhäuser von der Größe her ja eher 1,5 oder 2 Fam. Häuser.


    Siehe auch England oder Irland. Wesentlich mehr Wohneigentum als in D, aber auch wesentlich kleinere Häuser.

    Ja, die 50k von mir sind schon sehr niedrig angesetzt. Wenn dann noch Probleme mit der Hauselektrik (eher bei Häusern Bj. `60 und älter) oder den Wasser- und Heizungsrohren (kann bei qualitativ schlechtem Kupferrohr oder 80er Jahre Kunststoffrohren selbst bei relativ jungen Häusern auftreten) dazu kommt, ist man sofort sechsstellig.


    Die selbst bewohnte Immo ist eben in erster Linie Konsum (auf den ich trotzdem nicht verzichten will).

    Was hab ich neulich in einer angesehenen Mainstream-Zeitung lesen müssen? Viele Hausbesitzer würden unterschätzen, dass man oft nach 30 Jahren ein Haus schon wieder kernsanieren müsse.


    Kernsanierung halte ich für Übertrieben (war vielleicht bei Häusern aus der unmittelbaren Kriegs- oder Nachkriegszeit mit schlechten Baumaterialien der Fall), aber ganz aus den Augen verlieren sollte man das nicht.


    Für realistisch halte ich nach 20 bis 25 Jahren eine neue Heizung (wenn die Technik nicht am Ende ist, macht der Gesetzgeber eben den Gas- oder Ölhahn zu), nach etwa 30 Jahren dürfte ein Bad auch bei guter Pflege zumindest optisch hinüber sein und so nach spätestens 40 Jahren wird wohl auch das Dach und die Fenster kommen.


    Macht 30 bis 40 Jahre nach Neubau so ab 50 k € aufwärts um die alte Bude wieder in Schuss zu bringen (neue Möbel und Raumkosmetik sind da noch gar nicht eingerechnet). Wer auf Verfall lebt, kommt vielleicht auch ohne das alles aus, aber dann dürfte die dritte Generation nicht mehr viel vom Haus haben, bzw. Investitionen tätigen müssen, für die man irgendwann auch den Kauf eines besser erhaltenen Hauses ins Auge fassen kann.