Beiträge von Argus

    Der Euro gibt aktuell die Tagesgewinne wieder ab und fällt stark. Mal sehen wie das morgen früh in Asien weitergeht. Ob man dort überall weiß, dass noch ein zweites Mal abgestimmt wird?



    Trichet hat heute ja auch nicht gerade zur Beruhigung der Märkte beigetragen ...


    Zitat

    "Die Krise sei von "systemischer Dimension" und bereits von kleineren auf größere EU-Staaten übergesprungen."
    "Weitere Verzögerungen würden die Situation verschlimmern."
    "Die Lage an den Märkten sei nicht nur in Europa angespannt, zudem sehe er 'aufwärtsgerichtete Risiken' für eine Ausweitung der Krise."


    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,791170,00.html



    Übrigens eine wunderbar gedrechselte Worthülse für die Galerie: "aufwärtsgerichtete Risiken" - mit anderen Worten: es wird immer schlimmer werden.

    Dass man den EFSF schließlich doch noch an den Start bringen wird, kann ich mir auch vorstellen. Interessanter ist aber doch die Frage, wie der Markt auf ein Nein reagieren wird.


    Mit dem Geld des EFSF sollen auch Banken "gerettet" werden, damit sie einen Schuldenschnitt in GR überstehen. Ein Nein bedeutet zunächst, dass das nicht möglich wäre. Ich bin nicht sicher, wie dünn das Nervenkostüm einiger Marktteilnehmer zurzeit ist.


    Ja, es darf gezittert werden, den Völkern von Europa wird was geboten! ;)


    [smilie_happy] Hast ja Recht! Und zum Glück wird hier was geboten, schließlich ist die Show auch extrem teuer!



    Nehmen wir einfach mal an, die lehnen das ab. Was würde passieren?
    Glaubt hier etwa jemand ernsthaft, damit wäre der schöne "XXL-Rettungsschirm" erledigt?


    Hmm, da bin ich nicht sicher. Entscheidend ist doch: wie würden die Märkte reagieren? Der Euro würde wahrscheinlich stark nachgeben und bis zum Ende des Handelstages als Flatline sein Leben beenden. Na gut, etwas übertrieben. ;) Aber wie würden die schwächelnden Banken reagieren oder die Banken, die glauben, dass ihr Geschäftspartner zu den Wackelkandidaten am Markt gehört?


    Eine Verweigerung der Zustimmung könnte politisch durch neue Beschlüsse aufgewogen werden. Einverstanden. Aber sie könnte auch der berühmte letzte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

    Die Zustimmung der Slowakei zum EFSF ist weiter ungewiss! Morgen soll das Land als letztes dem Vertragswerk zustimmen, aber bislang gibt es keine Einigung im Parlament. Damit der EFSF in Kraft treten kann, müssen alle 17 Euro-Mitgliedsländer zustimmen.


    Zitat

    Ministerpräsidentin Iveta Radicova teilte am Montagabend in Bratislava mit, ihre Vier-Parteien-Koalition habe in dreistündigen Gesprächen keinen Kompromiss gefunden, werde dies aber weiter bis zur Parlamentsabstimmung am Dienstag versuchen. „Es gibt Momente, die sehr schwierig sind“, sagte die vollkommen niedergeschlagen wirkende Premierministerin in einer kurzen Presseerklärung, zu der ungewöhnlicherweise keine Journalistenfragen zugelassen wurden.


    Quelle

    Zigarettenanzünderadapter brauchst du nicht, die sind eher suboptimal
    Stecker abzwicken und bei ATU oder so Kabelschuhe aufcrimpen lasse und direkt am Solarakku anschrauben.


