Beiträge von blackpearl

    @ ECU und Lexus


    Danke für eure Beiträge. Die Geschichte mit dem Schäfer kenne ich, genau so wie mir diese Sorte Berater (wollen einem was erzählen, was man ohnehin schon weiß) bekannt ist.


    Ich denke nicht das ich zu denen gehören werde. Reiflich überlegt habe ich mir das, dem Vorhaben gehen auch verschiedene Gründe voraus. Ein maßgeblicher davon ist, aus dem Hamsterrad ausbrechen zu wollen (bzw. vielmehr sich sein eigenes Hamsterrad zu bauen) und sich, als Freiberufler, soweit wie möglich aus dem sozial-industriellen Komplex zu verabschieden.
    Natürlich auch mit allen Risiken, die man dabei hat.


    Sorry... aber wozu benötigst du als Betriebswirt ein Existenzgründerseminar?


    Weil ich mir Erfahrungen von Leuten aus der Praxis anhören will. Wenn ich glauben würde, dass ich keine Hilfe mehr brauche nur weil ich mal einen entsprechenden Abschluss gemacht habe, dann würde ich nicht weit kommen.
    Sich selbst hinterfragen und über den Tellerrand schauen halte ich, gerade bei diesem Vorhaben, für elementar wichtig.

    Hallo Forum,


    ich möchte dieses alte Thema mal wieder beleben, weil ich mich momentan mit dem Gedanken trage mich selbständig zu machen.
    Habe meinen Businessplan schon von mehreren Leuten prüfen lassen, und alle waren der Meinung das sich das (als Einzelunternehmen) tragen würde, zumal ich hier in der Gegend (noch) in einer Nische tätig wäre.


    Als beratender Betriebswirt würde ich sogar als Freiberufler durch gehen und je mehr Leute einen Job suchen, um so mehr hätte ich zu tun.


    Ich habe mich schon ziemlich in die Sache eingearbeitet und möchte fragen ob jemand ein gutes Existenzgründerseminar empfehlen kann, das von Leuten geführt wird die wirklich Ahnung haben und gute Tips aus der Praxis geben können.
    Das hiesige IHK-Seminar bringt mich in dem Bezug nicht wirklich weiter.

    Optik ist und bleibt Geschmacksache. Bei den kleinen gefallen mir die Pandas ganz gut.


    Wobei es schon stimmt, dass 1/10 oz Münzen winzig sind und als Handschmeichler nur wenig taugen.


    Als Geldanlage würde ich zu den hier schon empfohlenen alten Handelsmünzen greifen.
    1/10 oz Bullion macht m.E. wenn dann nur als Notgeld für eine Krise Sinn (neben Silber), und da würde ich auf das setzen was jeder kennt: Krügerrand.

    Danke für den Buchtip. Ja, ein „Hauch von Weimar“ ist in diesem Land m.E. nicht mehr zu verleugnen. Wo man hin sieht ist die Stimmung schlecht und ich halte die Gefahr für sehr groß, dass wir in einigen Jahren wieder in eine Diktatur zurück fallen (ob mit National- oder Internationalsozialisten oder noch etwas ganz anderem wird sich zeigen).


    Das die Politik in den letzten Jahren erst schleichend, und zuletzt immer schneller auf einen Knall zu steuert ist nicht mehr zu übersehen, wobei die momentanen Protagonisten in den Parlamenten nur Mittel zum Zweck sind (viele von denen wissen es wahrscheinlich noch nicht einmal).


    Wenn die Zeit reif ist, werden bis dato völlig neue Gesichter auftauchen und ihre Lösungen anbieten.
    Diese Entwicklung ist m.E. nicht mehr auf zu halten ;(


    In 20 Jahren werden wir Europa gesellschaftlich und politisch nicht mehr wieder erkennen.

