Beiträge von blackpearl

    @ Sonnengold


    Das werden die freiwillig nie machen, weil sie genau wissen das ihre Goldreserven das einzige sind was sie nach einem (m.E. unausweichlichem) Reset noch haben werden. Sollte z.B. die Griechische Regierung ihre Goldreserven verhökern, könnte das der Startschuss für einen Militärputsch sein.


    Dazu kommt, dass mit dem Goldverkauf die Staatschulden gar nicht voll getilgt werden könnten.


    Die verkaufen ihr Gold nur, wenn sie von der EU dazu gezwungen werden und dann wird dieses Gold vom Markt aufgesaugt wie Wasser von einem trockenem Schwamm. Wenn überhaupt, dürfte es eine kurze und nicht all zu hohe Korrektur geben.


    Korrekturen können aber bedeuten, das es physisch bei den Händlern schlicht nichts mehr zu kaufen gibt (haben wir schon mal gehabt, ich glaube das war im Herbst 2008).



    @ Nachdenkseiten


    Ich habe den Artikel gerade gelesen und bekam ein Deja-Vu-Erlebnis. Mir fällt kein besseres Beispiel ein, aber genau so verhielt sich die Systempresse als nach Winnenden gegen die (in Wahrheit gar nicht existierende) "Waffenlobby" gehetzt wurde.


    Zitat

    Wir haben schon mehrmals darauf aufmerksam gemacht, mit welcher Dreistigkeit und Offenheit in diesen Zeiten für die Anlage des Ersparten in Gold und anderen Edelmetallen geworben wird... Eines kann man schon vorweg sagen: die Produzenten und Händler von Edelmetallen haben offensichtlich ein gut eingeführtes Netz von PR und Lobby einschließlich dazu gehörender so genannter Wissenschaftler.


    Diese Aussage steht völlig diametral zum gegenwärtigen Weltgeschehen. Dreist gelogen, betrogen und verfälscht/verharmlost wird vom System, dass sich ohne FIAT Money und Schulden nicht mehr halten kann.


    Das was die Nachdenkseiten da schreiben ist lupenreine, auf Wahrheitsverdrehung basierende Propaganda, wie man sie sonst nur von Regimen wie dem ehemaligen Ostblock oder aktuell der EU hört, die an der Wahrheit zugrunde gehen würden.


    Wenn die Nachdenkseiten zum Thema Gold so etwas schreiben, dann sollte man sich gut überlegen, in wieweit sie derartige Propaganda auch zu anderen Themen verbreiten.
    Und vor allem WARUM sie das tun!

    Tube Tomatenmark: Je nach Laden und Hersteller zwischen 49 und 99 Cent. Und man hat gleich eine Prise Salz mit dabei.
    Haltbarkeit dürfte auch lange über das MHD hinaus gegeben sein.


    Auf Dosenbrot oder "Panzerplatten" essbar und mit Wasser zu Tomatensoße oder Suppe erweiterbar.



    Die gesunden Inhaltsstoffe der Tomaten treten lt. wissenschaftlichen Studien in Tomatenmark und Ketchup wesentlich höher konzentriert und darüber hinaus anscheinend auch in einer, für den Körper besser verwertbaren Form auf.


    So gesehen ist dem letzten Beitrag von Wayne Schlegel nichts hinzu zu fügen. Wer sich wirklich für Notzeiten vorbereiten will, sollte den für Tomaten benötigten Anbaueplatz lieber diversen Futterpflanzen widmen und sich mit der Zucht von Kaninchen und Meerschweinchen beschäftigen.

    Ich halte einen Austritt Deutschlands aus der Währungsunion für gar nicht so abwegig.


    Den Strippenziehern ist klar, dass die Gemeinschaftswährung nicht mehr zu retten ist und man die Staatsschulden ohne Währungsreform, Haircut oder Big Bang nicht mehr los wird.
    Außerdem darf der Euro den Dollar nicht überleben.


    Mit dem Austritt Deutschlands hätte man einen Alleinschuldigen, den altbewährten Sündenbock - dessen Volkswirtschaft man für stark genug hält, um auch nach einem Euro Crash wieder auf die Beine zu kommen um die dann fälligen Reparationen zu bezahlen.