    Was spricht gegen die Lösung, einen Adapter an den Akku anzuschließen? Wenn man verschiedene Stecker hat, die alle auf einen Zigarettenanzünder auslaufen, dann kannst du viel einfacher und schneller wechseln. Ich will doch nicht vier oder fünf verschiedene Stecker am Akku befestigen. ;)

    http://www.mmnews.de/index.php…nsiert-schon-wieder-titel
    http://www.mmnews.de/index.php…t-europa-nur-noch-14-tage


    Ich weiss nicht, wieso die Titel geändert wurden. Eine logische Erklärung könnte sein, dass die ersten Schlagzeilen als unzutreffend oder ungenau angesehen wurden. Schliesslich erscheint eine Rettungsaktion als wahrscheinlicheres Szenario als ein Kollaps, und auch die Prognose, Europa habe nur noch 14 Tage (genau 14?) , klingt mehr als gewagt. Insofern muss es sich bei den Titeländerungen nicht um Zensur handeln. Aber das ist nur meine Meinung..


    Trotzdem scheint die aktuelle Lage sehr brisant zu sein. Die nächsten Tage werden sehr spannend bleiben.


    Sehe ich genauso. Besonders wenn man sich den Autor des Artikels näher ansieht. Vor der Finanzkrise hat er ein Buch veröffentlicht, dass sich mit dem demographischen Wandel in Deutschland beschäftigt. In der Literaturkritik heißt es zu seiner Arbeit:


    "Günther Lachmann pflegt einen mit boulevardesken Klischees angefüllten Schreibstil" (Quelle)


    Na ja, das passt ja eigentlich zum Springer-Verlag. Aber war dann der Welt Online mit ihrer staatstragenden Verantwortung vielleicht doch zu starker Tobak. ;) Wobei seltsam ist, dass die beiden Überschriften überhaupt veröffentlicht werden durften. Hat das kein Chefredakteur oder Redakteur vom Dienst gegengelesen und abgenickt? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es darüber intern noch einiges an Diskussion geben wird. ... und Herr Lachmann darf vermutlich keinen Artikel mehr ohne Freigabe veröffentlichen. [smilie_happy]

    ...
    Argus: ...


    Du betreibst so einen Aufwand, um ein paar AAA-Batterien aufzuladen? Die Energieeffizienz ist gar grauselig!
    Sonne -> Solarpanel -> Laderegler -> Bleiakku -> Transformator/Wechselrichter -> Ladegerät-Netzteil -> Ladegerät -> AAA-Akkus


    Ja, den Aufwand betreibe ich in der Tat und es ist die für mich richtige Lösung. Denn sie gibt mir die Flexibilität, nicht nur AAA-Akkus zu laden (wie auf dem Foto), sondern auch andere Kleingeräte zu betreiben und solche aufzuladen, die eingebaute Akkus benutzen. Dafür reicht die Anlage allemal. Und um dafür eine Bastellösung zu schaffen, hätte es eine ganze Reihe von verschiedenen Widerständen und v.a. Adaptern gebraucht, die so einfach und schnell gar nicht zu bekommen sind.


    Zitat von silvercard

    hast du nicht ein kleines Erhaltungsladegeraet mitgenommen um deine Batterien am 220V voll zu halten? Dann sind sie im Notfall wenn mal keine 220V da sind, wenigst voll. Oder Installierst du deine Solarzellen jetzt schon?


    Ja, die Sache läuft jetzt schon, damit ich Erfahrungen sammeln kann. Dann weiß ich, ob die Sache, so wie ich es mir vorstelle, bei einem Stromausfall für den gedachten Anwendungszweck einspringen kann.


    voiid: Wie die anderen schon gesagt haben - zeitweise Stromausfälle halte ich auch nicht für ausgeschlossen. Man doktert jetzt an einer "Energiewende" herum, bei der Politiker und nicht Ingenieure darüber entscheiden, wie viele Kraftwerke für den Industriestandort Deutschland ausreichen. In meiner Familie ist jemand Ingenieur und hat Kraftwerke projektiert - er schüttelt schon seit Jahren den Kopf über viele politische Entscheidungen zum Thema Energiesicherheit in diesem Land.


