Beiträge von Argus

    Hmm . da könnteden USA wohl bald das Geld ausgehen. Ca. 500 Mrd haben sie wohl noch an Spielraum. Dann müsste mal wieder " nachgebessert" werden. Ob das die Republikaner wohl mitmachen?


    Warum sollten die Republikaner denn fies vor neuen Schulden sein? Unter Bush junior wurde der unter Bill Clinton einigermaßen ausgeglichene Haushalt ruiniert. Reagan hatte durch sein wahnwitziges Rüstungsprogramm den unter Carter notdürftig sanierten Haushalt zuvor in die Miesen getrieben. Und die aktuelle Bilanz von Schwarzenegger:


    Zitat

    Seinem demokratischen Nachfolger Jerry Brown hinterlässt der Republikaner ein schweres Erbe: einen Staat im Finanznotstand mit einem Haushaltsdefizit von über 20 Milliarden Dollar. Das Etatloch ist damit mehr als doppelt so tief wie jenes, das Schwarzenegger selbst seinerzeit von seinem überaus unpopulären Vorgänger Gray Davis übernommen hatte.


    http://www.welt.de/politik/aus…fornien-ruiniert-hat.html


    ... auch nicht gerade ein Ruhmesblatt! Alles Republikaner. ;)

    Kann mir bitte einer erklären, wie man die Bilder direkt in den Text einbinden kann?


    Grüße
    rfan


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    derzeit am besten läufts mit der Zinsentwicklung mit Abstand in Italien. :thumbup: Iss jetzt da was im Busch ? ?)
    10 Year
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    Im WDR 5 (reines Hörfunkprogramm ohne Musik) hatten sie am Mittwochmorgen darüber spekuliert, ob Italien der nächste große Pleitekandidat sei. Hab den Beitrag leider nicht als Podcast gefunden. Aber da kündigt sich offensichtlich wirklich was an. Italien ließe sich wohl genauso wie Spanien und Frankreich nicht mehr retten, oder was denkt ihr?


    Multi- oder Omnifuel wäre noch besser. Diejenige, die im Falle der Fälle sowohl den Hunger als auch Kraftstoff haben verfügen für den Tausch womöglich nicht über Benzin, dafür aber über Diesel. Oder umgekehrt. Ein Allesfresser muss so ein Kocher nach Möglichkeit schon sein. Vom Ethanol abgesehen - dafür gibt es genug andere Allesfresser, da hat der Kocher keine Chanse.


    Ja, da habe ich heute im Laden länger diskutiert und abgewogen. Das Problem beim Diesel besteht darin, dass er stark rußt und kokt. Damit setzen sich die Düsen relativ schnell zu. Das ist selbst bei Tankstellenbenzin so, da es durch die ganzen Additive und bald auch noch Bio-Sprit eigentlich kein reines Benzin mehr ist. :(


    Die Zusätze greifen aber auf Dauer auch die Dichtungen und den Generator an, sodass man eigentlich nur mit hochreinem Brennstoff dauerhaft Freude haben wird. In der Krise wird einem Ruß und anderes wahrscheinlich egal sein. Ich rechne eigentlich auch nur mit vorübergehenden (= Tage; maximal wenige Wochen) Versorgungsproblemen, sodass die Brennstofffrage hoffentlich nicht akut werden wird.



    Zitat von goldmeier

    für die, die der englischen Sprache nicht mächtig sind und immernoch Konserven bunkern wollen:


    http://www.youtube.com/watch?v=yEBFJeOpE7M&feature=related


    Danke für den Hinweis. Dazu habe ich vor Kurzem dieses Video gesehen, in dem auch relativierende Gegenpositionen zu hören sind:


    [tube]

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    [/tube]


    Klar, besser wäre es natürlich, wenn Bisphenol A gar nicht in Lebensmitteln auftauchte. Aber die diskutierten Nebenwirkungen halte ich (bei Männern) für relativ harmlos - jedenfalls in Abwägung, sonst keine adäquate Krisenvorsorge betreiben zu können. Und gänzlich auf Konserven verzichten: wie soll das gehen?

    ich betrachte EM als Hedginginstrument, also meine 'Versicherung' falls meine anderen Kapitalanlagen wie Festgeld, Sparverträge, Rentenversicherngen, Unternehmensanleihen, Immobilien, sonst. Sachanlagen und Aktien zum Teil oder ganz den Bach runter gehen sollten, bzw. der Euro baden geht. Hierbei strebe ich min. 10% des Wertes og. Anlagen an.