    Wie gesagt, nicht abwegig so ein Schritt.


    Kurzfristig könnte der Hosenanzug beim Michel sogar punkten. Nur beim Urlaub in Südland wird man aufpassen müssen, dass einem das Auto mit deutschem Kennzeichen nicht demoliert wird.
    Aber an der Ostsee ist es ja auch ganz schön :thumbup:


    bin mal gespannt, wie es am dienstag weitergeht


    Ich gehe zwar davon aus, dass unsere Verfassungsrichter bei dieser "alternativlosen Frage von Frieden und Krieg" in etwa so unabhängig sind wie unser Bundespräsi, aber mal kurz weiter phantasiert:


    Was würde am Dienstag mit dem Eurokurs, dem Euro, der EU und vor allem dem POG passieren, wenn das Verfassungsgericht der wichtigsten Melkkuh den Stecker zieht ? :whistling:

    einige verkuenden sogar schon den Beginn eines neuen Wirtschaftsbooms. Mich erinnert das sehr an die Luegengeschichten des Barons von Muenchhausen, der vorgab, sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf gezogen zu haben.


    Als ich gestern, auf einer längeren Autofahrt durchs schöne Bayern, längere Zeit Bayern3 gehört habe, wurde auf diesem Sender ja fast schon von Vollbeschäftigung im Freistaat gesprochen.
    Außerdem seien immer noch tausende Stellen unbesetzt. "Vor allem im Handel und der Gastronomie".


    Außerdem sei es momentan so einfach wie schon lange nicht mehr, einen neuen Job zu finden.


    Ich kann mir schon denken, was für Stellen das sind :whistling:


    Aber schon klar, wohin die Reise geht. Wie viele dieser Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor angesiedelt sind, hat Bayern3 natürlich nicht gesagt.


    Aber wenigstens kann man jetzt schön Druck auf Arbeitslose ausüben, nach dem Motto "wie, sie finden nichts!?"

    Auch wenn ich mir mit dieser Meinung mittlerweile ziemlich alleine vor komme: Ich halte China nach wie vor für die Megablase des Jahrtausends und man sollte eines nicht vergessen: Wenn der Crash JETZT (also innerhalb der nächsten 24 Monate) kommt, dann wird auch den Chinesen der Stecker gezogen.
    Die sitzen auf Devisenbergen (die dann vielleicht nichts mehr wert sind) und auf Fabriken, die zum Großteil nicht lebensnotwendige Konsumgüter für die USA und Europa her stellen.
    Einen stabilen, nachhaltigen Binnenmarkt haben die nicht.


    Wir gehen alle den Bach runter, aber nach uns aufkaufen zumute wird es den Chinesen dann imho nicht sein. Die werden selbst genug Probleme haben.


    War gerade auf ner Grillparty. Seltsammer Weise glaubt nur einer von 35 Gästen noch an den Euro. Zufälligerweise ein Ing. der sich um seinen Dr. bekümmert.


    Das Verhältnis Tiefschläfer zu Euroskeptiker ist in meine Bekanntenkreis nicht ganz so eindeutig, aber die Zahl derer, die nicht mehr an den Euro glauben, hat in den letzten Monaten stark zugenommen.


    Daher rührt m.E. auch der derzeitige "Aufschwung" (international sind natürlich noch die Länder als Kunden dabei, die ihre Dollars und ESB-Scheine los werden wollen) und der günstige IFO Konsumklimaindex.


    Allerdings wird diese Ergenntnis m.E. WIEDER EINMAL nicht in Taten (anstatt auf die Straße zu gehen, oder wenigstens sein Wahlverhalten zu ändern, wird nur still und leise die Faust in der Tasche geballt) oder in richtige Vorbeugemaßnahmen umgesetzt.


    Auch die Euros, denen man nichts mehr zutraut, fließen kaum in Investitionen, sondern in Konsum. Anstatt notwendige, oder demnächst anfallende Reparaturen am Haus zu erledigen oder etwas in Richtung autarke Energieversorgung zu unternehmen, wird ein neues Auto im Gegenwert eines Jahrsgehaltes gekauft oder man fliegt noch einmal in Urlaub, weil man sich das bald nicht mehr leisten kann.