    In Argentinien konnte man während des Währungszusammenbruchs in den großen Städten übrigens auch sehr schön verfolgen, wie es nur zeitweise Strom gab. Die 24/7-Versorgungssicherheit, die wir verwöhnten Deutschen genießen, ist keineswegs selbstverständlich. ;)

    Um nahtlos hier anzusetzen: Bankensterben -Welche ist die nächste?
    Na gut, WO hat den Titel gut entschärft, ebenso wie diesen:


    Noch eine Ergänzung in diesem Zusammenhang zu meiner These, dass die Eurokrise konzertiert ist:


    Wenn man sich ansieht, wer Dr. Saphiro ist und für wen er bereits gearbeitet hat, dann ist auch er nicht neutral. Genauso wenig wie Pippa Malmgren.


    Zitat

    In addition to chairing Sonecon, Dr. Shapiro is also a Senior Fellow of the Georgetown University School of Business, advisor to the International Monetary Fund, director of the Globalization Center at NDN, chairman of the U.S. Climate Task Force, co-chair of America Task Force Argentina, and a director member of the Ax:son-Johnson Foundation in Sweden. From 1997 to 2001, Dr. Shapiro was U.S. Under Secretary of Commerce for Economic Affairs. In that position, he directed economic policy for the Commerce Department and oversaw the Nation's major statistical agencies, including the Census Bureau while it planned and carried out the 2000 decennial census. Prior to that appointment, he was co-founder and Vice President of the Progressive Policy Institute and the Progressive Foundation. He also served as principal economic advisor to Bill Clinton in his 1991-1992 presidential campaign and senior economic advisor to Al Gore and John Kerry in their presidential campaigns. In 2008, he advised the campaign and transition of Barack Obama. Dr. Shapiro also was as Legislative Director for Senator Daniel P. Moynihan and Associate Editor of U.S. News & World Report. He has been a Fellow of Harvard University, the Brookings Institution, and the National Bureau of Economic Research.


    Dr. Shapiro holds a Ph.D. and M.A. from Harvard, a M.Sc. from the London School of Economics, and an A.B. from the University of Chicago. He is widely published, and his most recent book is Futurecast: How Superpowers, Populations and Demographics Will Change the You Live and Work (St Martins' Press, 2008).


    Quelle (Unterstreichungen von mir)



    Schon seltsam, dass viele dieser Endzeitmeldungen im Stil von "jetzt bricht bald alles zusammen" von US- oder UK-Seite aus zu hören sind ...


    Hier ist das Original-Interview (und nicht eine Abschrift bei Welt Online). Hört mal genau zu, wie Herr Shapiro seine Aussage begründet. Was sind die harten Zahlen und Fakten und was ist persönliche Meinung ...?! (= Stimmungmache!)


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    Ich bin mir nicht sicher, Homm13, aber irgend was ist faul am Statement von Pippa Malmgren. Du solltest nicht vergessen, dass sie zum angelsächsischen Finanzkonglomerat gehört. Warum tritt sie ausgerechnet jetzt so prominent mit dem Statement an die Öffentlichkeit, dass D zurück zur D-Mark wolle? Wem nutzt es? Die Argumente, die sie vorbringt, überzeugen mich nicht. Sie legt die innenpolitisch gedachten Aussagen von Schäuble und Merkel auf die Goldwaage und deutet sie flugs um als Aussagen, die an die Finanzmärkte gerichtet gewesen seien. Das verlangt schon ein wenig Kreativität ...


    Oder um es deutlicher zu sagen: Pippa Malmgren zitiert aus dem Kontext herausgerissen und gibt den Aussagen eine Bedeutung, die sie ursprünglich gar nicht hatten. Subtil zwar, aber für mich immer noch klar gezielte Desinformation. Man sollte nicht vergessen, dass Geheimdienste ganze Abteilungen beschäftigen, deren Aufgabe es ist, psychologische Desinformationskampagnen durchzuführen. Was rund um die Eurokrise abläuft, stinkt! Und zwar gewaltig.