    Ich konnte Otte in den letzten Jahren einiges abgewinnen, aber wie er mit einem Crash rechnen kann und gleichzeitig Banken und Unterhaltungselektronik im Portfolio empfiehlt (abgesehen vom niedrigen EM Anteil), kann ich nicht nachvollziehen.


    http://www.goldseiten.de/conte…artikel.php?storyid=16335


    Selbst wenn er es als sehr langfristige Anlage sieht muss er doch, wenn er schon mit einem Crash rechnet, empfehlen auf selbigen zu warten um dann das Fallobst ein zu sammeln :hae:


    Ich fürchte mittlerweile hören wir auch hier nur noch den Anlageberater/Fondsmanager und nicht mehr den Buchautor und Wirtschaftswissenschaftler.


    Seine harmlos gewordenen TV Auftritte kann ich, unter dem Selbstschutz-Aspekt, noch nachvollziehen. Aber das...

    Ich schätze mal den Euro wird es, wenn schon nicht komplett zerbröseln, kräftig nach unten drücken, Dafür werden die bekannten Probleme in der Eurozone und die angloamerikanischen Ratingagenturen schon sorgen.
    Je nachdem wann es los geht, könnte aus dem Grund das POG Sommerloch in Euro schon ausfallen.


    Langfristig sehe ich einen Wirtschaftskrieg zwischen Europa, den USA und Asien.


    Einzelne Währungen könnten als sicherer Hafen gesehen werden und vorüberghehend enorm aufwerten (z.B. CHF).


    Langfristig positiv für EM, so lange sich am FIAT Money System nichts ändert.


    "Unvorhersehbare" Ereignisse wie Kriege oder Katastrophen können natürlich noch einmal alles über den Haufen werfen.

    .... ich auch!
    Dort gibt es so ne Art "Engerling" eine Larve, die im Wurzelwerk von bestimmten Büschen, Pflanzen lebt, die in Öl fritiert, also echt nicht schlecht. :thumbup: Hab mehrmals Nachschlag geholt, ohne zu wissen was es wirklich ist, hab es für fritierte "Hühnersticks" gehalten.


    Ich muss beruflich ab und zu nach Ostasien. Inzwischen frage ich nicht mehr was mir da vorgesetzt wird, sondern genieße nur noch. Ist besser so :thumbup:
    Und meistens schmeckt es sogar.


    Diesen Link habe ich schon mal hier rein gesetzt


    http://www.amazon.de/Tierische-Notnahrung-Überleben-Johannes-Vogel/dp/3613506270/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1305966913&sr=8-1


    Ist gar nicht schlecht, das Buch. Die Tips für tropische Regionen, die es beinhaltet, helfen uns hier zwar nicht weiter, aber auch für unsere Breitengrade ist genug wissenswertes dabei. Was man an Getier so essen kann, wovon man lieber die Finger lassen sollte und wie man manche Tierarten zubereiten sollte um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.


    War heute morgen einkaufen und habe jetzt mal ein paar Dutzend Dosen Thunfisch in Öl gekauft. MHD geht bis Mitte 2015! Die Kassiererin schaute zwar ein bisschen blöd, aber sonst war nichts. Der abgestumpfte Michel kriegt heute eh nicht mehr mit, was der Vordermann aufs Kassenband legt.


    Reis habe ich wieder 6 kg gekauft. Immer noch unglaublich billig der Reis, wenn man bedenkt wie lange eine Person zur Not von 1 kg satt werden kann.


    Dann hab ich zum ersten Mal seit Jahren wieder Erdnusscreme gekauft und natürlich wieder die obligatorische Erbswurst (ich glaube das ich der Grund bin, warum der Markt die noch nicht aus den Regalen genommen hat :D ). Es stimmt schon, Vorratseinkäufe unterscheiden sich von normalen Einkäufen erheblich. Man sollte kalorienreiche Dinge kaufen, um die die meisten sonst einen Bogen machen.


    Und das dürfte auch der Fehler sein, den viele unvorbereitete bei Panikkäufen machen. Man kauft das was man gewohnt ist, wobei diese Lebensmittel in einer Krise dann nicht unbedingt zweckdienlich sind.

