wef: Mike Maloney interpretiert die Aktionen der Hunt-Brüder anders: danach haben sie versucht, durch den Ankauf von Silber ihr Vermögen zu schützen (Flucht in Sachwerte), um es nicht durch die hohe Inflation dieser Zeit entwerten zu lassen.
Ich habe mich nicht mit den Details des Falls beschäftigt, aber es gibt hier möglicherweise noch eine zulässige und von der weithin bekannten Überlieferung abweichende Sichtweise, was damals passiert ist.
Unabhängig davon, was die Hunt-Brüder damals motiviert haben mag, war mir mit dem Link auf den Artikel wichtig, herauszustellen, dass der Staat immer die Möglichkeit hat, die Handelsbedingungen so zu verändern, wie es ihm am besten passt. Die Hunt-Brüder wurden als böse Spekulanten hingestellt (diese Argumentation sehe ich aktuell wieder in den Medien) und man hat kurzfristig die Regeln geändert, um sie aus dem Markt zu entfernen. Gold und Silber fielen daraufhin.
Ich fürchte, dass so etwas auch heute wieder passieren könnte. Über eine Mengenbegrenzung beim Handel mit Rohstoffen wird unter den Finanzministern der EU bereits gesprochen. Die Hunt-Brüder waren nur ein Beispiel für eine todsicher verlaufende Spekulation, die eine überraschende Wendung nahm, weil einige Marktteilnehmer plötzlich die Spielregeln geändert haben.
Silber und Gold sehen heute auch todsicher aus ...