    Fakt ist: überschuldet waren viele europäische Staaten auch vor Jahren schon - selbst D. Aber es hat damals niemanden interessiert, da alle an die Papierversprechen glaubten. Man war überzeugt davon, dass das System unendlich so weiter betrieben werden könne. Typisch Ponzi-Schema.


    Dann passierte die angeblich überraschende Offenbarung Griechenlands bezüglich seiner Staatsschulden. Angeblich deshalb, weil Goldman Sachs jahrelang kreativ beim Beschummeln geholfen hat. Sie wussten bereits lange vorher von der Überschuldung, haben aber wunderbar daran verdient. Das Spiel hätten sie noch lange fortführen können.


    Stattdessen haben sie die Bombe platzen lassen - meiner Meinung nach gezielt. Und in den letzten 18 Monaten wurde die Eurokrise gekonnt am Laufen gehalten, immer wieder geschürt durch neue Sensationen und überraschende Horrormeldungen. Dass die Regierungsverantwortlichen in Europa einer Lösung durch ein immer mehr an Schulden nicht näher gekommen sind (im Gegenteil), liegt auf der Hand. Nicht umsonst hat man deren Entscheidungen schon häufig mit dem Versuch verglichen, einen Brand mit Benzin statt mit Wasser löschen zu wollen.


    Was könnten die eigentlichen Ursachen sein? Für mich ist klar, dass die USA vor dem wirtschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Abstieg stehen. Damit verbunden wird auch ein Abstieg im weltpolitischen und militärischen Bereich verbunden sein. Das kann sich über Jahre oder auch Jahrzehnte hinziehen. Aber das 21. Jahrhundert wird ein asiatisches werden.


    Das bedeutet aber auch, dass der Status des Dollar als Weltreservewährung mittelfristig aufgehoben werden wird. Das hätte aber zur Folge, dass die USA sich nicht mehr auf Kosten aller anderen Staaten an den Waren, Dienstleistungen und Rohstoffen dieser Welt gratis (!) bedienen werden können! Sie werden nur noch das konsumieren können, was sie selbst erarbeiten. Die aktuelle Entwicklung beim Rückgang des Lebensstandards in Griechenland ist ein Beispiel dafür, wie es den USA ergehen wird, wenn der Status des Dollar als Weltreservewährung aufgehoben wird.


    Das aber wissen die Wallstreet-Banken! Glaubt jemand, dass sie den BRIC-Staaten, allen voran China, freiwillig den Platz an der Spitze der Nahrungskette überlassen werden? Dass sie freiwillig als Finanzhandelsplatz Nr. 1 abdanken werden? Ich nicht.


    Und hier kommt Pippa Malmgren ins Spiel: was sie behauptet, kann ich nicht als neutral oder als Ergebnis einer sachlichen Analyse einstufen. Sie hat eine Agenda!


    Klar gibt es handfeste Probleme in der Eurozone. Aber die lösen wir nicht, indem sich Merkel und Sarkozy heute im Kanzleramt erneut mit den Symptomen einer konstruierten Krise auseinandersetzen, sondern indem man sich den wahren Ursachen stellt und hier eine Konfrontation + Lösung sucht!


    Mein Tip: Beschäftige dich intensiv mit dem "Innenleben" und dem "Wohlfühlmodus" von Batterien. Die unterschiedlichen "Fähigketen"/Vorlieben von Gel- bzw. Säure- oder Vlies-Batterien (AGB-Batterien) geben auch wichtige Hinweise auf die Art, wie man mit ihnen umgehen sollte.
    ...
    Klartext: Die Batterie sollte niemals sehr tief entladen werden. Die einzelnen Batterietypen lassen zwar eine unterschiedliche Entladetiefe und eine unterschiedlich hohe Zahl der Entladezyklen zu (Gel-Solar-Batterien haben da z.B. ganz gute Werte)....... aber wenn du da nicht aufpasst, dann hast du sie auch sehr schnell ruiniert.