    Die einzige "Investition" die massenhaft auftritt, sind Photovoltaikanlagen, die man sich aber nur wegen der staatlichen Förderung aufs Dach knallt, und die aus Kostengründen oft noch so ausgelegt werden,das man damit zwar Solarstrom ins Netz einspeisen, aber nicht mal sein eigenes Haus mit Strom versorgen kann.
    Kurz und knapp: Gefahr erkannt, aber falsch reagiert.


    BTW:
    Was ich auch immer wieder interessant finde ist, dass Akademiker als Indikatoren genannt werden (habe ich in meinen Beiträgen auch schon gemacht).
    Objektiv sinnlos, da dieser Personenkreis nach meiner Erfahrung werder intelligenter ist noch in irgend einer Form mehr Durchblick hat als der Rest der Bevölkerung.
    In der entsprechenden Fachrichtung hat man sicher Leistungsbereitschaft und die Fähigkeit sich Wissen an zu eignen bewiesen, aber dadurch bekommt man weder den 7. Sinn noch den richtigen Riecher. Auch nicht die angesprochenen "Softskills" (gerade da sieht es bei ansonsten top ausgebildeten akademischenNachwuchskräften oft erschreckend düster aus).


    Die wenigen Leute in meinem Bekanntenkreis, die in EM Investiert sind, Verbindlichkeiten glatt stellen, Vorräte anlegen und sich um eine autarke Energieversorgung geklümmert haben, sind bis auf eine Ausnahme keine Akademiker.

    Es wurde hier auf dem Forum schon angesprochen: Wenn es hart auf hart kommt, dann zählt nicht mehr wer irgend welche Papiere und Ansprüche besitzt, sondern wo die Grundstücke, Fabriken (mit Fachpersonal), Wälder oder auch cross-border geleaste Abwassersysteme usw. liegen.
    Die entscheidene Frage wird dann sein, ob die investierten Staaten willens und in der Lage sind sich das, was ihnen auf dem Papier zusteht, auch zu holen.

    Die Anzeichen mehren sich, daß selbst unser Finanzoberindianer inkl. Gefolge zumindest darüber nachdenkt, was passieren könnte, wenn ... würde da gerne mal in den Gedankengängen stöbern gehen...


    Ich gehe davon aus, das die Planung wie und wohin man sich zu gegebener Zeit absetzt, bei dem ein oder anderen schon auf Hochtouren läuft.
    Sollte es wirklich knallen, wird es (wie meistens in solchen Fällen) eher die zweite Garnitur und unsere Hinterbänkler erwischen.

    Ich hatte bei mir in der Firma einige Jahre E-Klasse Kombis als Firmenwagen und so toll waren die nicht. Kein schlechtes Auto, aber schon in jungen Jahren Rostprobleme und innen Holzimitat und viel Platik, das aber zugegeben besser ist als bei den meisten anderen Fabrikaten.
    Trotzdem stimmt für mich da (wie bei allen "Premiummodellen") das Preis-/Leistungsverhältnis einfach nicht mehr.
    Privat würde ich mir so etwas nie kaufen.


    Spätestens ab Ende 20 habe ich auch aufgehört, mir aus dem Statussymbol Auto viel zu machen. Mich traf es daher nicht ganz so hart wie einige Kollegen, als wir dann von E-Klasse auf wahlweise Passat oder Touran downgegradet wurden.
    Einige bekamen daraufhin eine Lebenskrise und fühlten sich minderwertig, die boten der Firma sogar Abschläge beim Gehalt an, wenn sie wieder eine E-Klasse, oder einen vergleichbaren Audi/BMW kriegen :wall:


    Da sieht man mal was unsere Konsumgesellschaft aus Menschen macht.


    wenn man jede stimme braucht versuchen es die politiker sogar mit der wahrheit


    Ich schätze mal da will sich der eine der andere "für hinterher" Positionieren. Auch wenn von unseren Hinterbänklern meistens nur heisse Luft kommt, könnte es in nächster Zeit interessant sein, mal auf die zweite und dritte Garnitur unserer "Volksparteien" zu achten. Da dürfte einigen klar sein, wohin die Reise geht und das die erste Garnitur dabei "verbrannt" wird (noch nicht wörtlich zu nehmen), ist denen auch klar.


