Hallo,
ich horte auch Lebensmittel und bin mehr und mehr der Meinung (auch wenn ich das sicher nicht herbei sehne) das ich auch irgendwann auf sie zurück greifen MUSS.
Und wenn es nur wieder mal ein paar Tage Stromausfall in einem strengen Winter sind.
Zur Jagd: Wer keine jagdliche Erfahrung hat (also kein Jäger ist) soll sich bitte von der Vorstellung verabschieden sich durch Jagd ernähren zu können.
Großes Wild im Wald kriegt ihr zu gegebener Zeit nicht mal mehr zu sehen, geschweige denn das ihr auf Schussweite ran kommt.
Vögel und Enten verschwinden aus den Städten, wenn sie merken das plötzlich Druck auf sie gemacht wird. Das gilt auch für anderes Kleinwild.
Ihr verbraucht beim Jagen mehr Energie als ihr durch eine Taube oder Ratte rein bekommt.
Eine Ente mit einem frei erhältlichen Luftgewehr erlegen ist utopisch.
Bogenjagd für Anfänger ebenso.
Für großes Wild brauche ich auch eine Langwaffe in entsprechendem Kaliber. Selbst wer die hat wird mangels Jagderfahrung wie schon gesagt nicht an Wild ran kommen.
Wer doch zum Schuss kommt muss (wenn das Wild nicht gleich liegt) nachsuchen können.
Im Wald geht da oft nichts ohne (ausgebildeten) Hund.
Ich will keine Illusionen zerstören, aber Nichtjäger sollten das mit der Jagd vergessen.
Da bringt es wesentlich mehr sich neben seinem Lebensmittelvorrat im Garten oder auf dem Balkon ein paar Kaninchen zu halten.
Lernt erst mal die sauber zu schlachten und hinterer ab zu ziehen und aus zu nehmen, ohne das Fleisch zu versauen.