    Bei "Insel-Anlagen" arbeitet man daher mit einem Meßgerät, dass die Strom-Verbraucher abschaltet, wenn die Batterie einen gewissen Entladezustand zeigt. Möglicherweise macht das aber auch dein Solarladeregler automatisch, wenn du den Verbraucher auch daran hängen hast.


    Mach ich - danke für den Tipp! Der Wechselrichter verfügt angeblich über einen Tiefentladeschutz, der den Akku vor einer Tiefentladung vom Verbraucher trennt. Ich besorg mir aber noch ein Strommessgerät, mit dem ich die Ladung des Akkus messen kann.


    Dass eine reine Bleibatterie nicht optimal ist, habe ich mir schon gedacht, aber die Blei-Gel-Akkus waren mir einfach zu teuer für den Start. Ich wollte jetzt erst mal loslegen und Erfahrungen sammeln. :)


    snowfly: "teuer" ist relativ - wenn der Euro wirklich in einigen Wochen kollabiert, werde ich froh sein, noch einen Sachwert davon gekauft zu haben. Außerdem war mir die Beratung im Laden auch was wert, sodass ich nicht selbst lange im Netz suchen und mich schlau machen musste. So hab ich mehr Zeit, um mich um EM zu kümmern. :D

    Danke nochmals an snowfly für den o.g. Link. Durch den schematischen Aufbau ist mir klar geworden, welche Komponenten ich brauche. Da ich heute ohnehin zu Conrad Electronic wollte, habe ich mich gleich nach einer kleinen Insellösung erkundigt. Dank der fachkundigen Beratung bin ich nun stolzer Betreiber eines Solarkraftwerks. Zwar in Miniaturausführung, aber für meine Einsatzzwecke reicht es. Falls jemand so was nachbauen will, hier erste Tipps. Gebraucht werden:


    * Solarmodul
    * Laderegler
    * Akku
    * Spannungswandler/Wechselrichter
    * Kabel


    Die Einzelteile werden in der o.g. Reihenfolge miteinander verbunden. Die Kabelstärke und die Leistungsfähigkeit der einzelnen Komponenten sollten aufeinander abgestimmt sein und sich am Verwendungszweck orientieren - hier ist eine komptente Beratung sicher sinnvoll.


    Die Montage ist simpel - einfach die Einzelteile mit Kabeln verbinden und dabei die Polarität beachten. Dann natürlich noch das Solarpanel zur Sonne ausrichten und montieren - fertig.


    Für meine Zwecke wollte ich eine Mini-Anlage, über die ich bei Stromausfall Licht bekomme, kleinere Geräte betreiben kann (z. B. ein Radio) und verschiedene Akkus wieder aufladen kann. (Letzteres will ich auch jetzt schon im Alltag nutzen.) Dazu habe ich jetzt ein 20-Watt-Modul gewählt, das über einen einfachen Laderegler an eine 12 Volt Bleibatterie mit 17 Ah und einen 300-Watt-Wechselrichter angeschlossen wird. Der Wechselrichter gibt die Energie über einen Standard-Schukostecker ab (230 V) - also brauche ich hier keine Adapter mehr. Bei Bedarf lassen sich über eine Mehrfachsteckdose auch mehrere Geräte parallel betreiben, solange die Leistung insgesamt unter 300 Watt bleibt. Gesamtkosten etwas über 300 EUR - oder 11 Unzen Ag.


    ---> aufgebaut und in Betrieb:


    Für meine Zwecke reicht's. :thumbup:

    Ohhhhh......


    ich hatte gedacht, die bekommen den Restposten insgesamt für 8 Mio........


    Sowas, die wollen aber ordentlich zulangen....