    Topinambur wird in manchen Endzeitforen sehr hoch gelobt. Die Knollen kann man essen und das Kraut ist ein gutes Kaninchenfutter.A
    Allerdings sollte man beachten, dass Topinambur Wühlmäuse anlockt. Im Garten wäre ich daher vorsichtig, wenn man nebenher noch anderes Wurzel- oder Knollengemüse ziehen will.
    Wer noch keine Mäuse im Garten hat, könnte durch Topinambur welche kriegen. Daher vielleicht in Gefäßen anbauen, wobei er sich dann natürlich nicht über Ausläufer verbreiten lässt.

    wo die Leute nicht dem Konsumstress ausgesetzt sind


    Konsumstress ist selbst gemachter Stress und ich muss zugeben, dass ich mich noch nicht ganz davon befreien konnte, aber ich arbeite dran.


    Mir geht es inzwischen am Arsch vorbei, wenn Bekannte und Kollegen meinen ich muss mich dafür rechtfertigen, warum ich keinen Audi oder BMW, sondern einen Japaner fahre und nicht jedes Jahr irgendwo hin in Urlaub fliege (ich verspüre das Bedürfnis dazu gar nicht mehr).


    Viel Glück habe ich dabei mit meiner Frau, die (aus Italien stammend) in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, hier in D als Selbständige einen kleinen Laden betreibt und, als ich sie kenne lernte genau so wenig Kohle besaß wie ich damals als Student.
    Die verspürt ebenso wenig wie ich das Bedürfniss nach "Luxus", bzw. für uns ist Luxus schon eine heisse Badewanne mit einem guten Badeöl und qualitativ hochwertiges Essen (zu Hause gekocht).
    Schwierig wird es nur mit Kindern ab einem bestimmten Alter, weil die sich eben meistens nicht entziehen können und sich dann noch für ihre Eltern schämen... aber da kommt es dann sehr auf das Verhältnis an, das man vorher zu ihnen aufgebaut hat.


    Ich bin nicht knausrig, aber ich habe es nicht mehr nötig meine Kohle für unnützen Scheiss raus zu hauen. Auf die Weise kommt man auch als Goldbug besser zu seinen Unzen :thumbup:

    Akzeptieren ist nicht gleichbedeutend mit von vornherein aufgeben. Ich denke so war der Beitrag von Di=a!na auch nicht gemeint.
    Ich denke das ist vielmehr die Einsicht, dass es irgendwann keinen Sinn mehr macht, wobei dieses "Irgendwann" jeder für sich selbst definieren muss.


    Ich halte diese Einstellung für normal (wobei sie z.B. im Auswahlverfahren für Spezialeinheiten ein KO Kriterium ist, aber hier will ja keiner zum SAS oder KSK).


    Zugute halten kann man sich, dass man zumindest nicht völlig unvorbereitet, quasi aus dem Schlaf in die Scheisse rutscht.


    Es gibt genug, die immer noch nicht mitkriegen was los ist - und das sind Leute die man durchaus für intelligent hält.
    Ein Kollege von mir hat drei Kinder und ein Haus, das noch für mindestens 15 Jahre der Bank gehören wird.


    Letztes Jahr hat der sein Dach auf Kredit (!) mit einer Photovoltaikanlage voll gepflastert, weil das ja momentan die besten Renditen überhaupt bringt und sein Bankberater hat ihm das alles vorgerechnet. Wenn die Anlage dann in 10 Jahren ihm gehört (bis dahin gehört sie der Bank) verdient er massig Geld am staatlich subventionierten Solarstrom, den er ezeugt. Soweit seine feste Überzeugung...


    Natürlich kann man jetzt Optimist sein, und davon ausgehen das dieser Staat so etwas wie Solarförderung auch noch in 10 + Jahren betreiben kann, aber ich frage mich wirklich, was solche Leute vom Tagesgeschehen mitkriegen :hae:

    Wobei ich nicht verstehe, wieso bei der Unrealismus-Einschätzung doch eine nicht nur marginale Vorratshaltung betrieben wird.


    Weil es, wenn man mal drüber nachdenkt, eben durchaus realistisch ist. Zumindest in der BRD findet Vorratshaltung in nennenswertem Umfang bei Industrie, Handel und privaten Haushalten nicht statt.
    Die just-in-time Versorgung ist auf freie Verkehrswege und Treibstoff angewiesen.


