Bei einem Blackout würde erstmal der Strom für die häuslicher Versorgung wegfallen.
Das ist die Denkweise des Michels, weil die meisten gar keine Vorstellung davon haben, was alles am Strom hängt.
Einschließlich Spitzenpolitiker und natürlich Journalisten, wobei man über zuletzt genannte Zunft eh kein Wort mehr verlieren braucht.
Landesweiter Blackout, sagen wir mal an einem Werktag im Feierabend-Berufsverkehr (würde der Blackout durch einen Cyberangriff ausgelöst werden, wäre das genau die Zeit wo ich zuschlagen würde) bedeutet schon mal eine gut fünfstellige Anzahl Michels, die in U-Bahnen und Aufzügen stecken bleibt oder mit der Bahn irgendwo in der Pampa. Plus das sonstige Verkehrschaos.
Ein guter Teil der Landwirte kann anfangen, seine Milchkühe zu erschießen und dazu die Kreisjägerschaft anrufen - ach geht ja nicht, kein Netz.
Weil selbst wenn das für wenige Tage Notbetrieb hätte (in der Realität wohl eher wenige Stunden) wäre es total überlastet.
Die Nutzviehbestände in Deutschland wären weitgehend hinüber. Ebenso Lebensmittel die gekühlt werden müssen nach spätestens 3 bis 4 Tagen in ganz Deutschland.
Ein paar Landwirte haben vielleicht Stromgeneratoren, eher aber Zapfwellengeneratoren für ihre Traktoren.
Im Dauerbetrieb eine eher anfällige Technik, habe ich mir sagen lassen.
Keine Wasserversorgung mehr, Lebensmittelversorgung äußerst wackelig, Patienten die auf medizinische Geräte angeweisen sind, fangen schon ab dem ersten Tag so nach und nach an zu sterben.
Ach ja, wie sieht es mit möglichen Störfällen in der Industrie aus, wo Gefahrgut austrete kann? Alle reden von AKWs, dabei gibt es da noch viel mehr Anlagen.
Um es kurz zu machen: Totales Chaos in einem völlig übervölkertem Land mit mindestens 83 Millionen Einwohnern, davon aber nur um die 60 Millionen Michels.
Ich denke man hat schon nach der ersten Woche die Anzahl von Toten, die das System bei Corona gerne gehabt hätte.