    8 Mio./Stück ist kein Sonderangebot. FAS.org gibt die Kosten mit 4,3 Mio. USD/Stück an. Selbst wenn man den Transport dazu rechnet, bleibt das eine stolze Summe! Der M1A1 ist der leistungsfähigste MBT, der aktuell im Einsatz ist. Warum GR unbedingt so ein Hightech-Gerät braucht, entzieht sich meinem Verständnis. Die Türkei ist sicher keine so große Bedrohung für GR, als dass man ihr nicht preiswerter begegnen könnte. Als ob sich Griechen und Türken in den nächsten Jahren große Panzerschlachten liefern würden ... lächerlich.

    ocjm,
    diese Solarsachen halte ich für sehr gut. Habe mich auch damit eingedeckt, die Teile aber noch nicht installiert. Man bekommt sie übrigens auch gebraucht recht preiswert. Zudem macht das Einarbeiten in diese Thematik richtig Spaß.


    Mich würden hierzu konkrete Tipps und etwaige Bezugsquellen interessieren. Ich habe schon ein Solarmodul, das ich mal vor längerer Zeit zusammen mit einer Glowstar-Lampe von Sollatek gekauft habe. Aber welche Art von Batterien/Akkus eignen sich für die Speicherung, was ist ein Spannungswandler und wo bekommt man solche Teile günstig?

    Zitat

    While applauded by many of Chavez's supporters, economists say the moves threaten to make Venezuela's finances even murkier and affect its credit rating.


    Außerdem wird gleich schon Strafe angedroht (Reduzierung der Kreditwürdigkeit). Vielleicht damit andere Staaten, die ihr Gold größtenteils im Ausland lagern und sogar mehr Gold beanspruchen könnten, nicht auf die Idee kommen, es Venezuela nachzumachen. Hat jemand "Deutschland" gesagt? ;)

    These:
    Wenn ein Land wie Griechenland "abgewickelt" werden kann. Die EU bestehen kann (Dominoeffekt verhindert wird) vll mit "rettungsschirm in die insolvenzmasse" wie auch immer. + schuldenschnitt in G. Da kommt jede menge Zaster und somit "sicherheit / zeit" in die anderen länder/banken.


    (...)
    Das würde den DAX usw bestimmt gut tun, und zu guten Einkaufspreisen beim EM führen ? Wie seht ihr das?


    denkbar vll auch das die dann nach diesem "erfolg" vll noch 1-3 so "abwickeln" wenn dies denn nötig werden würde in zukunft.


    Möglich. Aber was dabei nicht berücksichtigt wird, sind die CDS, von denen keiner so genau weiß, wie viele es sind, wer sie aktuell hat und wer bei einer Staatspleite tatsächlich dafür zahlen muss.


    Wenn ich mir aber das Gehampel und die vor echter Panik verzerrten und krampfhaft lächelnden Gesichter der Eurokraten ansehe, die sich mittlerweile schon fast täglich treffen und immer noch den Eindruck zu erwecken suchen, dass alles unter Kontrolle und die Öffentlichkeit zu keinem Zeitpunkt in Gefahr sei, dann erscheint es mir wahrscheinlicher, dass diese Leute bereits einen Blick in den Abgrund geworfen haben und zutiefst entsetzt sind! Warum sonst wird die Pleite Griechenlands seit anderthalb Jahren so vehement abgewehrt? Mit Summen, die man sich vor wenigen Jahren kaum vorstellen konnte? Aktuell sind 2 Billionen Euro im Gespräch!


    Sorry, aber an das Szenario, dass durch eine Griechenlandpleite mit einem Schuldenschnitt endlich wieder Sicherheit und Berechenbarkeit in die Finanzmärkte zurückkehrt, glaube ich nicht mehr. In normalen Zeiten ergäbe es einen Sinn. In diesen Zeiten aber sieht es für mich danach aus, als ob wir das Ende der Verschuldens-Fahnenstange schneller als erwartet erreicht haben.


    Dann kommt ein Reset und erst danach könnten EM wieder günstiger werden. Und auch erst dann wird abgerechnet und lässt sich sagen, ob man mit Aktien, Immobilien, EM oder Tagesgeld besser gefahren ist. Jedenfalls dann, wenn es zwischenzeitlich nicht wie so häufig zuvor noch zu einem Krieg kommen wird, in dem man sein Leben für die gerechte vaterländische Sache opfern darf. Für wahr: spannende Zeiten.