    Ja, sehe ich ähnlich. Wobei der EM-Anteil bei mir mittlerweile auf über 25 % angewachsen ist. Die Wertsteigerung beim POG/POS und die geringen Renditen der anderen Anlageformen tragen ihren Teil dazu bei. :D


    In einer Krise wird man mit Gold und Silber vielleicht das ein oder andere leichter bekommen oder hat es nach einer Krise einfacher mit dem Neuanfang. (Dafür können EM aber auch recht problematisch sein, wenn die falschen Leute mitbekommen, dass man so etwas vorrätig hat.) Ich glaube aber, dass berufliche Fähigkeiten, besondere Begabungen oder ein Netzwerk nach einer Krise wichtiger sind als EM. Die Vorstellung, dass man - genügend EM vorausgesetzt - ohne Anstrengung oder Risiko durch eine Krise hindurchsegelt und nur abwarten muss, während man von seinen EM-Vorräten zehrt, halte ich für nicht überzeugend.


    Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten, wie viel Gold und Silber, damit man beruhigt ist: so viel wie möglich, ohne auf all die anderen Dinge im Leben verzichten zu müssen, die einem auch wichtig sind. Aber 1 bis 2 Unzen Gold für jeden Monat, den man zu überbrücken gedenkt, sollten schon hinkommen.

    Nach dem Dosenöffner ist wohl ein richiger Kocher das wichtigste "Zubehör" zum Lebensmittelvorrat! Klar kann man Ravioli auch kalt essen, aber etwas Warmes - besonders im Winter - hebt im Krisenfall die Stimmung und macht verschiedene Lebensmittel erst genießbar. ;) Ich hab heute von Coleman einen zweiflammigen Benzinkocher gefunden. Funktioniert wie die bekannten Coleman-Laternen mit Pumpe + Druck und lässt sich dann wie ein Gasherd bedienen. Brenndauer bei vollem Tank ca. 6 Stunden. 1 Liter Wasser soll in ca. 4 Minuten kochen. Für einen vorübergehenden Stromausfall sicher nicht die schlechteste Wahl. Kosten: ca. 5 Unzen Silber.


    ... ...

    ist die Bankenlandschaft überall so ausgedorrt???


    Sieht so aus: auch bei den beiden anderen Banken, die ich heute aufgesucht hatte, gab es keine einzige Münze mehr. Ein Angestellter sagte mir, dass sie es vor Kurzem für einen anderen Kunden telefonisch bei anderen Zweigstellen probiert hätten, aber auch dort Fehlanzeige. Erklären konnte er sich das nicht. Ich hab mich artig bedankt und geschwiegen.

    Hinweis bei Finanzen.net:



    Zitat

    In der Zeit vom 14. bis 21. Dezember reduzierte sich die Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer wie kleiner Spekulanten von 268.135 auf 251.808 Kontrakte (-6,1 Prozent). Eine wachsende Skepsis war vor allem bei den Großspekulanten auszumachen. Deren Netto-Long-Position ermäßigte sich nämlich von 220.195 auf 206.424 Futures, wobei das Long-Exposure zurückging und gleichzeitig die Short-Seite einen markanten Anstieg verzeichnete. Bei den Kleinspekulanten war bei der Netto-Long-Position ein Minus von 47.940 auf 45.384 Kontrakte verbucht worden.


    Ist der heutige starke Anstieg dann eher als "Bullenfalle" zu werten oder gab es besondere Nachrichten, die für das Plus gesorgt haben?