    Wie viele Vorräte an Getreide, Kartoffeln usw. hält die Agrarindustrie denn momentan wirklich vor - und wie viel davon wurde in den letzten Monaten zu Biosprit verarbeitet, weil damit mehr zu verdienen ist?


    Landwirtschaft findet ebenfalls mehr oder weniger industriell statt und ist auf Energie und Chemie (Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel) sowie natürlich das richtige Wetter angewiesen.


    Das alles kann durchaus zu Versorgungsengpässen führen, früher in Europa völlig normal und Auslöser großer Wanderungsbewegungen, z.B. nach Amerika.

    Im günstigeren Fall muss man heute dann nur für viel Geld (oder Sachwerte) Lebensmittel aus dem Ausland importieren, im ungünstigeren Fall bekommt man aus dem Ausland nichts, weil dort die gleichen Probleme vorherrschen.


    Dazu kommt dann eine für diesen Fall völlig überbevölkerte BRD (obwohl man uns ja täglich vor rechnet, das wie bald aussterben).


    Je mehr ich darüber nachdenke, um so realistischer erscheint mir die MÖGLICHKEIT einer Lebensmittelknappheit in Europa.

    Ich rechne schon viele, viele Jahre mit dem Totalausfall des Systems - und soll ich Euch was sagen ? Langsam werde ich müde.... schrecklich müde - ich habe schlich und ergreifend mittlerweile das Gefühl, dass sich das ganze auch noch weitere zehn Jahre oder länger hinziehen kann. Rückblickend ist mir in den vergangenen Jahren durch die Schwarzseherei derart viel an Lebensfreude entgangen, dass mir manchmal lieber wäre, ich würde wie 2/3 unserer Gesellschaft unbekümmert in den Tag leben.


    Ich kann das absolut nachvollziehen. Lebensfreude darf man sich dadurch aber nicht nehmen lassen, versuch es positiv zu sehen.
    Wer damit rechnet, dass es schlechter wird, gewinnt den kleinen Dingen des Lebens viel mehr ab. Mir geht das z.B. so.


    Mir geht es momentan wirtschaftlich nicht schlecht - im Gegenteil. Aber weil ich weiss das das sehr wahrscheinlich nur eine vorübergehende Phase ist, bin ich mit dem zufrieden was ich habe. Im Gegensatz zu meinen Kollegen, die immer noch mehr wollen und sich im Hamsterrad abstrampeln.


    Darin mündet dann die "Generation Praktikum", die sich in der Hoffnung auf den großen Job mit dickem Gehalt nach ihrem Studium 10 Jahre oder länger für lau ausbeuten lässt und gar nicht merkt wie sie verarscht wird.


    Ich kenne Paare in meinem Bekanntenkreis, bei denen kriselt es, weil es nicht mehr für zwei Auslandsurlaube im Jahr und den wöchentlichen Restaurantbesuch reicht. Die haben völlig die Bodenhaftung verloren.


    Wer sich mit der kommenden Krise beschäftigt ist dafür viel weniger anfällig, denke ich mal. Ich genieße meine Einkäufe in den Feinkostabteilung von Edeka umso mehr, je öfter ich darüber nachdenke das es damit bald vorbei sein könnte.


    Ich mag den Film Zombieland. Nicht weil ich Splatterfan bin, sondern wegen der Darsteller, besonders wegen Woody Harrelson als "Tallahasse", der sich auf seiner Suche nach den letzten "Twinki" Vanillecremekuchen durch die Apokalypse kämpft.


    Zwei Filmzitate halte ich für pädagogisch besonders wertvoll :thumbup:


    “Ohh morgen stürz ich mich vieleicht nackt in die Fluten des Yellow Stone River, oder ich schaukel nackt auf einem Kronleuchter in der Playboy-Villa, aber heute da reicht mir schon ein 6 Liter V8 Motor, n Wagen voll mit Munition und so Gott will ne Kiste voll mit Twinkies.
    Genieße die kleinen Dinge im Leben"



    "Irgendwo da drinnen ist noch eine Kiste Twinkies. Und es sind nicht irgendwelche Twinkies. Es sind die letzten Twinkies die Du auf dieser Welt noch wirst genießen können...".

    mein finaler hamsterkauf wird so sein - das er schlichtweg nicht stattfindet !