    Jetzt wird schon spekuliert, ob Deutschland nicht nach einer Pleite Griechenlands an seine Goldreserven müsse, um die Verbindlichkeiten der EZB auszulösen:


    Zitat

    In the event of a Greek default they will lose the collateral and be forced to return the bonds to the European banks, and these banks will be forced to pay back over $400 billion. This could essentially bankrupt the ECB, which would be forced to look to the wealthier countries of the Union for help. For example, Germany would be asked to help provide liquidity to maintain the solvency of the ECB. Their liquidity would in part be supplied by over 3,400 tons of gold that they hold. (See, “It’s the Economy, Dummkopf!" in Vanity Fair.)


    3,400 tons of gold to provide liquidity! That is an eye-opening revelation that will buck the current trend. The rise in gold (GLD) has been historic; the world has been scared and has looked for safety.


    (Hervorhebungen von mir)


    http://www.minyanville.com/bus…medium=portals&from=yahoo


    Ich halte das ganze für Schwachsinn, aber wir werden sehen ...

    aber nicht zu hoch....sonst zerbröselts die untere Kapsel ;)


    Gruß
    Golden Mask


    8| Stimmt! Daran hab ich ja gar nicht gedacht. Wie viele Kilo hält denn so eine Kapsel aus? Hat da jemand schon schlechte Erfahrungen gemacht? Da muss ich demnächst mal nachsehen gehen und schauen, dass da nichts Sprünge/Risse bekommt.

    Zitat

    While the price of Morgan Stanley’s credit-default swaps is at the highest level since March 2009, it’s nowhere near the peak reached in 2008. On Oct. 10 of that year, the annual price for five-year protection rose to the equivalent of 1,300 basis points, according to data provided by CMA, a unit of CME Group Inc.


    Wenn schon zitieren, dann aber auch alle interessanten Stellen. ;) JPM steht vielleicht unter Druck, aber ob sie deswegen in den nächsten Wochen pleite gehen, kann niemand sagen. GR steht seit Jahren unter Druck und darf immer nich nicht pleite gehen. Als Lehman den Bankrott anmelden musste, war das auch gewollt. Man hätte die Bank stützen können, so wie man in Folge die anderen großen Banken gestützt hatte.


    JPM darf aus Sicht der Fed nicht pleite gehen. Es würde mich jedenfalls sehr überraschen ... ^^

    Ich war am Wochenende bei einer Exchange-Filiale in Düsseldorf. Recht ruhiges Geschäft, aber bis auf eine halbe Unze Au und vier Unzen Ag war auch nichts mehr greifbar. Bin dann noch bei Münzen Ritter vorbei, aber auch dort Fehlanzeige. Ankaufkurs für 1 Unze Au übrigens nur 1.100 EUR ... kein Wunder, dass sie nichts im Angebot hatten. Bei dem Kurs würd ich auch woanders verkaufen.


    Nach meinen bescheidenen Silberwissen würde ich Cook Islands 1kg Münzbarren bevorzugen weil den kann man platzsparender lagern wie runde Kilomünzen. Oder doch der gegossene Umicore Andora Münzbarren? Oder 1 Unze Münzen?
    Meine Frage: in welcher Form würdest Du, oder Ihr Argentaria Silber halten.


    Die Cook Island Barren haben ein schlechteres An-/Verkaufsverhältnis als die australischen Kilomünzen. Die Umicore Andorra Münzbarren liegen irgendwo dazwischen, sind aber nicht ganz so ungünstig. Wenn's unbedingt Barren sein solen, dann diese, sonst würde ich die Kilomünzen und 1-Unzen-Stückelungen empfehlen. Die Kilomünzen lassen sich übrigens auch gut lagern: einfach stapeln! :)