    Selbstständig wie sie ist, hat sie bei den beiden Banken neben dem Getränkemarkt nach Silbereuros nachgefragt.
    Ausbeute: 1x Eisenbahn, 1x Schi und 22 Rückläufer aus 2009/10.
    Das alte Jahr scheint gut aufzuhören, mal sehn was das neue bringt.
    Ein gesundes neues Jahr
    Nachtwächter


    Da freu ich mich für euch mit! Ich hatte heute ähnliches im Urlaubsort auf dem Eifler Land versucht, aber bislang kein Glück. Ich hatte gehofft, dass hier vielleicht noch was in Sachen Rückläufer ginge. Fehlanzeige. Morgen noch mal zwei Banken, vielleicht klappt es ja da besser.

    Hallo Argus,

    wer hat Dir denn diesen Unfug beigebracht? Eupen-Malmedy wurde völkerrechtswidrig (wie die meisten Landräubereien nach 1918 ) gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung vom Deutschen Reich abgetrennt. Da war nix mit einvernehmlich.


    Frohes Fest
    Clarius


    Wünsche ebenfalls ein frohes Fest (gehabt zu haben - ist ja fast vorbei).


    Hierauf stützt sich meine Aussage - leider habe ich den vollständigen Text noch nicht im Internet gefunden:


    http://www.gesetze-im-internet…tr_bel/BJNR202620958.html


    Interpretation hier, S. 170, Pkt. 2: http://books.google.de/books?i…g%20Grenze%201956&f=false


    Der "2+4"-Vertrag hat die bestehenden Grenzen 1990 dann noch einmal ausdrücklich bestätigt. ;)

    Ein Anschluss von Eupen-Malmedy an Luxemburg kann nur unter der Bedingung akzeptiert werden, dass man sich in Eupen in einer freien und demokratischen Abstimmung gegen Deutschland und für Luxemburg entscheidet.


    Das klingt ausgesprochen fordernd - ist es auch so gemeint?


    Deutschland hat hier gar nichts zu fordern. Diese Gebiete wurden in den 50iger Jahren einvernehmlich an Belgien abgetreten. Meiner Meinung hat Deutschland mit der DDR auch bereits genug zu tun, um diese Gebiete einzugliedern. Ich zahle jedenfalls immer noch nach 20 Jahren einen "Solidaritätszuschlag". Auch ungefragt und ohne vorhergehende Volksbefragung ... ;)


    Auf weitere Zuschläge Abzüge kann ich gerne verzichten!


    Klingt für mich nicht plausibel. Sollte Frankreich in finanzielle Schieflage geraten, werden sie Deutschland nicht bitten aus der Eurozone auszutreten, sondern versuchen, die europäischen Schulden zu sozialisieren (= umzuverteilen). Deutschland dürfte in so einer Situation nicht einfach seiner Wege ziehen und zum unabhängigen wirtschaftlichen Schwergewicht innerhalb Europas werden, sondern müsste aus Sicht von Frankreich über zusätzliche Schuldenlasten weiter eingegrenzt bleiben.


    Die deutsche Regierung hat m. E. keine genaue Vorstellung von Deutschlands außenpolitischer Rolle bzw. von einer alternativen Rolle, die jenseits der EU und der Eurozone liegen könnte. Dieses Szenario wäre das Gegenteil von 60 Jahren Europapolitik und ist innerhalb der herrschenden Elite undenkbar. Es gibt nach meiner Auffassung keinen "Plan B", in dem Deutschland abseits der Eurozone oder gar der EU stehen könnte. Nebenbei: da die EU-Staaten zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands gehören, wäre das auch gar nicht in unserem Interesse.


    Deutschland braucht eine gemeinsame Freihandelszone - und sogar eine funktionierende gemeinsame Währung. Die haben wir derzeit nicht. Es war ein Fehler, wirtschaftlich so ungleiche Staaten zu einem Währungsgebiet zu verschmelzen. Wenn man diesen Fehler beheben würde, antatt immer nur an den Symptomen herumzudoktern und Banken & Versicherungen zu retten, wären wir schon einen Schritt weiter ...