    Dito. Das ist ja der Grund, warum ich überhaupt mit Vorratshaltung angefangen habe (lange bevor ich an richtig große SHTF-Szenarien dachte). Wenn alle los rennen und sich wegen der letzten Knäckebrotpackung im Supermarkt die Zähne einschlagen, muss man sich selbst eben nicht mehr ins Chaos stürzen (und noch ein gewisses Verletzungs- oder Überfallrisiko eingehen).


    Mit der Energiehaltigen Nahrung gebe ich euch Recht. Werde mich jetzt mal mit der maximal möglichen Lagerzeit von Erdnussbutter, Schmalz usw. beschäftigen.
    Das ist für mich Neuland, weil ich sonst figurbedingt einen großen Bogen um solche Lebensmittel mache. Aber für Krisenbevorratung muss man sich ein anderes Mindset zulegen, als für den Alltagseinkauf.


    Nur von Zucker lasse ich die Finger, für Zeiten in denen man keinen Zahnarzt findet oder den mit richtig wichtigen und teuren Sachen bezahlen muss.


    Bei der Langzeitlagerung von Fisch und Wurst hätte ich Angst vor dem sehr gefährlichen Botulotoxin. Blähen sich Dosen zwangsläufig auf wenn das entsteht, oder kann man das auch bei Dosen haben, denen man nichts ansieht?


    Mir ist klar, dass eine Vorratshaltung für 2 Jahre aus logistischen und kostenmäßigen Gründen kaum möglich ist.


    Man müsste es sich mal ausrechnen (Energiebedarf und Energiegehalt von Grundnahrungsmitteln) aber wenn man den nötigen Platz (Einfamilienhaus mit Keller) hat ist das imho keine unlösbare Aufgabe.
    Beschränkt man sich auf das nötigste: Reis, Nudeln (aus Hartweizengries), Tomatenmark, Salz. Öl und gewürze, dann dürfte der finanzielle Aufwand in Rahmen eines Familienurlaubs liegen.
    Das Problem ist dann eher die Rotation, für den Fall das das Zeug in den nächsten 5+ Jahren nicht gebraucht wird (worüber man natürlich nicht unglücklich sein sollte).


    Aber ich glaube an ein solches Szenario denken die wenigsten, die sich einen Vorrat anlegen. Hier geht es eher darum, ein paar Wochen oder Monate zu überstehen, ohne sich an öffentlichen Ausgabeplätzen für Hilfsgüter rumprügeln zu müssen und sich (bei ausufernder Gewaltkriminalität) zu sehr in der Öffentlichkeit zu exponieren.


    Sollte es wirklich zum Szenario "30 jähriger Krieg" kommen, haben die besten Überlebenschancen m.E. wehrhafte Dorfgemeinschaften in dünn besiedelten Regionen.
    Und so blöd das klingt, die Überlebenschancen dieser Gemeinschaften sind umso besser, je schneller und heftiger die Krise herein bricht.
    Dann schaffen es viele Städter nicht mehr, die Distanz dorthin zu überbrücken und die staatlichen Büttel sind nicht mehr in der Lage, Entwaffnungs- und Umverteilungsaktionen zu starten.


    Der Roman "der Wehrwolf" von Hemrann Löns beschreibt ganz anschaulich (und durchaus realistisch), wie sich im 30 jährigen Krieg eine Bauerngemeinschaft mit bestialischen Methoden gegen marodierende Landsknechte und Söldner zu wehr setzt.


    Wobei die Frage ist, ob und wie man so etwas überleben will.
    Kennt jemand die Geschichte von Alexander Bean ? ;(

    Baumaterial für mehrere Karnickelställe hab ich schon eingelagert. Mehrschweinchen gehen übrigens auch. Man sollte aber Anfangen sich hier Wissen an zu eignen, bevor man es in der Praxis auch wirklich braucht.