    Sollte sich das Affentheater um EU und Euro wirklich noch bis zur nächsten Bundestagswahl hin ziehen, könnt es interessant werden.
    Vielleicht haben wir dann auch die erste Wahl, die eigentlich keiner gewinnen will.
    Schließlich fällt bei einem Crash in der Regel die aktuelle Regierung beim Stimmvieh in Ungnade.


    Aber ich bin einfach nur erstaunt, dass ein Regierungspolitiker sowas sagt. Fast unbedacht. Aber so isses wohl im Moment. Die wissen alle nicht mehr so recht, was falsch und richtig ist.


    In letzter Zeit finde ich es schwer, bei derartigen Aussagen zwischen kalkuliert und unbedacht zu unterscheiden. Da ich unseren Volkszertretern alles zutraue, nur nichts gutes, tendiere ich ja immer zur Annahme, dass etwas dahinter stecken muss.


    Wobei man unsere Politiker auch nicht überschätzen darf, teilweise kann es gut sein, dass denen wirklich etwas raus rutscht, was sie so nie sagen wollten (oder durften).


    Unvergessen bleibt da für mich die Obernulpe Rudolf Scharping, der als Verteidigungsminister vor versammelter Pressemeute ,ohne mit der Wimper zu zucken, anläßlich des Kosovo-Einsatzes der Bundeswehr militärische Geheimnisse preis gab. Die Gesichter der umstehenden Bundeswehroffiziere waren sensationell :thumbup:


    Auf der anderen Seite hat es aber imho auch viel mit Kalkül und Grenzen austesten zu tun. Das schlimme ist ja, das fast nichts mehr den Michel zu bewegen scheint.
    Auf politische Unkorrektheiten stürzt sich die Presse, klar. Aber ansonsten kann man als Politiker in höchsten Ämtern unumwunden einräumen, das die EU von Anfang an dazu diente, Deutschland an die Leine zu nehmen, dass der Euro ein zweites Versailles ist und eine Bedingung Frankreichs für die Wiedervereinigung - sogar eine Kanzlerin die im Zuge der Eurorettung von Krieg und Frieden faselt wird gar nicht mehr hinterfragt.


    Gestern lief auf RTL "Land of the Dead" von Romero. Ich bin kein Fan von Zombiefilmen, aber man muss wissen das Romero in seinen Filmen immer einen sehr sozialkritischen Aspekt einbaut.


    Die hirnlos herum schlurfenden und fressenden ( = kosnumierenden) Zombiemassen sind in seinen Augen WIR, also die Bevölkerung. Und wenn man überlegt das seine Filmreihe schon in den 70er Jahren begann, muss man ihm fast schon prophetische Fähigkeiten zusprechen.


    So lange 80.000 zur "Rock am Ring" fahren, die Ausplünderung der BRD aber fast niemanden interessiert, kann man Romero nur Recht geben.

    Und das nachdem Angela die Freiheitsmedaille bekam....


    Hat nicht irgend eine chinesische Agentur die USA schon vor einiger Zeit herab gestuft?
    Wie bekannt ist diese deutsche Agentur denn international?


    Nach dem ersten Grinsen über diese Meldung denke ich jetzt, dass das für die Finanzmärkte nicht viel mehr als der berühmte Sack Reis in China ist.

    Und ich habe mich schon gewundert, warum der POG in Euro so runter ist.
    Naja, AA für Amiland ist ein wenig so, als würde ein Deutschlehrer einem Analphabeten aus Mitleid noch eine 3 + geben.
    Wobei das natürlich in dem Fall kein Mitleid, sondern Diplomatie (oder Angst) ist.

    Hi,
    da man als normaler AN ja heute wie ein A..... behandelt wird).


    Man muss bei Vorgesetzten und Chefs imho zwischen echten Unternehmern/Inhabern und angestellten Führungskräften unterscheiden und bei letzteren war die Arschlochquote nicht nur immer schon hoch, sondern hat m.E. in den letzten Jahren überpropotional zugenommen.
    Es gibt darüber psychologische Abhandlungen und es ist wirklich was dran: Wer bei Angestelltenverhältnissen in eine Machtposition strebt, will nicht nur viel Geld, sondern in der Tat hauptsächlich Macht und Status.
    Diese Leute müssen irgend etwas kompensieren, und das merkt man bei vielen auch überdeutlich.