    Dieser Satz aus dem Artikel der DW zeigt, wohin die Reise in der EU geht:


    Zitat

    Auf die frankophone Wallonie im Süden freut sich bereits Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Auch die Hauptstadt Brüssel, die eigentlich in Flandern liegt, soll dann an Frankreich gehen.



    Ich hatte vor kurzem geschrieben, dass die anderen großen europäischen Staaten an einer politischen Union, wie sie in den letzten 20 - 30 Jahren in Deutschland geträumt wurde, gar nicht interessiert seien. Und das Frankreich hier nur zustimmen würde, wenn es in dem neuen Konstrukt den größten Einfluss hätte.


    Dass Frankreich jetzt Zugriff auf Brüssel haben will, um so die "europäische Hauptstadt" in das eigene Land zu verlegen, passt daher genau ins Bild. Die EU-Europäer sollten sehr genau überlegen, ob man "Brüssel" (= die EU-Funktionen) nicht in ein kleineres Land wie z. B. Luxemburg verlegt, sollte Belgien tatsächlich mal auseinander fallen.

    Erstmal danke für die Erläuterungen zur Deflation und dem Verhalten von Gold in selbiger. Ich bin tatsächlich von einer anderen Deflationsdefinition ausgegangen, aber eure Argumentation hat mich überzeugt, das nur am Rande.


    Interessant fand ich bei der neuen EU-Institution, dass Deutschland in dem vorgelegten Papier darauf besteht, dass die Stabilitätskriterien der DM als Leitmaßstab gelten müssten, quasi als Gegenleistung dafür, dass Deutschland den Stabilitätsanker innerhalb der Eurozone übernimmt.


    Zum einen haben wir an der Aushebelung des Maastricht-Vertrags gesehen, was solche Kriterien im Krisenfall wert sind, nämlich nichts, zum anderen bedeutet das, dass die Bundesregierung tatsächlich den festen Willen hat, den Euroraum dauerhaft zu alimentieren.


    Glaubt jemand wirklich, dass die Goldhinterlegungen und Unternehmensanleihen, die als Sicherheit für Kredite an bedürftige Staaten dienen sollen, im Falle einer Pleite tatsächlich eingezogen und an die kreditgebenden Staaten ausgegeben werden würden? Niemals.


    Allenfalls wird dadurch die Halbwertzeit des Schuldensystems für einige Jahre verlängert. Mag sein, dass der Goldpreis erstmal zurückgeht (wie es aktuell der Fall ist). Langfristig holt uns die ganze Sache doch wieder ein.



    Peter63: ich habe lange nicht mehr so gelacht! Vielen, vielen Dank! Allein der Anfang des Artikels ist köstlich - den Rest konnte ich vor lauter Lachen noch gar nicht lesen:


    Zitat

    Deutschland ergeht sich in Euro-Pessimismus, Untergangspropheten warnen vor dem Zusammenbruch der gesamten EU. Ist die Lage wirklich so dramatisch? Keineswegs - unser Geld steht mindestens so gut da wie der Dollar


    [smilie_happy]


    Ja, wenn es dem Euro so gut wie dem Dollar geht, dann ist ja alles gut! ROTFL

    Euro-Krise: Wackelt jetzt auch Frankreich?


    21.12.2010 - 16:51 UHR


    Der Euro verliert gegenüber dem Schweizer Franken weiter an Wert. Aktuell sind wir nur noch bei 1,25 Chf für einen Euro!!


    Die meisten anderen Währungen verlieren leicht gegenüber EUR, nicht jedoch die "Fluchtwährung" CHF.


    P.S.: Dass die neuen Beiträge nicht in der Übersicht erscheinen, hängt damit zusammen, dass die Forenleitung diesen Bereich aus der Übersicht herausgenommen hat. In diesem Forum soll es nach ihrer Vorstellung nur um EM gehen, nicht um Politik.