    Die inzwischen völlig ab gegangene Kompetenz zu einfachster Selbstversorgung ist ja gerade das, was eine Krise in der heutigen Zeit so katastrophal machen würde, wobei wir das ja schon x fach hier angesprochen haben.



    Was Waffen angeht: Das Verbot kommt spätestens mit der nächsten rot-grünen Regierung. Wenn sich die in Baden-Württemberg vorher nicht zerfleischen und der sozial-industrielle Komplex bis 2013 hält, dann haben wir durchaus Chancen das zu erleben.
    Ich bin normaler Weise nicht so schnell dabei, wenn es darum geht andere für Idioten zu halten, aber ich halte Leute, die wegen Winnenden eine (oft noch unregistrierte)Waffe freiwillig abgegeben haben schlicht für dumm.

    Bauern werden nicht nur in einer eventuell kommenden Krise sehr unschöne Dinge zu berichten haben - das ist früher schon passiert.


    Der Unterschied zu früher wird sein, dass der Bauer heute die verbleibenden Reste der Staatsmacht gegen sich hat, wenn er sein Hab und Gut verteidigt.
    Umverteilung ist Staatsdoktrin und Besitz ist asozial - diese Denke wird hier doch seit Jahrzehnten gefördert.


    Ein Garten kann helfen die eigenen Vorräte zu strecken, aber von eine normalen Garten kann keiner Leben, jedenfalls nicht auf Dauer. Dieses Jahr war es hier erst zu kalt und dann zu trocken, dann noch ein ordentlicher Hagelschauer im Sommer und man sieht, was von der Gartenernte noch übrig ist.
    Ging mir die letzten Jahre schon mehrfach so.

    Langfristige Trends sind immer schwer vorher zu sagen, weil Prognosen vom jetzigen Ist-Zustand ausgehen und sehr viel passieren kann (gesellschaftlich, politisch, oder einfach nur durch ein AKW das hoch geht).


    Aber ich denke das der Zeitpunkt kommt, wo es sehr schwierig sein wird Einfamilienhäuser zu einem einigermaßen vernünftigen Preis los zu werden.
    Ausnahmen sind Top-Lagen und (woran zumindest bis zu den späten 90er Jahren kaum ein Bauherr dachte) behinderten- und altengerechte Häuser, ohne viele Treppen.

    :D Schon Scheiße in der Stadt zu leben!

    Ich habe die goldene Mitte gewält: Kleinstadt mit sehr ländlicher Peripherie.
    Ist natürlich Einstellungssache. Mir gefällt es, viele meiner Jugendfreunde sind aber mittlerweile weg und schon damals haben sie sich über das "tote Kaff" aufgeregt.


    Zu Stadt vs. Land muss man sagen, dass Städte in "Friedenszeiten" natürlich Annehmlichkeiten bieten. Bessere Infrastruktur, bessere Bildungsmöglichkeiten, bessere ärztliche Versorgung, besserer Rettungsdienst und professionellere Feuerwehr (in der Stadt kommt beim Herzinfarkt der Notarzt nach ein paar Minuten, auf dem Land kann es schon mal ne halbe Stunde dauern) usw.


    Das alles kehrt sich aber schlagartig ins Gegenteil um, sobald die "Friedenszeiten" vorbei sind.

    Ja, RICHTIGE Salami. Also nicht das was dir hier an der Supermarkttheke als Aufschnitt verkauft wird.
    Ich habe Bekannte in Ungarn, die haben Salamis auf dem Dachboden hängen (in Ungarn kann es im Sommer sehr heiss werden).
    Unter den Salamis liegt Krepp-Papier, weil im Sommer das Fett runter tropft, aber schlecht wird die nicht. Die hält sich bis zum Winter.


    Rauchfleisch (Schinken) genau so. Das ist ja der Grund, warum man diese Art der Fleischkonservierung schon lange betreibt.
    Unsere Vorfahren haben Wurst ja nicht aus Jux und Dollerei erfunden. Verwurstung dient (je nach Art der Wurst) der Resteverwertung und Fleischkonservierung.