    Als kleiner Vereinshansel kenne ich sehr viele Leute aus allen Bildungsschichten und Berufsgruppen und die Hamsterrad-Strampler bestätigen zu 90%, dass das Klima in ihren Betrieben, was Arbeitsaufkommen (ein Mann für die Arbeit, dir früher zwei erledigten) und vor allem das Verhalten von Vorgesetzten angeht, allmählich in Richtung unerträglich wandert.


    Ich gebe zu, das ist einer der Hauptgründe für meine geplante Selbständigkeit.


    Ich sehe das ja bei mir im Laden. Erst neulich haben wir wieder einen jungen Monteur eingestellt und der freute sich wie ein Schnitzel, unter zig Bewerbern ausgewählt worden zu sein.
    Ich dachte mir, als ich dem fröhlich grinsenden Mann gegenüberstand, nur "arme Sau, wenn Du wüsstest...".


    Es ist traurig. Eine ganze Nachwuchsgeneration macht Klimmzüge und strengt sich teilweise wirklich enorm an, nur um in Scheissläden arbeiten zu dürfen.


    Ich wollte und will nie anderen auf der Tasche liegen, aber mittlerweile habe ich sogar ein gewisses Verständnis für Dauerhartzer, die absichtlich mit fleckigem Hemd und Schnapsfahne zum Vorstellungsgespräch erscheinen.


    Aber Dienstleistung ist schon der Bereich den ich anstrebe, nur doch was anderes.... denke der Handel wird in D bald (wieder) mehr zu leiden haben. Im Handwerk ( zB. Fliesenleger o/u Installateure) läuft es hier aber doch noch überaschend gut lt. meinen Infos....


    Hängt stark von der Gegend ab, und natürlich davon wie gut man arbeitet (Pfuscher gibt es viele und Qualität spricht sich unter den Kunden herum).
    Ich hatte mal Einblick in den SHK Bereich (Sanitär/Heizung/Klima) und da hat in den 90er Jahren irgendwie gefühlt jeder zweite Installateurgeselle den Meister gemacht und seinen eigenen Kleinbetrieb eröffnet. Das Ende vom Lied war, dass die sich gegenseitig die Preise kaputt gemacht haben und dann irgendwann wieder verschwanden (zuerst starben die großen, eingesessenen Betriebe mit viel Personal, weil sie die Dumpingspreise nicht mitmachen konnten und hinterher dann die Neuunternehmer). Übrig blieben aus der Zeit die, die zuerst auf neue Produkte (damals Gas-Brennwerttechnik und Solaranlagen) setzten und sich in der Richtung spezialisierten.


    Mich wundert ohnehin, dass sich in Deutschland der klassische Vetriebsweg über Hersteller, Großhandel und Handwerksbetriebe (wo eine Kloschüssel für den Endverbraucher dann ein Heidengeld kostet) noch halten kann.
    Im Ausland ist es schon lange üblich, dass der Endkunde sein Zeug im Baumarkt kauft und dann einen Handwerker beauftragt es einzubauen.


    Wer Handwerklich begabt ist, hat in Zukunft, gerade auch bei unserer zu erwartenden demographischen und witschaftlichen Entwicklung vielleicht eine Chance als "Billiginstallateur", evtl. noch verbunden mit einem Hausmeisterservice, weil es immer mehr Alte geben wird, die das alleine nicht mehr können.
    Die Frage ist nur, ob die sich so etwas leisten können.


    Nicht vergessen darf man natürlich auch die Einstiegshürden, mit denen sich manche Gilden zu schützen wissen.


    Ich bin aber überzeugt davon, das bei dem was uns bevor steht handwerkliche Arbeit gefragter sein wird als Schwafeln und Arbeit in der Sozialindustrie.
    Ich hab damals leider nix gescheites gelernt ;(
    Okay, kochen kann ich ganz gut, und inzwischen bin ich fast schon semi-professioneller Gärtner :thumbup:


    Das hab ich den ganzen Sozialheinis und IT-Leuten voraus, mit denen ich in Zukunft wahrscheinlich irgendwann zur Feldarbeit heran gezogen werde.